Asendorf
Auf einen Blick
Lange vor der ersten Erwähnung lebten hier wahrscheinlich Sachsen, später Franken.
Die große Zahl
Seit 1091 gehörte Asendorf zu 6 verschiedenen Herrschaften.
Belegt mit 22 Quellen aus Archiven, Bibliotheken, Normdaten und Ortsverzeichnissen
Zeitreise
Wärst du 1810 hier geboren: (nicht belegt).
- Dein Ururgroßvater (geb. 1850): Hannoveraner
- Dein Urgroßvater (1890): Deutscher
- Dein Großvater (1930): Deutscher
Mit dem Ort eines Freundes vergleichen
Ortsakte · Nr. GA-0502623
Auch bekannt alsAsendörp, Азендорф
Heute: Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen, Deutschland
Die Kurzfassung
Dein Ort ist Asendorf (Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen). Lange vor der ersten Erwähnung lebten hier wahrscheinlich Sachsen, später Franken. Dort leben rund 2.807 Menschen (Stand 2025). Dein Ort liegt in der Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen im Landkreis Diepholz. Seit 1970 ist Asendorf Endpunkt der ersten Museums-Eisenbahn Deutschlands.
Lage
Lage: Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen, Deutschland · 52,773° N, 9,006° O · Karte bei OpenStreetMap (öffnet in neuem Tab)
Vor der ersten Erwähnung – ungefähr
- ca. 4200 – 2800 v. Chr.Trichterbecherkultur (Jungsteinzeit)VermutungVon etwa 4200 bis 2800 v. Chr. gehörte der Norden vermutlich zur Trichterbecherkultur der Jungsteinzeit.
1Beleg anzeigen
- 1 „Die Trichterbecherkultur oder Trichterrandbecherkultur (Abkürzung: TBK, TRB; englisch Funnelbeaker culture oder Funnelneckbeaker culture, Abkürzung FBC) ist eine archäologische Kultur der Jungsteinzeit (etwa 4200–2800 v. Chr.).“ – Wikipedia: Trichterbecherkultur
- ca. 1800 – 530 v. Chr.Nordischer Kreis (Bronzezeit)VermutungVon 1800 bis 530 v. Chr. gehörte der Norden vermutlich zum Nordischen Kreis der Bronzezeit, dessen Fundplätze bis Norddeutschland reichen.
2Beleg anzeigen
- 2 „Die Nordische Bronzezeit (1800 v. Chr. – 530 v. Chr.), auch „Nordischer Kreis“, ist nach Oscar Montelius (1843–1921) eine Epoche der Bronzezeit im südlichen Skandinavien, deren Fundplätze von Dänemark und Norddeutschland bis Estland reichen.“ – Wikipedia: Nordische Bronzezeit
- ca. 12 v. Chr. – 16CheruskerVermutungUm die Zeitenwende lebten zwischen Weser, Elbe und Harz vermutlich die Cherusker; zwischen 12 v. Chr. und 16 n. Chr. führten die Römer Kriege gegen sie, 9 n. Chr. folgte die Varusschlacht.
3Beleg anzeigen
- 3 „Man geht deshalb davon aus, dass sich das Siedlungsgebiet der Cherusker zwischen Weser, Elbe und Harz befand.“ – Wikipedia: Cherusker
- 3 „In den Jahren zwischen 12 v. Chr. und 16 n. Chr. führten die Römer unter Drusus, Tiberius, Varus und Germanicus Kriege gegen die Cherusker (Augusteische Germanenkriege).“ – Wikipedia: Cherusker
- 3 „Den Höhepunkt dieser Auseinandersetzungen bildete die Varusschlacht (9 n. Chr.), in deren Verlauf drei römische Legionen aufgerieben wurden.“ – Wikipedia: Cherusker
- ca. 285 – 804SachsenungefährWahrscheinlich siedelten hier Sachsen, die Karl der Große in den Sachsenkriegen (772–804) unterwarf; die früheste sichere Nennung stammt von 285.
4Beleg anzeigen
- 4 „Seit der Merowingerzeit standen zumindest Teile der Sachsen immer wieder in einer losen Abhängigkeit zum Frankenreich, bis sie von Karl dem Großen in den Sachsenkriegen (772–804) endgültig unterworfen wurden.“ – Wikipedia: Sachsen (Volk)
- 4 „Abgesehen von Ptolemäus werden Sachsen erstmals bei Eutrop für das Jahr 285 genannt, wobei Eutrops Text zwischen 364 und 380 n. Chr. entstand.“ – Wikipedia: Sachsen (Volk)
- ca. 500 – 870Franken (Fränkisches Reich)ungefährSeit etwa 500 gehörte die Gegend wahrscheinlich zum Fränkischen Reich, das Chlodwig I. schuf; 870 wurde das mittlere Reich zwischen Ost- und Westfranken geteilt.
5Beleg anzeigen
- 5 „Der merowingische König Chlodwig I. vereinigte in den Jahren um 500 erstmals die Teilverbände der Salfranken und Rheinfranken und schuf das Fränkische Reich, das unter dem Karolinger Karl dem Großen seine größte Ausdehnung erfuhr.“ – Wikipedia: Franken (Volk)
- 5 „Das mittlere Königreich Lothringen wurde 870 zwischen dem Ostfrankenreich und Westfrankenreich aufgeteilt.“ – Wikipedia: Franken (Volk)
- ungefährOrtsname (germanisch)ungefährDer Ortsname ist nach einer Deutung germanischen Ursprungs. Der Name könnte auf das germanische Ans zurückgehen und auf den Begriff der Asen, die heidnischen Götter der Germanen, verweisen.
6Beleg anzeigen
- 6 „Aso als Personenname könnte auf das germanische Ans zurückgehen und so auf den Begriff der Asen, die heidnischen Götter der Germanen. Anso, Aso, Aaso, Asso, Oso, Osso sind in schriftlichen Quellen seit dem 8. Jahrhundert bezeugt. Der Name könnte auch langobardischen Ursprungs sein, da es bei den Langobarden einen Personennamen Aso oder Anso gegeben haben soll.“ – Wikipedia: Asendorf (Landkreis Diepholz)
Grenz-Zeitleiste
- 1091 – 1806Heiliges Römisches ReichHeiliges Römisches Reich
Von 1091 bis 1806 gehörte Asendorf zum Heiligen Römischen Reich.
7Beleg anzeigen
- 7 „Mit seiner Kaiserkrönung am 2. Februar 962 in Rom knüpfte Otto I., wie 162 Jahre zuvor Karl der Große, an die Idee des erneuerten Römerreiches an.“ – Wikipedia: Heiliges Römisches Reich
- 7 „Das Heilige Römische Reich erlosch am 6. August 1806 mit der Niederlegung der Reichskrone durch Kaiser Franz II.“ – Wikipedia: Heiliges Römisches Reich
- 1091EreignisEreignis
Erzbischof Liemar von Bremen und Herzog Magnus führten den Vorsitz bei einem Prozess gegen Gerhard II. von Stumpenhusen wegen Betrugs bei Hofstellen in Asendorf.
8Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 8 „1091 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt. Die Urkunde bezieht sich auf Ereignisse, die einige Jahre früher stattfanden. Gerhard II. von Stumpenhusen sollte einst sieben Hofstellen und acht Leibeigene in Asendorf sowie vier weitere Hofstellen in Uepsen an die Kirche abtreten.“ – Wikipedia: Asendorf (Landkreis Diepholz)
- 1091EreignisEreignis
Asendorf wird 1091 erstmals erwähnt.
9Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 9 „1091 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt.“ – Wikipedia: Asendorf (Landkreis Diepholz)
- 1807 – 1813keine Angabe
Für diese Zeit liegen uns keine gesicherten Angaben zur Herrschaft vor.
- 1814 – 1865HannoverHannover
Von 1814 bis 1865 gehörte Asendorf zu Hannover.
Quelle: GOV - 1866 – 1870PreußenPreußen
Von 1866 bis 1870 gehörte Asendorf zu Preußen.
Quelle: GOV - 1871 – 1945Deutsches ReichDeutsches Reich
Von 1871 bis 1945 gehörte Asendorf zum Deutschen Reich.
Quelle: GOV - 1945 – 1949Britische BesatzungszoneBritische Besatzungszone
Von 1945 bis 1949 gehörte Asendorf zur Britischen Besatzungszone.
Quelle: GOV - 1945EreignisEreignis
Nach der Kapitulation des Deutschen Reichs im Mai 1945 übernahmen die Siegermächte die Regierungsgewalt und teilten Deutschland in Besatzungszonen. Asendorf lag in der Britischen Besatzungszone.
10Beleg anzeigen
- 10 „Nach der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Streitkräfte am 8. Mai 1945 und der Verhaftung der Geschäftsführenden Reichsregierung am 23. Mai hatten die Siegermächte am 5. Juni mit der Berliner Deklaration und der Feststellung der Besatzungszonen sowie der Einsetzung eines alliierten Kontrollrates offiziell die Regierungsgewalt in Deutschland übernommen.“ – Wikipedia: Potsdamer Konferenz
- 10 „Der Gründung der Bundesrepublik als demokratischer westdeutscher Teilstaat mit Westbindung am 23. Mai 1949 folgte die Gründung der sozialistischen Deutschen Demokratischen Republik (DDR) am 7. Oktober 1949 als ostdeutscher Teilstaat unter sowjetischer Hegemonie.“ – Wikipedia: Deutschland
- 1949 – heuteBundesrepublik DeutschlandBundesrepublik Deutschland
Seit 1949 gehört Asendorf zur Bundesrepublik Deutschland.
Quelle: GOV - 1949EreignisEreignis
Aus den westlichen Besatzungszonen entstand am 23. Mai 1949 die Bundesrepublik Deutschland. Aus der sowjetischen Zone entstand am 7. Oktober 1949 die DDR.
11Beleg anzeigen
- 11 „Der Gründung der Bundesrepublik als demokratischer westdeutscher Teilstaat mit Westbindung am 23. Mai 1949 folgte die Gründung der sozialistischen Deutschen Demokratischen Republik (DDR) am 7. Oktober 1949 als ostdeutscher Teilstaat unter sowjetischer Hegemonie.“ – Wikipedia: Deutschland
- 11 „Die DDR ging aus der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) hervor, die infolge der Besetzung und Teilung Deutschlands nach 1945 zustande gekommen war.“ – Wikipedia: Deutsche Demokratische Republik
- 1974EreignisEreignis
Die Samtgemeinde Asendorf wurde aufgelöst und mit sieben Gemeinden zur Landgemeinde Asendorf vereinigt.
12Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 12 „Die Samtgemeinde Asendorf wurde zur Gebietsreform in Niedersachsen am 1. März 1974 aufgelöst und mit den Gemeinden Brebber, Essen, Graue, Haendorf, Hohenmoor, Kuhlenkamp und Uepsen zur Landgemeinde Asendorf vereinigt.“ – Wikipedia: Asendorf (Landkreis Diepholz)
Findbuch · Verweise
Weiter forschen
Originale Akten, Karten und Zeitungen zu Asendorf liegen in deutschen Archiven. Diese Suchen führen direkt dorthin.
- Deutsche Digitale Bibliothek: Asendorf (öffnet in neuem Tab)
- Archivportal-D: Asendorf (öffnet in neuem Tab)
- Deutsches Zeitungsportal: Asendorf (öffnet in neuem Tab)
Archivalien in der Deutschen Digitalen Bibliothek
799 Objekte zu „Asendorf“ laut DDB, die ersten 5:
- Winfried Asendorf (öffnet in neuem Tab) · Archivale · Stadtarchiv Kiel
- Kalletal-Asendorf (öffnet in neuem Tab) · Schrägluftaufnahme · Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Asendorf: Visitationsakten (öffnet in neuem Tab) · Verzeichnungseinheit · Landeskirchliches Archiv der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers
- Asendorf: Visitationsakten (öffnet in neuem Tab) · Verzeichnungseinheit · Landeskirchliches Archiv der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers
- Asendorf, Ulrich * 20.01.1928 (öffnet in neuem Tab) · Akte · Eberhard Karls Universität Tübingen, UB - Universitätsarchiv
Ortsname
Der Name könnte auf das germanische Ans zurückgehen und auf den Begriff der Asen, die heidnischen Götter der Germanen, verweisen. Er könnte auch langobardischen Ursprungs sein.
13Beleg anzeigen
- 13 „Aso als Personenname könnte auf das germanische Ans zurückgehen und so auf den Begriff der Asen, die heidnischen Götter der Germanen. Anso, Aso, Aaso, Asso, Oso, Osso sind in schriftlichen Quellen seit dem 8. Jahrhundert bezeugt. Der Name könnte auch langobardischen Ursprungs sein, da es bei den Langobarden einen Personennamen Aso oder Anso gegeben haben soll.“ – Wikipedia: Asendorf (Landkreis Diepholz)
Ersterwähnung
Der Ort wird erstmals im Jahr 1091 erwähnt.
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- 14 „1091 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt.“ – Wikipedia: Asendorf (Landkreis Diepholz)
Das nächste runde Jubiläum: 2041 (950 Jahre).
Quellen dieser Akte (22 Quellen aus 8 Einrichtungen)
Aktenvermerk
Quellen dieser Akte
22 Quellen aus 8 Einrichtungen
Für Asendorf ausgewertet: 22 Quellen · 2 Archivfunde · Ersterwähnung (1091) belegt in Wikipedia: Asendorf (Landkreis Diepholz).
Archive
- Armenrechnungen von 1708/1709 bis 1723/1724, geführt von den Dechen Lüdecke Sandmeyer in Asendorf und Diederichs Weber (1708, Archiv der Lippischen Landeskirche, CC0)
- Turn- und Sportverein (TuS) Hoya von 1862 e.V.: "MTV Hoya" am 13. Juni 1937 in Asendorf (1862, Niedersächsisches Institut für Sportgeschichte e.V., CC0)
Bibliotheken
- [3220] = 1667. Bücken (1906) (1906, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)„Katalog der Deutschen Nationalbibliothek, Schlagwort „Asendorf“: 5 Katalogeinträge bis 1960; bei gleichnamigen Orten können Titel einem anderen Ort gelten.“
- Nr. 3293. Holm (1914) (1914, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- [3220] = 1667. Bücken (1924) (1924, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- [3220] = 1667. Bücken Flecken (1934) (1934, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- [3220] = 1667. Bücken Flecken (1936) (1936, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- Erwähnungen in historischen Zeitungen: 7.103 Treffer bis 1950, älteste 1752 in „Hannoverische gelehrte Anzeigen : vom Jahre ..., Hannoverische Gelehrte Anzeigen“ (1752, Deutsches Zeitungsportal (Deutsche Digitale Bibliothek), CC0)„Volltextsuche im Zeitungsportal nach dem Ortsnamen (deutschsprachige Zeitungen); gleichnamige Orte und Texterkennungsfehler sind möglich.“
- „Hannoverische gelehrte Anzeigen : vom Jahre ..., Hannoverische Gelehrte Anzeigen“, 1752-12-01 (Bayerische Staatsbibliothek) (1752, Deutsches Zeitungsportal (Deutsche Digitale Bibliothek), CC0)
Normdaten
- Wikidata Q502623: Asendorf (CC0)
- GND 4394327-5: Asendorf (Landkreis Diepholz) (Gemeinsame Normdatei (DNB), CC0)„Namensvarianten: Asendorf (Diepholz)“
Ortsverzeichnisse
- GOV, Geschichtliches Orts-Verzeichnis: Asendorf (CC BY-SA 4.0)
Lexika
- Wikipedia: Asendorf (Landkreis Diepholz) und 9 weitere Artikel (CC BY-SA 4.0)
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Daten: GOV – Geschichtliches Orts-Verzeichnis (CC BY-SA 4.0), Wikidata (CC0), Wikipedia-Artikel: de.wikipedia.org/wiki/Asendorf_(Landkreis_Diepholz) (CC BY-SA 4.0).
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