Bardowick
Auf einen Blick
Lange vor der ersten Erwähnung lebten hier wahrscheinlich Sachsen, später Franken.
Die große Zahl
Seit 962 gehörte Bardowick zu 8 verschiedenen Herrschaften.
Belegt mit 35 Quellen aus Archiven, Bibliotheken, Normdaten und Ortsverzeichnissen
Mehr als 85 % der Orte in unserer Sammlung hatten weniger Herrschaften.
Zeitreise
Wärst du 1810 hier geboren: (nicht belegt).
- Dein Ururgroßvater (geb. 1850): Hannoveraner
- Dein Urgroßvater (1890): Deutscher
- Dein Großvater (1930): Deutscher
Mit dem Ort eines Freundes vergleichen
Ortsakte · Nr. GA-0508028
Auch bekannt alsBardowieck, Bewick, Бардовик, Бардовикк
Heute: Landkreis Lüneburg, Deutschland
Die Kurzfassung
Dein Ort ist Bardowick (Landkreis Lüneburg). Lange vor der ersten Erwähnung lebten hier wahrscheinlich Sachsen, später Franken. Dort leben rund 6.531 Menschen (Stand 2025). Dein Ort liegt an der Ilmenau und war einst ein zentraler Umschlagplatz für den Ost-West- sowie den Nord-Süd-Handel. Karl der Große schlug 795 in unmittelbarer Nähe sein Lager auf, um die Sachsen zu bekämpfen. Heinrich der Löwe zerstörte die Stadt fast vollständig, nachdem die Bardowicker ihm die Aufnahme verweigert hatten.
Lage
Lage: Landkreis Lüneburg, Deutschland · 53,294° N, 10,388° O · Karte bei OpenStreetMap (öffnet in neuem Tab)
Vor der ersten Erwähnung – ungefähr
- ca. 4200 – 2800 v. Chr.Trichterbecherkultur (Jungsteinzeit)VermutungVon etwa 4200 bis 2800 v. Chr. gehörte der Norden vermutlich zur Trichterbecherkultur der Jungsteinzeit.
1Beleg anzeigen
- 1 „Die Trichterbecherkultur oder Trichterrandbecherkultur (Abkürzung: TBK, TRB; englisch Funnelbeaker culture oder Funnelneckbeaker culture, Abkürzung FBC) ist eine archäologische Kultur der Jungsteinzeit (etwa 4200–2800 v. Chr.).“ – Wikipedia: Trichterbecherkultur
- ca. 1800 – 530 v. Chr.Nordischer Kreis (Bronzezeit)VermutungVon 1800 bis 530 v. Chr. gehörte der Norden vermutlich zum Nordischen Kreis der Bronzezeit, dessen Fundplätze bis Norddeutschland reichen.
2Beleg anzeigen
- 2 „Die Nordische Bronzezeit (1800 v. Chr. – 530 v. Chr.), auch „Nordischer Kreis“, ist nach Oscar Montelius (1843–1921) eine Epoche der Bronzezeit im südlichen Skandinavien, deren Fundplätze von Dänemark und Norddeutschland bis Estland reichen.“ – Wikipedia: Nordische Bronzezeit
- ca. 200 v. Chr. – 300LangobardenbelegtLangobarden sind etwa vom 2. Jahrhundert v. Chr. bis zum 3. Jahrhundert n. Chr. an der Unterelbe sesshaft.
3Beleg anzeigen
- 3 „Etwa vom 2. Jahrhundert v. Chr. bis zum 3. Jahrhundert n. Chr. waren die Langobarden an der Unterelbe sesshaft, wo sie im Norden von den Sachsen und im Osten von slawischen Völkern bedrängt wurden.“ – Wikipedia: Bardowick
- ca. 12 v. Chr. – 16CheruskerVermutungUm die Zeitenwende lebten zwischen Weser, Elbe und Harz vermutlich die Cherusker; zwischen 12 v. Chr. und 16 n. Chr. führten die Römer Kriege gegen sie, 9 n. Chr. folgte die Varusschlacht.
4Beleg anzeigen
- 4 „Man geht deshalb davon aus, dass sich das Siedlungsgebiet der Cherusker zwischen Weser, Elbe und Harz befand.“ – Wikipedia: Cherusker
- 4 „In den Jahren zwischen 12 v. Chr. und 16 n. Chr. führten die Römer unter Drusus, Tiberius, Varus und Germanicus Kriege gegen die Cherusker (Augusteische Germanenkriege).“ – Wikipedia: Cherusker
- 4 „Den Höhepunkt dieser Auseinandersetzungen bildete die Varusschlacht (9 n. Chr.), in deren Verlauf drei römische Legionen aufgerieben wurden.“ – Wikipedia: Cherusker
- ca. 285 – 804SachsenungefährWahrscheinlich siedelten hier Sachsen, die Karl der Große in den Sachsenkriegen (772–804) unterwarf; die früheste sichere Nennung stammt von 285.
5Beleg anzeigen
- 5 „Seit der Merowingerzeit standen zumindest Teile der Sachsen immer wieder in einer losen Abhängigkeit zum Frankenreich, bis sie von Karl dem Großen in den Sachsenkriegen (772–804) endgültig unterworfen wurden.“ – Wikipedia: Sachsen (Volk)
- 5 „Abgesehen von Ptolemäus werden Sachsen erstmals bei Eutrop für das Jahr 285 genannt, wobei Eutrops Text zwischen 364 und 380 n. Chr. entstand.“ – Wikipedia: Sachsen (Volk)
- ca. 500 – 870Franken (Fränkisches Reich)ungefährSeit etwa 500 gehörte die Gegend wahrscheinlich zum Fränkischen Reich, das Chlodwig I. schuf; 870 wurde das mittlere Reich zwischen Ost- und Westfranken geteilt.
6Beleg anzeigen
- 6 „Der merowingische König Chlodwig I. vereinigte in den Jahren um 500 erstmals die Teilverbände der Salfranken und Rheinfranken und schuf das Fränkische Reich, das unter dem Karolinger Karl dem Großen seine größte Ausdehnung erfuhr.“ – Wikipedia: Franken (Volk)
- 6 „Das mittlere Königreich Lothringen wurde 870 zwischen dem Ostfrankenreich und Westfrankenreich aufgeteilt.“ – Wikipedia: Franken (Volk)
- ungefährOrtsname (germanisch)ungefährDer Ortsname ist nach einer Deutung germanischen Ursprungs. Es ist umstritten, aber wahrscheinlich, dass Bardowick seinen Namen nach dem hier ansässig gewesenen Volksstamm der Langobarden erhalten hat.
7Beleg anzeigen
- 7 „Es ist umstritten, aber wahrscheinlich, dass Bardowick seinen Namen nach dem hier ansässig gewesenen Volksstamm der Langobarden erhalten hat. Der Namenforscher Hans Bahlow führt den Ortsnamen auf ein germanisches Wort (bard/bart) zurück, welches „Sumpf, Morast" bedeutete.“ – Wikipedia: Bardowick
Grenz-Zeitleiste
- 795 – 961keine Angabe
Für diese Zeit liegen uns keine gesicherten Angaben zur Herrschaft vor.
- 805EreignisEreignis
Karl der Große bestimmt im Diedenhofener Kapitular, dass fränkische Kaufleute Bardowick passieren müssen.
8Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 8 „Im Diedenhofener Kapitular wurde 805 bestimmt, dass fränkische Kaufleute auf dem Weg in die nördlich der Elbe gelegenen slawischen Gebiete Bardowick passieren mussten.“ – Wikipedia: Bardowick
- 962 – 1269Heiliges Römisches ReichHeiliges Römisches Reich
Von 962 bis 1269 gehörte Bardowick zum Heiligen Römischen Reich.
9Beleg anzeigen
- 9 „Mit seiner Kaiserkrönung am 2. Februar 962 in Rom knüpfte Otto I., wie 162 Jahre zuvor Karl der Große, an die Idee des erneuerten Römerreiches an.“ – Wikipedia: Heiliges Römisches Reich
- 9 „Das Heilige Römische Reich erlosch am 6. August 1806 mit der Niederlegung der Reichskrone durch Kaiser Franz II.“ – Wikipedia: Heiliges Römisches Reich
- 962EreignisEreignis
Otto I. ließ sich am 2. Februar 962 in Rom zum Kaiser krönen. Das Reich erlosch am 6. August 1806, als Kaiser Franz II. die Reichskrone niederlegte.
10Beleg anzeigen
- 10 „Mit seiner Kaiserkrönung am 2. Februar 962 in Rom knüpfte Otto I., wie 162 Jahre zuvor Karl der Große, an die Idee des erneuerten Römerreiches an.“ – Wikipedia: Heiliges Römisches Reich
- 10 „Das Heilige Römische Reich erlosch am 6. August 1806 mit der Niederlegung der Reichskrone durch Kaiser Franz II.“ – Wikipedia: Heiliges Römisches Reich
- 972EreignisEreignis
Kaiser Otto I. verleiht Bardowick die Stadtrechte.
11Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 11 „972 wurden von Kaiser Otto I. die Stadtrechte verliehen, Bardowick erlangte das Zoll- und (wahrscheinlich schon ab 965) Münzrecht, das seit 1114 eindeutig nachgewiesen ist und bis 1182 ausgeübt wurde.“ – Wikipedia: Bardowick
- 1142EreignisEreignis
Heinrich der Löwe wird Herzog von Sachsen und Bardowick verliert seine Schlüsselrolle als Handelsplatz.
12Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 12 „Bardowick verlor seine Schlüsselrolle als Handelsplatz, als Heinrich der Löwe 1142 Herzog von Sachsen wurde.“ – Wikipedia: Bardowick
- 1269 – 1705Fürstentum LüneburgFürstentum Lüneburg
Von 1269 bis 1705 gehörte Bardowick zum Fürstentum Lüneburg.
13Beleg anzeigen
- 13 „Es ging 1269 aus der Teilung des Herzogtums Braunschweig-Lüneburg hervor.“ – Wikipedia: Fürstentum Lüneburg
- 13 „Unter Herzog Georg Wilhelm, dem Heideherzog, kam es im 17. Jahrhundert zu einer letzten Blüte des Celler Hofes.“ – Wikipedia: Fürstentum Lüneburg
- 13 „Nach seinem Tod im Jahr 1705 fiel das Fürstentum Lüneburg an das allgemein als Kurfürstentum Hannover bezeichnete Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg, blieb aber auch im Kurfürstentum und späteren Königreich Hannover Bezugspunkt für die Verwaltung.“ – Wikipedia: Fürstentum Lüneburg
- 1269EreignisEreignis
1269 entstand das Fürstentum Lüneburg durch die Teilung des Herzogtums Braunschweig-Lüneburg. Nach dem Tod von Herzog Georg Wilhelm fiel es 1705 an das Kurfürstentum Hannover.
14Beleg anzeigen
- 14 „Es ging 1269 aus der Teilung des Herzogtums Braunschweig-Lüneburg hervor.“ – Wikipedia: Fürstentum Lüneburg
- 14 „Unter Herzog Georg Wilhelm, dem Heideherzog, kam es im 17. Jahrhundert zu einer letzten Blüte des Celler Hofes.“ – Wikipedia: Fürstentum Lüneburg
- 14 „Nach seinem Tod im Jahr 1705 fiel das Fürstentum Lüneburg an das allgemein als Kurfürstentum Hannover bezeichnete Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg, blieb aber auch im Kurfürstentum und späteren Königreich Hannover Bezugspunkt für die Verwaltung.“ – Wikipedia: Fürstentum Lüneburg
- 1371EreignisEreignis
Ein großer Stadtbrand zerstört den alten Dom nahezu vollständig.
15Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 15 „1371 gab es in Bardowick einen großen Stadtbrand.“ – Wikipedia: Bardowick
- 1435EreignisEreignis
Archivale zu Bardowick: „Hinricus Elbeke, Succentor von St. Peter zu Bardowick, quittiert dem Lüneburger Rat den Empfang von 10“.
16Beleg (Archiv der Hansestadt Lüneburg) anzeigen
- 16 „Hinricus Elbeke, Succentor von St. Peter zu Bardowick, quittiert dem Lüneburger Rat den Empfang von 10 (Archiv der Hansestadt Lüneburg), Laufzeit ab 1435“ – DDB: Archiv der Hansestadt Lüneburg
- 1476EreignisEreignis
Archivale zu Bardowick: „Albertus Scrans, Dekan zu Bardowick, transsumiert eine Bulle Papst Sixtus IV. von 1476 Januar 30 und“.
17Beleg (Archiv der Hansestadt Lüneburg) anzeigen
- 17 „Albertus Scrans, Dekan zu Bardowick, transsumiert eine Bulle Papst Sixtus IV. von 1476 Januar 30 und (Archiv der Hansestadt Lüneburg), Laufzeit ab 1476“ – DDB: Archiv der Hansestadt Lüneburg
- 1689EreignisEreignis
Archivale zu Bardowick: „Stammbucheintrag Heinricus Westphal aus Bardowick, Lüneburg Immatrikuliert Leipzig 1689 griech., lat. Leipzig, 05.09.1689“.
18Beleg (Niedersächsisches Landesarchiv) anzeigen
- 18 „Stammbucheintrag Heinricus Westphal aus Bardowick, Lüneburg Immatrikuliert Leipzig 1689 griech., lat. Leipzig, 05.09.1689 (Niedersächsisches Landesarchiv), Laufzeit ab 1689“ – DDB: Niedersächsisches Landesarchiv
- 1705 – 1807HannoverHannover
Von 1705 bis 1807 gehörte Bardowick zu Hannover.
19Beleg anzeigen
- 19 „Das Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg (auch Chur-Braunschweig-Lüneburg), inoffiziell auch Kurfürstentum Hannover (auch Chur-Hannover oder Kurhannover) genannt, war ab 1692 das neunte Kurfürstentum des Heiligen Römischen Reiches.“ – Wikipedia: Kurfürstentum Hannover
- 19 „Nach seinem Tod im Jahr 1705 fiel das Fürstentum Lüneburg an das allgemein als Kurfürstentum Hannover bezeichnete Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg, blieb aber auch im Kurfürstentum und späteren Königreich Hannover Bezugspunkt für die Verwaltung.“ – Wikipedia: Fürstentum Lüneburg
- 19 „Es endete 1807 mit der Angliederung an das Königreich Westphalen bzw. nach dem Wiener Kongress 1814, als aus dem ehemaligen Kurfürstentum das Königreich Hannover geschaffen wurde.“ – Wikipedia: Kurfürstentum Hannover
- 1705EreignisEreignis
Das Kurfürstentum Hannover war seit 1692 das neunte Kurfürstentum des Reiches. 1705 kam das Fürstentum Lüneburg zu diesem Kurfürstentum. Es endete 1807 mit der Angliederung an das Königreich Westphalen.
20Beleg anzeigen
- 20 „Das Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg (auch Chur-Braunschweig-Lüneburg), inoffiziell auch Kurfürstentum Hannover (auch Chur-Hannover oder Kurhannover) genannt, war ab 1692 das neunte Kurfürstentum des Heiligen Römischen Reiches.“ – Wikipedia: Kurfürstentum Hannover
- 20 „Nach seinem Tod im Jahr 1705 fiel das Fürstentum Lüneburg an das allgemein als Kurfürstentum Hannover bezeichnete Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg, blieb aber auch im Kurfürstentum und späteren Königreich Hannover Bezugspunkt für die Verwaltung.“ – Wikipedia: Fürstentum Lüneburg
- 20 „Es endete 1807 mit der Angliederung an das Königreich Westphalen bzw. nach dem Wiener Kongress 1814, als aus dem ehemaligen Kurfürstentum das Königreich Hannover geschaffen wurde.“ – Wikipedia: Kurfürstentum Hannover
- 1808 – 1810keine Angabe
Für diese Zeit liegen uns keine gesicherten Angaben zur Herrschaft vor.
- 1810EreignisEreignis
Napoleon ließ im Dezember 1810 die deutsche Nordseeküste samt Hinterland von Frankreich annektieren. Am 1. Januar 1811 entstanden daraus vier Départements des Französischen Kaiserreichs. Mit der Niederlage Napoleons gegen Russland und Preußen endete 1813 diese Herrschaft.
21Beleg anzeigen
- 21 „die nach der Annexion nordwestdeutscher Gebiete am 1. Januar 1811 als Teil des napoleonischen Ersten Französischen Kaiserreichs entstanden.“ – Wikipedia: Hanseatische Departements
- 21 „Sie fanden mit der militärischen Niederlage des französischen Kaisers und Feldherrn gegen Russland und Preußen (1813) ein baldiges Ende.“ – Wikipedia: Hanseatische Departements
- 21 „Im Zuge der Politik der Kontinentalsperre ließ Napoleon die deutsche Nordseeküste bis Hamburg samt dem Hinterland vom Rhein bis zur Elbe und nach Lübeck am 1. Januar 1811 durch ein Dekret vom 13. Dezember 1810 von Frankreich annektieren.“ – Wikipedia: Hanseatische Departements
- 1811 – 1814FrankreichFrankreich
Von 1811 bis 1814 gehörte Bardowick zu Frankreich.
Quelle: GOV - 1814EreignisEreignis
Der Wiener Kongress dauerte vom 18. September 1814 bis zum 9. Juni 1815. Er ordnete nach der Niederlage Napoleons Europa neu und legte zahlreiche Grenzen neu fest.
22Beleg anzeigen
- 22 „Der Wiener Kongress, der vom 18. September 1814 bis zum 9. Juni 1815 stattfand, ordnete nach der Niederlage Napoleon Bonapartes in den Koalitionskriegen Europa neu.“ – Wikipedia: Wiener Kongress
- 22 „legte der Kongress wiederum zahlreiche Grenzen neu fest und schuf neue Staaten.“ – Wikipedia: Wiener Kongress
- 1814EreignisEreignis
Das Königreich Hannover entstand 1814 auf dem Wiener Kongress. 1866 annektierte Preußen das Königreich Hannover und entthronte die Welfen.
23Beleg anzeigen
- 23 „Das Königreich Hannover entstand 1814 auf dem Wiener Kongress als Nachfolgestaat des Kurfürstentums Braunschweig-Lüneburg.“ – Wikipedia: Königreich Hannover
- 23 „Am 3. Oktober 1866 entthronte Preußen die Welfen und annektierte das Königreich Hannover.“ – Wikipedia: Königreich Hannover
- 1816 – 1865HannoverHannover
Von 1816 bis 1865 gehörte Bardowick zu Hannover.
Quelle: GOV - 1866 – 1870PreußenPreußen
Von 1866 bis 1870 gehörte Bardowick zu Preußen.
Quelle: GOV - 1871 – 1945Deutsches ReichDeutsches Reich
Von 1871 bis 1945 gehörte Bardowick zum Deutschen Reich.
Quelle: GOV - 1945 – 1949Britische BesatzungszoneBritische Besatzungszone
Von 1945 bis 1949 gehörte Bardowick zur Britischen Besatzungszone.
Quelle: GOV - 1945EreignisEreignis
Nach der Kapitulation des Deutschen Reichs im Mai 1945 übernahmen die Siegermächte die Regierungsgewalt und teilten Deutschland in Besatzungszonen. Bardowick lag in der Britischen Besatzungszone.
24Beleg anzeigen
- 24 „Nach der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Streitkräfte am 8. Mai 1945 und der Verhaftung der Geschäftsführenden Reichsregierung am 23. Mai hatten die Siegermächte am 5. Juni mit der Berliner Deklaration und der Feststellung der Besatzungszonen sowie der Einsetzung eines alliierten Kontrollrates offiziell die Regierungsgewalt in Deutschland übernommen.“ – Wikipedia: Potsdamer Konferenz
- 24 „Der Gründung der Bundesrepublik als demokratischer westdeutscher Teilstaat mit Westbindung am 23. Mai 1949 folgte die Gründung der sozialistischen Deutschen Demokratischen Republik (DDR) am 7. Oktober 1949 als ostdeutscher Teilstaat unter sowjetischer Hegemonie.“ – Wikipedia: Deutschland
- 1949 – heuteBundesrepublik DeutschlandBundesrepublik Deutschland
Seit 1949 gehört Bardowick zur Bundesrepublik Deutschland.
Quelle: GOV - 1949EreignisEreignis
Aus den westlichen Besatzungszonen entstand am 23. Mai 1949 die Bundesrepublik Deutschland. Aus der sowjetischen Zone entstand am 7. Oktober 1949 die DDR.
25Beleg anzeigen
- 25 „Der Gründung der Bundesrepublik als demokratischer westdeutscher Teilstaat mit Westbindung am 23. Mai 1949 folgte die Gründung der sozialistischen Deutschen Demokratischen Republik (DDR) am 7. Oktober 1949 als ostdeutscher Teilstaat unter sowjetischer Hegemonie.“ – Wikipedia: Deutschland
- 25 „Die DDR ging aus der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) hervor, die infolge der Besetzung und Teilung Deutschlands nach 1945 zustande gekommen war.“ – Wikipedia: Deutsche Demokratische Republik
Findbuch · Verweise
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Originale Akten, Karten und Zeitungen zu Bardowick liegen in deutschen Archiven. Diese Suchen führen direkt dorthin.
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Archivalien in der Deutschen Digitalen Bibliothek
732 Objekte zu „Bardowick“ laut DDB, die ersten 5:
- Bardowick (öffnet in neuem Tab) · Mühlenvereinigung Berlin-Brandenburg e.V., Historische Mühle von Sanssouci
- Bardowick : Bauer mit Traktor neben der Scheune in Bardowick (öffnet in neuem Tab) · Fotografie · Deutsche Fotothek
- Samtgemeinde Bardowick. Bardowick. Dorfteilansicht mit Dom (14. Jh.) (öffnet in neuem Tab) · Fotografie · Deutsche Fotothek
- Schützengilde Bardowick (öffnet in neuem Tab) · Bilder · Niedersächsisches Institut für Sportgeschichte e.V.
- Schützengilde Bardowick (öffnet in neuem Tab) · Bilder · Niedersächsisches Institut für Sportgeschichte e.V.
Ortsname
Es ist umstritten, aber wahrscheinlich, dass Bardowick seinen Namen nach dem hier ansässig gewesenen Volksstamm der Langobarden erhalten hat. Der Namenforscher Hans Bahlow führt den Ortsnamen auf ein germanisches Wort (bard/bart) zurück, welches „Sumpf, Morast" bedeutete.
26Beleg anzeigen
- 26 „Es ist umstritten, aber wahrscheinlich, dass Bardowick seinen Namen nach dem hier ansässig gewesenen Volksstamm der Langobarden erhalten hat. Der Namenforscher Hans Bahlow führt den Ortsnamen auf ein germanisches Wort (bard/bart) zurück, welches „Sumpf, Morast" bedeutete.“ – Wikipedia: Bardowick
Siedlung
- 9. bis 12. JahrhundertGesichert
Kaufleute
27Beleg anzeigen
- 27 „In zunehmendem Maße kamen Kaufleute nach Bardowick und siedelten sich dort an.“ – Wikipedia: Bardowick
Volk ist nicht gleich Gene ist nicht gleich Sprache.
Ersterwähnung
Der Ort wird erstmals im Jahr 795 erwähnt.
28Beleg anzeigen
- 28 „[Normdatensatz] Gemeinde im Landkreis Lüneburg, Niedersachsen, eine der ältesten Orte des Landes, Ersterwähnung: 795.“ – GND: Bardowick (GND 4004508-0)
Das nächste runde Jubiläum: 2045 (1.250 Jahre).
Historische Ansichten
(Bildseite öffnet in neuem Tab)Blad med: "Den sydlige portal på kirken i Bardowieck; Kirkedør i Borgbye; Korsgang i domkirken i Ratzeburg; Dør på domkirkens tårn i Hamburg; Dør på det gamle canceli i Lüneborg." · National Gallery of Denmark · gemeinfrei (Bildseite öffnet in neuem Tab)
Dom, Bardowick: Detail Chorgestühl (aus: Skizzen- und Fotoalbum 25) · Museum of Architecture at Berlin Institute of Technology · gemeinfrei (Bildseite öffnet in neuem Tab)
Dom, Bardowick: Ansicht Chorgestühl (aus: Skizzen- und Fotoalbum 25) · Museum of Architecture at Berlin Institute of Technology · gemeinfrei (Bildseite öffnet in neuem Tab)
Dom, Bardowick: Ansicht Taufstein, Detail (aus: Skizzen- und Fotoalbum 25) · Museum of Architecture at Berlin Institute of Technology · gemeinfrei
Quellen dieser Akte (35 Quellen aus 13 Einrichtungen)
Aktenvermerk
Quellen dieser Akte
35 Quellen aus 13 Einrichtungen
Für Bardowick ausgewertet: 35 Quellen · 3 Archivfunde · 4 historische Ansichten · Ersterwähnung (795) belegt in GND: Bardowick (GND 4004508-0).
Archive
- Hinricus Elbeke, Succentor von St. Peter zu Bardowick, quittiert dem Lüneburger Rat den Empfang von 10 (1435, Archiv der Hansestadt Lüneburg, CC0)
- Albertus Scrans, Dekan zu Bardowick, transsumiert eine Bulle Papst Sixtus IV. von 1476 Januar 30 und (1476, Archiv der Hansestadt Lüneburg, CC0)
- Stammbucheintrag Heinricus Westphal aus Bardowick, Lüneburg Immatrikuliert Leipzig 1689 griech., lat. Leipzig, 05.09.1689 (1689, Niedersächsisches Landesarchiv, CC0)
Bibliotheken
- Nr. 3184. Handorf (1914) (1914, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)„Katalog der Deutschen Nationalbibliothek, Schlagwort „Bardowick“: 5 Katalogeinträge bis 1960; bei gleichnamigen Orten können Titel einem anderen Ort gelten.“
- 179. Lauenburg a[n] d[er] Elbe; [Ausg. D] (1917) (1917, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- [2728] = 1300 Lüneburg (1918) (1918, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- 179. Lauenburg a[n] d[er] Elbe; [Ausg. D] (1924) (1924, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- 179. Lauenburg a[n] d[er] Elbe; [Ausg. D] (1939) (1939, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- Erwähnungen in historischen Zeitungen: 4.223 Treffer bis 1950, älteste 1723 in „Stats- u. gelehrte Zeitung des hollsteinischen unpartheyischen Correspondenten“ (1723, Deutsches Zeitungsportal (Deutsche Digitale Bibliothek), CC0)„Volltextsuche im Zeitungsportal nach dem Ortsnamen (deutschsprachige Zeitungen); gleichnamige Orte und Texterkennungsfehler sind möglich.“
- „Stats- u. gelehrte Zeitung des hollsteinischen unpartheyischen Correspondenten“, 1723-04-27 (Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky) (1723, Deutsches Zeitungsportal (Deutsche Digitale Bibliothek), CC0)
- Heinrich Werner Palms, Ober-Predigers und Superintendenten zu Bardowick, Jesu Weisheit In Offenbahrung seiner Auferstehung : Oder Beantwortung der Frage: Warum (1752) (1752, Württemberg State Library, gemeinfrei)
- Heinrich Werner Palm Superintendenten und Oberprediger zu Bardowick Trauer-Rede bei dem Grabe des Hochehrwürdigen und Hochgelahrten Herrn, Herrn Caspar Nicolaus (1753) (1753, Kiel University Library, gemeinfrei)
- Stories of Bewick and Graham (1840) (1840, National Library of Scotland, gemeinfrei)
Normdaten
- Wikidata Q508028: Bardowick (CC0)
- Gemeinsame Normdatei (DNB): Bardowick (CC0)„[Normdatensatz] Gemeinde im Landkreis Lüneburg, Niedersachsen, eine der ältesten Orte des Landes, Ersterwähnung: 795.“
Ortsverzeichnisse
- GOV, Geschichtliches Orts-Verzeichnis: Bardowick (CC BY-SA 4.0)
Lexika
- Wikipedia: Bardowick und 14 weitere Artikel (CC BY-SA 4.0)
Historische Ansichten
- Blad med: "Den sydlige portal på kirken i Bardowieck; Kirkedør i Borgbye; Korsgang i domkirken i Ratzeburg; Dør på domkirkens tårn i Hamburg; Dør på det gamle canceli i Lüneborg." (gemeinfrei)„Datum laut Europeana: 1818“
- Dom, Bardowick: Detail Chorgestühl (aus: Skizzen- und Fotoalbum 25) (CC0)„Quelle: Europeana“
- Dom, Bardowick: Ansicht Chorgestühl (aus: Skizzen- und Fotoalbum 25) (CC0)
- Dom, Bardowick: Ansicht Taufstein, Detail (aus: Skizzen- und Fotoalbum 25) (CC0)
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Daten: GOV – Geschichtliches Orts-Verzeichnis (CC BY-SA 4.0), Wikidata (CC0), Wikipedia-Artikel: de.wikipedia.org/wiki/Bardowick (CC BY-SA 4.0).
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