Berlingen
Auf einen Blick
Dein Ort lag im Mittelalter im Gericht und in der Pfarrei Steckborn, und der Fürstbischof von Konstanz übte ab 1540 die Gerichtsbarkeit aus.
Die große Zahl
Berlingen gehörte zu 2 verschiedenen Herrschaften.
Belegt mit 15 Quellen aus Archiven, Bibliotheken, Normdaten und Ortsverzeichnissen
Zeitreise
Wärst du 1810 hier geboren, wärst du Schweizer gewesen.
- Dein Ururgroßvater (geb. 1850): Schweizer
- Dein Urgroßvater (1890): Schweizer
- Dein Großvater (1930): Schweizer
Mit dem Ort eines Freundes vergleichen
Ortsakte · Nr. GA-0065463
Auch bekannt alsBerlingen TG, Berlingen (Szwajcaria), Берлинген
Heute: Bezirk Frauenfeld, Schweiz
Die Kurzfassung
Dein Ort ist Berlingen (Bezirk Frauenfeld). Dort leben rund 890 Menschen (Stand 2018). Dein Ort lag im Mittelalter im Gericht und in der Pfarrei Steckborn, und der Fürstbischof von Konstanz übte ab 1540 die Gerichtsbarkeit aus. Dein Ort war im 19. Jahrhundert durch Rebbau, Schifffahrt und Gerberei geprägt, und im 20. Jahrhundert folgten eine Trikotfabrik und ein Altersheim als Hauptarbeitgeber.
Lage
Lage: Bezirk Frauenfeld, Schweiz · 47,666° N, 9,016° O · Karte bei OpenStreetMap (öffnet in neuem Tab)
Vor der ersten Erwähnung – ungefähr
- ca. 370RömerVermutungEin römischer Wachtturm könnte um 370 n. Chr. über dem Weissen Felsen gestanden haben.
1Beleg anzeigen
- 1 „Zur Zeit der Römer soll um 370 n. Chr. nach ungesicherten Berichten über dem Weissen Felsen, direkt an der Grenze zu Steckborn, ein Wachtturm errichtet worden sein.“ – Wikipedia: Berlingen TG
- ungefährOrtsname (germanisch)belegtDer Ortsname ist germanischen Ursprungs. Der Name Berlingen geht auf Berenwanc zurück, was Flur des Bero heisst.
2Beleg anzeigen
- 2 „Im Jahr 894 (?) wurde Berlingen unter dem Namen Berenwanc – was Flur des Bero heisst – erstmals urkundlich erwähnt.“ – Wikipedia: Berlingen TG
Grenz-Zeitleiste
- 0 – 961SchweizSchweiz
Bis 961 gehörte Berlingen zu Schweiz.
Quelle: GOV - 894EreignisEreignis
Berlingen wird 894 erstmals erwähnt.
3Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 3 „Im Jahr 894 (?) wurde Berlingen unter dem Namen Berenwanc – was Flur des Bero heisst – erstmals urkundlich erwähnt.“ – Wikipedia: Berlingen TG
- 962 – 1648Heiliges Römisches Reich deutscher NationHeiliges Römisches Reich deutscher Nation
Von 962 bis 1648 gehörte Berlingen zum Heiligen Römischen Reich deutscher Nation.
Quelle: GOV - 1504EreignisEreignis
Berlingen erhielt 1504 ein eigenes Gericht.
4Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 4 „1504 erhielt Berlingen ein eigenes Gericht, das von 1540 bis 1798 dem Fürstbischof von Konstanz unterstand und von der Obervogtei Reichenau verwaltet wurde.“ – Wikipedia: Berlingen TG
- 1524EreignisEreignis
Die Pfarrei Berlingen trat um 1524 zur Reformation über.
5Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 5 „Die im 15. Jahrhundert gegründete Pfarrei Berlingen trat um 1524 zur Reformation über und konnte sich mit Hilfe Zürichs dem Kloster gegenüber behaupten.“ – Wikipedia: Berlingen TG
- 1649 – heuteSchweizSchweiz
Seit 1649 gehört Berlingen zu Schweiz.
Quelle: GOV - 1688EreignisEreignis
Archivale zu Berlingen: „1. Schreiben des Schöntaler Abts Benedikt an den Kanton Odenwald betr. Einziehung der Türkenhilfe zu Berlingen“.
6Beleg (Landesarchiv Baden-Württemberg) anzeigen
- 6 „1. Schreiben des Schöntaler Abts Benedikt an den Kanton Odenwald betr. Einziehung der Türkenhilfe zu Berlingen (Landesarchiv Baden-Württemberg), Laufzeit ab 1688“ – DDB: Landesarchiv Baden-Württemberg
- 1750EreignisEreignis
Die Ortschaft erhielt 1750 den Namen Berlingen.
7Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 7 „Im Jahr 1750 erhielt die Ortschaft den Namen Berlingen.“ – Wikipedia: Berlingen TG
- 1803EreignisEreignis
Die Munizipalgemeinde Berlingen wurde 1803 gegründet.
8Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 8 „Die 1803 gegründete Munizipalgemeinde Berlingen wurde 1870 mit der Ortsgemeinde Berlingen zur Einheitsgemeinde Berlingen vereinigt.“ – Wikipedia: Berlingen TG
- 1910EreignisEreignis
Das Altersheim Neutal wurde 1910 gegründet.
9Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 9 „Im 20. Jahrhundert stellten die Trikotfabrik Naegeli (1892–1983; 1965 mit 132 Arbeitsplätzen) und das 1910 gegründete Altersheim Neutal (1994: 260 Plätze und 250 Beschäftigte) den Grossteil der Arbeitsplätze in Berlingen.“ – Wikipedia: Berlingen TG
Findbuch · Verweise
Weiter forschen
Originale Akten, Karten und Zeitungen zu Berlingen liegen in deutschen Archiven. Diese Suchen führen direkt dorthin.
- Deutsche Digitale Bibliothek: Berlingen (öffnet in neuem Tab)
- Archivportal-D: Berlingen (öffnet in neuem Tab)
- Deutsches Zeitungsportal: Berlingen (öffnet in neuem Tab)
Archivalien in der Deutschen Digitalen Bibliothek
324 Objekte zu „Berlingen“ laut DDB, die ersten 5:
- Ansichten von Berlingen (öffnet in neuem Tab) · Dia · Stiftung Deutsches Historisches Museum
- Berlingen (öffnet in neuem Tab) · Archivale · Landesarchiv Baden-Württemberg
- Luftaufnahmen von Berlingen (öffnet in neuem Tab) · Dia · Stiftung Deutsches Historisches Museum
- Berlingen (öffnet in neuem Tab) · Bilder · Landesarchiv Baden-Württemberg
- Berlingen, Friedrich (öffnet in neuem Tab) · Personenakte · Haus der Essener Geschichte/Stadtarchiv
Ortsname
Der Name Berlingen geht auf Berenwanc zurück, was Flur des Bero heisst.
10Beleg anzeigen
- 10 „Im Jahr 894 (?) wurde Berlingen unter dem Namen Berenwanc – was Flur des Bero heisst – erstmals urkundlich erwähnt.“ – Wikipedia: Berlingen TG
Ersterwähnung
Der Ort wird erstmals im Jahr 894 erwähnt.
11Beleg anzeigen
- 11 „Im Jahr 894 (?) wurde Berlingen unter dem Namen Berenwanc – was Flur des Bero heisst – erstmals urkundlich erwähnt.“ – Wikipedia: Berlingen TG
Das nächste runde Jubiläum: 2044 (1.150 Jahre).
Historische Ansichten
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Wappen des Hans Gastgeb; Wappen des Kilgen von Berlingen · The Albertina Museum · gemeinfrei (Bildseite öffnet in neuem Tab)
Bauernhaus, Berlingen: Grundriss, Ansicht von der Giebelseite, Querschnitt, Details (aus: Das Bauernhaus in der Schweiz, hrsg.v. Schweiz. Ingenieur- und Architektenverein, 1903) · Museum of Architecture at Berlin Institute of Technology · gemeinfrei
Quellen dieser Akte (15 Quellen aus 10 Einrichtungen)
Aktenvermerk
Quellen dieser Akte
15 Quellen aus 10 Einrichtungen
Für Berlingen ausgewertet: 15 Quellen · 1 Archivfund · 2 historische Ansichten · Ersterwähnung (894) belegt in Wikipedia: Berlingen TG.
Archive
- 1. Schreiben des Schöntaler Abts Benedikt an den Kanton Odenwald betr. Einziehung der Türkenhilfe zu Berlingen (1688, Landesarchiv Baden-Württemberg, CC0)
Bibliotheken
- Kurlandschaft am Untersee, Rhein und Umgebung (1914) (1914, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)„Katalog der Deutschen Nationalbibliothek, Schlagwort „Berlingen“: 67 Katalogeinträge bis 1960; bei gleichnamigen Orten können Titel einem anderen Ort gelten.“
- Wegweiser zur Heimat / Schweizerische Traktat-Missions-Gesellschaft (1915) (1915, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- "Taschenbuch für Krieger" aus den Freiheitskriegen / Neubearb. u. hrsg. von Julius Kuder (1916) (1916, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- ... Bericht aus der Arbeit an unseren kranken deutschen Kindern ... : Erholungsheim "Neutal" ; "Kinderhilfe", Berlingen, Am Untersee (1920-1924) (1920, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- Hinter der Maske : [Flugschrift gegen den Fastnachtsunfung] / [H. H.] (1925) (1925, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- Erwähnungen in historischen Zeitungen: 2.873 Treffer bis 1950, älteste 1689 in „Ordentliche wochentliche Post-Zeitungen : dises ... Jahrs“ (1689, Deutsches Zeitungsportal (Deutsche Digitale Bibliothek), CC0)„Volltextsuche im Zeitungsportal nach dem Ortsnamen (deutschsprachige Zeitungen); gleichnamige Orte und Texterkennungsfehler sind möglich.“
- „Ordentliche wochentliche Post-Zeitungen : dises ... Jahrs“, 1689-07-16 (Bayerische Staatsbibliothek) (1689, Deutsches Zeitungsportal (Deutsche Digitale Bibliothek), CC0)
- [Bildnis Luise Anna Maria Berlingen] (1860) (1860, Württemberg State Library, gemeinfrei)
Normdaten
- Wikidata Q65463: Berlingen (CC0)
- GND 4808769-5: Berlingen (Gemeinsame Normdatei (DNB), CC0)„Namensvarianten: Politische Gemeinde Berlingen“
Ortsverzeichnisse
- GOV, Geschichtliches Orts-Verzeichnis: Berlingen (CC BY-SA 4.0)
Lexika
- Wikipedia: Berlingen TG (CC BY-SA 4.0)
Historische Ansichten
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Daten: GOV – Geschichtliches Orts-Verzeichnis (CC BY-SA 4.0), Wikidata (CC0), Wikipedia-Artikel: de.wikipedia.org/wiki/Berlingen_TG (CC BY-SA 4.0).
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