Billigheim-Ingenheim
Auf einen Blick
Lange vor der ersten Erwähnung lebten hier wahrscheinlich Kelten, später Römer, Burgunder und Franken.
Die große Zahl
Seit 962 gehörte Billigheim-Ingenheim zu 2 verschiedenen Herrschaften.
Belegt mit 15 Quellen aus Bibliotheken, Normdaten und Ortsverzeichnissen
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Ortsakte · Nr. GA-0566068
Auch bekannt alsБиллигхайм-Ингенхайм
Heute: Verbandsgemeinde Landau-Land, Deutschland
Die Kurzfassung
Dein Ort ist Billigheim-Ingenheim (Verbandsgemeinde Landau-Land). Lange vor der ersten Erwähnung lebten hier wahrscheinlich Kelten, später Römer, Burgunder und Franken. Dort leben rund 3.846 Menschen (Stand 2025). Dein Ort ist eine der ältesten Ansiedlungen der Südpfalz. Dein Ort erhielt 1450 durch König Friedrich III. die Marktfreiheit. Dein Ort entstand 1969 aus vier Gemeinden.
Lage
Lage: Verbandsgemeinde Landau-Land, Deutschland · 49,139° N, 8,098° O · Karte bei OpenStreetMap (öffnet in neuem Tab)
Vor der ersten Erwähnung – ungefähr
- ca. 5500 – 4900 v. Chr.Bandkeramik-Kultur (Jungsteinzeit)VermutungUm 5500 v. Chr. erreichte die Bandkeramik vermutlich auch diese Gegend; ihre jüngste Phase reichte bis etwa 4900 v. Chr.
1Beleg anzeigen
- 1 „Die Bandkeramik erreichte die nördlichen Lössgrenzen in Mitteleuropa ab 5600 bis 5500 v. Chr. Nach einigen gängigen Lehrmeinungen ging sie aus dem Starčevo-Körös-Kulturkomplex hervor.“ – Wikipedia: Linearbandkeramische Kultur
- 1 „um 5100 bis 4900 v. Chr.: jüngste LBK (Überschneidungen mit jüngerer LBK).“ – Wikipedia: Linearbandkeramische Kultur
- ca. 1300 – 800 v. Chr.Urnenfelderkultur (Bronzezeit)VermutungVon etwa 1300 bis 800 v. Chr. gehörte die Gegend vermutlich zum Einflussbereich der Urnenfelderkultur.
2Beleg anzeigen
- 2 „Sie bestand etwa von 1300 bis 800 v. Chr. (in der Urnenfelderzeit).“ – Wikipedia: Urnenfelderkultur
- 2 „Die Grenzen zwischen ihrem Verbreitungsgebiet im engeren Sinne und Regionen, die lediglich unter mehr oder weniger starkem Einfluss der Urnenfelderkultur standen, sind dabei nicht immer deutlich zu ziehen, zumal sie sich im Verlauf der Spätbronzezeit mehrfach verschieben.“ – Wikipedia: Urnenfelderkultur
- ca. 800 – 450 v. Chr.Hallstattkultur (ältere Eisenzeit)VermutungVon etwa 800 bis 450 v. Chr. gehörte die Gegend vermutlich zur Hallstattkultur, der älteren Eisenzeit.
3Beleg anzeigen
- 3 „Als Hallstattzeit, Ältere Eisenzeit oder Hallstattkultur wird die ältere vorrömische Eisenzeit in weiten Teilen Europas ab etwa 800 v. Chr. bezeichnet.“ – Wikipedia: Hallstattkultur
- 3 „Die Grenze zur nachfolgenden Latènezeit wird mit 450 v. Chr. angegeben, wobei sich der Übergang fließend über mehrere Jahrzehnte erstreckte.“ – Wikipedia: Hallstattkultur
- ca. 450 – 40 v. Chr.Kelten (Latène-Kultur)ungefährZwischen etwa 450 und 40 v. Chr. gehörte die Gegend wahrscheinlich zum Verbreitungsgebiet der Latène-Kultur, die man den Kelten zuschreibt.
4Beleg anzeigen
- 4 „Diese war zwischen 450 v. Chr. und 40 v. Chr. in Frankreich, der nordalpinen Schweiz, Süddeutschland bis zu den Mittelgebirgen, Österreich, der Tschechischen Republik und Teilen Ungarns verbreitet.“ – Wikipedia: La-Tène-Kultur
- 4 „Träger der Latènekultur sind die seit dem 5. Jahrhundert v. Chr. in griechischen, später auch in römischen Quellen genannten Kelten.“ – Wikipedia: La-Tène-Kultur
- ca. 13 v. Chr. – 455RömerungefährSeit etwa 13 v. Chr. stand das linke Rheinufer wahrscheinlich unter römischer Kontrolle; nach etwa 455 folgten Alamannen und Franken.
5Beleg anzeigen
- 5 „Mit den augusteischen Feldzügen ab 13/12 v. Chr. gelangten die linksrheinischen Gebiete unter römische Kontrolle.“ – Wikipedia: Germania superior
- 5 „Nach etwa 455 traten dann Alamannen und schließlich die merowingischen Franken die Nachfolge der römischen Herrschaft am Rhein an: Als Chlodwig I. um 482 seinem Vater als rex nachfolgte, wurde er formal zugleich administrator der Provinz Germania Prima, die sich dann schrittweise in fränkisches Kronland verwandeln sollte.“ – Wikipedia: Germania superior
- ca. 413 – 436BurgunderungefährUm 413 wurden burgundische Krieger wahrscheinlich am Rhein angesiedelt; 436 scheiterte ihr Reich am Rhein.
6Beleg anzeigen
- 6 „Ergänzt werden die spärlichen literarischen Hinweise auf ein Burgundenreich am Rhein ansonsten nur durch die Notiz des Chronisten Prosper Tiro von Aquitanien zum Jahr 413 über die Ansiedlung von burgundischen Kriegern am Rhein.“ – Wikipedia: Burgunden
- 6 „Zuvor war der Versuch, ein burgundisches regnum am Rhein zu etablieren, im Jahr 436 gescheitert.“ – Wikipedia: Burgunden
- ca. 500 – 870Franken (Fränkisches Reich)ungefährSeit etwa 500 gehörte die Gegend wahrscheinlich zum Fränkischen Reich, das Chlodwig I. schuf; 870 wurde das mittlere Reich zwischen Ost- und Westfranken geteilt.
7Beleg anzeigen
- 7 „Der merowingische König Chlodwig I. vereinigte in den Jahren um 500 erstmals die Teilverbände der Salfranken und Rheinfranken und schuf das Fränkische Reich, das unter dem Karolinger Karl dem Großen seine größte Ausdehnung erfuhr.“ – Wikipedia: Franken (Volk)
- 7 „Das mittlere Königreich Lothringen wurde 870 zwischen dem Ostfrankenreich und Westfrankenreich aufgeteilt.“ – Wikipedia: Franken (Volk)
- ungefährOrtsname (germanisch)ungefährDer Ortsname ist nach einer Deutung germanischen Ursprungs.
8Beleg anzeigen
- 8 „Billigheim ist eine der ältesten Ansiedlungen der Südpfalz, erstmals urkundlich erwähnt im Jahr 693 unter dem Namen „Bullinchheim“.“ – Wikipedia: Billigheim-Ingenheim
Grenz-Zeitleiste
- 693 – 961keine Angabe
Für diese Zeit liegen uns keine gesicherten Angaben zur Herrschaft vor.
- 962 – 1806Heiliges Römisches ReichHeiliges Römisches Reich
Von 962 bis 1806 gehörte Billigheim-Ingenheim zum Heiligen Römischen Reich.
9Beleg anzeigen
- 9 „Mit seiner Kaiserkrönung am 2. Februar 962 in Rom knüpfte Otto I., wie 162 Jahre zuvor Karl der Große, an die Idee des erneuerten Römerreiches an.“ – Wikipedia: Heiliges Römisches Reich
- 9 „Das Heilige Römische Reich erlosch am 6. August 1806 mit der Niederlegung der Reichskrone durch Kaiser Franz II.“ – Wikipedia: Heiliges Römisches Reich
- 962EreignisEreignis
Otto I. ließ sich am 2. Februar 962 in Rom zum Kaiser krönen. Das Reich erlosch am 6. August 1806, als Kaiser Franz II. die Reichskrone niederlegte.
10Beleg anzeigen
- 10 „Mit seiner Kaiserkrönung am 2. Februar 962 in Rom knüpfte Otto I., wie 162 Jahre zuvor Karl der Große, an die Idee des erneuerten Römerreiches an.“ – Wikipedia: Heiliges Römisches Reich
- 10 „Das Heilige Römische Reich erlosch am 6. August 1806 mit der Niederlegung der Reichskrone durch Kaiser Franz II.“ – Wikipedia: Heiliges Römisches Reich
- 1550EreignisEreignis
Billigheim erhielt zusätzliche Befestigungen mit Wällen und Gräben.
11Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 11 „1550 wurde die Stadt zusätzlich mit Wällen und Gräben befestigt.“ – Wikipedia: Billigheim-Ingenheim
- 1807 – 1968keine Angabe
Für diese Zeit liegen uns keine gesicherten Angaben zur Herrschaft vor.
- 1969 – heuteBundesrepublik DeutschlandBundesrepublik Deutschland
Seit 1969 gehört Billigheim-Ingenheim zur Bundesrepublik Deutschland.
Quelle: GOV
Findbuch · Verweise
Weiter forschen
Originale Akten, Karten und Zeitungen zu Billigheim-Ingenheim liegen in deutschen Archiven. Diese Suchen führen direkt dorthin.
- Deutsche Digitale Bibliothek: Billigheim-Ingenheim (öffnet in neuem Tab)
- Archivportal-D: Billigheim-Ingenheim (öffnet in neuem Tab)
- Deutsches Zeitungsportal: Billigheim-Ingenheim (öffnet in neuem Tab)
Archivalien in der Deutschen Digitalen Bibliothek
83 Objekte zu „Billigheim-Ingenheim“ laut DDB, die ersten 5:
- Mühlhofen (Stadt Billigheim-Ingenheim, Lkr. Südliche Weinstraße, Pfalz) - Beschwerden gegen den Bürgermeister Bangerth (öffnet in neuem Tab) · Akten · Bayerisches Hauptstaatsarchiv
- Straße (öffnet in neuem Tab) · Straße · Deutsches Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte - Bildarchiv Foto Marburg
- Stadt (öffnet in neuem Tab) · Stadt · Deutsches Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte - Bildarchiv Foto Marburg
- Wassermühle (öffnet in neuem Tab) · Deutsches Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte - Bildarchiv Foto Marburg
- Festschrift zur Einweihung der Klingbachschule 11. Juni 1970 (öffnet in neuem Tab) · Festschrift · Deutsche Nationalbibliothek
Ortsname
Der Name wurde 693 als „Bullinchheim“ überliefert.
12Beleg anzeigen
- 12 „Billigheim ist eine der ältesten Ansiedlungen der Südpfalz, erstmals urkundlich erwähnt im Jahr 693 unter dem Namen „Bullinchheim“.“ – Wikipedia: Billigheim-Ingenheim
Siedlung
- 693Gesichert
Älteste Ansiedlung der Südpfalz
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- 13 „Billigheim ist eine der ältesten Ansiedlungen der Südpfalz, erstmals urkundlich erwähnt im Jahr 693 unter dem Namen „Bullinchheim“.“ – Wikipedia: Billigheim-Ingenheim
Volk ist nicht gleich Gene ist nicht gleich Sprache.
Ersterwähnung
Der Ort wird erstmals im Jahr 693 erwähnt.
14Beleg anzeigen
- 14 „Billigheim ist eine der ältesten Ansiedlungen der Südpfalz, erstmals urkundlich erwähnt im Jahr 693 unter dem Namen „Bullinchheim“.“ – Wikipedia: Billigheim-Ingenheim
Das nächste runde Jubiläum: 2043 (1.350 Jahre).
Quellen dieser Akte (15 Quellen aus 6 Einrichtungen)
Aktenvermerk
Quellen dieser Akte
15 Quellen aus 6 Einrichtungen
Für Billigheim-Ingenheim ausgewertet: 15 Quellen · Ersterwähnung (693) belegt in Wikipedia: Billigheim-Ingenheim.
Bibliotheken
- 6814. Landau (1954) (1954, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)„Katalog der Deutschen Nationalbibliothek, Schlagwort „Billigheim-Ingenheim“: 1 Katalogeinträge bis 1960; bei gleichnamigen Orten können Titel einem anderen Ort gelten.“
- Erwähnungen in historischen Zeitungen: 10 Treffer bis 1950, älteste 1853 in „Westricher Zeitung“ (1853, Deutsches Zeitungsportal (Deutsche Digitale Bibliothek), CC0)„Volltextsuche im Zeitungsportal nach dem Ortsnamen (deutschsprachige Zeitungen); gleichnamige Orte und Texterkennungsfehler sind möglich.“
- „Westricher Zeitung“, 1853-06-06 (Bayerische Staatsbibliothek) (1853, Deutsches Zeitungsportal (Deutsche Digitale Bibliothek), CC0)
Normdaten
- Wikidata Q566068: Billigheim-Ingenheim (CC0)
- GND 4006703-8: Billigheim-Ingenheim (Gemeinsame Normdatei (DNB), CC0)„Gründung/Errichtung laut GND: 06.06.1969“
Ortsverzeichnisse
- GOV, Geschichtliches Orts-Verzeichnis: Billigheim-Ingenheim (CC BY-SA 4.0)
Lexika
- Wikipedia: Billigheim-Ingenheim und 8 weitere Artikel (CC BY-SA 4.0)
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Daten: GOV – Geschichtliches Orts-Verzeichnis (CC BY-SA 4.0), Wikidata (CC0), Wikipedia-Artikel: de.wikipedia.org/wiki/Billigheim-Ingenheim (CC BY-SA 4.0).
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