Bischofshofen
Auf einen Blick
Dein Ort liegt im zentralen Pongau und war die mächtigste Kupfererzlagerstätte der Ostalpen.
Die große Zahl
Seit 1867 gehörte Bischofshofen zu 3 verschiedenen Herrschaften.
Belegt mit 9 Quellen aus Bibliotheken, Normdaten und Ortsverzeichnissen
Zeitreise
Wärst du 1810 hier geboren: (nicht belegt).
- Dein Ururgroßvater (geb. 1850): (nicht belegt)
- Dein Urgroßvater (1890): Untertan von Cisleithanien
- Dein Großvater (1930): Österreicher
Mit dem Ort eines Freundes vergleichen
Ortsakte · Nr. GA-0254165
Auch bekannt alsБишофсхофен, Bišofshofenas
Heute: Bezirk St. Johann im Pongau, Österreich
Die Kurzfassung
Dein Ort ist Bischofshofen (Bezirk St. Johann im Pongau). Dort leben rund 10.540 Menschen (Stand 2018). Dein Ort liegt im zentralen Pongau und war die mächtigste Kupfererzlagerstätte der Ostalpen. Dein Ort wuchs durch den Bahnbau und die Industrialisierung zu einem wirtschaftlichen Mittelpunkt im Pongau heran.
Lage
Lage: Bezirk St. Johann im Pongau, Österreich · 47,417° N, 13,219° O · Karte bei OpenStreetMap (öffnet in neuem Tab)
Vor der ersten Erwähnung – ungefähr
- ca. 4000 – 3001 v. Chr.NeolithikumbelegtSporadische Kupfererzgewinnung und Keramikscherbenfunde reichen bis ins 4. Jahrtausend v. Chr. zurück.
1Beleg anzeigen
- 1 „Sporadische neolithische Kupfererzgewinnung sowie Keramikscherbenfunde (Fundstellen am Götschenberg und bei der Ruine Bachsfall) reichen bis ins 4. Jahrtausend v. Chr. zurück.“ – Wikipedia: Bischofshofen
- ca. 1400 – 1000 v. Chr.BronzezeitbelegtIntensiver Kupferbergbau fand von ca. 1400 bis ca. 1000 v. Chr. statt.
2Beleg anzeigen
- 2 „Von ca. 1400 bis ca. 1000 v. Chr. folgte intensiver Kupferbergbau, der sich in der Eisenzeit stark abnehmend bis in die Römerzeit fortsetzt.“ – Wikipedia: Bischofshofen
- ca. 1400 v. Chr. – 488RömerbelegtKupferabbau setzte sich bis in die Römerzeit fort, und ein vicus bestand von 15 v. Chr. bis 488 n. Chr.
3Beleg anzeigen
- 3 „Für die Zeit Noricums von 15 v. bis 488 n. Chr. sprechen die Funde für einen vicus (kleines Dorf) im heutigen Bischofshofen.“ – Wikipedia: Bischofshofen
- ca. 1000 – 501 v. Chr.HallstattzeitbelegtUrnengrabfunde vom Götschenberg und von der Ruine Bachsfall gehen auf die Hallstattzeit zurück.
4Beleg anzeigen
- 4 „Urnengrabfunde vom Götschenberg sowie von der Ruine Bachsfall gehen auf die Hallstattzeit zurück.“ – Wikipedia: Bischofshofen
- ungefährOrtsname (germanisch)belegtDer Ortsname ist germanischen Ursprungs. Bischofshofen weist sich ursprünglich als ein aus mehreren Gebäuden oder Grundstücken bestehender Besitz des Chiemseer Bischofs aus.
5Beleg anzeigen
- 5 „Bischofshofen weist sich damit ursprünglich als ein aus mehreren Gebäuden oder Grundstücken bestehender Besitz des Chiemseer Bischofs aus.“ – Wikipedia: Bischofshofen
Grenz-Zeitleiste
- 711EreignisEreignis
Die Albina-Stifterfamilie gründete die Maximilianszelle, die Keimzelle des heutigen Bischofshofen.
6Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 6 „Die 711/12 erfolgte Gründung der Maximilianszelle (Cella Maximiliana) durch die damaligen Grundeigentümer und Stifterfamilie Albina ist die Keimzelle des heutigen Bischofshofen.“ – Wikipedia: Bischofshofen
- 1151 – 1866keine Angabe
Für diese Zeit liegen uns keine gesicherten Angaben zur Herrschaft vor.
- 1458EreignisEreignis
Bauern im Innergebirg erhoben sich gegen neue Steuern des kirchlichen Landesfürsten.
7Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 7 „Schon 1458 und besonders 1462 hatte es im Innergebirg (Pongau, Pinzgau, Brixental), auch im Verbund mit der Stadt Radstadt, Bauernaufstände gegen neue Steuern des kirchlichen Landesfürsten (Weihesteuer und Aufgelder) gegeben.“ – Wikipedia: Bischofshofen
- 1525EreignisEreignis
Die Salzburger Bauernkriege erfassten auch Bischofshofen.
8Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 8 „Durch hohen Steuerdruck und zunehmender zu ernährender Bevölkerung bedrängt, erfassten 1525/26 die Salzburger Bauernkriege auch Bischofshofen.“ – Wikipedia: Bischofshofen
- 1564EreignisEreignis
Bauern setzten in Bischofshofen den Protestanten Constantin Schlafhauser als Pfarrer ein.
9Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 9 „1564 setzen Bauern in Bischofshofen den Protestanten Constantin Schlafhauser als Pfarrer ein und kam es zu Unruhen.“ – Wikipedia: Bischofshofen
- 1867 – 1918CisleithanienCisleithanien
Von 1867 bis 1918 gehörte Bischofshofen zu Cisleithanien.
Quelle: GOV - 1875EreignisEreignis
Der Bau der Giselabahn und der Kronprinz-Rudolf-Bahn begann.
10Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 10 „Erst durch den Bau der Giselabahn nach Wörgl in Tirol und der Kronprinz-Rudolf-Bahn Richtung Graz im Jahr 1875, der Tauernbahn 1908, den Kupferbergbau in Mühlbach und der Industrialisierung wuchs Bischofshofen zu einem wirtschaftlichen Mittelpunkt im Pongau und zu einem frühen Salzburger Zentrum der Sozialdemokratie heran und wurde in der Folge am 9. Februar 1900 zur Marktgemeinde erhoben.“ – Wikipedia: Bischofshofen
- 1918 – 1938ÖsterreichÖsterreich
Von 1918 bis 1938 gehörte Bischofshofen zu Österreich.
Quelle: GOV - 1938 – 1945Deutsches ReichDeutsches Reich
Von 1938 bis 1945 gehörte Bischofshofen zum Deutschen Reich.
Quelle: GOV - 1938EreignisEreignis
Das Deutsche Reich besetzte Österreich im März 1938 und gliederte es am 13. März 1938 ein.
11Beleg anzeigen
- 11 „Durch das am 13. März 1938 durch die Bundesregierung beschlossene Bundesverfassungsgesetz über die Wiedervereinigung Österreichs mit dem Deutschen Reich endete die rechtliche Existenz des diktatorischen österreichischen Bundesstaates“ – Wikipedia: Anschluss Österreichs
- 1945 – heuteÖsterreichÖsterreich
Seit 1945 gehört Bischofshofen zu Österreich.
Quelle: GOV
Findbuch · Verweise
Weiter forschen
Originale Akten, Karten und Zeitungen zu Bischofshofen liegen in deutschen Archiven. Diese Suchen führen direkt dorthin.
- Deutsche Digitale Bibliothek: Bischofshofen (öffnet in neuem Tab)
- Archivportal-D: Bischofshofen (öffnet in neuem Tab)
- Deutsches Zeitungsportal: Bischofshofen (öffnet in neuem Tab)
Archivalien in der Deutschen Digitalen Bibliothek
76 Objekte zu „Bischofshofen“ laut DDB, die ersten 5:
- Österreich, Bischofshofen. Stadtansicht (öffnet in neuem Tab) · Fotografie · Deutsche Fotothek
- Österreich, Bischofshofen. Stadtansicht (öffnet in neuem Tab) · Fotografie · Deutsche Fotothek
- Missionshaus St. Rupert bei Bischofshofen (öffnet in neuem Tab) · Ansichtspostkarte · Stiftung Deutsches Historisches Museum
- Blick auf Bischofshofen und Tannengebirge (öffnet in neuem Tab) · Stereofotografie · Stiftung Deutsches Historisches Museum
- Österreich, Bischofshofen. Stadtansicht gegen Hochkönig (öffnet in neuem Tab) · Fotografie · Deutsche Fotothek
Ortsname
Bischofshofen weist sich ursprünglich als ein aus mehreren Gebäuden oder Grundstücken bestehender Besitz des Chiemseer Bischofs aus. Der Wortteil -hof bedeutet eingefriedeter Bereich, umzäuntes Gebiet, geschützter Besitz.
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- 12 „Bischofshofen weist sich damit ursprünglich als ein aus mehreren Gebäuden oder Grundstücken bestehender Besitz des Chiemseer Bischofs aus.“ – Wikipedia: Bischofshofen
Siedlung
- Frühe NeuzeitGesichert
Neue Ansiedler aus dem Rupertiwinkel und weiter entfernten Gegenden
13Beleg anzeigen
- 13 „Neue Ansiedler wurden dann vom Rupertiwinkel und aus weiter entfernten Gegenden geholt.“ – Wikipedia: Bischofshofen
Volk ist nicht gleich Gene ist nicht gleich Sprache.
Ersterwähnung
Der Ort wird erstmals im Jahr 1151 erwähnt.
14Beleg anzeigen
- 14 „Erst 1151 wird von "de Hoven" (= von den Höfen) gesprochen, und 1290/91 wird erstmals mit der Ortsbezeichnung "Houen episcopi Chyemensis" (= Höfe des Chiemseer Bischofs) auf einen Bischof Bezug genommen.“ – Wikipedia: Bischofshofen
Das nächste runde Jubiläum: 2051 (900 Jahre).
Quellen dieser Akte (9 Quellen aus 7 Einrichtungen)
Aktenvermerk
Quellen dieser Akte
9 Quellen aus 7 Einrichtungen
Für Bischofshofen ausgewertet: 9 Quellen · Ersterwähnung (1151) belegt in Wikipedia: Bischofshofen.
Bibliotheken
- 5050. St. Johann im Pongau / Geripp: Feldw. Jersche ; Terrain: Feldw. Reitmayer ; Felsen: Oberlt. Hajek (1916) (1916, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)„Katalog der Deutschen Nationalbibliothek, Schlagwort „Bischofshofen“: 1 Katalogeinträge bis 1960; bei gleichnamigen Orten können Titel einem anderen Ort gelten.“
- Erwähnungen in historischen Zeitungen: 2.467 Treffer bis 1950, älteste 1731 in „Staats- und gelehrte Zeitung des Hamburgischen unpartheyischen Correspondenten“ (1731, Deutsches Zeitungsportal (Deutsche Digitale Bibliothek), CC0)„Volltextsuche im Zeitungsportal nach dem Ortsnamen (deutschsprachige Zeitungen); gleichnamige Orte und Texterkennungsfehler sind möglich.“
- „Staats- und gelehrte Zeitung des Hamburgischen unpartheyischen Correspondenten“, 1731-07-17 (Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky) (1731, Deutsches Zeitungsportal (Deutsche Digitale Bibliothek), CC0)
- Das vorgeschichtliche Kupferbergwerk auf dem Mitterberg bei Bischofshofen (1879) (1879, German National Library of Medicine, gemeinfrei)
Normdaten
- Wikidata Q254165: Bischofshofen (CC0)
- GND 4225515-6: Bischofshofen (Gemeinsame Normdatei (DNB), CC0)„Namensvarianten: Stadtgemeinde Bischofshofen“
Ortsverzeichnisse
- GOV, Geschichtliches Orts-Verzeichnis: Bischofshofen (CC BY-SA 4.0)
Lexika
- Wikipedia: Bischofshofen und 1 weitere Artikel (CC BY-SA 4.0)
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Daten: GOV – Geschichtliches Orts-Verzeichnis (CC BY-SA 4.0), Wikidata (CC0), Wikipedia-Artikel: de.wikipedia.org/wiki/Bischofshofen (CC BY-SA 4.0).
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