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GrenzArchiv
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Castrisch

Auf einen Blick

Dein Ort Castrisch war bis Ende 2013 eine selbständige politische Gemeinde.

Die große Zahl

Castrisch gehörte zu 0 verschiedenen Herrschaften.

Belegt mit 5 Quellen aus Bibliotheken und Normdaten

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Ortsakte · Nr. GA-0065656

Auch bekannt alsKästris, Castrisch GR, Кастриш

Heute: Ilanz/Glion, Schweiz

Die Kurzfassung

Dein Ort ist Castrisch (Ilanz/Glion). Dort leben rund 389 Menschen (Stand 2013). Dein Ort Castrisch war bis Ende 2013 eine selbständige politische Gemeinde. Dein Ort schloss sich 1537 der Reformation an und trennte sich vom katholischen Sevgein. Dein Ort besaß im Mittelalter eine Gerichtsstätte der Freien ob dem Wald am Rheinübergang.

Lage

Lage: Ilanz/Glion, Schweiz · 46,766° N, 9,217° O · Karte bei OpenStreetMap (öffnet in neuem Tab)

Vor der ersten Erwähnung – ungefähr

  1. ungefährOrtsname (romanisch)ungefährDer Ortsname ist nach einer Deutung romanischen Ursprungs. Der Name geht möglicherweise auf den Personennamen Castricius zurück, oder er leitet sich von lateinisch castrum für Wehranlage ab.
    1Beleg anzeigen
    • 1 „Womöglich geht er auf den Personennamen Castricius zurück, erwogen wird aber auch eine Herleitung von lateinisch castrum «Wehranlage», die sich am Standort der St. Georgskirche befand.“ – Wikipedia: Castrisch

Grenz-Zeitleiste

  1. 840 – heute

    Für diese Zeit liegen uns keine gesicherten Angaben zur Herrschaft vor.

  2. 840
    Ereignis

    Die Dorfkirche St. Georg erscheint als karolingisches Reichsgut mit Zehnten in Castrisch und Sevgein.

    2Beleg (Wikipedia) anzeigen
    • 2 „Die Dorfkirche St. Georg wird erstmals 840 als karolingisches Reichsgut mit Zehnten in Castrisch und Sevgein erwähnt.“ – Wikipedia: Castrisch
  3. 1340
    Ereignis

    Castrisch erscheint als eigene Pfarrei.

    3Beleg (Wikipedia) anzeigen
    • 3 „Als eigene Pfarrei erscheint Castrisch um 1340.“ – Wikipedia: Castrisch
  4. 1371
    Ereignis

    Die Herrschaft Castrisch geht von den Belmont an die Freiherren von Rhäzüns über.

    4Beleg (Wikipedia) anzeigen
    • 4 „Bis 1371 war die Herrschaft Castrisch im Besitz der Belmont, danach der Freiherren von Rhäzüns, 1390 ein bischöfliches Lehen der Sax-Misox.“ – Wikipedia: Castrisch
  5. 1483
    Ereignis

    Die Freiherren von Rhäzüns verkaufen Castrisch an das Bistum Chur.

    5Beleg (Wikipedia) anzeigen
    • 5 „1483 erfolgte der Verkauf an das Bistum Chur, 1538 der Auskauf der Herrschaftsrechte durch die Gemeinde.“ – Wikipedia: Castrisch
  6. 1537
    Ereignis

    Castrisch schließt sich der Reformation an und trennt sich von Sevgein.

    6Beleg (Wikipedia) anzeigen
    • 6 „1537 schliesst sich die Gemeinde der Reformation an und trennt sich infolgedessen von Sevgein, das katholisch bleibt.“ – Wikipedia: Castrisch
  7. 1903
    Ereignis

    Castrisch erhält Anschluss an die Rhätische Bahn.

    7Beleg (Wikipedia) anzeigen
    • 7 „1903 wurde Castrisch an die Rhätische Bahn angeschlossen.“ – Wikipedia: Castrisch
  8. 2014
    Ereignis

    Castrisch fusioniert mit zwölf Nachbargemeinden zur neuen Gemeinde Ilanz/Glion.

    8Beleg (Wikipedia) anzeigen
    • 8 „Am 1. Januar 2014 fusionierte Castrisch mit den damaligen Gemeinden Duvin, Ilanz, Ladir, Luven, Pigniu, Pitasch, Riein, Rueun, Ruschein, Schnaus, Sevgein und Siat zur neuen Gemeinde Ilanz/Glion.“ – Wikipedia: Castrisch

Findbuch · Verweise

Weiter forschen

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Archivalien in der Deutschen Digitalen Bibliothek

2 Objekte zu „Castrisch“ laut DDB:

Ortsname

UmstrittenSprachschicht: romanisch

Der Name geht möglicherweise auf den Personennamen Castricius zurück, oder er leitet sich von lateinisch castrum für Wehranlage ab.

9Beleg anzeigen
  • 9 „Womöglich geht er auf den Personennamen Castricius zurück, erwogen wird aber auch eine Herleitung von lateinisch castrum «Wehranlage», die sich am Standort der St. Georgskirche befand.“ – Wikipedia: Castrisch
Quellen dieser Akte (5 Quellen aus 4 Einrichtungen)

Aktenvermerk

Quellen dieser Akte

5 Quellen aus 4 Einrichtungen

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Für Castrisch ausgewertet: 5 Quellen · Ersterwähnung in diesen Quellen nicht belegt.

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Daten: GOV – Geschichtliches Orts-Verzeichnis (CC BY-SA 4.0), Wikidata (CC0), Wikipedia-Artikel: de.wikipedia.org/wiki/Castrisch (CC BY-SA 4.0).

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