Czarnowanz
Das Überraschende
Czarnowanz hieß von 1936 bis 1945 Klosterbrück und hieß danach wieder Czarnowąsy, erhielt aber 2009 zusätzlich den amtlichen deutschen Namen Czarnowanz zurück.
Die große Zahl
Seit 1228 gehörte Czarnowanz zu 5 verschiedenen Herrschaften.
Belegt mit 25 Quellen aus Archiven, Bibliotheken, Normdaten und Ortsverzeichnissen
Zeitreise
Wärst du 1810 hier geboren, wärst du Preuße gewesen.
- Dein Ururgroßvater (geb. 1850): Preuße
- Dein Urgroßvater (1890): Deutscher
- Dein Großvater (1930): Deutscher
Mit dem Ort eines Freundes vergleichen
Ortsakte · Nr. GA-0839391
Czarnowanz, heute Czarnowąsy in Polen
Auch bekannt alsCzarnowąsy, Czarnowasy, Klosterbrück
Heute: Opole, Polen
Die Kurzfassung
Dein Ort ist Czarnowanz, heute Czarnowąsy in Polen (Opole). Lange vor der ersten Erwähnung lebten hier wahrscheinlich Silinger, später Slawen. Dort leben rund 3.533 Menschen (Stand 1939). Dein Ort Czarnowanz liegt in Oberschlesien und war bis 2016 eine eigenständige Landgemeinde. Der Name leitet sich aus dem Slawischen ab und bedeutet in etwa Schwarzbart. Seit 1228 prägte ein Norbertinerinnenkloster den Ort.
Lage
Lage: Opole, Polen · 50,726° N, 17,901° O · Karte bei OpenStreetMap (öffnet in neuem Tab)
Vor der ersten Erwähnung – ungefähr
- ca. 5500 – 4900 v. Chr.Bandkeramik-Kultur (Jungsteinzeit)VermutungUm 5500 v. Chr. erreichte die Bandkeramik vermutlich auch diese Gegend; ihre jüngste Phase reichte bis etwa 4900 v. Chr.
1Beleg anzeigen
- 1 „Die Bandkeramik erreichte die nördlichen Lössgrenzen in Mitteleuropa ab 5600 bis 5500 v. Chr. Nach einigen gängigen Lehrmeinungen ging sie aus dem Starčevo-Körös-Kulturkomplex hervor.“ – Wikipedia: Linearbandkeramische Kultur
- 1 „um 5100 bis 4900 v. Chr.: jüngste LBK (Überschneidungen mit jüngerer LBK).“ – Wikipedia: Linearbandkeramische Kultur
- ca. 1300 – 500 v. Chr.Lausitzer KulturbelegtBei Ausgrabungen wurden Gräber aus der Zeit der Lausitzer Kultur gefunden.
2Beleg anzeigen
- 2 „Bei späteren Ausgrabungen wurden Gräber aus der Zeit der Lausitzer Kultur gefunden.“ – Wikipedia: Czarnowanz
- 2 „Die Lausitzer Kultur wird von etwa 1300 v. Chr. (Bronzezeit) bis ca. 500 v. Chr. (Eisenzeit) datiert.“ – Wikipedia: Lausitzer Kultur
- ca. 1200 v. Chr.BronzezeitbelegtEin Grabfund mit Tongefäßen und Bronzebeigaben stammt aus der Zeit um 1200 vor Christus.
3Beleg anzeigen
- 3 „Darunter ein Grabfund aus der Zeit um 1200 vor Christus mit Tongefäßen und mehreren Bronzebeigaben.“ – Wikipedia: Czarnowanz
- bis ca. 500SilingerungefährBis zum Abzug oder Untergang der Silinger im 5. Jahrhundert lebten in Schlesien wahrscheinlich Silinger.
4Beleg anzeigen
- 4 „Nach dem Abzug oder Untergang der Silinger im Zuge der Völkerwanderung im 5. Jahrhundert besiedelten nach 500 westslawische Stämme aus dem Osten Schlesien erneut, von denen die Namen der Golensizen, Opolanen, Slensanen, Dedosizen, Trebowanen und Boboranen überliefert sind.“ – Wikipedia: Schlesien
- ab ca. 500Westslawische Stämme (Slensanen, Opolanen u. a.)ungefährNach 500 besiedelten wahrscheinlich westslawische Stämme Schlesien erneut, von denen die Slensanen und Opolanen bekannt sind.
5Beleg anzeigen
- 5 „Nach dem Abzug oder Untergang der Silinger im Zuge der Völkerwanderung im 5. Jahrhundert besiedelten nach 500 westslawische Stämme aus dem Osten Schlesien erneut, von denen die Namen der Golensizen, Opolanen, Slensanen, Dedosizen, Trebowanen und Boboranen überliefert sind.“ – Wikipedia: Schlesien
- ca. 880 – 906Mährerreich und PřemyslidenungefährUm 880 wurde Schlesien wahrscheinlich dem Mährerreich angeschlossen; nach 906 dehnten die Přemysliden ihre Macht aus.
6Beleg anzeigen
- 6 „Im Jahr 880 (nach manchen Quellen auch vor 879) wurde ganz Schlesien von Svatopluk I. dem Mährerreich angeschlossen, was unter anderem von Gerard Labuda und Idzi Panic bestritten wurde.“ – Wikipedia: Schlesien
- 6 „Mit dem Zerfall dieses Reiches nach 906 dehnten die Přemysliden ihre Macht auch über Schlesien aus.“ – Wikipedia: Schlesien
- ungefährOrtsname (slawisch)belegtDer Ortsname ist slawischen Ursprungs. Der Name leitet sich aus dem Polnischen oder allgemein aus dem Slawischen ab und bedeutet in etwa Schwarzbart.
7Beleg anzeigen
- 7 „Der Name des Ortes, der erstmals als „Charnovanz“ notiert wurde, leitet sich aus dem Polnischen oder allgemein aus dem Slawischen ab und bedeutet in etwa Schwarzbart.“ – Wikipedia: Czarnowanz
Grenz-Zeitleiste
- 1228 – 1327Herzogtum OppelnHerzogtum Oppeln
Von 1228 bis 1327 gehörte Czarnowanz zum Herzogtum Oppeln.
8Beleg anzeigen
- 8 „Das Herzogtum Oppeln (polnisch Księstwo opolskie; tschechisch Opolské knížectví; lateinisch Ducatus Opoliensis) bestand von 1180 bis 1201 als Teilfürstentum Silesia Opoliensis des Herzogs Jaroslaw, des ältesten Sohnes des Herzogs Boleslaw I. von Schlesien; ab 1202 war es mit dem Herzogtum Ratibor verbunden und nach dessen Teilung 1281 ein eigenständiges Herzogtum.“ – Wikipedia: Herzogtum Oppeln
- 8 „Es wurde bis 1532 vom Oppelner Zweig den Schlesischen Piasten regiert, die 1532 mit Herzog Johann II. erloschen.“ – Wikipedia: Herzogtum Oppeln
- 8 „Am 6. Januar 1327 übertrug der Breslauer Herzog Heinrich VI. sein Gebiet an Böhmen, im selben Jahr folgten die restlichen oberschlesischen Teilherzogtümer und 1329 die Herzöge von Liegnitz, Brieg, Oels, Sagan und Steinau.“ – Wikipedia: Schlesien
- 1228EreignisEreignis
Herzog Kasimir I. von Oppeln verlegte das Norbertinerinnenkloster von Rybnik nach Czarnowanz.
9Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 9 „Die erste urkundliche Erwähnung von Dobren (Groß Döbern) und Charnovanz fällt in das Jahr 1228 im Zusammenhang mit der Verlegung des Norbertinerinnenklosters von Rybnik nach Czarnowanz durch den Oppelner Herzog Kasimir I.“ – Wikipedia: Czarnowanz
- 1228EreignisEreignis
Czarnowanz (heute Czarnowąsy) wird 1228 erstmals erwähnt.
10Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 10 „Die erste urkundliche Erwähnung von Dobren (Groß Döbern) und Charnovanz fällt in das Jahr 1228 im Zusammenhang mit der Verlegung des Norbertinerinnenklosters von Rybnik nach Czarnowanz durch den Oppelner Herzog Kasimir I.“ – Wikipedia: Czarnowanz
- 1327 – 1742Königreich BöhmenKönigreich Böhmen
Von 1327 bis 1742 gehörte Czarnowanz zur Krone Böhmen; ab 1526 regierten dort die Habsburger.
11Beleg anzeigen
- 11 „Am 6. Januar 1327 übertrug der Breslauer Herzog Heinrich VI. sein Gebiet an Böhmen, im selben Jahr folgten die restlichen oberschlesischen Teilherzogtümer und 1329 die Herzöge von Liegnitz, Brieg, Oels, Sagan und Steinau.“ – Wikipedia: Schlesien
- 11 „Von 1526 bis 1742 waren Habsburger als Könige von Böhmen zugleich Herzöge von Schlesien.“ – Wikipedia: Schlesien
- 1327EreignisEreignis
Im Jahr 1327 unterstellten sich die oberschlesischen Herzogtümer der Krone Böhmen. Von 1526 bis 1742 regierten die Habsburger als Könige von Böhmen auch als Herzöge von Schlesien.
12Beleg anzeigen
- 12 „Am 6. Januar 1327 übertrug der Breslauer Herzog Heinrich VI. sein Gebiet an Böhmen, im selben Jahr folgten die restlichen oberschlesischen Teilherzogtümer und 1329 die Herzöge von Liegnitz, Brieg, Oels, Sagan und Steinau.“ – Wikipedia: Schlesien
- 12 „Von 1526 bis 1742 waren Habsburger als Könige von Böhmen zugleich Herzöge von Schlesien.“ – Wikipedia: Schlesien
- 1742 – 1871PreußenPreußen
Von 1742 bis 1871 gehörte Czarnowanz zu Preußen.
13Beleg anzeigen
- 13 „Nach dem Ersten Schlesischen Krieg wurde im Vorfrieden von Breslau (1742) vereinbart, dass Österreich Nieder- und Oberschlesien bis zur Oppa sowie die böhmische Grafschaft Glatz an Preußen abzutreten hatte.“ – Wikipedia: Schlesien
- 13 „Mit der Annexion Schlesiens begründete Friedrich II. die Großmachtstellung Preußens in Europa.“ – Wikipedia: Schlesien
- 13 „Nach dem Ersten Schlesischen Krieg fiel das Herzogtum Oppeln 1742 wie der größte Teil Schlesiens an Preußen und gehörte verwaltungsmäßig ab 1815 zur Provinz Schlesien.“ – Wikipedia: Herzogtum Oppeln
- 1742EreignisEreignis
1742 trat Österreich nach dem Ersten Schlesischen Krieg den größten Teil Schlesiens an Preußen ab. Mit der Annexion Schlesiens begründete Friedrich II. die Großmachtstellung Preußens.
14Beleg anzeigen
- 14 „Nach dem Ersten Schlesischen Krieg wurde im Vorfrieden von Breslau (1742) vereinbart, dass Österreich Nieder- und Oberschlesien bis zur Oppa sowie die böhmische Grafschaft Glatz an Preußen abzutreten hatte.“ – Wikipedia: Schlesien
- 14 „Mit der Annexion Schlesiens begründete Friedrich II. die Großmachtstellung Preußens in Europa.“ – Wikipedia: Schlesien
- 14 „Nach dem Ersten Schlesischen Krieg fiel das Herzogtum Oppeln 1742 wie der größte Teil Schlesiens an Preußen und gehörte verwaltungsmäßig ab 1815 zur Provinz Schlesien.“ – Wikipedia: Herzogtum Oppeln
- 1742EreignisEreignis
Preußen annektierte Czarnowanz nach dem Ersten Schlesischen Krieg.
15Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 15 „Nach dem Ersten Schlesischen Krieg 1742 fiel Czarnowanz mit dem größten Teil Schlesiens an Preußen.“ – Wikipedia: Czarnowanz
- 1755EreignisEreignis
Abt Eustachius Hufnagel gründete auf Veranlassung Friedrichs des Großen die Czarnowanzer Glashütte.
16Beleg (GenWiki) anzeigen
- 16 „1755 gründete Abt Eustachius Hufnagel vom Kloster Czarnowanz auf Veranlassung Friedrich des Großen die Czarnowanzer Glashütte.“ – GenWiki: Czarnowanz
- 1755EreignisEreignis
Archivale zu Czarnowanz: „Brief des Johann Adam von Sallawa aus Czarnowanz bei Oppeln über die im Jahre 1755 verkauften“.
17Beleg (Landesarchiv Baden-Württemberg) anzeigen
- 17 „Brief des Johann Adam von Sallawa aus Czarnowanz bei Oppeln über die im Jahre 1755 verkauften (Landesarchiv Baden-Württemberg), Laufzeit ab 1755“ – DDB: Landesarchiv Baden-Württemberg
- 1871 – 1945Deutsches ReichDeutsches Reich
Von 1871 bis 1945 gehörte Czarnowanz zum Deutschen Reich.
Quelle: GOV - 1874EreignisEreignis
Der Amtsbezirk Czarnowanz wurde gegründet.
18Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 18 „1874 wurde der Amtsbezirk Czarnowanz gegründet, welcher aus den Landgemeinden Borrek, Czarnowanz, Frauendorf und Krzanowitz und den Gutsbezirken Czarnowanz Domäne und Krzanowitz Domäne bestand.“ – Wikipedia: Czarnowanz
- 1903EreignisEreignis
Die Freiwillige Feuerwehr Czarnowanz wurde gegründet.
19Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 19 „1903 wurde in Czarnowanz die Freiwillige Feuerwehr gegründet.“ – Wikipedia: Czarnowanz
- 1921EreignisEreignis
Bei der Volksabstimmung in Oberschlesien stimmten 779 Wahlberechtigte für Deutschland und 376 für Polen.
20Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 20 „Bei der Volksabstimmung in Oberschlesien am 20. März 1921 stimmten 779 Wahlberechtigte für einen Verbleib bei Deutschland und 376 für Polen, im Gutsbezirk Czarnowanz votierten 58 Personen für Deutschland und vier für Polen.“ – Wikipedia: Czarnowanz
- 1936EreignisEreignis
Der Ort wurde in Klosterbrück umbenannt.
21Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 21 „Am 10. August 1936 wurde der Ort in Klosterbrück umbenannt.“ – Wikipedia: Czarnowanz
- 1945 – heutePolenPolen
Seit 1945 gehört Czarnowanz zu Polen.
22Beleg anzeigen
- 22 „Als Überfall auf Polen wird der völkerrechtswidrige Angriffskrieg des nationalsozialistischen Deutschlands ab dem 1. September 1939 auf die Zweite Polnische Republik bezeichnet, mit dem der Zweite Weltkrieg in Europa begann.“ – Wikipedia: Überfall auf Polen
- 22 „Sie war eine Folge der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft und Kriegsverbrechen in Ostmitteleuropa und Südosteuropa während der Zeit des Nationalsozialismus und der Gebietsverluste des Deutschen Reiches, die die Siegermächte (USA, Sowjetunion, Großbritannien) auf der Potsdamer Konferenz 1945 festlegten.“ – Wikipedia: Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950
- 22 „Sie betraf rund 12 bis 14 Millionen Deutsche in den Ostgebieten des Deutschen Reiches sowie in Ostmittel-, Ost- und Südosteuropa.“ – Wikipedia: Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950
- 22 „in den Jahren 1945 bis 1950 umfasste große Teile der dort ansässigen deutschsprachigen Bevölkerungsgruppen.“ – Wikipedia: Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950
- 1945EreignisEreignis
Das Deutsche Reich hatte 1939 Polen überfallen; die Siegermächte legten 1945 auf der Potsdamer Konferenz seine Gebietsverluste im Osten fest. Es folgten Flucht und Vertreibung von rund 12 bis 14 Millionen Deutschen bis 1950; Czarnowanz (heute Czarnowąsy) liegt seitdem in Polen.
23Beleg anzeigen
- 23 „Als Überfall auf Polen wird der völkerrechtswidrige Angriffskrieg des nationalsozialistischen Deutschlands ab dem 1. September 1939 auf die Zweite Polnische Republik bezeichnet, mit dem der Zweite Weltkrieg in Europa begann.“ – Wikipedia: Überfall auf Polen
- 23 „Sie war eine Folge der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft und Kriegsverbrechen in Ostmitteleuropa und Südosteuropa während der Zeit des Nationalsozialismus und der Gebietsverluste des Deutschen Reiches, die die Siegermächte (USA, Sowjetunion, Großbritannien) auf der Potsdamer Konferenz 1945 festlegten.“ – Wikipedia: Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950
- 23 „Sie betraf rund 12 bis 14 Millionen Deutsche in den Ostgebieten des Deutschen Reiches sowie in Ostmittel-, Ost- und Südosteuropa.“ – Wikipedia: Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950
- 23 „in den Jahren 1945 bis 1950 umfasste große Teile der dort ansässigen deutschsprachigen Bevölkerungsgruppen.“ – Wikipedia: Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950
- 1990EreignisEreignis
Am 14. November 1990 bestätigten Deutschland und Polen im Grenzvertrag die gemeinsame Grenze.
24Beleg anzeigen
- 24 „am 14. November 1990 zwischen Deutschland und Polen geschlossener völkerrechtlicher Vertrag, der die Unverletzlichkeit der Staatsgrenze garantiert“ – Wikipedia: Deutsch-polnischer Grenzvertrag
- 2017EreignisEreignis
Czarnowanz wurde in die Stadt Oppeln eingemeindet.
25Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 25 „Zum 1. Januar 2017 wurde Czarnowanz in die Stadt Oppeln eingemeindet.“ – Wikipedia: Czarnowanz
Findbuch · Verweise
Weiter forschen
Originale Akten, Karten und Zeitungen zu Czarnowanz liegen in deutschen Archiven. Diese Suchen führen direkt dorthin.
- Deutsche Digitale Bibliothek: Czarnowanz (öffnet in neuem Tab)
- Deutsche Digitale Bibliothek: Czarnowąsy (heutiger Name) (öffnet in neuem Tab)
- Archivportal-D: Czarnowanz (öffnet in neuem Tab)
- Deutsches Zeitungsportal: Czarnowanz (öffnet in neuem Tab)
Archivalien in der Deutschen Digitalen Bibliothek
150 Objekte zu „Czarnowanz“ laut DDB, die ersten 5:
- Urkunden des Klosters Czarnowanz (öffnet in neuem Tab) · Quelle · Bayerische Staatsbibliothek
- Urkunden des Klosters Czarnowanz (öffnet in neuem Tab) · Quelle · Bayerische Staatsbibliothek
- Errichtung einer Armaturenfabrik in Czarnowanz (Kloster Czarnowanz) (öffnet in neuem Tab) · Archivale · Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz
- Kloster Czarnowanz (öffnet in neuem Tab) · Deutsche Nationalbibliothek
- Mädchen aus Czarnowanz (öffnet in neuem Tab) · Gemälde · Deutsches Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte - Bildarchiv Foto Marburg
Ortsname
Der Name leitet sich aus dem Polnischen oder allgemein aus dem Slawischen ab und bedeutet in etwa Schwarzbart.
26Beleg anzeigen
- 26 „Der Name des Ortes, der erstmals als „Charnovanz“ notiert wurde, leitet sich aus dem Polnischen oder allgemein aus dem Slawischen ab und bedeutet in etwa Schwarzbart.“ – Wikipedia: Czarnowanz
Ersterwähnung
Der Ort wird erstmals im Jahr 1228 erwähnt.
27Beleg anzeigen
- 27 „Die erste urkundliche Erwähnung von Dobren (Groß Döbern) und Charnovanz fällt in das Jahr 1228 im Zusammenhang mit der Verlegung des Norbertinerinnenklosters von Rybnik nach Czarnowanz durch den Oppelner Herzog Kasimir I.“ – Wikipedia: Czarnowanz
Das nächste runde Jubiläum: 2028 (800 Jahre).
Historische Ansichten
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Holzkirche, Czarnowanz: Ansicht 1:100 (aus: Die Holzkirchen und Holztürme der preußischen Ostprovinzen) · Museum of Architecture at Berlin Institute of Technology · gemeinfrei (Bildseite öffnet in neuem Tab)
Holzkirche, Czarnowanz: Grundriss 1:100 (aus: Die Holzkirchen und Holztürme der preußischen Ostprovinzen) · Museum of Architecture at Berlin Institute of Technology · gemeinfrei (Bildseite öffnet in neuem Tab)
Holzkirche, Czarnowanz: Perspektivische Ansicht (aus: Die Holzkirchen und Holztürme der preußischen Ostprovinzen) · Museum of Architecture at Berlin Institute of Technology · gemeinfrei (Bildseite öffnet in neuem Tab)
Holzkirche, Czarnowanz: Querschnitt 1:100 (aus: Die Holzkirchen und Holztürme der preußischen Ostprovinzen) · Museum of Architecture at Berlin Institute of Technology · gemeinfrei (Bildseite öffnet in neuem Tab)
Holzkirche, Czarnowanz: Seitenansicht 1:100 (aus: Die Holzkirchen und Holztürme der preußischen Ostprovinzen) · Museum of Architecture at Berlin Institute of Technology · gemeinfrei
Quellen dieser Akte (25 Quellen aus 9 Einrichtungen)
Aktenvermerk
Quellen dieser Akte
25 Quellen aus 9 Einrichtungen
Für Czarnowanz ausgewertet: 25 Quellen · 1 Archivfund · 5 historische Ansichten · Ersterwähnung (1228) belegt in Wikipedia: Czarnowanz.
Archive
- Brief des Johann Adam von Sallawa aus Czarnowanz bei Oppeln über die im Jahre 1755 verkauften (1755, Landesarchiv Baden-Württemberg, CC0)
Bibliotheken
- [5273] = 3083. Gr. Döbern (1913) (1913, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)„Katalog der Deutschen Nationalbibliothek, Schlagwort „Czarnowanz“: 7 Katalogeinträge bis 1960; bei gleichnamigen Orten können Titel einem anderen Ort gelten.“
- 3760 = [B 39] = [477]. Oppeln (1914) (1914, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- 477. Oppeln; [Ausg. D] (1919) (1919, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- 477. Oppeln; [Ausg. D] (1930) (1930, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- [5273] = 3083. Gr. Döbern (1930) (1930, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- Erwähnungen in historischen Zeitungen: 1.123 Treffer bis 1950, älteste 1811 in „Hamburgische neue Zeitung“ (1811, Deutsches Zeitungsportal (Deutsche Digitale Bibliothek), CC0)„Volltextsuche im Zeitungsportal nach dem Ortsnamen (deutschsprachige Zeitungen); gleichnamige Orte und Texterkennungsfehler sind möglich.“
- „Hamburgische neue Zeitung“, 1811-04-12 (Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky) (1811, Deutsches Zeitungsportal (Deutsche Digitale Bibliothek), CC0)
Normdaten
- Wikidata Q839391: Czarnowanz (CC0)
- GND 1170401201: Czarnowa̜sy (Gemeinsame Normdatei (DNB), CC0)„Namensvarianten: Klosterbrück, Czarnowanz“
Ortsverzeichnisse
- GOV, Geschichtliches Orts-Verzeichnis: Czarnowanz (CC BY-SA 4.0)
- GenWiki: Czarnowanz (CC BY-NC-SA)„1755 gründete Abt Eustachius Hufnagel vom Kloster Czarnowanz auf Veranlassung Friedrich des Großen die Czarnowanzer Glashütte.“
Lexika
- Wikipedia: Czarnowanz und 7 weitere Artikel (CC BY-SA 4.0)
Historische Ansichten
- Holzkirche, Czarnowanz: Ansicht 1:100 (aus: Die Holzkirchen und Holztürme der preußischen Ostprovinzen) (CC0)„Quelle: Europeana“
- Holzkirche, Czarnowanz: Grundriss 1:100 (aus: Die Holzkirchen und Holztürme der preußischen Ostprovinzen) (CC0)
- Holzkirche, Czarnowanz: Perspektivische Ansicht (aus: Die Holzkirchen und Holztürme der preußischen Ostprovinzen) (CC0)
- Holzkirche, Czarnowanz: Querschnitt 1:100 (aus: Die Holzkirchen und Holztürme der preußischen Ostprovinzen) (CC0)
- Holzkirche, Czarnowanz: Seitenansicht 1:100 (aus: Die Holzkirchen und Holztürme der preußischen Ostprovinzen) (CC0)
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Daten: GOV – Geschichtliches Orts-Verzeichnis (CC BY-SA 4.0), Wikidata (CC0), Wikipedia-Artikel: de.wikipedia.org/wiki/Czarnowanz (CC BY-SA 4.0).
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