Debar
Das Überraschende
Debar verlor 1913 durch den Londoner Vertrag den größten Teil seines Hinterlands, weil die Grenze unmittelbar vor der Stadt gezogen wurde.
Die große Zahl
Debar gehörte zu 2 verschiedenen Herrschaften.
Belegt mit 8 Quellen aus Bibliotheken und Normdaten
Zeitreise
Wärst du 1810 hier geboren, wärst du Osmane gewesen.
- Dein Ururgroßvater (geb. 1850): Osmane
- Dein Urgroßvater (1890): Osmane
- Dein Großvater (1930): (nicht belegt)
Mit dem Ort eines Freundes vergleichen
Ortsakte · Nr. GA-0689820
Auch bekannt alsDibër, Дебыр, Деборус, Дебар, Debaras
Heute: Opština Debar, Nordmazedonien
Die Kurzfassung
Dein Ort ist Debar (Opština Debar). Dort leben rund 14.561 Menschen (Stand 2002). Dein Ort Debar liegt im Westen Nordmazedoniens, nur fünf Kilometer von der albanischen Grenze entfernt. Dein Ort war vor dem Zerfall des Osmanischen Reiches eine der wichtigsten Städte der Albaner und Geburtsort der Liga von Lezha. Dein Ort ist heute stark von Auswanderung betroffen.
Lage
Lage: Opština Debar, Nordmazedonien · 41,525° N, 20,527° O · Karte bei OpenStreetMap (öffnet in neuem Tab)
Vor der ersten Erwähnung – ungefähr
- ca. 500 v. Chr. – 100IllyrerbelegtDer Ort Dober wurde im 5. Jahrhundert v. Chr. erstmals erwähnt.
1Beleg anzeigen
- 1 „Erstmals wird Debar im 5. Jahrhundert v. Chr. von Herodot als Ort Dober erwähnt.“ – Wikipedia: Debar
- 1 „Im 1. Jahrhundert n. Chr. nennt Strabon einen illyrischen Stamm der Doberer, welcher in der Region des Ortes Dober siedelte.“ – Wikipedia: Debar
- ca. 1 – 100RömerbelegtDer Ort wuchs zu einer kleinen Stadt namens Deborus an einer Römerstraße.
2Beleg anzeigen
- 2 „Während der römischen Zeit wuchs der Ort zu einer kleinen Stadt mit dem Namen Deborus, das an einer Römerstraße lag.“ – Wikipedia: Debar
Grenz-Zeitleiste
- 0 – 1913Osmanisches ReichOsmanisches Reich
Bis 1913 gehörte Debar zu Osmanisches Reich.
Quelle: Wikidata - 1502EreignisEreignis
Felix Petancic erwähnte die Stadt unter dem Namen Dibri.
3Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 3 „Im Jahr 1502 ist die Stadt unter dem Namen Dibri von Felix Petancic erwähnt, einem Gesandten von Vladislav II., dem König von Ungarn, Böhmen und Kroatien.“ – Wikipedia: Debar
- 1897EreignisEreignis
Die christliche Bevölkerung trat der Bulgarisch-orthodoxen Kirche bei.
4Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 4 „Gemäß § 10 des Fermans zur Errichtung des Bulgarischen Exarchats trat nach einer abgehaltenen Volksbefragung im Jahre 1897 die christliche Bevölkerung in der Stadt und Region der Bulgarischen-orthodoxen Kirche bei.“ – Wikipedia: Debar
- 1913EreignisEreignis
Serbien erhielt Debar durch den Londoner Vertrag.
5Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 5 „Serbien konnte aber bei den Großmächten (Londoner Vertrag von 1913) durchsetzen, dass Debar sowie das gesamte albanischsprachige Gebiet der heutigen Republik Mazedonien unter seine Herrschaft kommt.“ – Wikipedia: Debar
- 1914 – 1990keine Angabe
Für diese Zeit liegen uns keine gesicherten Angaben zur Herrschaft vor.
- 1991 – heuteNordmazedonienNordmazedonien
Seit 1991 gehört Debar zu Nordmazedonien.
Quelle: Wikidata
Findbuch · Verweise
Weiter forschen
Originale Akten, Karten und Zeitungen zu Debar liegen in deutschen Archiven. Diese Suchen führen direkt dorthin.
- Deutsche Digitale Bibliothek: Debar (öffnet in neuem Tab)
- Archivportal-D: Debar (öffnet in neuem Tab)
- Deutsches Zeitungsportal: Debar (öffnet in neuem Tab)
Archivalien in der Deutschen Digitalen Bibliothek
45 Objekte zu „Debar“ laut DDB, die ersten 5:
- Debar, Rudolf (öffnet in neuem Tab) · Verzeichnung · Universitätsarchiv der Technischen Universität Braunschweig
- Ketābā de-ītīqōn de-'al mejatrūt dūbārē men sejāmē de-bar 'ebrājā (öffnet in neuem Tab) · Buch · Universitäts- und Landesbibliothek der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
- Ketābā de-ītīqōn de-'al mejatrūt dūbārē men sejāmē de-bar 'ebrājā (öffnet in neuem Tab) · Buch · Universitäts- und Landesbibliothek der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
- Erdbeben in Debar (Mazedonien) und Sizilien, Überschwemmungskatastrophe in Portugal (öffnet in neuem Tab) · Archivale · Archiv für Diakonie und Entwicklung
- Reglementen van de israelitische godad. vereeniging Debar Mescharim (öffnet in neuem Tab) · Monograph · Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg
Ortsname
Der Name wurde im 5. Jahrhundert v. Chr. als Dober erstmals erwähnt und veränderte sich seither nur wenig.
6Beleg anzeigen
- 6 „Im 5. Jahrhundert v. Chr. als Dober erstmals erwähnt, veränderte sich der Name der Stadt im Laufe der Geschichte nur wenig.“ – Wikipedia: Debar
Siedlung
- AntikeGesichert
Illyrer (Doberer)
7Beleg anzeigen
- 7 „Im 1. Jahrhundert n. Chr. nennt Strabon einen illyrischen Stamm der Doberer, welcher in der Region des Ortes Dober siedelte.“ – Wikipedia: Debar
Volk ist nicht gleich Gene ist nicht gleich Sprache.
Quellen dieser Akte (8 Quellen aus 5 Einrichtungen)
Aktenvermerk
Quellen dieser Akte
8 Quellen aus 5 Einrichtungen
Für Debar ausgewertet: 8 Quellen · Ersterwähnung in diesen Quellen nicht belegt.
Bibliotheken
- Zusammendruck Nr 697 : Castelnuovo, Pristina, Janina / [Bearb. u. hrsg. vom Militärgeograph. Institut in Wien] (1914) (1914, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)„Katalog der Deutschen Nationalbibliothek, Schlagwort „Debar“: 3 Katalogeinträge bis 1960; bei gleichnamigen Orten können Titel einem anderen Ort gelten.“
- 38°42° = 250. Prizren / Geripp: Techn. Aspir. V. Bittmann u. Inst. Sold. J. Popp (1915) (1915, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- Zusammendruck Nr 697 : Castelnuovo, Pristina, Janina / [Bearb. u. hrsg. vom Militärgeograph. Institut in Wien] (1917) (1917, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- Erwähnungen in historischen Zeitungen: 2.187 Treffer bis 1950, älteste 1710 in „Hamburger Relations-Courier“ (1710, Deutsches Zeitungsportal (Deutsche Digitale Bibliothek), CC0)„Volltextsuche im Zeitungsportal nach dem Ortsnamen (deutschsprachige Zeitungen); gleichnamige Orte und Texterkennungsfehler sind möglich.“
- „Hamburger Relations-Courier“, 1710-04-11 (Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky) (1710, Deutsches Zeitungsportal (Deutsche Digitale Bibliothek), CC0)
Normdaten
- Wikidata Q689820: Debar (CC0)
- GND 4478924-5: Debar (Nordmazedonien) (Gemeinsame Normdatei (DNB), CC0)„Namensvarianten: Debarca (Nordmazedonien), Dibra (Nordmazedonien), Deborus (Nordmazedonien), Dibër (Nordmazedonien), Debartza (Nordmazedonien), Debra (Nordmazedonien)“
Lexika
- Wikipedia: Debar (CC BY-SA 4.0)
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Daten: GOV – Geschichtliches Orts-Verzeichnis (CC BY-SA 4.0), Wikidata (CC0), Wikipedia-Artikel: de.wikipedia.org/wiki/Debar (CC BY-SA 4.0).
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