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GrenzArchiv
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Dubring

Auf einen Blick

Lange vor der ersten Erwähnung lebten hier wahrscheinlich Elbgermanen, später Slawen.

Die große Zahl

Seit 1308 gehörte Dubring zu 7 verschiedenen Herrschaften.

Belegt mit 17 Quellen aus Bibliotheken, Normdaten und Ortsverzeichnissen

Mehr als 69 % der Orte in unserer Sammlung hatten weniger Herrschaften.

Zeitreise

Wärst du 1810 hier geboren: (nicht belegt).

  • Dein Ururgroßvater (geb. 1850): Preuße
  • Dein Urgroßvater (1890): Deutscher
  • Dein Großvater (1930): Deutscher
Mit dem Ort eines Freundes vergleichen

Ortsakte · Nr. GA-10374695

Auch bekannt alsDubrjenk, Дубренк, Дубринг, Eichhain

Heute: Wittichenau, Deutschland

Die Kurzfassung

Dein Ort ist Dubring (Wittichenau). Lange vor der ersten Erwähnung lebten hier wahrscheinlich Elbgermanen, später Slawen. Dort leben rund 87 Menschen (Stand 2016). Dein Ort liegt im anerkannten Siedlungsgebiet der Sorben. Dein Ortsname stammt vom sorbischen Wort für Eiche und bedeutet Eichenwald. Dein Ort wurde 1936 in Eichhain umbenannt und erhielt 1947 seinen sorbischen Namen zurück.

Lage

Lage: Wittichenau, Deutschland · 51,378° N, 14,184° O · Karte bei OpenStreetMap (öffnet in neuem Tab)

Vor der ersten Erwähnung – ungefähr

  1. ca. 1300 – 500 v. Chr.Lausitzer Kultur (Bronzezeit)VermutungVon etwa 1300 bis 500 v. Chr. gehörte die Gegend vermutlich zur Lausitzer Kultur der Bronze- und frühen Eisenzeit.
    1Beleg anzeigen
    • 1 „Die Lausitzer Kultur wird von etwa 1300 v. Chr. (Bronzezeit) bis ca. 500 v. Chr. (Eisenzeit) datiert.“ – Wikipedia: Lausitzer Kultur
  2. ca. 100 – 300Semnonen (Elbgermanen)ungefährUm 100 n. Chr. siedelten zwischen Elbe und Oder wahrscheinlich die Semnonen; im dritten Jahrhundert verließen sie bis auf Restgruppen ihre Heimat und gingen in den Alamannen auf.
    2Beleg anzeigen
    • 2 „Um 100 n. Chr. lag ihr Siedlungsgebiet im Raum zwischen Elbe und Oder sowie von den Westsudeten bis an die Havel, zeitweise auch jenseits von Oder und Warthe.“ – Wikipedia: Semnonen
    • 2 „Ab dem dritten Jahrhundert verließen die Semnonen, bis auf Restgruppen ihre Heimat an Havel und Spree in Richtung Oberrhein und gingen in den Alamannen auf.“ – Wikipedia: Semnonen
  3. ca. 700 – 1031Milzener (Sorben)ungefährSpätestens im frühen 8. Jahrhundert wanderten wahrscheinlich die Milzener, Vorfahren der Sorben, in die Oberlausitz ein; 1031 fiel ihr Land wieder an die Mark Meißen.
    3Beleg anzeigen
    • 3 „Spätestens im frühen 8. Jahrhundert dürften die Milzener aus dem heutigen Polen in das beschriebenen Gebiet eingewandert sein.“ – Wikipedia: Milzener
    • 3 „Sie waren die Vorfahren der bis heute in der Oberlausitz ansässigen Sorben.“ – Wikipedia: Milzener
    • 3 „Dieser Beschluss wurde wohl 1018 im Frieden von Bautzen erneuert, bis das Milzenerland 1031 wieder an die Mark Meißen und 1076 an Herzog Vratislav II. von Böhmen fiel.“ – Wikipedia: Milzener
  4. ab ca. 1124OstsiedlungungefährSeit 1124 siedelten Flamen und Niederländer im Norden; um 1159/60 durften niederländische Siedler ehemals slawische Dörfer besetzen (Ostsiedlung).
    4Beleg anzeigen
    • 4 „Seit 1124 kam es zu ersten Ansiedlungen von Flamen und Niederländern in Norddeutschland bis zur Eider.“ – Wikipedia: Deutsche Ostsiedlung
    • 4 „So gewährte Albrecht der Bär im Jahr 1159/60 niederländischen Siedlern das Recht, ehemalige Siedlungen der Slawen in Besitz zu nehmen.“ – Wikipedia: Deutsche Ostsiedlung
  5. ungefährOrtsname (slawisch)belegtDer Ortsname ist slawischen Ursprungs. Der Ortsname stammt vom sorbischen Wort dub für „Eiche“ und bedeutet so viel wie „Eichenwald“.
    5Beleg anzeigen
    • 5 „Der Ortsname stammt vom sorbischen Wort dub für „Eiche“ und bedeutet so viel wie „Eichenwald“.“ – Wikipedia: Dubring

Grenz-Zeitleiste

  1. 1308 – 1806
    Heiliges Römisches Reich

    Von 1308 bis 1806 gehörte Dubring zum Heiligen Römischen Reich.

    6Beleg anzeigen
    • 6 „Mit seiner Kaiserkrönung am 2. Februar 962 in Rom knüpfte Otto I., wie 162 Jahre zuvor Karl der Große, an die Idee des erneuerten Römerreiches an.“ – Wikipedia: Heiliges Römisches Reich
    • 6 „Das Heilige Römische Reich erlosch am 6. August 1806 mit der Niederlegung der Reichskrone durch Kaiser Franz II.“ – Wikipedia: Heiliges Römisches Reich
  2. 1308
    Ereignis

    Dubring wird 1308 erstmals erwähnt.

    7Beleg (Wikipedia) anzeigen
    • 7 „Dubring wurde im Jahr 1308 als Dubrinc urkundlich erwähnt.“ – Wikipedia: Dubring
  3. 1486
    Ereignis

    Der Ortsname lautete 1486 Doberingk.

    8Beleg (Wikipedia) anzeigen
    • 8 „Im Laufe der Zeit änderte sich der Name von Doberingk (1486) über Dobryngk (1518) und Dubrängk (1600) zum heutigen Dubring im Jahr 1768.“ – Wikipedia: Dubring
  4. 1518
    Ereignis

    Der Ortsname lautete 1518 Dobryngk.

    9Beleg (Wikipedia) anzeigen
    • 9 „Im Laufe der Zeit änderte sich der Name von Doberingk (1486) über Dobryngk (1518) und Dubrängk (1600) zum heutigen Dubring im Jahr 1768.“ – Wikipedia: Dubring
  5. 1600
    Ereignis

    Der Ortsname lautete 1600 Dubrängk.

    10Beleg (Wikipedia) anzeigen
    • 10 „Im Laufe der Zeit änderte sich der Name von Doberingk (1486) über Dobryngk (1518) und Dubrängk (1600) zum heutigen Dubring im Jahr 1768.“ – Wikipedia: Dubring
  6. 1768
    Ereignis

    Der Ortsname erhielt 1768 seine heutige Form Dubring.

    11Beleg (Wikipedia) anzeigen
    • 11 „Im Laufe der Zeit änderte sich der Name von Doberingk (1486) über Dobryngk (1518) und Dubrängk (1600) zum heutigen Dubring im Jahr 1768.“ – Wikipedia: Dubring
  7. 1807 – 1814

    Für diese Zeit liegen uns keine gesicherten Angaben zur Herrschaft vor.

  8. 1815 – 1870
    Preußen

    Von 1815 bis 1870 gehörte Dubring zu Preußen.

    Quelle: GOV
  9. 1815
    Ereignis

    Preußen erhielt Dubring 1815 nach dem Wiener Kongress.

    12Beleg (Wikipedia) anzeigen
    • 12 „Nach dem Wiener Kongress kam Dubring im Jahr 1815 an das Königreich Preußen.“ – Wikipedia: Dubring
  10. 1871 – 1941
    Deutsches Reich

    Von 1871 bis 1941 gehörte Dubring zum Deutschen Reich.

    Quelle: GOV
  11. 1936
    Ereignis

    Die Nationalsozialisten benannten Dubring 1936 in Eichhain um.

    13Beleg (Wikipedia) anzeigen
    • 13 „Im Jahr 1936 wurde der Ort im Zuge der nationalsozialistischen Germanisierung sorbischstämmiger Ortsnamen in Eichhain umbenannt; diese Benennung wurde 1947 wieder rückgängig gemacht.“ – Wikipedia: Dubring
  12. 1942 – 1944

    Für diese Zeit liegen uns keine gesicherten Angaben zur Herrschaft vor.

  13. 1945 – 1949
    Sowjetische Besatzungszone

    Von 1945 bis 1949 gehörte Dubring zur Sowjetischen Besatzungszone.

    Quelle: GOV
  14. 1947
    Ereignis

    Die Sowjetische Besatzungszone machte die Umbenennung in Eichhain rückgängig.

    14Beleg (Wikipedia) anzeigen
    • 14 „Im Jahr 1936 wurde der Ort im Zuge der nationalsozialistischen Germanisierung sorbischstämmiger Ortsnamen in Eichhain umbenannt; diese Benennung wurde 1947 wieder rückgängig gemacht.“ – Wikipedia: Dubring
  15. 1949 – 1953
    DDR

    Von 1949 bis 1953 gehörte Dubring zu DDR.

    Quelle: GOV
  16. 1952
    Ereignis

    Die DDR ordnete Dubring 1952 dem Kreis Hoyerswerda zu.

    15Beleg (Wikipedia) anzeigen
    • 15 „Die Gemeinde wurde am 25. Juli 1952 dem neu gebildeten Kreis Hoyerswerda im Bezirk Cottbus zugeordnet.“ – Wikipedia: Dubring
  17. 1953 – 1989
    Sachsen

    Von 1953 bis 1989 gehörte Dubring zu Sachsen.

    Quelle: GOV
  18. 1990 – 1995
    Bundesrepublik Deutschland

    Von 1990 bis 1995 gehörte Dubring zur Bundesrepublik Deutschland.

    Quelle: GOV
  19. 1996 – 2007

    Für diese Zeit liegen uns keine gesicherten Angaben zur Herrschaft vor.

  20. 2008 – heute
    Bundesrepublik Deutschland

    Seit 2008 gehört Dubring zur Bundesrepublik Deutschland.

    Quelle: GOV

Findbuch · Verweise

Weiter forschen

Originale Akten, Karten und Zeitungen zu Dubring liegen in deutschen Archiven. Diese Suchen führen direkt dorthin.

Archivalien in der Deutschen Digitalen Bibliothek

194 Objekte zu „Dubring“ laut DDB, die ersten 5:

Ortsname

GesichertSprachschicht: slawisch

Der Ortsname stammt vom sorbischen Wort dub für „Eiche“ und bedeutet so viel wie „Eichenwald“.

16Beleg anzeigen
  • 16 „Der Ortsname stammt vom sorbischen Wort dub für „Eiche“ und bedeutet so viel wie „Eichenwald“.“ – Wikipedia: Dubring

Ersterwähnung

Der Ort wird erstmals im Jahr 1308 erwähnt.

17Beleg anzeigen
  • 17 „Dubring wurde im Jahr 1308 als Dubrinc urkundlich erwähnt.“ – Wikipedia: Dubring

Das nächste runde Jubiläum: 2058 (750 Jahre).

Quellen dieser Akte (17 Quellen aus 7 Einrichtungen)

Aktenvermerk

Quellen dieser Akte

17 Quellen aus 7 Einrichtungen

Automatisch erstellt

Für Dubring ausgewertet: 17 Quellen · Ersterwähnung (1308) belegt in Wikipedia: Dubring.

Bibliotheken

Normdaten

Ortsverzeichnisse

Lexika

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Die Auswertung läuft automatisiert mit KI und wird mechanisch geprüft. Ein Mensch hat diese Akte noch nicht gelesen. So arbeiten wir

Daten: GOV – Geschichtliches Orts-Verzeichnis (CC BY-SA 4.0), Wikidata (CC0), Wikipedia-Artikel: de.wikipedia.org/wiki/Dubring (CC BY-SA 4.0).

Diese Akte wurde automatisch erstellt und mechanisch auf Jahreszahlen und Formulierungen geprüft. Ein Mensch hat sie noch nicht gelesen. Fehler melden wir gern: Kontakt. So entsteht eine Akte: Methodik.

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Das Kartenblatt

Vorschau des Kartenblatts von Dubring: oben der Stadtplan, unten Ortsname, Koordinaten und die Herrschaften des Ortes
Vorschau, 50 × 70 cm

Der Stadtplan von Dubring mit Gebäuden, Straßen und Gewässern aus echten OpenStreetMap-Daten. Darunter stehen Ortsname, Koordinaten und die Herrschaften aus der Ortsakte. Nichts davon ist KI-gezeichnet.

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