Dürrenbach
Auf einen Blick
Lange vor der ersten Erwähnung lebten hier wahrscheinlich Thüringer, später Franken.
Die große Zahl
Dürrenbach gehörte zu 6 verschiedenen Herrschaften.
Belegt mit 21 Quellen aus Bibliotheken, Normdaten und Ortsverzeichnissen
Zeitreise
Wärst du 1810 hier geboren, wärst du Untertan von Reuß Jüngere Linie gewesen.
- Dein Ururgroßvater (geb. 1850): Untertan von Reuß Jüngere Linie
- Dein Urgroßvater (1890): Deutscher
- Dein Großvater (1930): Deutscher
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Ortsakte · Nr. GA-1272161
Heute: Wurzbach, Deutschland
Die Kurzfassung
Dein Ort ist Dürrenbach (Wurzbach). Lange vor der ersten Erwähnung lebten hier wahrscheinlich Thüringer, später Franken. Dort leben rund 118 Menschen (Stand 1919). Dein Ort Dürrenbach liegt im Saale-Orla-Kreis in Thüringen. Tourismus, Wintersport und Waldwirtschaft prägen heute deinen Ort.
Lage
Lage: Wurzbach, Deutschland · 50,445° N, 11,512° O · Karte bei OpenStreetMap (öffnet in neuem Tab)
Vor der ersten Erwähnung – ungefähr
- ca. 5500 – 4900 v. Chr.Bandkeramik-Kultur (Jungsteinzeit)VermutungUm 5500 v. Chr. erreichte die Bandkeramik vermutlich auch diese Gegend; ihre jüngste Phase reichte bis etwa 4900 v. Chr.
1Beleg anzeigen
- 1 „Die Bandkeramik erreichte die nördlichen Lössgrenzen in Mitteleuropa ab 5600 bis 5500 v. Chr. Nach einigen gängigen Lehrmeinungen ging sie aus dem Starčevo-Körös-Kulturkomplex hervor.“ – Wikipedia: Linearbandkeramische Kultur
- 1 „um 5100 bis 4900 v. Chr.: jüngste LBK (Überschneidungen mit jüngerer LBK).“ – Wikipedia: Linearbandkeramische Kultur
- ca. 1300 – 800 v. Chr.Urnenfelderkultur (Bronzezeit)VermutungVon etwa 1300 bis 800 v. Chr. gehörte die Gegend vermutlich zum Einflussbereich der Urnenfelderkultur.
2Beleg anzeigen
- 2 „Sie bestand etwa von 1300 bis 800 v. Chr. (in der Urnenfelderzeit).“ – Wikipedia: Urnenfelderkultur
- 2 „Die Grenzen zwischen ihrem Verbreitungsgebiet im engeren Sinne und Regionen, die lediglich unter mehr oder weniger starkem Einfluss der Urnenfelderkultur standen, sind dabei nicht immer deutlich zu ziehen, zumal sie sich im Verlauf der Spätbronzezeit mehrfach verschieben.“ – Wikipedia: Urnenfelderkultur
- ca. 800 – 450 v. Chr.Hallstattkultur (ältere Eisenzeit)VermutungVon etwa 800 bis 450 v. Chr. gehörte die Gegend vermutlich zur Hallstattkultur, der älteren Eisenzeit.
3Beleg anzeigen
- 3 „Als Hallstattzeit, Ältere Eisenzeit oder Hallstattkultur wird die ältere vorrömische Eisenzeit in weiten Teilen Europas ab etwa 800 v. Chr. bezeichnet.“ – Wikipedia: Hallstattkultur
- 3 „Die Grenze zur nachfolgenden Latènezeit wird mit 450 v. Chr. angegeben, wobei sich der Übergang fließend über mehrere Jahrzehnte erstreckte.“ – Wikipedia: Hallstattkultur
- ca. 100 v. Chr. – 300Hermunduren (Elbgermanen)VermutungUm die Zeitenwende lebten in Thüringen vermutlich Hermunduren, ein elbgermanischer Stamm, der am Oberlauf der Elbe siedelte.
4Beleg anzeigen
- 4 „Die Hermunduren waren ein germanischer Volksstamm, der zur Gruppe der Elbgermanen (Herminonen) zählt und am Oberlauf der Elbe siedelte.“ – Wikipedia: Hermunduren
- 4 „In Thüringen wurden archäologische Funde elbgermanischer Provenienz, wie die von Fibeln, eisernen Waffen, Terrinen, Schalenurnen und rädchenverzierten Keramikteilen bislang zumeist als hermundurisch gedeutet.“ – Wikipedia: Hermunduren
- ca. 400 – 531ThüringerungefährVon etwa 400 bis um 531 lag die Gegend wahrscheinlich im Thüringerreich, das die Franken dann eroberten.
5Beleg anzeigen
- 5 „Die Thüringer werden erstmals als Toringi um 400 im Werk Mulomedicina („Maultier-Heilkunde“) des spätantiken Autors Flavius Vegetius Renatus erwähnt, der die Kriegstauglichkeit ihrer Pferde rühmt.“ – Wikipedia: Thüringer
- 5 „Darüber hinaus war die Auffassung verbreitet, die Sachsen hätten ihr Gebiet nach der Eroberung des Thüringerreiches (um 531) durch die Franken bis zur Unstrut ausgedehnt.“ – Wikipedia: Sachsen (Volk)
- ca. 531 – 870Franken (Fränkisches Reich)ungefährUm 531 eroberten die Franken das Thüringerreich; danach gehörte der Raum wahrscheinlich zu ihrem Reich.
6Beleg anzeigen
- 6 „Darüber hinaus war die Auffassung verbreitet, die Sachsen hätten ihr Gebiet nach der Eroberung des Thüringerreiches (um 531) durch die Franken bis zur Unstrut ausgedehnt.“ – Wikipedia: Sachsen (Volk)
- 6 „Das mittlere Königreich Lothringen wurde 870 zwischen dem Ostfrankenreich und Westfrankenreich aufgeteilt.“ – Wikipedia: Franken (Volk)
Grenz-Zeitleiste
- 0 – 1870Reuß Jüngere LinieReuß Jüngere Linie
Bis 1870 gehörte Dürrenbach zu Reuß Jüngere Linie.
Quelle: GOV - 1848EreignisEreignis
Dürrenbach kam zum Fürstentum Reuß jüngerer Linie.
7Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 7 „1848 kam der Ort zum Fürstentum Reuß jüngerer Linie (ab 1852 zum Landratsamt Schleiz)“ – Wikipedia: Dürrenbach (Wurzbach)
- 1871 – 1921Deutsches ReichDeutsches Reich
Von 1871 bis 1921 gehörte Dürrenbach zum Deutschen Reich.
Quelle: GOV - 1921 – 1922ReußReuß
Von 1921 bis 1922 gehörte Dürrenbach zu Reuß.
Quelle: GOV - 1922 – 1945Deutsches ReichDeutsches Reich
Von 1922 bis 1945 gehörte Dürrenbach zum Deutschen Reich.
Quelle: GOV - 1945 – 1949Sowjetische BesatzungszoneSowjetische Besatzungszone
Von 1945 bis 1949 gehörte Dürrenbach zur Sowjetischen Besatzungszone.
Quelle: GOV - 1945EreignisEreignis
Nach der Kapitulation des Deutschen Reichs im Mai 1945 übernahmen die Siegermächte die Regierungsgewalt und teilten Deutschland in Besatzungszonen. Dürrenbach lag in der Sowjetischen Besatzungszone.
8Beleg anzeigen
- 8 „Nach der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Streitkräfte am 8. Mai 1945 und der Verhaftung der Geschäftsführenden Reichsregierung am 23. Mai hatten die Siegermächte am 5. Juni mit der Berliner Deklaration und der Feststellung der Besatzungszonen sowie der Einsetzung eines alliierten Kontrollrates offiziell die Regierungsgewalt in Deutschland übernommen.“ – Wikipedia: Potsdamer Konferenz
- 8 „Der Gründung der Bundesrepublik als demokratischer westdeutscher Teilstaat mit Westbindung am 23. Mai 1949 folgte die Gründung der sozialistischen Deutschen Demokratischen Republik (DDR) am 7. Oktober 1949 als ostdeutscher Teilstaat unter sowjetischer Hegemonie.“ – Wikipedia: Deutschland
- 1949 – 1990DDRDDR
Von 1949 bis 1990 gehörte Dürrenbach zu DDR.
Quelle: GOV - 1949EreignisEreignis
Aus den westlichen Besatzungszonen entstand am 23. Mai 1949 die Bundesrepublik Deutschland. Aus der sowjetischen Zone entstand am 7. Oktober 1949 die DDR.
9Beleg anzeigen
- 9 „Der Gründung der Bundesrepublik als demokratischer westdeutscher Teilstaat mit Westbindung am 23. Mai 1949 folgte die Gründung der sozialistischen Deutschen Demokratischen Republik (DDR) am 7. Oktober 1949 als ostdeutscher Teilstaat unter sowjetischer Hegemonie.“ – Wikipedia: Deutschland
- 9 „Die DDR ging aus der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) hervor, die infolge der Besetzung und Teilung Deutschlands nach 1945 zustande gekommen war.“ – Wikipedia: Deutsche Demokratische Republik
- 1990 – heuteBundesrepublik DeutschlandBundesrepublik Deutschland
Seit 1990 gehört Dürrenbach zur Bundesrepublik Deutschland.
Quelle: GOV
Findbuch · Verweise
Weiter forschen
Originale Akten, Karten und Zeitungen zu Dürrenbach liegen in deutschen Archiven. Diese Suchen führen direkt dorthin.
- Deutsche Digitale Bibliothek: Dürrenbach (öffnet in neuem Tab)
- Archivportal-D: Dürrenbach (öffnet in neuem Tab)
- Deutsches Zeitungsportal: Dürrenbach (öffnet in neuem Tab)
Archivalien in der Deutschen Digitalen Bibliothek
89 Objekte zu „Dürrenbach“ laut DDB, die ersten 5:
- Dürrenbach (öffnet in neuem Tab) · Kapitel · Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden
- Buchmann, A.: Kath. Kirche, Neubau - Dürrenbach; Detail , 1910 (öffnet in neuem Tab) · Skizze · Architekturmuseum der Technischen Universität München
- Heimat des Raithel Adam, Dürrenbach (öffnet in neuem Tab) · Akten · Staatsarchiv Bamberg
- Buchmann, A.: Kath. Kirche, Neubau - Dürrenbach; Vorderansicht , 1910 (öffnet in neuem Tab) · Plan · Architekturmuseum der Technischen Universität München
- Buchmann, A.: Kath. Kirche, Neubau - Dürrenbach; Querschnitt , 1910 (öffnet in neuem Tab) · Plan · Architekturmuseum der Technischen Universität München
Ersterwähnung
Der Ort wird erstmals im Jahr 1381 erwähnt.
10Beleg anzeigen
- 10 „Am 21. September 1381 wurde das Dorf urkundlich erstmals erwähnt.“ – Wikipedia: Dürrenbach (Wurzbach)
Das nächste runde Jubiläum: 2031 (650 Jahre).
Quellen dieser Akte (21 Quellen aus 6 Einrichtungen)
Aktenvermerk
Quellen dieser Akte
21 Quellen aus 6 Einrichtungen
Für Dürrenbach ausgewertet: 21 Quellen · Ersterwähnung (1381) belegt in Wikipedia: Dürrenbach (Wurzbach).
Bibliotheken
- Pikke-bakke Barbara / Th. Klotz-Dürrenbach (1926) (1926, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)„Katalog der Deutschen Nationalbibliothek, Schlagwort „Dürrenbach“: 6 Katalogeinträge bis 1960; bei gleichnamigen Orten können Titel einem anderen Ort gelten.“
- Pikke-bakke Bauzi! / Th. Klotz-Dürrenbach (1926) (1926, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- Pikke-bakke Peter / Th. Klotz-Dürrenbach (1926) (1926, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- Pikke-Bakke Petz / Th. Klotz-Dürrenbach (1926) (1926, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- Tl 3. / [Eingedr. Bilder u. Umschl. von Klotz-Dürrenbach] (1927) (1927, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- Erwähnungen in historischen Zeitungen: 891 Treffer bis 1950, älteste 1820 in „Großherzoglich Badisches Anzeige-Blatt für den Dreisam-Kreis, Beilage des Großherzogl. Badischen Anzeige-Blatts“ (1820, Deutsches Zeitungsportal (Deutsche Digitale Bibliothek), CC0)„Volltextsuche im Zeitungsportal nach dem Ortsnamen (deutschsprachige Zeitungen); gleichnamige Orte und Texterkennungsfehler sind möglich.“
- „Großherzoglich Badisches Anzeige-Blatt für den Dreisam-Kreis, Beilage des Großherzogl. Badischen Anzeige-Blatts“, 1820-08-05 (Badische Landesbibliothek) (1820, Deutsches Zeitungsportal (Deutsche Digitale Bibliothek), CC0)
Normdaten
- Wikidata Q1272161: Dürrenbach (CC0)
- GND 1211426599: Dürrenbach (Wurzbach) (Gemeinsame Normdatei (DNB), CC0)„Namensvarianten: Wurzbach-Dürrenbach, Dürrenbach“
Ortsverzeichnisse
- GOV, Geschichtliches Orts-Verzeichnis: Dürrenbach (CC BY-SA 4.0)
Lexika
- Wikipedia: Dürrenbach (Wurzbach) und 10 weitere Artikel (CC BY-SA 4.0)
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Daten: GOV – Geschichtliches Orts-Verzeichnis (CC BY-SA 4.0), Wikidata (CC0), Wikipedia-Artikel: de.wikipedia.org/wiki/Dürrenbach_(Wurzbach) (CC BY-SA 4.0).
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