Enger
Das Überraschende
Enger wurde 1719 zusammen mit Bünde und Preußisch Oldendorf zur Stadt erhoben, nicht allein.
Die große Zahl
Seit 962 gehörte Enger zu 7 verschiedenen Herrschaften.
Belegt mit 29 Quellen aus Archiven, Bibliotheken, Normdaten und Ortsverzeichnissen
Mehr als 69 % der Orte in unserer Sammlung hatten weniger Herrschaften.
Zeitreise
Wärst du 1810 hier geboren, wärst du Untertan von Westphalen gewesen.
- Dein Ururgroßvater (geb. 1850): Preuße
- Dein Urgroßvater (1890): Deutscher
- Dein Großvater (1930): Deutscher
Mit dem Ort eines Freundes vergleichen
Ortsakte · Nr. GA-0053901
Auch bekannt alsЭнгер
Heute: Kreis Herford, Deutschland
Die Kurzfassung
Dein Ort ist Enger (Kreis Herford). Lange vor der ersten Erwähnung lebten hier wahrscheinlich Sachsen, später Franken. Dort leben rund 20.518 Menschen (Stand 2025). Dein Ort Enger trägt seit 2012 offiziell den Beinamen Widukindstadt, weil dort der Sachsenherzog Widukind begraben sein soll. In der historischen Stiftskirche wurden Gräber aus der Zeit um 800 gefunden, darunter Skelette, die wahrscheinlich zu Widukinds Familie gehören.
Lage
Lage: Kreis Herford, Deutschland · 52,133° N, 8,567° O · Karte bei OpenStreetMap (öffnet in neuem Tab)
Vor der ersten Erwähnung – ungefähr
- ca. 4200 – 2800 v. Chr.Trichterbecherkultur (Jungsteinzeit)VermutungVon etwa 4200 bis 2800 v. Chr. gehörte der Norden vermutlich zur Trichterbecherkultur der Jungsteinzeit.
1Beleg anzeigen
- 1 „Die Trichterbecherkultur oder Trichterrandbecherkultur (Abkürzung: TBK, TRB; englisch Funnelbeaker culture oder Funnelneckbeaker culture, Abkürzung FBC) ist eine archäologische Kultur der Jungsteinzeit (etwa 4200–2800 v. Chr.).“ – Wikipedia: Trichterbecherkultur
- ca. 1800 – 530 v. Chr.Nordischer Kreis (Bronzezeit)VermutungVon 1800 bis 530 v. Chr. gehörte der Norden vermutlich zum Nordischen Kreis der Bronzezeit, dessen Fundplätze bis Norddeutschland reichen.
2Beleg anzeigen
- 2 „Die Nordische Bronzezeit (1800 v. Chr. – 530 v. Chr.), auch „Nordischer Kreis“, ist nach Oscar Montelius (1843–1921) eine Epoche der Bronzezeit im südlichen Skandinavien, deren Fundplätze von Dänemark und Norddeutschland bis Estland reichen.“ – Wikipedia: Nordische Bronzezeit
- ca. 12 v. Chr. – 16CheruskerVermutungUm die Zeitenwende lebten zwischen Weser, Elbe und Harz vermutlich die Cherusker; zwischen 12 v. Chr. und 16 n. Chr. führten die Römer Kriege gegen sie, 9 n. Chr. folgte die Varusschlacht.
3Beleg anzeigen
- 3 „Man geht deshalb davon aus, dass sich das Siedlungsgebiet der Cherusker zwischen Weser, Elbe und Harz befand.“ – Wikipedia: Cherusker
- 3 „In den Jahren zwischen 12 v. Chr. und 16 n. Chr. führten die Römer unter Drusus, Tiberius, Varus und Germanicus Kriege gegen die Cherusker (Augusteische Germanenkriege).“ – Wikipedia: Cherusker
- 3 „Den Höhepunkt dieser Auseinandersetzungen bildete die Varusschlacht (9 n. Chr.), in deren Verlauf drei römische Legionen aufgerieben wurden.“ – Wikipedia: Cherusker
- ca. 285 – 804SachsenwahrscheinlichUm 800 werden drei miteinander verwandte Männer im Chor der späteren Stiftskirche beigesetzt, vermutlich Angehörige von Widukinds Familie.
4Beleg anzeigen
- 4 „Um das Jahr 800 werden drei miteinander verwandte Männer beigesetzt. Die Gräber wurden im Chor der historischen Stiftskirche gefunden.“ – Wikipedia: Enger
- 4 „Seit der Merowingerzeit standen zumindest Teile der Sachsen immer wieder in einer losen Abhängigkeit zum Frankenreich, bis sie von Karl dem Großen in den Sachsenkriegen (772–804) endgültig unterworfen wurden.“ – Wikipedia: Sachsen (Volk)
- 4 „Abgesehen von Ptolemäus werden Sachsen erstmals bei Eutrop für das Jahr 285 genannt, wobei Eutrops Text zwischen 364 und 380 n. Chr. entstand.“ – Wikipedia: Sachsen (Volk)
- ca. 500 – 870Franken (Fränkisches Reich)ungefährSeit etwa 500 gehörte die Gegend wahrscheinlich zum Fränkischen Reich, das Chlodwig I. schuf; 870 wurde das mittlere Reich zwischen Ost- und Westfranken geteilt.
5Beleg anzeigen
- 5 „Der merowingische König Chlodwig I. vereinigte in den Jahren um 500 erstmals die Teilverbände der Salfranken und Rheinfranken und schuf das Fränkische Reich, das unter dem Karolinger Karl dem Großen seine größte Ausdehnung erfuhr.“ – Wikipedia: Franken (Volk)
- 5 „Das mittlere Königreich Lothringen wurde 870 zwischen dem Ostfrankenreich und Westfrankenreich aufgeteilt.“ – Wikipedia: Franken (Volk)
- ungefährOrtsname (germanisch)wahrscheinlichDer Ortsname ist wahrscheinlich germanischen Ursprungs. Der Name Enger stammt wahrscheinlich von der Lage am Anger, einem Gras- und Weideland mit sumpfigem Bruch, nicht von dem sächsischen Stamm der Engern.
6Beleg anzeigen
- 6 „Unter „Angari" sei ein Ort am Anger (Wiesen mit sumpfigem Bruch, anger = Gras und Weideland; arar = Bach, Fluss) zu verstehen. Der Stadtname ist also wahrscheinlich nur ein Hinweis auf die Lage der Siedlung im heutigen Enger Bruch und am Bolldammbach.“ – Wikipedia: Enger
Grenz-Zeitleiste
- 804 – 961keine Angabe
Für diese Zeit liegen uns keine gesicherten Angaben zur Herrschaft vor.
- 804EreignisEreignis
Enger wird 804 erstmals erwähnt.
7Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 7 „Enger wurde 804 erstmals schriftlich erwähnt und hat seit 1719 das Stadtrecht.“ – Wikipedia: Enger
- 948EreignisEreignis
Otto I. erwähnt Enger in einer Stiftungsurkunde und schenkt dem Kloster Eigenbehörige in drei Gaue.
8Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 8 „Im Jahr 948 wird Enger erstmals in einer Stiftungsurkunde Ottos des Großen erwähnt.“ – Wikipedia: Enger
- 962 – 1806Heiliges Römisches ReichHeiliges Römisches Reich
Von 962 bis 1806 gehörte Enger zum Heiligen Römischen Reich.
9Beleg anzeigen
- 9 „Mit seiner Kaiserkrönung am 2. Februar 962 in Rom knüpfte Otto I., wie 162 Jahre zuvor Karl der Große, an die Idee des erneuerten Römerreiches an.“ – Wikipedia: Heiliges Römisches Reich
- 9 „Das Heilige Römische Reich erlosch am 6. August 1806 mit der Niederlegung der Reichskrone durch Kaiser Franz II.“ – Wikipedia: Heiliges Römisches Reich
- 962EreignisEreignis
Otto I. ließ sich am 2. Februar 962 in Rom zum Kaiser krönen. Das Reich erlosch am 6. August 1806, als Kaiser Franz II. die Reichskrone niederlegte.
10Beleg anzeigen
- 10 „Mit seiner Kaiserkrönung am 2. Februar 962 in Rom knüpfte Otto I., wie 162 Jahre zuvor Karl der Große, an die Idee des erneuerten Römerreiches an.“ – Wikipedia: Heiliges Römisches Reich
- 10 „Das Heilige Römische Reich erlosch am 6. August 1806 mit der Niederlegung der Reichskrone durch Kaiser Franz II.“ – Wikipedia: Heiliges Römisches Reich
- 1226EreignisEreignis
Archivale zu Enger: „1226 – Dechant und Kapitel des Stifts zu Enger bezeugen, dass sie dem Osnabrücker Domherrn Hermann“.
11Beleg (Bistum Osnabrück. Diözesanarchiv) anzeigen
- 11 „1226 – Dechant und Kapitel des Stifts zu Enger bezeugen, dass sie dem Osnabrücker Domherrn Hermann (Bistum Osnabrück. Diözesanarchiv), Laufzeit ab 1226“ – DDB: Bistum Osnabrück. Diözesanarchiv
- 1226EreignisEreignis
Archivale zu Enger: „1226 – Das Kapitel zu Enger verkauft dem Domkapitular Hermann zu Osnabrück eine Hufe in der“.
12Beleg (Bistum Osnabrück. Diözesanarchiv) anzeigen
- 12 „1226 – Das Kapitel zu Enger verkauft dem Domkapitular Hermann zu Osnabrück eine Hufe in der (Bistum Osnabrück. Diözesanarchiv), Laufzeit ab 1226“ – DDB: Bistum Osnabrück. Diözesanarchiv
- 1305EreignisEreignis
Die Burg Enger wird im Zuge einer kriegerischen Auseinandersetzung zerstört.
13Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 13 „1305 wird im Zuge einer kriegerischen Auseinandersetzung die Zerstörung der Burg Enger beschlossen.“ – Wikipedia: Enger
- 1408EreignisEreignis
Enger fällt an die Grafschaft Ravensberg und wird Sitz einer Vogtei.
14Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 14 „1408 fällt Enger an die Grafschaft Ravensberg und wird Sitz einer Vogtei im Amt Sparrenberg.“ – Wikipedia: Enger
- 1614EreignisEreignis
Enger geht mit Ravensberg an Brandenburg-Preußen.
15Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 15 „1614 geht Enger mit Ravensberg an Brandenburg-Preußen.“ – Wikipedia: Enger
- 1747EreignisEreignis
Ein großer Brand zerstört 53 Häuser in Enger und fordert mehrere Todesopfer.
16Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 16 „Am 2. Mai 1747 ereignet sich ein großer Brand in Enger, der mehrere Todesopfer fordert. Es verbrennen 53 Häuser, vor allem im Bereich der Bünder Straße, der Bahnhof-, der Brand- und der Renteistraße.“ – Wikipedia: Enger
- 1806EreignisEreignis
Auf Initiative Napoleons entstand 1806 der Rheinbund, eine Konföderation deutscher Staaten. Diese Staaten traten aus dem Verband des Heiligen Römischen Reiches aus. Der Rheinbund brach 1813 nach der Niederlage Napoleons in der Völkerschlacht bei Leipzig zusammen.
17Beleg anzeigen
- 17 „war eine auf Initiative des französischen Kaisers Napoleon 1806 in Paris gebildete Konföderation deutscher Staaten, die mit der Gründung dieses Bündnisses aus dem Verband des Heiligen Römischen Reiches austraten.“ – Wikipedia: Rheinbund
- 17 „Er brach nach der Niederlage Napoleons in der Völkerschlacht bei Leipzig 1813 zusammen.“ – Wikipedia: Rheinbund
- 1807 – 1811WestphalenWestphalen
Von 1807 bis 1811 gehörte Enger zu Westphalen.
Quelle: GOV - 1807EreignisEreignis
Napoleon schuf 1807 nach dem Frieden von Tilsit das Königreich Westphalen. Zum König machte er seinen jüngsten Bruder Jérôme Bonaparte. Nach 1813 ging die westphälische Verwaltung in den wiederentstandenen Fürstenstaaten auf.
18Beleg anzeigen
- 18 „Erschaffen wurde es vom französischen Kaiser Napoleon Bonaparte nach dem Frieden von Tilsit (1807).“ – Wikipedia: Königreich Westphalen
- 18 „König wurde sein jüngster Bruder, Jérôme Bonaparte.“ – Wikipedia: Königreich Westphalen
- 18 „Die westphälische Verwaltung ging nach 1813 weitgehend in den Nachfolgekommissionen der wiederentstandenen preußischen, hessischen und hannoverschen Fürstenstaaten auf.“ – Wikipedia: Königreich Westphalen
- 1810EreignisEreignis
Napoleon ließ im Dezember 1810 die deutsche Nordseeküste samt Hinterland von Frankreich annektieren. Am 1. Januar 1811 entstanden daraus vier Départements des Französischen Kaiserreichs. Mit der Niederlage Napoleons gegen Russland und Preußen endete 1813 diese Herrschaft.
19Beleg anzeigen
- 19 „die nach der Annexion nordwestdeutscher Gebiete am 1. Januar 1811 als Teil des napoleonischen Ersten Französischen Kaiserreichs entstanden.“ – Wikipedia: Hanseatische Departements
- 19 „Sie fanden mit der militärischen Niederlage des französischen Kaisers und Feldherrn gegen Russland und Preußen (1813) ein baldiges Ende.“ – Wikipedia: Hanseatische Departements
- 19 „Im Zuge der Politik der Kontinentalsperre ließ Napoleon die deutsche Nordseeküste bis Hamburg samt dem Hinterland vom Rhein bis zur Elbe und nach Lübeck am 1. Januar 1811 durch ein Dekret vom 13. Dezember 1810 von Frankreich annektieren.“ – Wikipedia: Hanseatische Departements
- 1811 – 1813FrankreichFrankreich
Von 1811 bis 1813 gehörte Enger zu Frankreich.
Quelle: GOV - 1814 – 1815keine Angabe
Für diese Zeit liegen uns keine gesicherten Angaben zur Herrschaft vor.
- 1814EreignisEreignis
Der Wiener Kongress dauerte vom 18. September 1814 bis zum 9. Juni 1815. Er ordnete nach der Niederlage Napoleons Europa neu und legte zahlreiche Grenzen neu fest.
20Beleg anzeigen
- 20 „Der Wiener Kongress, der vom 18. September 1814 bis zum 9. Juni 1815 stattfand, ordnete nach der Niederlage Napoleon Bonapartes in den Koalitionskriegen Europa neu.“ – Wikipedia: Wiener Kongress
- 20 „legte der Kongress wiederum zahlreiche Grenzen neu fest und schuf neue Staaten.“ – Wikipedia: Wiener Kongress
- 1816 – 1870PreußenPreußen
Von 1816 bis 1870 gehörte Enger zu Preußen.
Quelle: GOV - 1871 – 1945Deutsches ReichDeutsches Reich
Von 1871 bis 1945 gehörte Enger zum Deutschen Reich.
Quelle: GOV - 1945EreignisEreignis
Nach der Kapitulation des Deutschen Reichs im Mai 1945 übernahmen die Siegermächte die Regierungsgewalt und teilten Deutschland in Besatzungszonen. Enger lag in der Britischen Besatzungszone.
21Beleg anzeigen
- 21 „Nach der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Streitkräfte am 8. Mai 1945 und der Verhaftung der Geschäftsführenden Reichsregierung am 23. Mai hatten die Siegermächte am 5. Juni mit der Berliner Deklaration und der Feststellung der Besatzungszonen sowie der Einsetzung eines alliierten Kontrollrates offiziell die Regierungsgewalt in Deutschland übernommen.“ – Wikipedia: Potsdamer Konferenz
- 21 „Der Gründung der Bundesrepublik als demokratischer westdeutscher Teilstaat mit Westbindung am 23. Mai 1949 folgte die Gründung der sozialistischen Deutschen Demokratischen Republik (DDR) am 7. Oktober 1949 als ostdeutscher Teilstaat unter sowjetischer Hegemonie.“ – Wikipedia: Deutschland
- 1946 – 1949Britische BesatzungszoneBritische Besatzungszone
Von 1946 bis 1949 gehörte Enger zur Britischen Besatzungszone.
Quelle: GOV - 1949 – heuteBundesrepublik DeutschlandBundesrepublik Deutschland
Seit 1949 gehört Enger zur Bundesrepublik Deutschland.
Quelle: GOV - 1949EreignisEreignis
Aus den westlichen Besatzungszonen entstand am 23. Mai 1949 die Bundesrepublik Deutschland. Aus der sowjetischen Zone entstand am 7. Oktober 1949 die DDR.
22Beleg anzeigen
- 22 „Der Gründung der Bundesrepublik als demokratischer westdeutscher Teilstaat mit Westbindung am 23. Mai 1949 folgte die Gründung der sozialistischen Deutschen Demokratischen Republik (DDR) am 7. Oktober 1949 als ostdeutscher Teilstaat unter sowjetischer Hegemonie.“ – Wikipedia: Deutschland
- 22 „Die DDR ging aus der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) hervor, die infolge der Besetzung und Teilung Deutschlands nach 1945 zustande gekommen war.“ – Wikipedia: Deutsche Demokratische Republik
Findbuch · Verweise
Weiter forschen
Originale Akten, Karten und Zeitungen zu Enger liegen in deutschen Archiven. Diese Suchen führen direkt dorthin.
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Archivalien in der Deutschen Digitalen Bibliothek
2.902.975 Objekte zu „Enger“ laut DDB, die ersten 5:
- Oengondo do komacko, enge nge lakomacko (öffnet in neuem Tab) · Armringe aus Eisen für Frauen und Männer · Ethnologisches Museum
- Enger (öffnet in neuem Tab) · Abschnitt (Publikation) · Max-Planck-Institut für Rechtsgeschichte und Rechtstheorie
- Enger (öffnet in neuem Tab) · Abschnitt (Publikation) · Max-Planck-Institut für Rechtsgeschichte und Rechtstheorie
- Enger (öffnet in neuem Tab) · Abschnitt (Publikation) · Max-Planck-Institut für Rechtsgeschichte und Rechtstheorie
- Engen: Ortsansicht (öffnet in neuem Tab) · Fotografie · Badisches Landesmuseum Karlsruhe
Ortsname
Der Name Enger stammt wahrscheinlich von der Lage am Anger, einem Gras- und Weideland mit sumpfigem Bruch, nicht von dem sächsischen Stamm der Engern.
23Beleg anzeigen
- 23 „Unter „Angari" sei ein Ort am Anger (Wiesen mit sumpfigem Bruch, anger = Gras und Weideland; arar = Bach, Fluss) zu verstehen. Der Stadtname ist also wahrscheinlich nur ein Hinweis auf die Lage der Siedlung im heutigen Enger Bruch und am Bolldammbach.“ – Wikipedia: Enger
Ersterwähnung
Der Ort wird erstmals im Jahr 804 erwähnt.
24Beleg anzeigen
- 24 „Enger wurde 804 erstmals schriftlich erwähnt und hat seit 1719 das Stadtrecht.“ – Wikipedia: Enger
Das nächste runde Jubiläum: 2054 (1.250 Jahre).
Historische Ansichten
(Bildseite öffnet in neuem Tab)Kirche zu Enger, Mit Masken verzierter Stab · TIB - Leibniz Information Centre for Science and Technology and University Library · gemeinfrei (Bildseite öffnet in neuem Tab)
Axel Edvard Enger, postdirektör i Östra Distriktet, Linköping. · Postmuseum · gemeinfrei (Bildseite öffnet in neuem Tab)
Postdirektör Enger har varit ordförande i 1953 års brevbäringsutredning. · Postmuseum · gemeinfrei
Quellen dieser Akte (29 Quellen aus 8 Einrichtungen)
Aktenvermerk
Quellen dieser Akte
29 Quellen aus 8 Einrichtungen
Für Enger ausgewertet: 29 Quellen · 2 Archivfunde · 3 historische Ansichten · Ersterwähnung (804) belegt in Wikipedia: Enger.
Archive
- 1226 – Dechant und Kapitel des Stifts zu Enger bezeugen, dass sie dem Osnabrücker Domherrn Hermann (1226, Bistum Osnabrück. Diözesanarchiv, CC0)
- 1226 – Das Kapitel zu Enger verkauft dem Domkapitular Hermann zu Osnabrück eine Hufe in der (1226, Bistum Osnabrück. Diözesanarchiv, CC0)
Bibliotheken
- [3817] = 2082. Herford (West) (1913) (1913, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)„Katalog der Deutschen Nationalbibliothek, Schlagwort „Enger“: 7 Katalogeinträge bis 1960; bei gleichnamigen Orten können Titel einem anderen Ort gelten.“
- Nr. 5461. Enger (1914) (1914, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- 2082 : Lfg. 256. Herford-West / geologisch bearb. durch O. Burre (1926) (1926, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- Erl.; Herford-West : Lfg. 256 = Nr. 2082 (1926) (1926, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- [3817] = 2082. Herford (West) (1926) (1926, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- Erwähnungen in historischen Zeitungen: 6.619.045 Treffer bis 1950, älteste 1661 in „Mercurij Relation oder Zeittungen, von underschidlichen Orten : auff das ... Jahr“ (1661, Deutsches Zeitungsportal (Deutsche Digitale Bibliothek), CC0)„Volltextsuche im Zeitungsportal nach dem Ortsnamen (deutschsprachige Zeitungen); gleichnamige Orte und Texterkennungsfehler sind möglich.“
- „Mercurij Relation oder Zeittungen, von underschidlichen Orten : auff das ... Jahr“, 1661-06-10 (Bayerische Staatsbibliothek) (1661, Deutsches Zeitungsportal (Deutsche Digitale Bibliothek), CC0)
Normdaten
- Wikidata Q53901: Enger (CC0)
- GND 4014763-0: Enger (Gemeinsame Normdatei (DNB), CC0)„Namensvarianten: Stadt Enger“
Ortsverzeichnisse
- GOV, Geschichtliches Orts-Verzeichnis: Enger (CC BY-SA 4.0)
Lexika
- Wikipedia: Enger und 13 weitere Artikel (CC BY-SA 4.0)
Historische Ansichten
- Kirche zu Enger, Mit Masken verzierter Stab (europeana.eu, gemeinfrei)„Quelle: Europeana“
- Axel Edvard Enger, postdirektör i Östra Distriktet, Linköping. (europeana.eu, gemeinfrei)
- Postdirektör Enger har varit ordförande i 1953 års brevbäringsutredning. (europeana.eu, gemeinfrei)
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Daten: GOV – Geschichtliches Orts-Verzeichnis (CC BY-SA 4.0), Wikidata (CC0), Wikipedia-Artikel: de.wikipedia.org/wiki/Enger (CC BY-SA 4.0).
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