Ennepetal
Auf einen Blick
Lange vor der ersten Erwähnung lebten hier wahrscheinlich Sachsen, später Franken.
Die große Zahl
Seit 1324 gehörte Ennepetal zu 3 verschiedenen Herrschaften.
Belegt mit 13 Quellen aus Bibliotheken, Normdaten und Ortsverzeichnissen
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Ortsakte · Nr. GA-0011301
Auch bekannt alsЭннепеталь
Heute: Ennepe-Ruhr-Kreis, Deutschland
Die Kurzfassung
Dein Ort ist Ennepetal (Ennepe-Ruhr-Kreis). Dort leben rund 29.266 Menschen (Stand 2025). Lange vor der ersten Erwähnung lebten hier wahrscheinlich Sachsen, später Franken. Dein Ort liegt am namensgebenden Fluss Ennepe und trägt seit 2012 offiziell den Titel Stadt der Kluterthöhle. Dein Ort entstand 1949 aus dem Zusammenschluss der Gemeinden Voerde und Milspe.
Lage
Lage: Ennepe-Ruhr-Kreis, Deutschland · 51,302° N, 7,343° O · Karte bei OpenStreetMap (öffnet in neuem Tab)
Vor der ersten Erwähnung – ungefähr
- ca. 285 – 804SachsenungefährWahrscheinlich siedelten hier Sachsen, die Karl der Große in den Sachsenkriegen (772–804) unterwarf; die früheste sichere Nennung stammt von 285.
1Beleg anzeigen
- 1 „Seit der Merowingerzeit standen zumindest Teile der Sachsen immer wieder in einer losen Abhängigkeit zum Frankenreich, bis sie von Karl dem Großen in den Sachsenkriegen (772–804) endgültig unterworfen wurden.“ – Wikipedia: Sachsen (Volk)
- 1 „Abgesehen von Ptolemäus werden Sachsen erstmals bei Eutrop für das Jahr 285 genannt, wobei Eutrops Text zwischen 364 und 380 n. Chr. entstand.“ – Wikipedia: Sachsen (Volk)
- ca. 500 – 870Franken (Fränkisches Reich)ungefährSeit etwa 500 gehörte die Gegend wahrscheinlich zum Fränkischen Reich, das Chlodwig I. schuf; 870 wurde das mittlere Reich zwischen Ost- und Westfranken geteilt.
2Beleg anzeigen
- 2 „Der merowingische König Chlodwig I. vereinigte in den Jahren um 500 erstmals die Teilverbände der Salfranken und Rheinfranken und schuf das Fränkische Reich, das unter dem Karolinger Karl dem Großen seine größte Ausdehnung erfuhr.“ – Wikipedia: Franken (Volk)
- 2 „Das mittlere Königreich Lothringen wurde 870 zwischen dem Ostfrankenreich und Westfrankenreich aufgeteilt.“ – Wikipedia: Franken (Volk)
- ca. 700 – 799SiedlerwahrscheinlichEine dauerhafte Besiedlung begann vermutlich vor etwas mehr als tausend Jahren.
3Beleg anzeigen
- 3 „Eine dauerhafte Besiedlung dürfte aber erst vor etwas mehr als tausend Jahren begonnen haben.“ – Wikipedia: Ennepetal
- ca. 1000 – 1099SiedlerbelegtDie früheste Eisenerzeugung ist durch Funde für das 11. bis 13. Jahrhundert belegt.
4Beleg anzeigen
- 4 „Die früheste Eisenerzeugung ist durch Funde für das 11. bis 13. Jahrhundert belegt.“ – Wikipedia: Ennepetal
Grenz-Zeitleiste
- 1324 – 1806Heiliges Römisches ReichHeiliges Römisches Reich
Von 1324 bis 1806 gehörte Ennepetal zum Heiligen Römischen Reich.
5Beleg anzeigen
- 5 „Mit seiner Kaiserkrönung am 2. Februar 962 in Rom knüpfte Otto I., wie 162 Jahre zuvor Karl der Große, an die Idee des erneuerten Römerreiches an.“ – Wikipedia: Heiliges Römisches Reich
- 5 „Das Heilige Römische Reich erlosch am 6. August 1806 mit der Niederlegung der Reichskrone durch Kaiser Franz II.“ – Wikipedia: Heiliges Römisches Reich
- 1324EreignisEreignis
Das Gebiet kam zur Grafschaft Mark.
6Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 6 „Im Jahre 1324 kam das Gebiet der heutigen Stadt Ennepetal zur Grafschaft Mark.“ – Wikipedia: Ennepetal
- 1486EreignisEreignis
Das Schatzbuch der Grafschaft Mark nannte 112 Höfe.
7Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 7 „Im Schatzbuch der Grafschaft Mark von 1486 sind für das heutige Gebiet der Stadt Ennepetal namentlich 112 Höfe angegeben.“ – Wikipedia: Ennepetal
- 1807 – 1948keine Angabe
Für diese Zeit liegen uns keine gesicherten Angaben zur Herrschaft vor.
- 1868EreignisEreignis
Die Gemeinde Voerde schied aus dem Amt Enneperstraße aus.
8Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 8 „Das Amt Voerde entstand am 1. Oktober 1868, als die Gemeinde Voerde (mit den Ortsteilen Oberbauer, Unterbauer und Haspetal) aus dem Amt Enneperstraße ausschied.“ – Wikipedia: Ennepetal
- 1949Britische BesatzungszoneBritische Besatzungszone
Von 1949 bis 1949 gehörte Ennepetal zur Britischen Besatzungszone.
Quelle: GOV - 1949 – heuteBundesrepublik DeutschlandBundesrepublik Deutschland
Seit 1949 gehört Ennepetal zur Bundesrepublik Deutschland.
Quelle: GOV - 1949EreignisEreignis
Milspe und Voerde schlossen sich zur Stadt Ennepetal zusammen.
9Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 9 „Am 1. April 1949 gaben die beiden amtsangehörigen Gemeinden Milspe und Voerde ihre Selbstständigkeit auf und schlossen sich zur Stadt Ennepetal zusammen.“ – Wikipedia: Ennepetal
Findbuch · Verweise
Weiter forschen
Originale Akten, Karten und Zeitungen zu Ennepetal liegen in deutschen Archiven. Diese Suchen führen direkt dorthin.
- Deutsche Digitale Bibliothek: Ennepetal (öffnet in neuem Tab)
- Archivportal-D: Ennepetal (öffnet in neuem Tab)
- Deutsches Zeitungsportal: Ennepetal (öffnet in neuem Tab)
Archivalien in der Deutschen Digitalen Bibliothek
2.749 Objekte zu „Ennepetal“ laut DDB, die ersten 5:
- Hasper Talsperre, Ennepetal, 1994 (öffnet in neuem Tab) · Fotografie · Berlin-Brandenburgisches Wirtschaftsarchiv e.V.
- Hasper Talsperre, Ennepetal, 1994 (öffnet in neuem Tab) · Fotografie · Berlin-Brandenburgisches Wirtschaftsarchiv e.V.
- Hasper Talsperre, Ennepetal, 1994 (öffnet in neuem Tab) · Fotografie · Berlin-Brandenburgisches Wirtschaftsarchiv e.V.
- Hasper Talsperre, Ennepetal, 1994 (öffnet in neuem Tab) · Fotografie · Berlin-Brandenburgisches Wirtschaftsarchiv e.V.
- Hasper Talsperre, Ennepetal (Voerde), 1995 (öffnet in neuem Tab) · Fotografie · Berlin-Brandenburgisches Wirtschaftsarchiv e.V.
Siedlung
- FrühmittelalterWahrscheinlich
dauerhafte Besiedlung
10Beleg anzeigen
- 10 „Eine dauerhafte Besiedlung dürfte aber erst vor etwas mehr als tausend Jahren begonnen haben.“ – Wikipedia: Ennepetal
Volk ist nicht gleich Gene ist nicht gleich Sprache.
Quellen dieser Akte (13 Quellen aus 5 Einrichtungen)
Aktenvermerk
Quellen dieser Akte
13 Quellen aus 5 Einrichtungen
Für Ennepetal ausgewertet: 13 Quellen · Ersterwähnung in diesen Quellen nicht belegt.
Bibliotheken
- Aus unseren Kolonien / von Kr (1903) (1903, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)„Katalog der Deutschen Nationalbibliothek, Schlagwort „Ennepetal“: 10 Katalogeinträge bis 1960; bei gleichnamigen Orten können Titel einem anderen Ort gelten.“
- Nr. 6976. Haspe (1914) (1914, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- Nr. 7074. Breckerfeld (1914) (1914, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- [4610] = 2652. Hagen in Westfalen (1918) (1918, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- [4610] = 2652. Hagen in Westfalen (1925) (1925, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- Erwähnungen in historischen Zeitungen: 1.324 Treffer bis 1950, älteste 1907 in „Westfälische Tageszeitung : Amtliches Kreisblatt für den Kreis Arnsberg : Arnsberger Zeitung“ (1907, Deutsches Zeitungsportal (Deutsche Digitale Bibliothek), CC0)„Volltextsuche im Zeitungsportal nach dem Ortsnamen (deutschsprachige Zeitungen); gleichnamige Orte und Texterkennungsfehler sind möglich.“
- „Westfälische Tageszeitung : Amtliches Kreisblatt für den Kreis Arnsberg : Arnsberger Zeitung“, 1907-04-18 (Westfälische Wilhelms-Universität Münster Universitäts- und Landesbibliothek) (1907, Deutsches Zeitungsportal (Deutsche Digitale Bibliothek), CC0)
Normdaten
Ortsverzeichnisse
- GOV, Geschichtliches Orts-Verzeichnis: Ennepetal (CC BY-SA 4.0)
Lexika
- Wikipedia: Ennepetal und 3 weitere Artikel (CC BY-SA 4.0)
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Daten: GOV – Geschichtliches Orts-Verzeichnis (CC BY-SA 4.0), Wikidata (CC0), Wikipedia-Artikel: de.wikipedia.org/wiki/Ennepetal (CC BY-SA 4.0).
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