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GrenzArchiv
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Espelkamp

Auf einen Blick

Lange vor der ersten Erwähnung lebten hier wahrscheinlich Sachsen, später Franken.

Die große Zahl

Seit 1229 gehörte Espelkamp zu 2 verschiedenen Herrschaften.

Belegt mit 19 Quellen aus Archiven, Bibliotheken, Normdaten und Ortsverzeichnissen

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Ortsakte · Nr. GA-0182691

Auch bekannt alsЭспелькамп

Heute: Kreis Minden-Lübbecke, Deutschland

Die Kurzfassung

Dein Ort ist Espelkamp (Kreis Minden-Lübbecke). Lange vor der ersten Erwähnung lebten hier wahrscheinlich Sachsen, später Franken. Dort leben rund 25.486 Menschen (Stand 2025). Dein Ort Espelkamp wuchs auf den Resten einer ehemaligen Heeresmunitionsanstalt zunächst als Lager für Kriegsflüchtlinge, später als moderne Plansiedlung für Vertriebene zur Stadt heran. Dein Ort erhielt 1959 das Stadtrecht und wurde 1966 amtsfrei. Dein Ort wurde 1973 durch das Bielefeld-Gesetz mit mehreren umliegenden Gemeinden vergrößert.

Lage

Lage: Kreis Minden-Lübbecke, Deutschland · 52,377° N, 8,633° O · Karte bei OpenStreetMap (öffnet in neuem Tab)

Vor der ersten Erwähnung – ungefähr

  1. ca. 4200 – 2800 v. Chr.Trichterbecherkultur (Jungsteinzeit)VermutungVon etwa 4200 bis 2800 v. Chr. gehörte der Norden vermutlich zur Trichterbecherkultur der Jungsteinzeit.
    1Beleg anzeigen
    • 1 „Die Trichterbecherkultur oder Trichterrandbecherkultur (Abkürzung: TBK, TRB; englisch Funnelbeaker culture oder Funnelneckbeaker culture, Abkürzung FBC) ist eine archäologische Kultur der Jungsteinzeit (etwa 4200–2800 v. Chr.).“ – Wikipedia: Trichterbecherkultur
  2. ca. 1800 – 530 v. Chr.Nordischer Kreis (Bronzezeit)VermutungVon 1800 bis 530 v. Chr. gehörte der Norden vermutlich zum Nordischen Kreis der Bronzezeit, dessen Fundplätze bis Norddeutschland reichen.
    2Beleg anzeigen
    • 2 „Die Nordische Bronzezeit (1800 v. Chr. – 530 v. Chr.), auch „Nordischer Kreis“, ist nach Oscar Montelius (1843–1921) eine Epoche der Bronzezeit im südlichen Skandinavien, deren Fundplätze von Dänemark und Norddeutschland bis Estland reichen.“ – Wikipedia: Nordische Bronzezeit
  3. ca. 12 v. Chr. – 16CheruskerVermutungUm die Zeitenwende lebten zwischen Weser, Elbe und Harz vermutlich die Cherusker; zwischen 12 v. Chr. und 16 n. Chr. führten die Römer Kriege gegen sie, 9 n. Chr. folgte die Varusschlacht.
    3Beleg anzeigen
    • 3 „Man geht deshalb davon aus, dass sich das Siedlungsgebiet der Cherusker zwischen Weser, Elbe und Harz befand.“ – Wikipedia: Cherusker
    • 3 „In den Jahren zwischen 12 v. Chr. und 16 n. Chr. führten die Römer unter Drusus, Tiberius, Varus und Germanicus Kriege gegen die Cherusker (Augusteische Germanenkriege).“ – Wikipedia: Cherusker
    • 3 „Den Höhepunkt dieser Auseinandersetzungen bildete die Varusschlacht (9 n. Chr.), in deren Verlauf drei römische Legionen aufgerieben wurden.“ – Wikipedia: Cherusker
  4. ca. 285 – 804SachsenungefährWahrscheinlich siedelten hier Sachsen, die Karl der Große in den Sachsenkriegen (772–804) unterwarf; die früheste sichere Nennung stammt von 285.
    4Beleg anzeigen
    • 4 „Seit der Merowingerzeit standen zumindest Teile der Sachsen immer wieder in einer losen Abhängigkeit zum Frankenreich, bis sie von Karl dem Großen in den Sachsenkriegen (772–804) endgültig unterworfen wurden.“ – Wikipedia: Sachsen (Volk)
    • 4 „Abgesehen von Ptolemäus werden Sachsen erstmals bei Eutrop für das Jahr 285 genannt, wobei Eutrops Text zwischen 364 und 380 n. Chr. entstand.“ – Wikipedia: Sachsen (Volk)
  5. ca. 500 – 870Franken (Fränkisches Reich)ungefährSeit etwa 500 gehörte die Gegend wahrscheinlich zum Fränkischen Reich, das Chlodwig I. schuf; 870 wurde das mittlere Reich zwischen Ost- und Westfranken geteilt.
    5Beleg anzeigen
    • 5 „Der merowingische König Chlodwig I. vereinigte in den Jahren um 500 erstmals die Teilverbände der Salfranken und Rheinfranken und schuf das Fränkische Reich, das unter dem Karolinger Karl dem Großen seine größte Ausdehnung erfuhr.“ – Wikipedia: Franken (Volk)
    • 5 „Das mittlere Königreich Lothringen wurde 870 zwischen dem Ostfrankenreich und Westfrankenreich aufgeteilt.“ – Wikipedia: Franken (Volk)
  6. ungefährOrtsname (germanisch)ungefährDer Ortsname ist nach einer Deutung germanischen Ursprungs. Der Name leitet sich möglicherweise von der adligen Familie Aspelkamp ab, die in der Gegend ansässig war.
    6Beleg anzeigen
    • 6 „Der Name leitet sich möglicherweise von der adligen Familie Aspelkamp ab, die in der Gegend ansässig war.“ – Wikipedia: Espelkamp

Grenz-Zeitleiste

  1. 1229 – 1806
    Heiliges Römisches Reich

    Von 1229 bis 1806 gehörte Espelkamp zum Heiligen Römischen Reich.

    7Beleg anzeigen
    • 7 „Mit seiner Kaiserkrönung am 2. Februar 962 in Rom knüpfte Otto I., wie 162 Jahre zuvor Karl der Große, an die Idee des erneuerten Römerreiches an.“ – Wikipedia: Heiliges Römisches Reich
    • 7 „Das Heilige Römische Reich erlosch am 6. August 1806 mit der Niederlegung der Reichskrone durch Kaiser Franz II.“ – Wikipedia: Heiliges Römisches Reich
  2. 1229
    Ereignis

    Espelkamp wird 1229 erstmals erwähnt.

    8Beleg (Wikipedia) anzeigen
    • 8 „Espelkamp wurde 1229 erstmals urkundlich erwähnt und wuchs in der Nachkriegszeit auf den Resten einer ehemaligen Heeresmunitionsanstalt zunächst als Lager für Kriegsflüchtlinge, später als moderne Plansiedlung für Vertriebene zur Stadt heran.“ – Wikipedia: Espelkamp
  3. 1701
    Ereignis

    Preußen richtete auf dem Espelkamp eine Nebenschule ein.

    9Beleg (Wikipedia) anzeigen
    • 9 „Nach einer Königlich Preußischen Verordnung wurde 1701 „auf dem Espelkamp" eine Nebenschule eingerichtet.“ – Wikipedia: Espelkamp
  4. 1789
    Ereignis

    Archivale zu Espelkamp: „Espelkamp (Espelkamp) Gemeinheit Richtepatt nördlich Lübbecke 1789 120 Ruten = 27,2 cm 75 x 45 kol.“.

    10Beleg (Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen) anzeigen
    • 10 „Espelkamp (Espelkamp) Gemeinheit Richtepatt nördlich Lübbecke 1789 120 Ruten = 27,2 cm 75 x 45 kol. (Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen), Laufzeit ab 1789“ – DDB: Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
  5. 1803
    Ereignis

    Archivale zu Espelkamp: „Espelkamp (Espelkamp) königliches Forstrevier Kleihügel und Dicke Gebiet zum Austausch mit den Rahdener Mitwaldinteressenten Plan Nr.“.

    11Beleg (Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen) anzeigen
    • 11 „Espelkamp (Espelkamp) königliches Forstrevier Kleihügel und Dicke Gebiet zum Austausch mit den Rahdener Mitwaldinteressenten Plan Nr. (Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen), Laufzeit ab 1803“ – DDB: Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
  6. 1806
    Ereignis

    Espelkamp lag im französischen Herrschaftsbereich.

    12Beleg (Wikipedia) anzeigen
    • 12 „Von 1806 bis 1813 lag Espelkamp im französischen Herrschaftsbereich.“ – Wikipedia: Espelkamp
  7. 1807 – 1965

    Für diese Zeit liegen uns keine gesicherten Angaben zur Herrschaft vor.

  8. 1832
    Ereignis

    Die Nebenschule in Espelkamp wurde zu einer selbständigen Schule erhoben.

    13Beleg (Wikipedia) anzeigen
    • 13 „1832 wurde die Nebenschule in Espelkamp zu einer selbständigen Schule erhoben.“ – Wikipedia: Espelkamp
  9. 1899
    Ereignis

    Espelkamp erhielt einen Bahnhof an der Ravensberger Bahn.

    14Beleg (Wikipedia) anzeigen
    • 14 „1899 erhielt der Ort einen Bahnhof an der Ravensberger Bahn.“ – Wikipedia: Espelkamp
  10. 1910
    Ereignis

    Großendorf teilte sich in die Gemeinden Espelkamp und Rahden.

    15Beleg (Wikipedia) anzeigen
    • 15 „Am 1. April 1910 wurde Großendorf in die beiden Gemeinden Espelkamp und Rahden aufgeteilt.“ – Wikipedia: Espelkamp
  11. 1910
    Ereignis

    Archivale zu Espelkamp: „Gebäudesteuerrolle für die 3. Gebäudesteuerrevision der Gemeinde Espelkamp im Jahr 1910, Bd. 1“.

    16Beleg (Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Ostwestfalen-Lippe) anzeigen
    • 16 „Gebäudesteuerrolle für die 3. Gebäudesteuerrevision der Gemeinde Espelkamp im Jahr 1910, Bd. 1 (Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Ostwestfalen-Lippe), Laufzeit ab 1910“ – DDB: Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Ostwestfalen-Lippe
  12. 1959
    Ereignis

    Die Gemeinde Espelkamp erhielt das Stadtrecht.

    17Beleg (Wikipedia) anzeigen
    • 17 „Am 30. Oktober 1959 erhielt die Gemeinde Espelkamp das Stadtrecht.“ – Wikipedia: Espelkamp
  13. 1966 – heute
    Bundesrepublik Deutschland

    Seit 1966 gehört Espelkamp zur Bundesrepublik Deutschland.

    Quelle: GOV

Findbuch · Verweise

Weiter forschen

Originale Akten, Karten und Zeitungen zu Espelkamp liegen in deutschen Archiven. Diese Suchen führen direkt dorthin.

Archivalien in der Deutschen Digitalen Bibliothek

1.614 Objekte zu „Espelkamp“ laut DDB, die ersten 5:

Ortsname

UmstrittenSprachschicht: germanisch

Der Name leitet sich möglicherweise von der adligen Familie Aspelkamp ab, die in der Gegend ansässig war.

18Beleg anzeigen
  • 18 „Der Name leitet sich möglicherweise von der adligen Familie Aspelkamp ab, die in der Gegend ansässig war.“ – Wikipedia: Espelkamp

Siedlung

  • 1970erGesichert

    Deutschstämmige Spätaussiedler, zum großen Teil Mennoniten, aus Russland, Kasachstan und anderen Staaten des ehemaligen Ostblocks

    19Beleg anzeigen
    • 19 „Beginnend in den 1970er Jahren, verstärkt in den 1980er und 1990er Jahren ließen sich viele deutschstämmige Spätaussiedler, zum großen Teil Mennoniten, aus Russland, Kasachstan und anderen Staaten des ehemaligen Ostblocks, meist im Nordwesten Espelkamps nieder, dem sogenannten "Westend".“ – Wikipedia: Espelkamp

Volk ist nicht gleich Gene ist nicht gleich Sprache.

Ersterwähnung

Der Ort wird erstmals im Jahr 1229 erwähnt.

20Beleg anzeigen
  • 20 „Espelkamp wurde 1229 erstmals urkundlich erwähnt und wuchs in der Nachkriegszeit auf den Resten einer ehemaligen Heeresmunitionsanstalt zunächst als Lager für Kriegsflüchtlinge, später als moderne Plansiedlung für Vertriebene zur Stadt heran.“ – Wikipedia: Espelkamp

Das nächste runde Jubiläum: 2029 (800 Jahre).

Quellen dieser Akte (19 Quellen aus 8 Einrichtungen)

Aktenvermerk

Quellen dieser Akte

19 Quellen aus 8 Einrichtungen

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Für Espelkamp ausgewertet: 19 Quellen · 3 Archivfunde · Ersterwähnung (1229) belegt in Wikipedia: Espelkamp.

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Daten: GOV – Geschichtliches Orts-Verzeichnis (CC BY-SA 4.0), Wikidata (CC0), Wikipedia-Artikel: de.wikipedia.org/wiki/Espelkamp (CC BY-SA 4.0).

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Das Kartenblatt

Vorschau des Kartenblatts von Espelkamp: oben der Stadtplan, unten Ortsname, Koordinaten und die Herrschaften des Ortes
Vorschau, 50 × 70 cm

Der Stadtplan von Espelkamp mit Gebäuden, Straßen und Gewässern aus echten OpenStreetMap-Daten. Darunter stehen Ortsname, Koordinaten und die Herrschaften aus der Ortsakte. Nichts davon ist KI-gezeichnet.

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