Ettleben
Auf einen Blick
Lange vor der ersten Erwähnung lebten hier wahrscheinlich Kelten, später Franken.
Die große Zahl
Seit 962 gehörte Ettleben zu 5 verschiedenen Herrschaften.
Belegt mit 20 Quellen aus Archiven, Bibliotheken, Normdaten und Ortsverzeichnissen
Zeitreise
Wärst du 1810 hier geboren: (nicht belegt).
- Dein Ururgroßvater (geb. 1850): Untertan von Pfalz-Baiern
- Dein Urgroßvater (1890): Deutscher
- Dein Großvater (1930): Deutscher
Mit dem Ort eines Freundes vergleichen
Ortsakte · Nr. GA-15808743
Heute: Werneck, Deutschland
Die Kurzfassung
Dein Ort ist Ettleben (Werneck). Lange vor der ersten Erwähnung lebten hier wahrscheinlich Kelten, später Franken. Dort leben rund 1.011 Menschen (Stand 1987). Dein Ort Ettleben liegt im unterfränkischen Landkreis Schweinfurt und gehört zum Markt Werneck.
Lage
Lage: Werneck, Deutschland · 49,985° N, 10,121° O · Karte bei OpenStreetMap (öffnet in neuem Tab)
Vor der ersten Erwähnung – ungefähr
- ca. 5500 – 4900 v. Chr.Bandkeramik-Kultur (Jungsteinzeit)VermutungUm 5500 v. Chr. erreichte die Bandkeramik vermutlich auch diese Gegend; ihre jüngste Phase reichte bis etwa 4900 v. Chr.
1Beleg anzeigen
- 1 „Die Bandkeramik erreichte die nördlichen Lössgrenzen in Mitteleuropa ab 5600 bis 5500 v. Chr. Nach einigen gängigen Lehrmeinungen ging sie aus dem Starčevo-Körös-Kulturkomplex hervor.“ – Wikipedia: Linearbandkeramische Kultur
- 1 „um 5100 bis 4900 v. Chr.: jüngste LBK (Überschneidungen mit jüngerer LBK).“ – Wikipedia: Linearbandkeramische Kultur
- ca. 1300 – 800 v. Chr.Urnenfelderkultur (Bronzezeit)VermutungVon etwa 1300 bis 800 v. Chr. gehörte die Gegend vermutlich zum Einflussbereich der Urnenfelderkultur.
2Beleg anzeigen
- 2 „Sie bestand etwa von 1300 bis 800 v. Chr. (in der Urnenfelderzeit).“ – Wikipedia: Urnenfelderkultur
- 2 „Die Grenzen zwischen ihrem Verbreitungsgebiet im engeren Sinne und Regionen, die lediglich unter mehr oder weniger starkem Einfluss der Urnenfelderkultur standen, sind dabei nicht immer deutlich zu ziehen, zumal sie sich im Verlauf der Spätbronzezeit mehrfach verschieben.“ – Wikipedia: Urnenfelderkultur
- ca. 800 – 450 v. Chr.Hallstattkultur (ältere Eisenzeit)VermutungVon etwa 800 bis 450 v. Chr. gehörte die Gegend vermutlich zur Hallstattkultur, der älteren Eisenzeit.
3Beleg anzeigen
- 3 „Als Hallstattzeit, Ältere Eisenzeit oder Hallstattkultur wird die ältere vorrömische Eisenzeit in weiten Teilen Europas ab etwa 800 v. Chr. bezeichnet.“ – Wikipedia: Hallstattkultur
- 3 „Die Grenze zur nachfolgenden Latènezeit wird mit 450 v. Chr. angegeben, wobei sich der Übergang fließend über mehrere Jahrzehnte erstreckte.“ – Wikipedia: Hallstattkultur
- ca. 450 – 40 v. Chr.Kelten (Latène-Kultur)ungefährZwischen etwa 450 und 40 v. Chr. gehörte die Gegend wahrscheinlich zum Verbreitungsgebiet der Latène-Kultur, die man den Kelten zuschreibt.
4Beleg anzeigen
- 4 „Diese war zwischen 450 v. Chr. und 40 v. Chr. in Frankreich, der nordalpinen Schweiz, Süddeutschland bis zu den Mittelgebirgen, Österreich, der Tschechischen Republik und Teilen Ungarns verbreitet.“ – Wikipedia: La-Tène-Kultur
- 4 „Träger der Latènekultur sind die seit dem 5. Jahrhundert v. Chr. in griechischen, später auch in römischen Quellen genannten Kelten.“ – Wikipedia: La-Tène-Kultur
- ca. 100 v. Chr. – 300Hermunduren (Elbgermanen)VermutungUm die Zeitenwende lebten in Thüringen vermutlich Hermunduren, ein elbgermanischer Stamm, der am Oberlauf der Elbe siedelte.
5Beleg anzeigen
- 5 „Die Hermunduren waren ein germanischer Volksstamm, der zur Gruppe der Elbgermanen (Herminonen) zählt und am Oberlauf der Elbe siedelte.“ – Wikipedia: Hermunduren
- 5 „In Thüringen wurden archäologische Funde elbgermanischer Provenienz, wie die von Fibeln, eisernen Waffen, Terrinen, Schalenurnen und rädchenverzierten Keramikteilen bislang zumeist als hermundurisch gedeutet.“ – Wikipedia: Hermunduren
- ca. 531 – 870Franken (Fränkisches Reich)ungefährUm 531 eroberten die Franken das Thüringerreich; danach gehörte der Raum wahrscheinlich zu ihrem Reich.
6Beleg anzeigen
- 6 „Darüber hinaus war die Auffassung verbreitet, die Sachsen hätten ihr Gebiet nach der Eroberung des Thüringerreiches (um 531) durch die Franken bis zur Unstrut ausgedehnt.“ – Wikipedia: Sachsen (Volk)
- 6 „Das mittlere Königreich Lothringen wurde 870 zwischen dem Ostfrankenreich und Westfrankenreich aufgeteilt.“ – Wikipedia: Franken (Volk)
Grenz-Zeitleiste
- 838 – 961keine Angabe
Für diese Zeit liegen uns keine gesicherten Angaben zur Herrschaft vor.
- 838EreignisEreignis
Im Jahr 838 erwähnte eine Urkunde den Ort erstmals schriftlich.
7Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 7 „838 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt.“ – Wikipedia: Ettleben
- 838EreignisEreignis
Ettleben wird 838 erstmals erwähnt.
8Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 8 „838 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt.“ – Wikipedia: Ettleben
- 962 – 1806Heiliges Römisches ReichHeiliges Römisches Reich
Von 962 bis 1806 gehörte Ettleben zum Heiligen Römischen Reich.
9Beleg anzeigen
- 9 „Mit seiner Kaiserkrönung am 2. Februar 962 in Rom knüpfte Otto I., wie 162 Jahre zuvor Karl der Große, an die Idee des erneuerten Römerreiches an.“ – Wikipedia: Heiliges Römisches Reich
- 9 „Das Heilige Römische Reich erlosch am 6. August 1806 mit der Niederlegung der Reichskrone durch Kaiser Franz II.“ – Wikipedia: Heiliges Römisches Reich
- 962EreignisEreignis
Otto I. ließ sich am 2. Februar 962 in Rom zum Kaiser krönen. Das Reich erlosch am 6. August 1806, als Kaiser Franz II. die Reichskrone niederlegte.
10Beleg anzeigen
- 10 „Mit seiner Kaiserkrönung am 2. Februar 962 in Rom knüpfte Otto I., wie 162 Jahre zuvor Karl der Große, an die Idee des erneuerten Römerreiches an.“ – Wikipedia: Heiliges Römisches Reich
- 10 „Das Heilige Römische Reich erlosch am 6. August 1806 mit der Niederlegung der Reichskrone durch Kaiser Franz II.“ – Wikipedia: Heiliges Römisches Reich
- 1586EreignisEreignis
Archivale zu Ettleben: „Aktenstücke des Domkapitels Würzburg, Beschreibungen der Pfarrei Ettleben und der zugehörigen Filialen Zeuzleben, Egenhausen, Schnackenwerth, Schraudenbach“.
11Beleg (Staatsarchiv Würzburg) anzeigen
- 11 „Aktenstücke des Domkapitels Würzburg, Beschreibungen der Pfarrei Ettleben und der zugehörigen Filialen Zeuzleben, Egenhausen, Schnackenwerth, Schraudenbach (Staatsarchiv Würzburg), Laufzeit ab 1586“ – DDB: Staatsarchiv Würzburg
- 1599EreignisEreignis
Archivale zu Ettleben: „Der sogenannte Endreshof zu Ettleben (Sigmund Joachim Truchseß von Henneberg macht den Hof dem Hochstift zu“.
12Beleg (Staatsarchiv Würzburg) anzeigen
- 12 „Der sogenannte Endreshof zu Ettleben (Sigmund Joachim Truchseß von Henneberg macht den Hof dem Hochstift zu (Staatsarchiv Würzburg), Laufzeit ab 1599“ – DDB: Staatsarchiv Würzburg
- 1787EreignisEreignis
Archivale zu Ettleben: „Lehen-, Zins-, Gült- und Lagerbuch der Kommende über die Gefälle zu Ettleben, angefertigt 1787 von dem“.
13Beleg (Staatsarchiv Würzburg) anzeigen
- 13 „Lehen-, Zins-, Gült- und Lagerbuch der Kommende über die Gefälle zu Ettleben, angefertigt 1787 von dem (Staatsarchiv Würzburg), Laufzeit ab 1787“ – DDB: Staatsarchiv Würzburg
- 1807 – 1816keine Angabe
Für diese Zeit liegen uns keine gesicherten Angaben zur Herrschaft vor.
- 1817 – 1870Pfalz-BaiernPfalz-Baiern
Von 1817 bis 1870 gehörte Ettleben zu Pfalz-Baiern.
Quelle: GOV - 1871 – 1945Deutsches ReichDeutsches Reich
Von 1871 bis 1945 gehörte Ettleben zum Deutschen Reich.
Quelle: GOV - 1945EreignisEreignis
Nach der Kapitulation des Deutschen Reichs im Mai 1945 übernahmen die Siegermächte die Regierungsgewalt und teilten Deutschland in Besatzungszonen. Ettleben lag in der US-Besatzungszone.
14Beleg anzeigen
- 14 „Nach der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Streitkräfte am 8. Mai 1945 und der Verhaftung der Geschäftsführenden Reichsregierung am 23. Mai hatten die Siegermächte am 5. Juni mit der Berliner Deklaration und der Feststellung der Besatzungszonen sowie der Einsetzung eines alliierten Kontrollrates offiziell die Regierungsgewalt in Deutschland übernommen.“ – Wikipedia: Potsdamer Konferenz
- 14 „Der Gründung der Bundesrepublik als demokratischer westdeutscher Teilstaat mit Westbindung am 23. Mai 1949 folgte die Gründung der sozialistischen Deutschen Demokratischen Republik (DDR) am 7. Oktober 1949 als ostdeutscher Teilstaat unter sowjetischer Hegemonie.“ – Wikipedia: Deutschland
- 1946 – 1949US-BesatzungszoneUS-Besatzungszone
Von 1946 bis 1949 gehörte Ettleben zur US-Besatzungszone.
Quelle: GOV - 1949 – heuteBundesrepublik DeutschlandBundesrepublik Deutschland
Seit 1949 gehört Ettleben zur Bundesrepublik Deutschland.
Quelle: GOV - 1949EreignisEreignis
Aus den westlichen Besatzungszonen entstand am 23. Mai 1949 die Bundesrepublik Deutschland. Aus der sowjetischen Zone entstand am 7. Oktober 1949 die DDR.
15Beleg anzeigen
- 15 „Der Gründung der Bundesrepublik als demokratischer westdeutscher Teilstaat mit Westbindung am 23. Mai 1949 folgte die Gründung der sozialistischen Deutschen Demokratischen Republik (DDR) am 7. Oktober 1949 als ostdeutscher Teilstaat unter sowjetischer Hegemonie.“ – Wikipedia: Deutschland
- 15 „Die DDR ging aus der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) hervor, die infolge der Besetzung und Teilung Deutschlands nach 1945 zustande gekommen war.“ – Wikipedia: Deutsche Demokratische Republik
- 1972EreignisEreignis
Bayern gliederte die Gemeinde Ettleben am 1. Juli 1972 in den Markt Werneck ein.
16Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 16 „Am 1. Juli 1972 wurde die Gemeinde Ettleben im Zuge der Gebietsreform in Bayern in die Gemeinde Werneck eingegliedert.“ – Wikipedia: Ettleben
Findbuch · Verweise
Weiter forschen
Originale Akten, Karten und Zeitungen zu Ettleben liegen in deutschen Archiven. Diese Suchen führen direkt dorthin.
- Deutsche Digitale Bibliothek: Ettleben (öffnet in neuem Tab)
- Archivportal-D: Ettleben (öffnet in neuem Tab)
- Deutsches Zeitungsportal: Ettleben (öffnet in neuem Tab)
Archivalien in der Deutschen Digitalen Bibliothek
305 Objekte zu „Ettleben“ laut DDB, die ersten 5:
- Einkommen der Pfarrei Ettleben (öffnet in neuem Tab) · Archivale · Archiv und Bibliothek des Bistums Würzburg
- Visitation der Pfarrei Ettleben (öffnet in neuem Tab) · Archivale · Archiv und Bibliothek des Bistums Würzburg
- Pfarrgüter der Pfarrei Ettleben (öffnet in neuem Tab) · Archivale · Archiv und Bibliothek des Bistums Würzburg
- Zehntablösung der Pfarrei Ettleben (öffnet in neuem Tab) · Archivale · Archiv und Bibliothek des Bistums Würzburg
- Naturalzehnt und Dorfrechte in Ettleben (öffnet in neuem Tab) · Archivale · Archiv und Bibliothek des Bistums Würzburg
Ersterwähnung
Der Ort wird erstmals im Jahr 838 erwähnt.
17Beleg anzeigen
- 17 „838 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt.“ – Wikipedia: Ettleben
Das nächste runde Jubiläum: 2038 (1.200 Jahre).
Quellen dieser Akte (20 Quellen aus 6 Einrichtungen)
Aktenvermerk
Quellen dieser Akte
20 Quellen aus 6 Einrichtungen
Für Ettleben ausgewertet: 20 Quellen · 3 Archivfunde · Ersterwähnung (838) belegt in Wikipedia: Ettleben.
Archive
- Aktenstücke des Domkapitels Würzburg, Beschreibungen der Pfarrei Ettleben und der zugehörigen Filialen Zeuzleben, Egenhausen, Schnackenwerth, Schraudenbach (1586, Staatsarchiv Würzburg, CC0)
- Der sogenannte Endreshof zu Ettleben (Sigmund Joachim Truchseß von Henneberg macht den Hof dem Hochstift zu (1599, Staatsarchiv Würzburg, CC0)
- Lehen-, Zins-, Gült- und Lagerbuch der Kommende über die Gefälle zu Ettleben, angefertigt 1787 von dem (1787, Staatsarchiv Würzburg, CC0)
Bibliotheken
- Erwähnungen in historischen Zeitungen: 1.381 Treffer bis 1950, älteste 1797 in „Kurfürstlich gnädigst privilegirte Münchner-Zeitung“ (1797, Deutsches Zeitungsportal (Deutsche Digitale Bibliothek), CC0)„Volltextsuche im Zeitungsportal nach dem Ortsnamen (deutschsprachige Zeitungen); gleichnamige Orte und Texterkennungsfehler sind möglich.“
- „Kurfürstlich gnädigst privilegirte Münchner-Zeitung“, 1797-11-20 (Bayerische Staatsbibliothek) (1797, Deutsches Zeitungsportal (Deutsche Digitale Bibliothek), CC0)
Normdaten
- Wikidata Q15808743: Ettleben (CC0)
- GND 4285253-5: Ettleben (Gemeinsame Normdatei (DNB), CC0)„Namensvarianten: Äi'dlum, Werneck-Ettleben“
Ortsverzeichnisse
- GOV, Geschichtliches Orts-Verzeichnis: Ettleben (CC BY-SA 4.0)
Lexika
- Wikipedia: Ettleben und 11 weitere Artikel (CC BY-SA 4.0)
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Daten: GOV – Geschichtliches Orts-Verzeichnis (CC BY-SA 4.0), Wikidata (CC0), Wikipedia-Artikel: de.wikipedia.org/wiki/Ettleben (CC BY-SA 4.0).
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