Floh-Seligenthal
Auf einen Blick
Lange vor der ersten Erwähnung lebten hier wahrscheinlich Thüringer, später Franken.
Die große Zahl
Seit 1320 gehörte Floh-Seligenthal zu 2 verschiedenen Herrschaften.
Belegt mit 19 Quellen aus Bibliotheken, Normdaten und Ortsverzeichnissen
Mit dem Ort eines Freundes vergleichen
Ortsakte · Nr. GA-0516724
Auch bekannt alsФлох-Зелигенталь
Heute: Landkreis Schmalkalden-Meiningen, Deutschland
Die Kurzfassung
Dein Ort ist Floh-Seligenthal (Landkreis Schmalkalden-Meiningen). Lange vor der ersten Erwähnung lebten hier wahrscheinlich Thüringer, später Franken. Dort leben rund 5.513 Menschen (Stand 2025). Dein Ort Floh-Seligenthal vereint sechs frühere Walddörfer, die sich aus alten fränkischen Siedlungen entwickelten. Bergbau und Eisenverhüttung prägten über Jahrhunderte die Wirtschaft in deiner Region. Deine Gemeinde entstand in den Jahren 1994 bis 1996 durch freiwilligen Zusammenschluss mehrerer Orte.
Lage
Lage: Landkreis Schmalkalden-Meiningen, Deutschland · 50,75° N, 10,483° O · Karte bei OpenStreetMap (öffnet in neuem Tab)
Vor der ersten Erwähnung – ungefähr
- ca. 5500 – 4900 v. Chr.Bandkeramik-Kultur (Jungsteinzeit)VermutungUm 5500 v. Chr. erreichte die Bandkeramik vermutlich auch diese Gegend; ihre jüngste Phase reichte bis etwa 4900 v. Chr.
1Beleg anzeigen
- 1 „Die Bandkeramik erreichte die nördlichen Lössgrenzen in Mitteleuropa ab 5600 bis 5500 v. Chr. Nach einigen gängigen Lehrmeinungen ging sie aus dem Starčevo-Körös-Kulturkomplex hervor.“ – Wikipedia: Linearbandkeramische Kultur
- 1 „um 5100 bis 4900 v. Chr.: jüngste LBK (Überschneidungen mit jüngerer LBK).“ – Wikipedia: Linearbandkeramische Kultur
- ca. 1300 – 800 v. Chr.Urnenfelderkultur (Bronzezeit)VermutungVon etwa 1300 bis 800 v. Chr. gehörte die Gegend vermutlich zum Einflussbereich der Urnenfelderkultur.
2Beleg anzeigen
- 2 „Sie bestand etwa von 1300 bis 800 v. Chr. (in der Urnenfelderzeit).“ – Wikipedia: Urnenfelderkultur
- 2 „Die Grenzen zwischen ihrem Verbreitungsgebiet im engeren Sinne und Regionen, die lediglich unter mehr oder weniger starkem Einfluss der Urnenfelderkultur standen, sind dabei nicht immer deutlich zu ziehen, zumal sie sich im Verlauf der Spätbronzezeit mehrfach verschieben.“ – Wikipedia: Urnenfelderkultur
- ca. 800 – 450 v. Chr.Hallstattkultur (ältere Eisenzeit)VermutungVon etwa 800 bis 450 v. Chr. gehörte die Gegend vermutlich zur Hallstattkultur, der älteren Eisenzeit.
3Beleg anzeigen
- 3 „Als Hallstattzeit, Ältere Eisenzeit oder Hallstattkultur wird die ältere vorrömische Eisenzeit in weiten Teilen Europas ab etwa 800 v. Chr. bezeichnet.“ – Wikipedia: Hallstattkultur
- 3 „Die Grenze zur nachfolgenden Latènezeit wird mit 450 v. Chr. angegeben, wobei sich der Übergang fließend über mehrere Jahrzehnte erstreckte.“ – Wikipedia: Hallstattkultur
- ca. 100 v. Chr. – 300Hermunduren (Elbgermanen)VermutungUm die Zeitenwende lebten in Thüringen vermutlich Hermunduren, ein elbgermanischer Stamm, der am Oberlauf der Elbe siedelte.
4Beleg anzeigen
- 4 „Die Hermunduren waren ein germanischer Volksstamm, der zur Gruppe der Elbgermanen (Herminonen) zählt und am Oberlauf der Elbe siedelte.“ – Wikipedia: Hermunduren
- 4 „In Thüringen wurden archäologische Funde elbgermanischer Provenienz, wie die von Fibeln, eisernen Waffen, Terrinen, Schalenurnen und rädchenverzierten Keramikteilen bislang zumeist als hermundurisch gedeutet.“ – Wikipedia: Hermunduren
- ca. 400 – 531ThüringerungefährVon etwa 400 bis um 531 lag die Gegend wahrscheinlich im Thüringerreich, das die Franken dann eroberten.
5Beleg anzeigen
- 5 „Die Thüringer werden erstmals als Toringi um 400 im Werk Mulomedicina („Maultier-Heilkunde“) des spätantiken Autors Flavius Vegetius Renatus erwähnt, der die Kriegstauglichkeit ihrer Pferde rühmt.“ – Wikipedia: Thüringer
- 5 „Darüber hinaus war die Auffassung verbreitet, die Sachsen hätten ihr Gebiet nach der Eroberung des Thüringerreiches (um 531) durch die Franken bis zur Unstrut ausgedehnt.“ – Wikipedia: Sachsen (Volk)
- ca. 531 – 870Franken (Fränkisches Reich)ungefährUm 531 eroberten die Franken das Thüringerreich; danach gehörte der Raum wahrscheinlich zu ihrem Reich.
6Beleg anzeigen
- 6 „Darüber hinaus war die Auffassung verbreitet, die Sachsen hätten ihr Gebiet nach der Eroberung des Thüringerreiches (um 531) durch die Franken bis zur Unstrut ausgedehnt.“ – Wikipedia: Sachsen (Volk)
- 6 „Das mittlere Königreich Lothringen wurde 870 zwischen dem Ostfrankenreich und Westfrankenreich aufgeteilt.“ – Wikipedia: Franken (Volk)
- ungefährOrtsname (germanisch)belegtDer Ortsname ist germanischen Ursprungs. Der Name Floh geht auf das mittelhochdeutsche Wort vlowe (waschen, spülen) zurück, das auch dem Flohbach seinen Namen gab.
7Beleg anzeigen
- 7 „Der Ortsname geht auf das mittelhochdeutsche Wort vlowe (waschen, spülen) zurück, das auch dem Flohbach seinen Namen gab.“ – Wikipedia: Floh-Seligenthal
Grenz-Zeitleiste
- 1320 – 1806Heiliges Römisches ReichHeiliges Römisches Reich
Von 1320 bis 1806 gehörte Floh-Seligenthal zum Heiligen Römischen Reich.
8Beleg anzeigen
- 8 „Mit seiner Kaiserkrönung am 2. Februar 962 in Rom knüpfte Otto I., wie 162 Jahre zuvor Karl der Große, an die Idee des erneuerten Römerreiches an.“ – Wikipedia: Heiliges Römisches Reich
- 8 „Das Heilige Römische Reich erlosch am 6. August 1806 mit der Niederlegung der Reichskrone durch Kaiser Franz II.“ – Wikipedia: Heiliges Römisches Reich
- 1807 – 1993keine Angabe
Für diese Zeit liegen uns keine gesicherten Angaben zur Herrschaft vor.
- 1994 – heuteBundesrepublik DeutschlandBundesrepublik Deutschland
Seit 1994 gehört Floh-Seligenthal zur Bundesrepublik Deutschland.
Quelle: GOV - 1996EreignisEreignis
Struth-Helmershof wurde nach Floh-Seligenthal eingemeindet.
9Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 9 „Am 1. Januar 1996 wurde Struth-Helmershof nach Floh-Seligenthal eingemeindet.“ – Wikipedia: Floh-Seligenthal
Findbuch · Verweise
Weiter forschen
Originale Akten, Karten und Zeitungen zu Floh-Seligenthal liegen in deutschen Archiven. Diese Suchen führen direkt dorthin.
- Deutsche Digitale Bibliothek: Floh-Seligenthal (öffnet in neuem Tab)
- Archivportal-D: Floh-Seligenthal (öffnet in neuem Tab)
- Deutsches Zeitungsportal: Floh-Seligenthal (öffnet in neuem Tab)
Archivalien in der Deutschen Digitalen Bibliothek
162 Objekte zu „Floh-Seligenthal“ laut DDB, die ersten 5:
- Floh-Seligenthal (öffnet in neuem Tab) · Fotografie · Deutsche Fotothek
- Floh-Seligenthal (öffnet in neuem Tab) · Fotografie · Deutsche Fotothek
- Floh-Seligenthal (öffnet in neuem Tab) · Fotografie · Deutsche Fotothek
- Floh-Seligenthal (öffnet in neuem Tab) · Fotografie · Deutsche Fotothek
- Floh-Seligenthal (öffnet in neuem Tab) · Fotografie · Deutsche Fotothek
Ortsname
Der Name Floh geht auf das mittelhochdeutsche Wort vlowe (waschen, spülen) zurück, das auch dem Flohbach seinen Namen gab.
10Beleg anzeigen
- 10 „Der Ortsname geht auf das mittelhochdeutsche Wort vlowe (waschen, spülen) zurück, das auch dem Flohbach seinen Namen gab.“ – Wikipedia: Floh-Seligenthal
Siedlung
- MittelalterGesichert
Franken
11Beleg anzeigen
- 11 „Die alten fränkischen Siedlungen, die sich im Mittelalter zu kleinen Walddörfern entwickelten, wurden im Laufe des 14. Jahrhunderts von den hennebergischen Grafen erstmals urkundlich erwähnt.“ – Wikipedia: Floh-Seligenthal
Volk ist nicht gleich Gene ist nicht gleich Sprache.
Ersterwähnung
Der Ort wird erstmals im Jahr 1320 erwähnt.
12Beleg anzeigen
- 12 „Die erste schriftliche Erwähnung Seligenthals stammt vom 16. Oktober 1320.“ – Wikipedia: Floh-Seligenthal
Das nächste runde Jubiläum: 2070 (750 Jahre).
Quellen dieser Akte (19 Quellen aus 6 Einrichtungen)
Aktenvermerk
Quellen dieser Akte
19 Quellen aus 6 Einrichtungen
Für Floh-Seligenthal ausgewertet: 19 Quellen · Ersterwähnung (1320) belegt in Wikipedia: Floh-Seligenthal.
Bibliotheken
- [5229] = 3056. Tambach (1907) (1907, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)„Katalog der Deutschen Nationalbibliothek, Schlagwort „Floh-Seligenthal“: 11 Katalogeinträge bis 1960; bei gleichnamigen Orten können Titel einem anderen Ort gelten.“
- [3056] : Lfg. 183. Tambach / geognostisch bearb. durch H. Bücking ... (1912) (1912, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- [5228] = 3055. Schmalkalden (1919) (1919, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- Erl.; Tambach : Lfg. 183 = Nr. 14 (1920) (1920, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- [5229] = 3056. Tambach (1926) (1926, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- Erwähnungen in historischen Zeitungen: 100 Treffer bis 1950, älteste 1891 in „Leipziger Tageblatt und Anzeiger : Amtsblatt des Königlichen Amts- und Landgerichtes Leipzig und des Rathes und Polizeiamtes der Stadt Leipzig“ (1891, Deutsches Zeitungsportal (Deutsche Digitale Bibliothek), CC0)„Volltextsuche im Zeitungsportal nach dem Ortsnamen (deutschsprachige Zeitungen); gleichnamige Orte und Texterkennungsfehler sind möglich.“
- „Leipziger Tageblatt und Anzeiger : Amtsblatt des Königlichen Amts- und Landgerichtes Leipzig und des Rathes und Polizeiamtes der Stadt Leipzig“, 1891-08-10 (Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden) (1891, Deutsches Zeitungsportal (Deutsche Digitale Bibliothek), CC0)
Normdaten
- Wikidata Q516724: Floh-Seligenthal (CC0)
- GND 4587463-3: Floh-Seligenthal (Gemeinsame Normdatei (DNB), CC0)
Ortsverzeichnisse
- GOV, Geschichtliches Orts-Verzeichnis: Floh-Seligenthal (CC BY-SA 4.0)
Lexika
- Wikipedia: Floh-Seligenthal und 8 weitere Artikel (CC BY-SA 4.0)
Hinweis: Der Wortlaut der Belegsätze wird nur intern gespeichert.
Die Auswertung läuft automatisiert mit KI und wird mechanisch geprüft. Ein Mensch hat diese Akte noch nicht gelesen. So arbeiten wir
Daten: GOV – Geschichtliches Orts-Verzeichnis (CC BY-SA 4.0), Wikidata (CC0), Wikipedia-Artikel: de.wikipedia.org/wiki/Floh-Seligenthal (CC BY-SA 4.0).
Diese Akte wurde automatisch erstellt und mechanisch auf Jahreszahlen und Formulierungen geprüft. Ein Mensch hat sie noch nicht gelesen. Fehler melden wir gern: Kontakt. So entsteht eine Akte: Methodik.