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Friedrichsdorf

Auf einen Blick

Lange vor der ersten Erwähnung lebten hier wahrscheinlich Kelten, später Römer, Alamannen und Franken.

Die große Zahl

Seit 1687 gehörte Friedrichsdorf zu 2 verschiedenen Herrschaften.

Belegt mit 22 Quellen aus Archiven, Bibliotheken, Normdaten und Ortsverzeichnissen

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Ortsakte · Nr. GA-0627742

Auch bekannt alsFriedrichsdorf im Taunus, Friedrichsdorf i. Ts., Фридрихсдорф

Heute: Hochtaunuskreis, Deutschland

Die Kurzfassung

Dein Ort ist Friedrichsdorf (Hochtaunuskreis). Dort leben rund 26.054 Menschen (Stand 2025). Lange vor der ersten Erwähnung lebten hier wahrscheinlich Kelten, später Römer, Alamannen und Franken. Dein Ort gründeten 1687 Hugenotten, die vor der Verfolgung in Frankreich geflohen waren. Dein Ort hielt das Französische bis zum Ersten Weltkrieg als primäre Sprache. Dein Ort erhielt 1771 Stadtrechte für seine wirtschaftliche Prosperität.

Lage

Lage: Hochtaunuskreis, Deutschland · 50,257° N, 8,642° O · Karte bei OpenStreetMap (öffnet in neuem Tab)

Vor der ersten Erwähnung – ungefähr

  1. ca. 450 – 40 v. Chr.Kelten (Latène-Kultur)ungefährZwischen etwa 450 und 40 v. Chr. gehörte die Gegend wahrscheinlich zum Verbreitungsgebiet der Latène-Kultur, die man den Kelten zuschreibt.
    1Beleg anzeigen
    • 1 „Diese war zwischen 450 v. Chr. und 40 v. Chr. in Frankreich, der nordalpinen Schweiz, Süddeutschland bis zu den Mittelgebirgen, Österreich, der Tschechischen Republik und Teilen Ungarns verbreitet.“ – Wikipedia: La-Tène-Kultur
    • 1 „Träger der Latènekultur sind die seit dem 5. Jahrhundert v. Chr. in griechischen, später auch in römischen Quellen genannten Kelten.“ – Wikipedia: La-Tène-Kultur
  2. ca. 50 v. Chr. – 50RömerbelegtAus der Römerzeit sind für das Stadtgebiet von Friedrichsdorf Siedlungsspuren durch eine Ziegelei nachgewiesen.
    2Beleg anzeigen
    • 2 „Bereits aus der Römerzeit sind für das Stadtgebiet von Friedrichsdorf Siedlungsspuren durch eine Ziegelei nachgewiesen.“ – Wikipedia: Friedrichsdorf
  3. ca. 100 – 260Römer (Obergermanisch-Raetischer Limes)ungefährIm 2. Jahrhundert lag die Gegend wahrscheinlich im römischen Dekumatland hinter dem Obergermanisch-Raetischen Limes; um 260 räumten die Römer das Land (Limesfall).
    3Beleg anzeigen
    • 3 „The Upper German-Raetian Limes covers a length of 550 km and runs between Rheinbrohl on the Rhine and Eining on the Danube, built in stages during the 2nd century.“ – UNESCO-Welterbezentrum: Frontiers of the Roman Empire
    • 3 „Vor allem im 2. Jahrhundert kam es durch rechtsrheinische Gebietserweiterungen und ein Vorschieben des Limes zu bedeutenden Vergrößerungen der Provinz (Dekumatland), die mit einer Fläche von insgesamt 93.500 km² zu den mittelgroßen Provinzen des römischen Imperiums gehörte.“ – Wikipedia: Germania superior
    • 3 „Zwischen 260 und 280 wurde das Dekumatland von den römischen Truppen geräumt (Limesfall) und die militärische Grenze an Rhenus (Rhein) und Danubius (Donau) zurückverlegt.“ – Wikipedia: Germania superior
  4. ca. 260 – 500AlamannenungefährNach dem Limesfall um 260 siedelten hier wahrscheinlich Alamannen; seit 297 heißt der Raum Alamannia. Um 500 begann die fränkische Herrschaft.
    4Beleg anzeigen
    • 4 „Zwischen 260 und 280 wurde das Dekumatland von den römischen Truppen geräumt (Limesfall) und die militärische Grenze an Rhenus (Rhein) und Danubius (Donau) zurückverlegt.“ – Wikipedia: Germania superior
    • 4 „Der geographische Begriff Alamannia kommt zum ersten Mal in einem lateinischen Panegyricus auf Constantius Chlorus aus dem Jahre 297 vor.“ – Wikipedia: Alamannen
    • 4 „Der merowingische König Chlodwig I. vereinigte in den Jahren um 500 erstmals die Teilverbände der Salfranken und Rheinfranken und schuf das Fränkische Reich, das unter dem Karolinger Karl dem Großen seine größte Ausdehnung erfuhr.“ – Wikipedia: Franken (Volk)
  5. ca. 500 – 870Franken (Fränkisches Reich)ungefährSeit etwa 500 gehörte die Gegend wahrscheinlich zum Fränkischen Reich, das Chlodwig I. schuf; 870 wurde das mittlere Reich zwischen Ost- und Westfranken geteilt.
    5Beleg anzeigen
    • 5 „Der merowingische König Chlodwig I. vereinigte in den Jahren um 500 erstmals die Teilverbände der Salfranken und Rheinfranken und schuf das Fränkische Reich, das unter dem Karolinger Karl dem Großen seine größte Ausdehnung erfuhr.“ – Wikipedia: Franken (Volk)
    • 5 „Das mittlere Königreich Lothringen wurde 870 zwischen dem Ostfrankenreich und Westfrankenreich aufgeteilt.“ – Wikipedia: Franken (Volk)
  6. ungefährOrtsname (germanisch)belegtDer Ortsname ist germanischen Ursprungs. Friedrichsdorf wurde aus Dankbarkeit nach Landgraf Friedrich II.
    6Beleg anzeigen
    • 6 „30 Hugenottenfamilien gründeten Friedrichsdorf, welches sie aus Dankbarkeit nach ihm benannten.“ – Wikipedia: Friedrichsdorf

Grenz-Zeitleiste

  1. 1687 – 1806
    Heiliges Römisches Reich

    Von 1687 bis 1806 gehörte Friedrichsdorf zum Heiligen Römischen Reich.

    7Beleg anzeigen
    • 7 „Mit seiner Kaiserkrönung am 2. Februar 962 in Rom knüpfte Otto I., wie 162 Jahre zuvor Karl der Große, an die Idee des erneuerten Römerreiches an.“ – Wikipedia: Heiliges Römisches Reich
    • 7 „Das Heilige Römische Reich erlosch am 6. August 1806 mit der Niederlegung der Reichskrone durch Kaiser Franz II.“ – Wikipedia: Heiliges Römisches Reich
  2. 1807 – 1971

    Für diese Zeit liegen uns keine gesicherten Angaben zur Herrschaft vor.

  3. 1972 – heute
    Bundesrepublik Deutschland

    Seit 1972 gehört Friedrichsdorf zur Bundesrepublik Deutschland.

    Quelle: GOV

Findbuch · Verweise

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Archivalien in der Deutschen Digitalen Bibliothek

3.689 Objekte zu „Friedrichsdorf“ laut DDB, die ersten 5:

Ortsname

GesichertSprachschicht: germanisch

Friedrichsdorf wurde aus Dankbarkeit nach Landgraf Friedrich II. benannt, der die Hugenotten in die Landgrafschaft Hessen-Homburg eingeladen hatte.

8Beleg anzeigen
  • 8 „30 Hugenottenfamilien gründeten Friedrichsdorf, welches sie aus Dankbarkeit nach ihm benannten.“ – Wikipedia: Friedrichsdorf

Historische Ansichten

Quellen dieser Akte (22 Quellen aus 11 Einrichtungen)

Aktenvermerk

Quellen dieser Akte

22 Quellen aus 11 Einrichtungen

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Für Friedrichsdorf ausgewertet: 22 Quellen · 3 Archivfunde · 2 historische Ansichten · Ersterwähnung in diesen Quellen nicht belegt.

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Lexika

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Daten: GOV – Geschichtliches Orts-Verzeichnis (CC BY-SA 4.0), Wikidata (CC0), Wikipedia-Artikel: de.wikipedia.org/wiki/Friedrichsdorf (CC BY-SA 4.0).

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