Gemeinde Krappitz
Auf einen Blick
Lange vor der ersten Erwähnung lebten hier wahrscheinlich Silinger, später Slawen.
Die große Zahl
Seit 1945 gehörte Gemeinde Krappitz zu 2 verschiedenen Herrschaften.
Belegt mit 11 Quellen aus Bibliotheken, Normdaten und Ortsverzeichnissen
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Ortsakte · Nr. GA-2570955
Gemeinde Krappitz, heute Krapkowice in Polen
Auch bekannt alsgmina Krapkowice, Krapkowice, Gmina Krapkowice, Крапковице
Heute: Powiat Krapkowicki, Polen
Die Kurzfassung
Dein Ort ist Gemeinde Krappitz, heute Krapkowice in Polen (Powiat Krapkowicki). Lange vor der ersten Erwähnung lebten hier wahrscheinlich Silinger, später Slawen. Dort leben rund 23.092 Menschen (Stand 2016). Dein Ort Krappitz liegt heute als Krapkowice in der Woiwodschaft Opole in Polen. Die Gemeinde hat ihren Sitz in der gleichnamigen Stadt Krappitz.
Lage
Lage: Powiat Krapkowicki, Polen · 50,467° N, 17,967° O · Karte bei OpenStreetMap (öffnet in neuem Tab)
Vor der ersten Erwähnung – ungefähr
- ca. 5500 – 4900 v. Chr.Bandkeramik-Kultur (Jungsteinzeit)VermutungUm 5500 v. Chr. erreichte die Bandkeramik vermutlich auch diese Gegend; ihre jüngste Phase reichte bis etwa 4900 v. Chr.
1Beleg anzeigen
- 1 „Die Bandkeramik erreichte die nördlichen Lössgrenzen in Mitteleuropa ab 5600 bis 5500 v. Chr. Nach einigen gängigen Lehrmeinungen ging sie aus dem Starčevo-Körös-Kulturkomplex hervor.“ – Wikipedia: Linearbandkeramische Kultur
- 1 „um 5100 bis 4900 v. Chr.: jüngste LBK (Überschneidungen mit jüngerer LBK).“ – Wikipedia: Linearbandkeramische Kultur
- ca. 1300 – 500 v. Chr.Lausitzer Kultur (Bronzezeit)VermutungVon etwa 1300 bis 500 v. Chr. gehörte die Gegend vermutlich zur Lausitzer Kultur der Bronze- und frühen Eisenzeit.
2Beleg anzeigen
- 2 „Die Lausitzer Kultur wird von etwa 1300 v. Chr. (Bronzezeit) bis ca. 500 v. Chr. (Eisenzeit) datiert.“ – Wikipedia: Lausitzer Kultur
- bis ca. 500SilingerungefährBis zum Abzug oder Untergang der Silinger im 5. Jahrhundert lebten in Schlesien wahrscheinlich Silinger.
3Beleg anzeigen
- 3 „Nach dem Abzug oder Untergang der Silinger im Zuge der Völkerwanderung im 5. Jahrhundert besiedelten nach 500 westslawische Stämme aus dem Osten Schlesien erneut, von denen die Namen der Golensizen, Opolanen, Slensanen, Dedosizen, Trebowanen und Boboranen überliefert sind.“ – Wikipedia: Schlesien
- ab ca. 500Westslawische Stämme (Slensanen, Opolanen u. a.)ungefährNach 500 besiedelten wahrscheinlich westslawische Stämme Schlesien erneut, von denen die Slensanen und Opolanen bekannt sind.
4Beleg anzeigen
- 4 „Nach dem Abzug oder Untergang der Silinger im Zuge der Völkerwanderung im 5. Jahrhundert besiedelten nach 500 westslawische Stämme aus dem Osten Schlesien erneut, von denen die Namen der Golensizen, Opolanen, Slensanen, Dedosizen, Trebowanen und Boboranen überliefert sind.“ – Wikipedia: Schlesien
- ca. 880 – 906Mährerreich und PřemyslidenungefährUm 880 wurde Schlesien wahrscheinlich dem Mährerreich angeschlossen; nach 906 dehnten die Přemysliden ihre Macht aus.
5Beleg anzeigen
- 5 „Im Jahr 880 (nach manchen Quellen auch vor 879) wurde ganz Schlesien von Svatopluk I. dem Mährerreich angeschlossen, was unter anderem von Gerard Labuda und Idzi Panic bestritten wurde.“ – Wikipedia: Schlesien
- 5 „Mit dem Zerfall dieses Reiches nach 906 dehnten die Přemysliden ihre Macht auch über Schlesien aus.“ – Wikipedia: Schlesien
Grenz-Zeitleiste
- 1939EreignisEreignis
Das Deutsche Reich überfiel am 1. September 1939 Polen; damit begann der Zweite Weltkrieg in Europa. Am 8. Oktober 1939 gliederte das Deutsche Reich Teile des besetzten Gebiets in sein Gebiet ein.
6Beleg anzeigen
- 6 „Als Überfall auf Polen wird der völkerrechtswidrige Angriffskrieg des nationalsozialistischen Deutschlands ab dem 1. September 1939 auf die Zweite Polnische Republik bezeichnet, mit dem der Zweite Weltkrieg in Europa begann.“ – Wikipedia: Überfall auf Polen
- 6 „Mit einem Erlass vom 8. Oktober 1939 trennte Hitler einen Teil der deutsch besetzten Gebiete, darunter auch rein polnische, als „eingegliederte Ostgebiete“ (Wartheland und Danzig-Westpreußen) vom sogenannten polnischen Reststaat ab.“ – Wikipedia: Überfall auf Polen
- 1945Deutsches ReichDeutsches Reich
Von 1945 bis 1945 gehörte Gemeinde Krappitz zum Deutschen Reich.
Quelle: GOV - 1945 – heutePolenPolen
Seit 1945 gehört Gemeinde Krappitz zu Polen.
Quelle: GOV - 1945EreignisEreignis
Das Deutsche Reich hatte 1939 Polen überfallen; die Siegermächte legten 1945 auf der Potsdamer Konferenz seine Gebietsverluste im Osten fest. Es folgten Flucht und Vertreibung von rund 12 bis 14 Millionen Deutschen bis 1950; Gemeinde Krappitz (heute Krapkowice) liegt seitdem in Polen.
7Beleg anzeigen
- 7 „Als Überfall auf Polen wird der völkerrechtswidrige Angriffskrieg des nationalsozialistischen Deutschlands ab dem 1. September 1939 auf die Zweite Polnische Republik bezeichnet, mit dem der Zweite Weltkrieg in Europa begann.“ – Wikipedia: Überfall auf Polen
- 7 „Sie war eine Folge der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft und Kriegsverbrechen in Ostmitteleuropa und Südosteuropa während der Zeit des Nationalsozialismus und der Gebietsverluste des Deutschen Reiches, die die Siegermächte (USA, Sowjetunion, Großbritannien) auf der Potsdamer Konferenz 1945 festlegten.“ – Wikipedia: Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950
- 7 „Sie betraf rund 12 bis 14 Millionen Deutsche in den Ostgebieten des Deutschen Reiches sowie in Ostmittel-, Ost- und Südosteuropa.“ – Wikipedia: Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950
- 7 „in den Jahren 1945 bis 1950 umfasste große Teile der dort ansässigen deutschsprachigen Bevölkerungsgruppen.“ – Wikipedia: Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950
- 1990EreignisEreignis
Am 14. November 1990 bestätigten Deutschland und Polen im Grenzvertrag die gemeinsame Grenze.
8Beleg anzeigen
- 8 „am 14. November 1990 zwischen Deutschland und Polen geschlossener völkerrechtlicher Vertrag, der die Unverletzlichkeit der Staatsgrenze garantiert“ – Wikipedia: Deutsch-polnischer Grenzvertrag
Findbuch · Verweise
Weiter forschen
Originale Akten, Karten und Zeitungen zu Gemeinde Krappitz liegen in deutschen Archiven. Diese Suchen führen direkt dorthin.
- Deutsche Digitale Bibliothek: Gemeinde Krappitz (öffnet in neuem Tab)
- Deutsche Digitale Bibliothek: Krapkowice (heutiger Name) (öffnet in neuem Tab)
- Archivportal-D: Gemeinde Krappitz (öffnet in neuem Tab)
- Deutsches Zeitungsportal: Gemeinde Krappitz (öffnet in neuem Tab)
Archivalien in der Deutschen Digitalen Bibliothek
2 Objekte zu „Gemeinde Krappitz“ laut DDB:
- Lehrbrief der Schmiede-, Schlosser- und Klempnerinnung zu Krappitz, Krs. Oppeln, für den Schlossergesellen Adolf Gollmer zu Krappitz (öffnet in neuem Tab) · Archivale · Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz
- Deutsche Städte und Gemeinden: Papiersiegelsammlung städtische und Gemeindeinstitutionen (öffnet in neuem Tab) · Akte · Sächsisches Staatsarchiv
Quellen dieser Akte (11 Quellen aus 4 Einrichtungen)
Aktenvermerk
Quellen dieser Akte
11 Quellen aus 4 Einrichtungen
Für Gemeinde Krappitz ausgewertet: 11 Quellen · Ersterwähnung in diesen Quellen nicht belegt.
Bibliotheken
- Erwähnungen in historischen Zeitungen: 4 Treffer bis 1950, älteste 1855 in „Weißeritz-Zeitung : Tageszeitung und Anzeiger für Dippoldiswalde, Schmiedeberg u. U.“ (1855, Deutsches Zeitungsportal (Deutsche Digitale Bibliothek), CC0)„Volltextsuche im Zeitungsportal nach dem Ortsnamen (deutschsprachige Zeitungen); gleichnamige Orte und Texterkennungsfehler sind möglich.“
- „Weißeritz-Zeitung : Tageszeitung und Anzeiger für Dippoldiswalde, Schmiedeberg u. U.“, 1855-11-09 (Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden) (1855, Deutsches Zeitungsportal (Deutsche Digitale Bibliothek), CC0)
Normdaten
Ortsverzeichnisse
- GOV, Geschichtliches Orts-Verzeichnis: Gemeinde Krappitz (CC BY-SA 4.0)
Lexika
- Wikipedia: Gmina Krapkowice und 6 weitere Artikel (CC BY-SA 4.0)
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Daten: GOV – Geschichtliches Orts-Verzeichnis (CC BY-SA 4.0), Wikidata (CC0), Wikipedia-Artikel: de.wikipedia.org/wiki/Gmina_Krapkowice (CC BY-SA 4.0).
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