Gera
Auf einen Blick
Dein Ort liegt im Norden des Vogtlands an der Weißen Elster und gehört zur Metropolregion Mitteldeutschland.
Die große Zahl
Gera gehörte zu 5 verschiedenen Herrschaften.
Zeitreise
Wärst du 1810 hier geboren, wärst du Untertan von Reuß Jüngere Linie gewesen.
- Dein Ururgroßvater (geb. 1850): Untertan von Reuß Jüngere Linie
- Dein Urgroßvater (1890): Deutscher
- Dein Großvater (1930): Deutscher
Mit dem Ort eines Freundes vergleichen
Ortsakte · Nr. GA-0003750
Auch bekannt alsГера, Gėra
Heute: Thüringen, Deutschland
Die Kurzfassung
Dein Ort ist Gera (Thüringen). Dort leben rund 95.162 Menschen (Stand 2025). Dein Ort liegt im Norden des Vogtlands an der Weißen Elster und gehört zur Metropolregion Mitteldeutschland. Dein Ort war zur Blütezeit der Stoff- und Tuchindustrie eine der reichsten Städte in Deutschland. Dein Ort ist auch unter dem Namen Otto-Dix-Stadt bekannt.
Lage
Lage: Thüringen, Deutschland · 50,878° N, 12,082° O · Karte bei OpenStreetMap (öffnet in neuem Tab)
Grenz-Zeitleiste
- 0 – 1870Reuß Jüngere LinieReuß Jüngere Linie
Bis 1870 gehörte Gera zu Reuß Jüngere Linie.
Quelle: GOV - 995EreignisEreignis
Gera wird 995 erstmals erwähnt.
Quelle: Wikidata P1249 - 999EreignisEreignis
999 kam die provincia Gera in den Besitz des Stiftes Quedlinburg.
1Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 1 „999 kam die provincia Gera in den Besitz des Stiftes Quedlinburg.“ – Wikipedia: Gera
- 1562EreignisEreignis
1562 fiel Gera nach dem Aussterben der Vögte von Gera an das Fürstenhaus Reuß.
2Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 2 „1562 fiel Gera nach dem Aussterben der Vögte von Gera an das Fürstenhaus Reuß, das von den Vögten von Plauen abstammte.“ – Wikipedia: Gera
- 1686EreignisEreignis
1686 wurde die Stadt durch einen Brand weitestgehend zerstört.
3Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 3 „1686 und 1780 wurde die Stadt durch Brände weitestgehend zerstört.“ – Wikipedia: Gera
- 1871 – 1945Deutsches ReichDeutsches Reich
Von 1871 bis 1945 gehörte Gera zum Deutschen Reich.
Quelle: GOV - 1920EreignisEreignis
1920 kam Gera zum Land Thüringen und bildete dessen größte Stadt.
4Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 4 „Nach der Abdankung des letzten Fürsten in der Novemberrevolution 1918 kam Gera 1920 zum Land Thüringen und bildete dessen größte Stadt.“ – Wikipedia: Gera
- 1945 – 1949Sowjetische BesatzungszoneSowjetische Besatzungszone
Von 1945 bis 1949 gehörte Gera zur Sowjetischen Besatzungszone.
Quelle: GOV - 1945EreignisEreignis
Nach der Kapitulation des Deutschen Reichs im Mai 1945 übernahmen die Siegermächte die Regierungsgewalt in Deutschland. Sie teilten Deutschland in Besatzungszonen. Gera lag in der Sowjetischen Besatzungszone.
5Beleg anzeigen
- 5 „Nach der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Streitkräfte am 8. Mai 1945 und der Verhaftung der Geschäftsführenden Reichsregierung am 23. Mai hatten die Siegermächte am 5. Juni mit der Berliner Deklaration und der Feststellung der Besatzungszonen sowie der Einsetzung eines alliierten Kontrollrates offiziell die Regierungsgewalt in Deutschland übernommen.“ – Wikipedia: Potsdamer Konferenz
- 5 „Der Gründung der Bundesrepublik als demokratischer westdeutscher Teilstaat mit Westbindung am 23. Mai 1949 folgte die Gründung der sozialistischen Deutschen Demokratischen Republik (DDR) am 7. Oktober 1949 als ostdeutscher Teilstaat unter sowjetischer Hegemonie.“ – Wikipedia: Deutschland
- 1949 – 1990DDRDDR
Von 1949 bis 1990 gehörte Gera zu DDR.
Quelle: GOV - 1949EreignisEreignis
Aus den westlichen Besatzungszonen entstand am 23. Mai 1949 die Bundesrepublik Deutschland. Aus der sowjetischen Zone entstand am 7. Oktober 1949 die DDR.
6Beleg anzeigen
- 6 „Der Gründung der Bundesrepublik als demokratischer westdeutscher Teilstaat mit Westbindung am 23. Mai 1949 folgte die Gründung der sozialistischen Deutschen Demokratischen Republik (DDR) am 7. Oktober 1949 als ostdeutscher Teilstaat unter sowjetischer Hegemonie.“ – Wikipedia: Deutschland
- 6 „Die DDR ging aus der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) hervor, die infolge der Besetzung und Teilung Deutschlands nach 1945 zustande gekommen war.“ – Wikipedia: Deutsche Demokratische Republik
- 1990 – heuteBundesrepublik DeutschlandBundesrepublik Deutschland
Seit 1990 gehört Gera zur Bundesrepublik Deutschland.
Quelle: GOV
Findbuch · Verweise
Weiter forschen
Originale Akten, Karten und Zeitungen zu Gera liegen in deutschen Archiven. Diese Suchen führen direkt dorthin.
- Deutsche Digitale Bibliothek: Gera (öffnet in neuem Tab)
- Archivportal-D: Gera (öffnet in neuem Tab)
- Deutsches Zeitungsportal: Gera (öffnet in neuem Tab)
Archivalien in der Deutschen Digitalen Bibliothek
39.305 Objekte zu „Gera“ laut DDB, die ersten 5:
- Gera, Johanniskirche : Gera. Johanniskirche (öffnet in neuem Tab) · Kirche (evangelisch) · Deutsche Fotothek
- Gera (öffnet in neuem Tab) · Kapitel · Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden
- Stadtapotheke. Gera (öffnet in neuem Tab) · Federzeichnung · Stadtmuseum Gera
- Mühlgraben. Gera (öffnet in neuem Tab) · Federzeichnung · Stadtmuseum Gera
- Gera (öffnet in neuem Tab) · Fotografie · Leibniz-Institut für Länderkunde e. V.
Ortsname
Der Name bezeichnete ursprünglich den Abschnitt des Elstertals, wo sich heute die Stadt befindet. Er entstand vermutlich schon vor der Völkerwanderungszeit und ist von den seit dem 8. Jahrhundert ansässigen Slawen übernommen worden.
7Beleg anzeigen
- 7 „Der Name Gera bezeichnete ursprünglich den Abschnitt des Elstertals, wo sich heute die Stadt befindet. Er entstand vermutlich schon vor der Völkerwanderungszeit und ist von den seit dem 8. Jahrhundert ansässigen Slawen übernommen worden.“ – Wikipedia: Gera
Siedlung
- HochmittelalterGesichert
deutsche Siedler
8Beleg anzeigen
- 8 „Im Rahmen der deutschen Besiedelung im Mittelalter der Gebiete östlich von Saale und Elbe wurde das Gebiet des heutigen Gera zunächst Teil der Sächsische Ostmark.“ – Wikipedia: Gera
Volk ist nicht gleich Gene ist nicht gleich Sprache.
Ersterwähnung
Der Ort wird erstmals im Jahr 995 erwähnt.
Das nächste runde Jubiläum: 2045 (1.050 Jahre).
Historische Ansichten
(Bildseite öffnet in neuem Tab)Karte des Deutschen Reiches 1:100 000 - 440. Gera · Library of the Wroclaw University · gemeinfrei
(Bildseite öffnet in neuem Tab)Johannes Müller (Hoftheater Gera) · Museum im Schloss Bad Pyrmont · gemeinfrei (Bildseite öffnet in neuem Tab)
Villa, Gera Monatskonkurrenz April 1878: Querschnitt · Museum of Architecture at Berlin Institute of Technology · gemeinfrei (Bildseite öffnet in neuem Tab)
Reussisches Theater, Gera: Grundriss 1:100 · Museum of Architecture at Berlin Institute of Technology · gemeinfrei (Bildseite öffnet in neuem Tab)
Fürstliches Hoftheater mit Konzertsaal, Gera: Ansicht · Museum of Architecture at Berlin Institute of Technology · gemeinfrei (Bildseite öffnet in neuem Tab)
Reussisches Theater, Gera: Layout-Skizze, drei Seiten · Museum of Architecture at Berlin Institute of Technology · gemeinfrei
Quellen und Belege anzeigen (12 Quellen)
Aktenvermerk
Quellenspur
Für Gera ausgewertet: 12 Quellen · 6 historische Ansichten · Ersterwähnung (995) belegt in Wikidata.
- Wikidata Q3750: Gera (Ortsverzeichnis, CC0)
- GOV, Geschichtliches Orts-Verzeichnis: Gera (Ortsverzeichnis, CC BY-SA 4.0)
- Wikipedia: Gera (Enzyklopädie, CC BY-SA 4.0)
- Wikipedia: Potsdamer Konferenz (Pflicht-Ereignis) (Enzyklopädie, CC BY-SA 4.0)
- Wikipedia: Deutschland (Pflicht-Ereignis) (Enzyklopädie, CC BY-SA 4.0)
- Wikipedia: Deutsche Demokratische Republik (Pflicht-Ereignis) (Enzyklopädie, CC BY-SA 4.0)
- Karte des Deutschen Reiches 1:100 000 - 440. Gera (Historische Ansicht, Public Domain Mark 1.0)„Datum laut Europeana: 1903“
- Johannes Müller (Hoftheater Gera) (Historische Ansicht, CC0 1.0)„Quelle: Europeana“
- Villa, Gera Monatskonkurrenz April 1878: Querschnitt (Historische Ansicht, CC0 1.0)„Quelle: Europeana“
- Reussisches Theater, Gera: Grundriss 1:100 (Historische Ansicht, CC0 1.0)„Quelle: Europeana“
- Fürstliches Hoftheater mit Konzertsaal, Gera: Ansicht (Historische Ansicht, CC0 1.0)„Quelle: Europeana“
- Reussisches Theater, Gera: Layout-Skizze, drei Seiten (Historische Ansicht, CC0 1.0)„Quelle: Europeana“
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Daten: GOV – Geschichtliches Orts-Verzeichnis (CC BY-SA 4.0), Wikidata (CC0), Wikipedia-Artikel: de.wikipedia.org/wiki/Gera (CC BY-SA 4.0).
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