Germania magna
Auf einen Blick
Dein Ort ist Germania magna.
Die große Zahl
Germania magna gehörte zu 0 verschiedenen Herrschaften.
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Ortsakte · Nr. GA-0062646
Auch bekannt alsGroßgermanien, Germania libera, Germania, Germánie, Magna Germania, Germanie, Germanien, Германия
Heute: Deutschland
Die Kurzfassung
Dein Ort ist Germania magna. Lange vor der ersten Erwähnung lebten hier wahrscheinlich Thüringer, später Franken. Dein Ort Germania magna war den Römern als jenseits von Rhein und Donau liegendes Siedlungsgebiet der Germanen bekannt. Die Römer versuchten mehrfach, dieses Gebiet als Provinz zu erobern, scheiterten jedoch an der Arminius-Koalition.
Lage
Lage: Deutschland · 50,90° N, 11,10° O · Karte bei OpenStreetMap (öffnet in neuem Tab)
Vor der ersten Erwähnung – ungefähr
- ca. 5500 – 4900 v. Chr.Bandkeramik-Kultur (Jungsteinzeit)VermutungUm 5500 v. Chr. erreichte die Bandkeramik vermutlich auch diese Gegend; ihre jüngste Phase reichte bis etwa 4900 v. Chr.
1Beleg anzeigen
- 1 „Die Bandkeramik erreichte die nördlichen Lössgrenzen in Mitteleuropa ab 5600 bis 5500 v. Chr. Nach einigen gängigen Lehrmeinungen ging sie aus dem Starčevo-Körös-Kulturkomplex hervor.“ – Wikipedia: Linearbandkeramische Kultur
- 1 „um 5100 bis 4900 v. Chr.: jüngste LBK (Überschneidungen mit jüngerer LBK).“ – Wikipedia: Linearbandkeramische Kultur
- ca. 1300 – 800 v. Chr.Urnenfelderkultur (Bronzezeit)VermutungVon etwa 1300 bis 800 v. Chr. gehörte die Gegend vermutlich zum Einflussbereich der Urnenfelderkultur.
2Beleg anzeigen
- 2 „Sie bestand etwa von 1300 bis 800 v. Chr. (in der Urnenfelderzeit).“ – Wikipedia: Urnenfelderkultur
- 2 „Die Grenzen zwischen ihrem Verbreitungsgebiet im engeren Sinne und Regionen, die lediglich unter mehr oder weniger starkem Einfluss der Urnenfelderkultur standen, sind dabei nicht immer deutlich zu ziehen, zumal sie sich im Verlauf der Spätbronzezeit mehrfach verschieben.“ – Wikipedia: Urnenfelderkultur
- ca. 800 – 450 v. Chr.Hallstattkultur (ältere Eisenzeit)VermutungVon etwa 800 bis 450 v. Chr. gehörte die Gegend vermutlich zur Hallstattkultur, der älteren Eisenzeit.
3Beleg anzeigen
- 3 „Als Hallstattzeit, Ältere Eisenzeit oder Hallstattkultur wird die ältere vorrömische Eisenzeit in weiten Teilen Europas ab etwa 800 v. Chr. bezeichnet.“ – Wikipedia: Hallstattkultur
- 3 „Die Grenze zur nachfolgenden Latènezeit wird mit 450 v. Chr. angegeben, wobei sich der Übergang fließend über mehrere Jahrzehnte erstreckte.“ – Wikipedia: Hallstattkultur
- ca. 100 v. Chr. – 300Hermunduren (Elbgermanen)VermutungUm die Zeitenwende lebten in Thüringen vermutlich Hermunduren, ein elbgermanischer Stamm, der am Oberlauf der Elbe siedelte.
4Beleg anzeigen
- 4 „Die Hermunduren waren ein germanischer Volksstamm, der zur Gruppe der Elbgermanen (Herminonen) zählt und am Oberlauf der Elbe siedelte.“ – Wikipedia: Hermunduren
- 4 „In Thüringen wurden archäologische Funde elbgermanischer Provenienz, wie die von Fibeln, eisernen Waffen, Terrinen, Schalenurnen und rädchenverzierten Keramikteilen bislang zumeist als hermundurisch gedeutet.“ – Wikipedia: Hermunduren
- ca. 400 – 531ThüringerungefährVon etwa 400 bis um 531 lag die Gegend wahrscheinlich im Thüringerreich, das die Franken dann eroberten.
5Beleg anzeigen
- 5 „Die Thüringer werden erstmals als Toringi um 400 im Werk Mulomedicina („Maultier-Heilkunde“) des spätantiken Autors Flavius Vegetius Renatus erwähnt, der die Kriegstauglichkeit ihrer Pferde rühmt.“ – Wikipedia: Thüringer
- 5 „Darüber hinaus war die Auffassung verbreitet, die Sachsen hätten ihr Gebiet nach der Eroberung des Thüringerreiches (um 531) durch die Franken bis zur Unstrut ausgedehnt.“ – Wikipedia: Sachsen (Volk)
- ca. 531 – 870Franken (Fränkisches Reich)ungefährUm 531 eroberten die Franken das Thüringerreich; danach gehörte der Raum wahrscheinlich zu ihrem Reich.
6Beleg anzeigen
- 6 „Darüber hinaus war die Auffassung verbreitet, die Sachsen hätten ihr Gebiet nach der Eroberung des Thüringerreiches (um 531) durch die Franken bis zur Unstrut ausgedehnt.“ – Wikipedia: Sachsen (Volk)
- 6 „Das mittlere Königreich Lothringen wurde 870 zwischen dem Ostfrankenreich und Westfrankenreich aufgeteilt.“ – Wikipedia: Franken (Volk)
- ungefährOrtsname (romanisch)belegtDer Ortsname ist romanischen Ursprungs. Der Name bedeutet lateinisch „Großes Germanien“ bzw.
7Beleg anzeigen
- 7 „Als die Germania magna (lateinisch für „Großes Germanien“ bzw. „Großgermanien“) wurde in der Antike der dem Römischen Reich bekannte, aber nur zeitweise und teilweise besetzte Teil des Siedlungsgebiets der Germanen bezeichnet.“ – Wikipedia: Germania magna
Grenz-Zeitleiste
- 0 – heutekeine Angabe
Für diese Zeit liegen uns keine gesicherten Angaben zur Herrschaft vor.
Findbuch · Verweise
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Originale Akten, Karten und Zeitungen zu Germania magna liegen in deutschen Archiven. Diese Suchen führen direkt dorthin.
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- Archivportal-D: Germania magna (öffnet in neuem Tab)
- Deutsches Zeitungsportal: Germania magna (öffnet in neuem Tab)
Archivalien in der Deutschen Digitalen Bibliothek
36 Objekte zu „Germania magna“ laut DDB, die ersten 5:
- VIII. Germania magna, Rhaetia, Noricum (öffnet in neuem Tab) · Abschnitt (Publikation) · Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden
- §. 1. Viae Publicae Romanorum, Magnificentissima Opera, In Germania Magna Non Exstiterunt (öffnet in neuem Tab) · Abschnitt (Publikation) · Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
- §. I. Viae Publicae Romanorum, Magnificentissima Opera, In Germania Magna Non Exstiterunt (öffnet in neuem Tab) · Kapitel · Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden
- Haus, Gehöft und Siedlung im Norden und Westen der Germania magna (öffnet in neuem Tab) · Hochschulschrift · Deutsche Nationalbibliothek
- Germanienpolitik des Augustus : die Germania magna - eine römische Provinz? (öffnet in neuem Tab) · Deutsche Nationalbibliothek
Ortsname
Der Name bedeutet lateinisch „Großes Germanien“ bzw. „Großgermanien“.
8Beleg anzeigen
- 8 „Als die Germania magna (lateinisch für „Großes Germanien“ bzw. „Großgermanien“) wurde in der Antike der dem Römischen Reich bekannte, aber nur zeitweise und teilweise besetzte Teil des Siedlungsgebiets der Germanen bezeichnet.“ – Wikipedia: Germania magna
Siedlung
- RömerzeitGesichert
Germanen
9Beleg anzeigen
- 9 „Als die Germania magna (lateinisch für „Großes Germanien“ bzw. „Großgermanien“) wurde in der Antike der dem Römischen Reich bekannte, aber nur zeitweise und teilweise besetzte Teil des Siedlungsgebiets der Germanen bezeichnet.“ – Wikipedia: Germania magna
Volk ist nicht gleich Gene ist nicht gleich Sprache.
Historische Ansichten
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II. Landkarte: Germania · The Albertina Museum · gemeinfrei (Bildseite öffnet in neuem Tab)
Drusus onderwerpt Germania · Rijksmuseum · gemeinfrei
(Bildseite öffnet in neuem Tab)Germania magna : quae nunquam romanis paruit · Cartographic and Geological Institute of Catalonia · gemeinfrei (Bildseite öffnet in neuem Tab)
Germania Magna ausser der Cimbrischen Halbinsel. Myth den Römischen Hauptstrassen und den neuern Namen. Besonders nach Tacitus, Ptolemaeus, dem Itinerario Antonini und der Tabula Peutingeriana · Library of the Wroclaw University · gemeinfrei
(Bildseite öffnet in neuem Tab)Germanie, Pannonie, Dacie et Sarmatie · Cartographic and Geological Institute of Catalonia · gemeinfrei
(Bildseite öffnet in neuem Tab)Karten zur alten Geschichte: Gallia, Britannia, Germania · Elbląska Digital Library · gemeinfrei
Quellen dieser Akte (17 Quellen aus 7 Einrichtungen)
Aktenvermerk
Quellen dieser Akte
17 Quellen aus 7 Einrichtungen
Für Germania magna ausgewertet: 17 Quellen · 6 historische Ansichten · Ersterwähnung in diesen Quellen nicht belegt.
Bibliotheken
- Erwähnungen in historischen Zeitungen: 78 Treffer bis 1950, älteste 1776 in „Staats- und gelehrte Zeitung des Hamburgischen unpartheyischen Correspondenten“ (1776, Deutsches Zeitungsportal (Deutsche Digitale Bibliothek), CC0)„Volltextsuche im Zeitungsportal nach dem Ortsnamen (deutschsprachige Zeitungen); gleichnamige Orte und Texterkennungsfehler sind möglich.“
- „Staats- und gelehrte Zeitung des Hamburgischen unpartheyischen Correspondenten“, 1776-03-30 (Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky) (1776, Deutsches Zeitungsportal (Deutsche Digitale Bibliothek), CC0)
Normdaten
Lexika
- Wikipedia: Germania magna und 7 weitere Artikel (CC BY-SA 4.0)
Historische Ansichten
- II. Landkarte: Germania (gemeinfrei)„Datum laut Europeana: 1556“
- Drusus onderwerpt Germania (europeana.eu, gemeinfrei)„Datum laut Europeana: 1636“
- Germania magna : quae nunquam romanis paruit (gemeinfrei)„Datum laut Europeana: 1806“
- Germania Magna ausser der Cimbrischen Halbinsel. Myth den Römischen Hauptstrassen und den neuern Namen. Besonders nach Tacitus, Ptolemaeus, dem Itinerario Antonini und der Tabula Peutingeriana (europeana.eu, gemeinfrei)„Datum laut Europeana: 1823“
- Germanie, Pannonie, Dacie et Sarmatie (europeana.eu, gemeinfrei)„Datum laut Europeana: 1840“
- Karten zur alten Geschichte: Gallia, Britannia, Germania (gemeinfrei)„Datum laut Europeana: 1870“
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Daten: GOV – Geschichtliches Orts-Verzeichnis (CC BY-SA 4.0), Wikidata (CC0), Wikipedia-Artikel: de.wikipedia.org/wiki/Germania_magna (CC BY-SA 4.0).
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