Greifswald
Auf einen Blick
Dein Ort liegt an dem in die Ostsee mündenden Fluss Ryck am Greifswalder Bodden zwischen den Inseln Rügen und Usedom.
Die große Zahl
Seit 1199 gehörte Greifswald zu 6 verschiedenen Herrschaften.
Zeitreise
Wärst du 1810 hier geboren, wärst du Schwede gewesen.
- Dein Ururgroßvater (geb. 1850): Preuße
- Dein Urgroßvater (1890): Deutscher
- Dein Großvater (1930): Deutscher
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Ortsakte · Nr. GA-0004098
Auch bekannt alsHansestadt Greifswald, Griepswold, Universitäts- und Hansestadt Greifswald, University and Hanseatic City of Greifswald, Грайфсвальд, Greifsvaldas
Heute: Landkreis Vorpommern-Greifswald, Deutschland
Die Kurzfassung
Dein Ort ist Greifswald (Landkreis Vorpommern-Greifswald). Dort leben rund 56.154 Menschen (Stand 2025). Dein Ort liegt an dem in die Ostsee mündenden Fluss Ryck am Greifswalder Bodden zwischen den Inseln Rügen und Usedom. Dein Ort ist seit 1456 Universitätsstadt und gehörte zum einflussreichen Wendischen Quartier der Hanse. Dein Ort wurde 1250 mit dem Lübischen Stadtrecht zur Stadt.
Lage
Lage: Landkreis Vorpommern-Greifswald, Deutschland · 54,083° N, 13,383° O · Karte bei OpenStreetMap (öffnet in neuem Tab)
Grenz-Zeitleiste
- 1199 – 1630Heiliges Römisches ReichHeiliges Römisches Reich
Von 1199 bis 1630 gehörte Greifswald zum Heiligen Römischen Reich.
Quelle: Wikidata - 1241EreignisEreignis
Das Kloster Eldena erhielt für die Marktsiedlung das Marktrecht.
1Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 1 „Für die Siedlung, an der sich zwei alte Handelswege kreuzten, erhielt das Kloster 1241 sowohl vom rügenschen Fürst Wizlaw I. als auch vom Pommernherzog Wartislaw III. urkundlich das Marktrecht verliehen.“ – Wikipedia: Greifswald
- 1250EreignisEreignis
Herzog Wartislaw III. verlieh Greifswald das Lübische Stadtrecht.
2Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 2 „am 14. Mai 1250 verlieh er ihr das Lübische Stadtrecht, wodurch Greifswald fortan auch gegenüber den pommerschen Herzögen sehr viel unabhängiger war.“ – Wikipedia: Greifswald
- 1630 – 1815SchwedenSchweden
Von 1630 bis 1815 gehörte Greifswald zu Schweden.
Quelle: Wikidata - 1631EreignisEreignis
Die Truppen des schwedischen Königs Gustav II. Adolf nahmen Greifswald ein.
3Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 3 „Im Juni 1631 standen die Truppen des schwedischen Königs Gustav II. Adolf vor der Stadt und nahmen sie nach kurzem Kampf ein.“ – Wikipedia: Greifswald
- 1648EreignisEreignis
1648 erhielt der König von Schweden im Westfälischen Frieden Schwedisch-Pommern als Reichslehen. 1720 trat Schweden im Frieden von Stockholm Teile davon an Brandenburg-Preußen ab.
4Beleg anzeigen
- 4 „Schwedisch-Pommern war der westliche Teil des Herzogtums Pommern, mit dem infolge der Teilung Pommerns nach dem Aussterben des Greifenhauses im Westfälischen Frieden 1648 der König von Schweden innerhalb des Heiligen Römischen Reichs belehnt worden war.“ – Wikipedia: Schwedisch-Pommern
- 4 „Nachdem Teile Schwedisch-Pommerns bereits im Frieden von Saint-Germain 1679 und 1720 im Frieden von Stockholm vom Schwedischen Reich an Brandenburg-Preußen übergegangen waren, trat Schweden auf dem Wiener Kongress 1815 auch das restliche Gebiet an Preußen ab.“ – Wikipedia: Schwedisch-Pommern
- 1815 – 1870PreußenPreußen
Von 1815 bis 1870 gehörte Greifswald zu Preußen.
Quelle: GOV + Wikidata - 1871 – 1932Deutsches ReichDeutsches Reich
Von 1871 bis 1932 gehörte Greifswald zum Deutschen Reich.
Quelle: GOV - 1933 – 1948keine Angabe
Für diese Zeit liegen uns keine gesicherten Angaben zur Herrschaft vor.
- 1949 – 1952Bundesrepublik DeutschlandBundesrepublik Deutschland
Von 1949 bis 1952 gehörte Greifswald zur Bundesrepublik Deutschland.
Quelle: Wikidata - 1952 – 1990DDRDDR
Von 1952 bis 1990 gehörte Greifswald zu DDR.
Quelle: GOV - 1990 – heuteBundesrepublik DeutschlandBundesrepublik Deutschland
Seit 1990 gehört Greifswald zur Bundesrepublik Deutschland.
Quelle: GOV
Findbuch · Verweise
Weiter forschen
Originale Akten, Karten und Zeitungen zu Greifswald liegen in deutschen Archiven. Diese Suchen führen direkt dorthin.
- Deutsche Digitale Bibliothek: Greifswald (öffnet in neuem Tab)
- Archivportal-D: Greifswald (öffnet in neuem Tab)
- Deutsches Zeitungsportal: Greifswald (öffnet in neuem Tab)
Archivalien in der Deutschen Digitalen Bibliothek
90.265 Objekte zu „Greifswald“ laut DDB, die ersten 5:
- Greifswald, St. Marien, Greifswald, Markt 11, Greifswald, Markt 13, Greifswald, Markt 10 (öffnet in neuem Tab) · Dia · Mediathek des Instituts für Kunst- und Bildgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin
- Greifswald, St. Nikolai, Greifswald, Weißenbornsches Haus, Greifswald, Markt 26, Greifswald, Markt 27 (öffnet in neuem Tab) · Dia · Mediathek des Instituts für Kunst- und Bildgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin
- Greifswald, Steinbeckertor : Greifswald. Steinbeckertor (öffnet in neuem Tab) · Tor · Deutsche Fotothek
- Greifswald, St. Marien, Greifswald, Markt 11, Greifswald, Markt 10 (öffnet in neuem Tab) · Dia · Mediathek des Instituts für Kunst- und Bildgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin
- Greifswald, Nikolaikirche : Greifswald. Nikolaikirche. Hauptportal (öffnet in neuem Tab) · Portal (West) · Deutsche Fotothek
Ortsname
Das mittelniederdeutsche grip steht für den Greif und ist wahrscheinlich als Bezug auf das Wappentier der pommerschen Herzöge zu verstehen; das wolt/wold steht für Wald.
5Beleg anzeigen
- 5 „Das mittelniederdeutsche grip steht dabei für den Greif und ist wahrscheinlich als Bezug auf das Wappentier der pommerschen Herzöge zu verstehen, die später auch als Greifen bezeichnet wurden; das wolt/wold steht für Wald.“ – Wikipedia: Greifswald
Siedlung
- HochmittelalterGesichert
Deutsche Siedler gründeten die Marktsiedlung auf Klostergut
6Beleg anzeigen
- 6 „Greifswalds Gründung in Pommern geht auf das Kloster Eldena zurück, zu dessen Gut es anfangs gehörte.“ – Wikipedia: Greifswald
Volk ist nicht gleich Gene ist nicht gleich Sprache.
Historische Ansichten
(Bildseite öffnet in neuem Tab)
Karte des Kreises Greifswald und der Insel Usedom · West Pomeranian Digital Library "Pomerania" · gemeinfrei (Bildseite öffnet in neuem Tab)
Nikolaikirche, Greifswald: Innenansicht · Museum of Architecture at Berlin Institute of Technology · gemeinfrei (Bildseite öffnet in neuem Tab)
Nikolaikirche, Greifswald. Rathaus, Greifswald: Details (aus: Skizzen- und Fotoalbum 17) · Museum of Architecture at Berlin Institute of Technology · gemeinfrei (Bildseite öffnet in neuem Tab)
Am Markt, Greifswald. Marienkirche, Greifswald: Ansichten (aus: Skizzen- und Fotoalbum 25) · Museum of Architecture at Berlin Institute of Technology · gemeinfrei (Bildseite öffnet in neuem Tab)
Wohnhaus Steinbeckerstraße, Greifswald. Marienkirche, Greifswald: Details (aus: Skizzen- und Fotoalbum 17) · Museum of Architecture at Berlin Institute of Technology · gemeinfrei (Bildseite öffnet in neuem Tab)
Nikolaikirche, Greifswald. St. Jacobi, Greifswald: Details (aus: Skizzen- und Fotoalbum 17) · Museum of Architecture at Berlin Institute of Technology · gemeinfrei
Quellen und Belege anzeigen (10 Quellen)
Aktenvermerk
Quellenspur
Für Greifswald ausgewertet: 10 Quellen · 6 historische Ansichten · Ersterwähnung in diesen Quellen nicht belegt.
- Wikidata Q4098: Greifswald (Ortsverzeichnis, CC0)
- GOV, Geschichtliches Orts-Verzeichnis: Greifswald (Ortsverzeichnis, CC BY-SA 4.0)
- Wikipedia: Greifswald (Enzyklopädie, CC BY-SA 4.0)
- Wikipedia: Schwedisch-Pommern (Pflicht-Ereignis) (Enzyklopädie, CC BY-SA 4.0)
- Karte des Kreises Greifswald und der Insel Usedom (Historische Ansicht, Public Domain Mark 1.0)„Datum laut Europeana: 1897“
- Nikolaikirche, Greifswald: Innenansicht (Historische Ansicht, CC0 1.0)„Quelle: Europeana“
- Nikolaikirche, Greifswald. Rathaus, Greifswald: Details (aus: Skizzen- und Fotoalbum 17) (Historische Ansicht, CC0 1.0)„Quelle: Europeana“
- Am Markt, Greifswald. Marienkirche, Greifswald: Ansichten (aus: Skizzen- und Fotoalbum 25) (Historische Ansicht, CC0 1.0)„Quelle: Europeana“
- Wohnhaus Steinbeckerstraße, Greifswald. Marienkirche, Greifswald: Details (aus: Skizzen- und Fotoalbum 17) (Historische Ansicht, CC0 1.0)„Quelle: Europeana“
- Nikolaikirche, Greifswald. St. Jacobi, Greifswald: Details (aus: Skizzen- und Fotoalbum 17) (Historische Ansicht, CC0 1.0)„Quelle: Europeana“
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Daten: GOV – Geschichtliches Orts-Verzeichnis (CC BY-SA 4.0), Wikidata (CC0), Wikipedia-Artikel: de.wikipedia.org/wiki/Greifswald (CC BY-SA 4.0).
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