Gumbinnen
Auf einen Blick
Dein Ort ist Gumbinnen.
Die große Zahl
Seit 1525 gehörte Gumbinnen zu 3 verschiedenen Herrschaften.
Belegt mit 16 Quellen aus Archiven, Bibliotheken, Normdaten und Ortsverzeichnissen
Zeitreise
Wärst du 1810 hier geboren, wärst du Preuße gewesen.
- Dein Ururgroßvater (geb. 1850): Preuße
- Dein Urgroßvater (1890): Deutscher
- Dein Großvater (1930): Deutscher
Mit dem Ort eines Freundes vergleichen
Ortsakte · Nr. GA-140994109
Auch bekannt alsГумбинен, Gusev, Гусев, Gussew, Gumbinė, Гумбиннен
Die Kurzfassung
Dein Ort ist Gumbinnen. Dort leben rund 28.063 Menschen (Stand 2009). Dein Ort wurde 1724 zur Stadt erhoben und erlebte durch das preußische Besiedelungsprogramm einen spürbaren Aufschwung. Dein Ort war eine bedeutende Garnison und erhielt 1860 Anschluss an die Preußische Ostbahn.
Lage
Lage: 54,592° N, 22,20° O · Karte bei OpenStreetMap (öffnet in neuem Tab)
Vor der ersten Erwähnung – ungefähr
- ca. 9000 v. Chr.SteinzeitbelegtUm 9000 v. Chr. existierte an der Romintemündung bereits eine Siedlung.
1Beleg anzeigen
- 1 „Anhand von Bodenfunden ist bekannt, dass an der Romintemündung bereits nach Ende der Eiszeit um 9000 v. Chr. eine Siedlung vorhanden war.“ – Wikipedia: Gussew
- ungefährOrtsname (slawisch)wahrscheinlichDer Ortsname ist wahrscheinlich slawischen Ursprungs. Der Name stammt wahrscheinlich aus dem Litauischen und bedeutet "Knotenstock, knorrige Äste".
2Beleg anzeigen
- 2 „Bereits 1580 wurde die Ortsbezeichnung Gumbinnen erstmals urkundlich erwähnt, sie stammt wahrscheinlich aus dem Litauischen (litauisch: gumbine: Knotenstock, knorrige Äste).“ – Wikipedia: Gussew
Grenz-Zeitleiste
- 1525 – 1701Herzogtum PreußenHerzogtum Preußen
Von 1525 bis 1701 gehörte Gumbinnen zum Herzogtum Preußen.
Quelle: Wikidata - 1525EreignisEreignis
Gumbinnen wird 1525 erstmals erwähnt.
Quelle: Wikidata P1249 - 1656EreignisEreignis
Während des Tatareneinfalls 1656 wurde Gumbinnen schwer in Mitleidenschaft gezogen.
3Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 3 „Während des Tatareneinfalls 1656 und der Pestjahre 1709/11 wurde Gumbinnen wie das ganze spätere Ostpreußen schwer in Mitleidenschaft gezogen.“ – Wikipedia: Gussew
- 1701 – 1870PreußenPreußen
Von 1701 bis 1870 gehörte Gumbinnen zu Preußen.
Quelle: GOV + Wikidata - 1724EreignisEreignis
König Friedrich Wilhelm I. verlieh Gumbinnen am 24. Mai 1724 das Stadtrecht.
4Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 4 „Durch das von Preußenkönig Friedrich Wilhelm I. ins Leben gerufene Besiedelungsprogramm erfuhr auch Gumbinnen, dem der König am 24. Mai 1724 das Stadtrecht verliehen hatte, einen spürbaren Aufschwung.“ – Wikipedia: Gussew
- 1736EreignisEreignis
Friedrich Wilhelm I. gründete am 19. August 1736 in Gumbinnen eine Kriegs- und Domänenkammer.
5Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 5 „Am 19. August 1736 gründete Friedrich Wilhelm I. in Gumbinnen eine Kriegs- und Domänenkammer als Verwaltungszentrum der Region.“ – Wikipedia: Gussew
- 1757EreignisEreignis
Im Siebenjährigen Krieg besetzten russische Truppen Gumbinnen von 1757 bis 1762.
6Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 6 „Im Siebenjährigen Krieg war Gumbinnen von 1757 bis 1762 von russischen Truppen besetzt.“ – Wikipedia: Gussew
- 1807EreignisEreignis
Französische Soldaten lagerten 1807 in Gumbinnen, das 89.000 Taler Kontributionen zahlen musste.
7Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 7 „Während des Koalitionskrieges gegen Napoléon Bonaparte lagerten 1807 französische Soldaten in der Stadt, die obendrein noch 89.000 Taler an Kontributionen aufzubringen hatte.“ – Wikipedia: Gussew
- 1860EreignisEreignis
Die Preußische Ostbahn führte ab dem 4. Juni 1860 durch Gumbinnen.
8Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 8 „Ab dem 4. Juni 1860 führte die Preußische Ostbahn durch die Stadt, womit diese an wirtschaftlicher Bedeutung gewann.“ – Wikipedia: Gussew
- 1871 – 1945Deutsches ReichDeutsches Reich
Von 1871 bis 1945 gehörte Gumbinnen zum Deutschen Reich.
Quelle: GOV - 1914EreignisEreignis
Am 18. und 19. August 1914 fand vor Gumbinnen die Schlacht bei Gumbinnen statt.
9Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 9 „Zu Beginn des Ersten Weltkriegs fand am 18. und 19. August 1914 vor der Stadt die Schlacht bei Gumbinnen zwischen deutschen und eingedrungenen russischen Truppen statt.“ – Wikipedia: Gussew
- 1946 – heutekeine Angabe
Für diese Zeit liegen uns keine gesicherten Angaben zur Herrschaft vor.
Findbuch · Verweise
Weiter forschen
Originale Akten, Karten und Zeitungen zu Gumbinnen liegen in deutschen Archiven. Diese Suchen führen direkt dorthin.
- Deutsche Digitale Bibliothek: Gumbinnen (öffnet in neuem Tab)
- Archivportal-D: Gumbinnen (öffnet in neuem Tab)
- Deutsches Zeitungsportal: Gumbinnen (öffnet in neuem Tab)
Archivalien in der Deutschen Digitalen Bibliothek
17.609 Objekte zu „Gumbinnen“ laut DDB, die ersten 5:
- Rentenkataster des Kreises Gumbinnen: Kirchspiel Gumbinnen (öffnet in neuem Tab) · Archivale · Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz
- Prästationstabellen des Kreises Gumbinnen: Kirchspiel Gumbinnen (öffnet in neuem Tab) · Archivale · Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz
- Prästationstabellen des Kreises Gumbinnen: Kirchspiel Gumbinnen (öffnet in neuem Tab) · Archivale · Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz
- Gumbinnen (1922), K.I.A. (öffnet in neuem Tab) · Negativ (Fotografie) · Peter Tamm Sen. Stiftung
- Summarische Ortschaftstabellen des Kreises Gumbinnen: Kirchspiel Gumbinnen (öffnet in neuem Tab) · Archivale · Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz
Ortsname
Der Name stammt wahrscheinlich aus dem Litauischen und bedeutet "Knotenstock, knorrige Äste".
10Beleg anzeigen
- 10 „Bereits 1580 wurde die Ortsbezeichnung Gumbinnen erstmals urkundlich erwähnt, sie stammt wahrscheinlich aus dem Litauischen (litauisch: gumbine: Knotenstock, knorrige Äste).“ – Wikipedia: Gussew
Siedlung
- 1710Gesichert
Schweizer Reformierte
11Beleg anzeigen
- 11 „Nach der Großen Pest kamen Schweizer Reformierte 1710 als erste Neusiedler in die ausgestorbene Stadt.“ – Wikipedia: Gussew
Volk ist nicht gleich Gene ist nicht gleich Sprache.
Ersterwähnung
Der Ort wird erstmals im Jahr 1525 erwähnt.
Das nächste runde Jubiläum: 2075 (550 Jahre).
Quellen dieser Akte (16 Quellen aus 10 Einrichtungen)
Aktenvermerk
Quellen dieser Akte
16 Quellen aus 10 Einrichtungen
Für Gumbinnen ausgewertet: 16 Quellen · 3 Archivfunde · Ersterwähnung (1525) belegt in Wikidata.
Archive
- Abhaltung einer Konferenz in Gumbinnen im Jahre 1724 mit Anwesenheit des Königs (1724, Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, CC0)
- Ahnenliste Ulrich Vorhoff und Auszüge (Kopien) aus den Kirchenbüchern der Ev.-lutherischen Kirche Gumbinnen 1734-1780 zu den (1734, Stadtarchiv und Landesgeschichtliche Bibliothek Bielefeld, CC0)
- Karte von Preussisch-Litauen mit Plan der "in Lithauen neu angelegten Stadt Gumbinnen", Nürnberg 1735 (Kopie) (1735, Stadtarchiv und Landesgeschichtliche Bibliothek Bielefeld, CC0)
Bibliotheken
- Drei Wochen russischer Gouverneur : Erinnergn an d. Besetzg Gumbinnens durch d. Russen August-September 1914 / Rudolf Müller (1914) (1914, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)„Katalog der Deutschen Nationalbibliothek, Schlagwort „Gumbinnen“: 20 Katalogeinträge bis 1960; bei gleichnamigen Orten können Titel einem anderen Ort gelten.“
- Drei Wochen russischer Gouverneur : Erinnerungen an d. Besetzung Gumbinnens durch d. Russen Aug.-Sept. 1914 / von Rudolf Müller (1915) (1915, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- 53. Gumbinnen; [Ausg. D] (1917) (1917, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- [1498] = 290. Nemmersdorf; Photoalgraphie der Originalzeichnung. (1920) (1920, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- [1499] = 291. Gumbinnen; Photoalgraphie der Originalzeichnung. (1920) (1920, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- Erwähnungen in historischen Zeitungen: 137.675 Treffer bis 1950, älteste 1726 in „Stats- u. gelehrte Zeitung des hollsteinischen unpartheyischen Correspondenten“ (1726, Deutsches Zeitungsportal (Deutsche Digitale Bibliothek), CC0)„Volltextsuche im Zeitungsportal nach dem Ortsnamen (deutschsprachige Zeitungen); gleichnamige Orte und Texterkennungsfehler sind möglich.“
- „Stats- u. gelehrte Zeitung des hollsteinischen unpartheyischen Correspondenten“, 1726-10-23 (Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky) (1726, Deutsches Zeitungsportal (Deutsche Digitale Bibliothek), CC0)
- Topographisch-statistische Uebersicht des Regierungs-Bezirks Gumbinnen (1839) (1839, Martin-Opitz-Bibliothek Herne, gemeinfrei)
- Alphabetisches Verzeichniss sämmtlicher in den Ober-Post-Directions-Bezirken Königsberg i. Pr. und Gumbinnen belegenen Ortschaften : mit Angabe der Kreise, wori (1861) (1861, Kuyavian-Pomeranian Digital Library, gemeinfrei)
- Der exanthematische Typhus im Ostpreussischen Regierungsbezirk Gumbinnen während des Nothstandes im Jahre 1868 : nach amtlichen Quellen und eigener Wahrnehmung (1869) (1869, German National Library of Medicine, gemeinfrei)
Normdaten
Ortsverzeichnisse
- GOV, Geschichtliches Orts-Verzeichnis: Gumbinnen (CC BY-SA 4.0)
Lexika
- Wikipedia: Gussew (CC BY-SA 4.0)
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Daten: GOV – Geschichtliches Orts-Verzeichnis (CC BY-SA 4.0), Wikidata (CC0), Wikipedia-Artikel: de.wikipedia.org/wiki/Gussew (CC BY-SA 4.0).
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