Haiming
Auf einen Blick
Dein Ort liegt im Oberinntal in Tirol, Österreich, zwischen Telfs und Imst.
Die große Zahl
Seit 1868 gehörte Haiming zu 3 verschiedenen Herrschaften.
Belegt mit 13 Quellen aus Archiven, Bibliotheken, Normdaten und Ortsverzeichnissen
Zeitreise
Wärst du 1810 hier geboren: (nicht belegt).
- Dein Ururgroßvater (geb. 1850): (nicht belegt)
- Dein Urgroßvater (1890): Untertan von Cisleithanien
- Dein Großvater (1930): Österreicher
Mit dem Ort eines Freundes vergleichen
Ortsakte · Nr. GA-0696161
Auch bekannt alsХайминг
Heute: Bezirk Imst, Österreich
Die Kurzfassung
Dein Ort ist Haiming (Bezirk Imst). Dort leben rund 4.659 Menschen (Stand 2018). Dein Ort liegt im Oberinntal in Tirol, Österreich, zwischen Telfs und Imst. Der Name geht auf den altbairischen Personennamen Haimo mit -ing-Suffix zurück. In Ochsengarten befindet sich eine der ältesten hochalpinen Dauersiedlungen Tirols.
Lage
Lage: Bezirk Imst, Österreich · 47,253° N, 10,881° O · Karte bei OpenStreetMap (öffnet in neuem Tab)
Vor der ersten Erwähnung – ungefähr
- ca. 2200 – 800 v. Chr.BronzezeitbelegtAm Kendlschrofen in Ambach sind Belege aus der Bronzezeit gefunden worden.
1Beleg anzeigen
- 1 „Am so genannten Kendlschrofen in Ambach sind Belege aus der Bronzezeit (2200 bis 800 v. Chr.) gefunden worden.“ – Wikipedia: Haiming (Tirol)
- ca. 800 v. Chr.UrnenfelderkulturbelegtEin 1952 ergrabenes Urnenfeld beim Forchet belegt, dass die Gegend um 800 v. Chr. besiedelt war.
2Beleg anzeigen
- 2 „Ein 1952 ergrabenes Urnenfeld beim Forchet, genau am Wiesenrain (dem heutigen Teich beim Umspannwerk), belegt, dass die Gegend von Haiming bereits um 800 v. Chr. besiedelt war.“ – Wikipedia: Haiming (Tirol)
- ungefährOrtsname (germanisch)belegtDer Ortsname ist germanischen Ursprungs. Der Name geht auf den altbairischen Personennamen Haimo zurück, der mit -ing-Suffix verbunden wurde ('Siedlung des Haimo').
3Beleg anzeigen
- 3 „Der Ortsname geht auf den altbairischen Personennamen Haimo zurück, der mit -ing-Suffix verbunden wurde (‚Siedlung des Haimo‘).“ – Wikipedia: Haiming (Tirol)
Grenz-Zeitleiste
- 1269 – 1867keine Angabe
Für diese Zeit liegen uns keine gesicherten Angaben zur Herrschaft vor.
- 1313EreignisEreignis
Haiming schien erstmals als Untergemeinde beim Gericht St. Petersberg auf.
4Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 4 „1313 schien Haiming erstmals als Untergemeinde beim Gericht St. Petersberg auf, die Brücke über den Inn 1320.“ – Wikipedia: Haiming (Tirol)
- 1485EreignisEreignis
Archivale zu Haiming: „Grabschriften der Kirche Haiming, mit Beschreibung der Wappenschilder und Angaben zum Standort der Grabsteine zwischen 1485“.
5Beleg (Staatsarchiv München) anzeigen
- 5 „Grabschriften der Kirche Haiming, mit Beschreibung der Wappenschilder und Angaben zum Standort der Grabsteine zwischen 1485 (Staatsarchiv München), Laufzeit ab 1485“ – DDB: Staatsarchiv München
- 1577EreignisEreignis
Archivale zu Haiming: „Leonhard Teisl aus Hofschalln (Hofschallern ?) ./. Georg von Pirching zu Haiming wegen eines Einstandrechts. Teisl“.
6Beleg (Staatsarchiv München) anzeigen
- 6 „Leonhard Teisl aus Hofschalln (Hofschallern ?) ./. Georg von Pirching zu Haiming wegen eines Einstandrechts. Teisl (Staatsarchiv München), Laufzeit ab 1577“ – DDB: Staatsarchiv München
- 1627EreignisEreignis
Haiming, Schlierenzau und Ochsengarten bildeten eine eigene Gemeinde des Gerichts Petersberg.
7Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 7 „Ab dem Jahre 1627 bilden Haiming, Schlierenzau und Ochsengarten eine eigene Gemeinde des Gerichts Petersberg.“ – Wikipedia: Haiming (Tirol)
- 1627EreignisEreignis
Archivale zu Haiming: „Franz Konrad Gyrathin, Hofmarkswirt zu Haiming, und seine Ehefrau Florentina bestätigen, von dem mittlerweile verstorbenen ehemaligen“.
8Beleg (Staatsarchiv München) anzeigen
- 8 „Franz Konrad Gyrathin, Hofmarkswirt zu Haiming, und seine Ehefrau Florentina bestätigen, von dem mittlerweile verstorbenen ehemaligen (Staatsarchiv München), Laufzeit ab 1627“ – DDB: Staatsarchiv München
- 1868 – 1918CisleithanienCisleithanien
Von 1868 bis 1918 gehörte Haiming zu Cisleithanien.
Quelle: GOV - 1918 – 1938ÖsterreichÖsterreich
Von 1918 bis 1938 gehörte Haiming zu Österreich.
Quelle: GOV - 1938 – 1945Deutsches ReichDeutsches Reich
Von 1938 bis 1945 gehörte Haiming zum Deutschen Reich.
Quelle: GOV - 1938EreignisEreignis
Das Deutsche Reich besetzte Österreich im März 1938 und gliederte es am 13. März 1938 ein.
9Beleg anzeigen
- 9 „Durch das am 13. März 1938 durch die Bundesregierung beschlossene Bundesverfassungsgesetz über die Wiedervereinigung Österreichs mit dem Deutschen Reich endete die rechtliche Existenz des diktatorischen österreichischen Bundesstaates“ – Wikipedia: Anschluss Österreichs
- 1945 – heuteÖsterreichÖsterreich
Seit 1945 gehört Haiming zu Österreich.
Quelle: GOV - 1972EreignisEreignis
Eine Straße von Haiming nach Ochsengarten wurde gebaut.
10Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 10 „1972 wurde eine Straße von Haiming nach Ochsengarten gebaut.“ – Wikipedia: Haiming (Tirol)
Findbuch · Verweise
Weiter forschen
Originale Akten, Karten und Zeitungen zu Haiming liegen in deutschen Archiven. Diese Suchen führen direkt dorthin.
- Deutsche Digitale Bibliothek: Haiming (öffnet in neuem Tab)
- Archivportal-D: Haiming (öffnet in neuem Tab)
- Deutsches Zeitungsportal: Haiming (öffnet in neuem Tab)
Archivalien in der Deutschen Digitalen Bibliothek
2.249 Objekte zu „Haiming“ laut DDB, die ersten 5:
- Haiming (öffnet in neuem Tab) · Akten · Staatsarchiv Landshut
- Schulhausbau Haiming (öffnet in neuem Tab) · Akten · Staatsarchiv München
- Pfarreiangelegenheiten Haiming (öffnet in neuem Tab) · Akten · Staatsarchiv München
- Haiming: Häusersteuerkataster (öffnet in neuem Tab) · Amtsbücher, Register und Grundbücher · Staatsarchiv München
- Haiming: Häusersteuerkataster (öffnet in neuem Tab) · Amtsbücher, Register und Grundbücher · Staatsarchiv München
Ortsname
Der Name geht auf den altbairischen Personennamen Haimo zurück, der mit -ing-Suffix verbunden wurde ('Siedlung des Haimo').
11Beleg anzeigen
- 11 „Der Ortsname geht auf den altbairischen Personennamen Haimo zurück, der mit -ing-Suffix verbunden wurde (‚Siedlung des Haimo‘).“ – Wikipedia: Haiming (Tirol)
Siedlung
- um 800 v. Chr.Gesichert
Urnenfelderkultur
12Beleg anzeigen
- 12 „Ein 1952 ergrabenes Urnenfeld beim Forchet, genau am Wiesenrain (dem heutigen Teich beim Umspannwerk), belegt, dass die Gegend von Haiming bereits um 800 v. Chr. besiedelt war.“ – Wikipedia: Haiming (Tirol)
Volk ist nicht gleich Gene ist nicht gleich Sprache.
Ersterwähnung
Der Ort wird erstmals im Jahr 1269 erwähnt.
13Beleg anzeigen
- 13 „Die erste urkundliche Erwähnung Haimingen erfolgte aber erst im Jahre 1269 in einer Kaufurkunde von Meinhard II., in der er dem Grafen Heinrich von Eschenlohe fünf Höfe im Gebiet des Gerichts Petersberg abkaufte.“ – Wikipedia: Haiming (Tirol)
Das nächste runde Jubiläum: 2069 (800 Jahre).
Historische Ansichten
(Bildseite öffnet in neuem Tab)
Ansicht des breiten Flusstales bei Haiming und Magerbach in Tirol · The Albertina Museum · gemeinfrei
Quellen dieser Akte (13 Quellen aus 7 Einrichtungen)
Aktenvermerk
Quellen dieser Akte
13 Quellen aus 7 Einrichtungen
Für Haiming ausgewertet: 13 Quellen · 3 Archivfunde · 1 historische Ansicht · Ersterwähnung (1269) belegt in Wikipedia: Haiming (Tirol).
Archive
- Grabschriften der Kirche Haiming, mit Beschreibung der Wappenschilder und Angaben zum Standort der Grabsteine zwischen 1485 (1485, Staatsarchiv München, CC0)
- Leonhard Teisl aus Hofschalln (Hofschallern ?) ./. Georg von Pirching zu Haiming wegen eines Einstandrechts. Teisl (1577, Staatsarchiv München, CC0)
- Franz Konrad Gyrathin, Hofmarkswirt zu Haiming, und seine Ehefrau Florentina bestätigen, von dem mittlerweile verstorbenen ehemaligen (1627, Staatsarchiv München, CC0)
Bibliotheken
- 641. Haiming; Umdruckausgabe (1917) (1917, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)„Katalog der Deutschen Nationalbibliothek, Schlagwort „Haiming“: 4 Katalogeinträge bis 1960; bei gleichnamigen Orten können Titel einem anderen Ort gelten.“
- 641. Haiming; [Ausg. D] (1917) (1917, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- 678. Marktl / Bearbeitet im Bayer. Topographischen Bureau. (1920) (1920, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- 641. Haiming; [Ausg. F] (1940) (1940, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
Normdaten
- Wikidata Q696161: Haiming (CC0)
- GND 4613164-4: Haiming (Gemeinsame Normdatei (DNB), CC0)
Ortsverzeichnisse
- GOV, Geschichtliches Orts-Verzeichnis: Haiming (CC BY-SA 4.0)
Lexika
- Wikipedia: Haiming (Tirol) und 1 weitere Artikel (CC BY-SA 4.0)
Historische Ansichten
- Ansicht des breiten Flusstales bei Haiming und Magerbach in Tirol (europeana.eu, gemeinfrei)„Quelle: Europeana“
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Daten: GOV – Geschichtliches Orts-Verzeichnis (CC BY-SA 4.0), Wikidata (CC0), Wikipedia-Artikel: de.wikipedia.org/wiki/Haiming_(Tirol) (CC BY-SA 4.0).
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