Hittbergen
Auf einen Blick
Lange vor der ersten Erwähnung lebten hier wahrscheinlich Sachsen, später Franken.
Die große Zahl
Seit 1811 gehörte Hittbergen zu 6 verschiedenen Herrschaften.
Belegt mit 22 Quellen aus Archiven, Bibliotheken, Normdaten und Ortsverzeichnissen
Zeitreise
Wärst du 1810 hier geboren: (nicht belegt).
- Dein Ururgroßvater (geb. 1850): Hannoveraner
- Dein Urgroßvater (1890): Deutscher
- Dein Großvater (1930): Deutscher
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Ortsakte · Nr. GA-0630737
Auch bekannt alsХитберген
Heute: Landkreis Lüneburg, Deutschland
Die Kurzfassung
Dein Ort ist Hittbergen (Landkreis Lüneburg). Lange vor der ersten Erwähnung lebten hier wahrscheinlich Sachsen, später Franken. Dort leben rund 952 Menschen (Stand 2025). Dein Ort liegt im norddeutschen Flachland, wo schon ein Hügel von fünf bis zehn Metern als Berg gilt. Der Name Hittbergen erschien zuerst 1211 als Hetberge und bedeutet wohl "Ort der Schräge".
Lage
Lage: Landkreis Lüneburg, Deutschland · 53,35° N, 10,60° O · Karte bei OpenStreetMap (öffnet in neuem Tab)
Vor der ersten Erwähnung – ungefähr
- ca. 4200 – 2800 v. Chr.Trichterbecherkultur (Jungsteinzeit)VermutungVon etwa 4200 bis 2800 v. Chr. gehörte der Norden vermutlich zur Trichterbecherkultur der Jungsteinzeit.
1Beleg anzeigen
- 1 „Die Trichterbecherkultur oder Trichterrandbecherkultur (Abkürzung: TBK, TRB; englisch Funnelbeaker culture oder Funnelneckbeaker culture, Abkürzung FBC) ist eine archäologische Kultur der Jungsteinzeit (etwa 4200–2800 v. Chr.).“ – Wikipedia: Trichterbecherkultur
- ca. 1800 – 530 v. Chr.Nordischer Kreis (Bronzezeit)VermutungVon 1800 bis 530 v. Chr. gehörte der Norden vermutlich zum Nordischen Kreis der Bronzezeit, dessen Fundplätze bis Norddeutschland reichen.
2Beleg anzeigen
- 2 „Die Nordische Bronzezeit (1800 v. Chr. – 530 v. Chr.), auch „Nordischer Kreis“, ist nach Oscar Montelius (1843–1921) eine Epoche der Bronzezeit im südlichen Skandinavien, deren Fundplätze von Dänemark und Norddeutschland bis Estland reichen.“ – Wikipedia: Nordische Bronzezeit
- ca. 12 v. Chr. – 16CheruskerVermutungUm die Zeitenwende lebten zwischen Weser, Elbe und Harz vermutlich die Cherusker; zwischen 12 v. Chr. und 16 n. Chr. führten die Römer Kriege gegen sie, 9 n. Chr. folgte die Varusschlacht.
3Beleg anzeigen
- 3 „Man geht deshalb davon aus, dass sich das Siedlungsgebiet der Cherusker zwischen Weser, Elbe und Harz befand.“ – Wikipedia: Cherusker
- 3 „In den Jahren zwischen 12 v. Chr. und 16 n. Chr. führten die Römer unter Drusus, Tiberius, Varus und Germanicus Kriege gegen die Cherusker (Augusteische Germanenkriege).“ – Wikipedia: Cherusker
- 3 „Den Höhepunkt dieser Auseinandersetzungen bildete die Varusschlacht (9 n. Chr.), in deren Verlauf drei römische Legionen aufgerieben wurden.“ – Wikipedia: Cherusker
- ca. 285 – 804SachsenungefährWahrscheinlich siedelten hier Sachsen, die Karl der Große in den Sachsenkriegen (772–804) unterwarf; die früheste sichere Nennung stammt von 285.
4Beleg anzeigen
- 4 „Seit der Merowingerzeit standen zumindest Teile der Sachsen immer wieder in einer losen Abhängigkeit zum Frankenreich, bis sie von Karl dem Großen in den Sachsenkriegen (772–804) endgültig unterworfen wurden.“ – Wikipedia: Sachsen (Volk)
- 4 „Abgesehen von Ptolemäus werden Sachsen erstmals bei Eutrop für das Jahr 285 genannt, wobei Eutrops Text zwischen 364 und 380 n. Chr. entstand.“ – Wikipedia: Sachsen (Volk)
- ca. 500 – 870Franken (Fränkisches Reich)ungefährSeit etwa 500 gehörte die Gegend wahrscheinlich zum Fränkischen Reich, das Chlodwig I. schuf; 870 wurde das mittlere Reich zwischen Ost- und Westfranken geteilt.
5Beleg anzeigen
- 5 „Der merowingische König Chlodwig I. vereinigte in den Jahren um 500 erstmals die Teilverbände der Salfranken und Rheinfranken und schuf das Fränkische Reich, das unter dem Karolinger Karl dem Großen seine größte Ausdehnung erfuhr.“ – Wikipedia: Franken (Volk)
- 5 „Das mittlere Königreich Lothringen wurde 870 zwischen dem Ostfrankenreich und Westfrankenreich aufgeteilt.“ – Wikipedia: Franken (Volk)
- ungefährOrtsname (germanisch)ungefährDer Ortsname ist nach einer Deutung germanischen Ursprungs. Der Name lautete ursprünglich wohl Hetberg und enthält den Bestandteil „-berg" als Singular.
6Beleg anzeigen
- 6 „Vermutlich liegt darin die Grundbedeutung „gebogen, geneigt, ausgehöhlt". Hittbergen könnte deshalb „Ort der Schräge" bedeuten.“ – Wikipedia: Hittbergen
Grenz-Zeitleiste
- 1799EreignisEreignis
Archivale zu Hittbergen: „Hittbergen: Die der Kirche, dem Prediger und Küster zu Hittbergen abgehenden Einkünfte und Dienste von Jürgen“.
7Beleg (Landeskirchliches Archiv der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers) anzeigen
- 7 „Hittbergen: Die der Kirche, dem Prediger und Küster zu Hittbergen abgehenden Einkünfte und Dienste von Jürgen (Landeskirchliches Archiv der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers), Laufzeit ab 1799“ – DDB: Landeskirchliches Archiv der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers
- 1810EreignisEreignis
Napoleon ließ im Dezember 1810 die deutsche Nordseeküste samt Hinterland von Frankreich annektieren. Am 1. Januar 1811 entstanden daraus vier Départements des Französischen Kaiserreichs. Mit der Niederlage Napoleons gegen Russland und Preußen endete 1813 diese Herrschaft.
8Beleg anzeigen
- 8 „die nach der Annexion nordwestdeutscher Gebiete am 1. Januar 1811 als Teil des napoleonischen Ersten Französischen Kaiserreichs entstanden.“ – Wikipedia: Hanseatische Departements
- 8 „Sie fanden mit der militärischen Niederlage des französischen Kaisers und Feldherrn gegen Russland und Preußen (1813) ein baldiges Ende.“ – Wikipedia: Hanseatische Departements
- 8 „Im Zuge der Politik der Kontinentalsperre ließ Napoleon die deutsche Nordseeküste bis Hamburg samt dem Hinterland vom Rhein bis zur Elbe und nach Lübeck am 1. Januar 1811 durch ein Dekret vom 13. Dezember 1810 von Frankreich annektieren.“ – Wikipedia: Hanseatische Departements
- 1811 – 1814FrankreichFrankreich
Von 1811 bis 1814 gehörte Hittbergen zu Frankreich.
Quelle: GOV - 1814EreignisEreignis
Der Wiener Kongress dauerte vom 18. September 1814 bis zum 9. Juni 1815. Er ordnete nach der Niederlage Napoleons Europa neu und legte zahlreiche Grenzen neu fest.
9Beleg anzeigen
- 9 „Der Wiener Kongress, der vom 18. September 1814 bis zum 9. Juni 1815 stattfand, ordnete nach der Niederlage Napoleon Bonapartes in den Koalitionskriegen Europa neu.“ – Wikipedia: Wiener Kongress
- 9 „legte der Kongress wiederum zahlreiche Grenzen neu fest und schuf neue Staaten.“ – Wikipedia: Wiener Kongress
- 1816 – 1865HannoverHannover
Von 1816 bis 1865 gehörte Hittbergen zu Hannover.
Quelle: GOV - 1866 – 1870PreußenPreußen
Von 1866 bis 1870 gehörte Hittbergen zu Preußen.
Quelle: GOV - 1871 – 1945Deutsches ReichDeutsches Reich
Von 1871 bis 1945 gehörte Hittbergen zum Deutschen Reich.
Quelle: GOV - 1945 – 1949Britische BesatzungszoneBritische Besatzungszone
Von 1945 bis 1949 gehörte Hittbergen zur Britischen Besatzungszone.
Quelle: GOV - 1945EreignisEreignis
Nach der Kapitulation des Deutschen Reichs im Mai 1945 übernahmen die Siegermächte die Regierungsgewalt und teilten Deutschland in Besatzungszonen. Hittbergen lag in der Britischen Besatzungszone.
10Beleg anzeigen
- 10 „Nach der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Streitkräfte am 8. Mai 1945 und der Verhaftung der Geschäftsführenden Reichsregierung am 23. Mai hatten die Siegermächte am 5. Juni mit der Berliner Deklaration und der Feststellung der Besatzungszonen sowie der Einsetzung eines alliierten Kontrollrates offiziell die Regierungsgewalt in Deutschland übernommen.“ – Wikipedia: Potsdamer Konferenz
- 10 „Der Gründung der Bundesrepublik als demokratischer westdeutscher Teilstaat mit Westbindung am 23. Mai 1949 folgte die Gründung der sozialistischen Deutschen Demokratischen Republik (DDR) am 7. Oktober 1949 als ostdeutscher Teilstaat unter sowjetischer Hegemonie.“ – Wikipedia: Deutschland
- 1949 – heuteBundesrepublik DeutschlandBundesrepublik Deutschland
Seit 1949 gehört Hittbergen zur Bundesrepublik Deutschland.
Quelle: GOV - 1949EreignisEreignis
Aus den westlichen Besatzungszonen entstand am 23. Mai 1949 die Bundesrepublik Deutschland. Aus der sowjetischen Zone entstand am 7. Oktober 1949 die DDR.
11Beleg anzeigen
- 11 „Der Gründung der Bundesrepublik als demokratischer westdeutscher Teilstaat mit Westbindung am 23. Mai 1949 folgte die Gründung der sozialistischen Deutschen Demokratischen Republik (DDR) am 7. Oktober 1949 als ostdeutscher Teilstaat unter sowjetischer Hegemonie.“ – Wikipedia: Deutschland
- 11 „Die DDR ging aus der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) hervor, die infolge der Besetzung und Teilung Deutschlands nach 1945 zustande gekommen war.“ – Wikipedia: Deutsche Demokratische Republik
Findbuch · Verweise
Weiter forschen
Originale Akten, Karten und Zeitungen zu Hittbergen liegen in deutschen Archiven. Diese Suchen führen direkt dorthin.
- Deutsche Digitale Bibliothek: Hittbergen (öffnet in neuem Tab)
- Archivportal-D: Hittbergen (öffnet in neuem Tab)
- Deutsches Zeitungsportal: Hittbergen (öffnet in neuem Tab)
Archivalien in der Deutschen Digitalen Bibliothek
38 Objekte zu „Hittbergen“ laut DDB, die ersten 5:
- Hittbergen: Visitationsakten (öffnet in neuem Tab) · Verzeichnungseinheit · Landeskirchliches Archiv der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers
- Hittbergen: Visitationsakten (öffnet in neuem Tab) · Verzeichnungseinheit · Landeskirchliches Archiv der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers
- Hittbergen: Visitationsakten (öffnet in neuem Tab) · Verzeichnungseinheit · Landeskirchliches Archiv der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers
- Hittbergen: Visitationsakten (öffnet in neuem Tab) · Verzeichnungseinheit · Landeskirchliches Archiv der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers
- Liegenschaften Hittbergen (öffnet in neuem Tab) · Verzeichnungseinheit · Landesarchiv Schleswig-Holstein
Ortsname
Der Name lautete ursprünglich wohl Hetberg und enthält den Bestandteil „-berg" als Singular. Der erste Wortbestandteil bedeutet vermutlich „gebogen, geneigt, ausgehöhlt", sodass Hittbergen „Ort der Schräge" bedeuten könnte.
12Beleg anzeigen
- 12 „Vermutlich liegt darin die Grundbedeutung „gebogen, geneigt, ausgehöhlt". Hittbergen könnte deshalb „Ort der Schräge" bedeuten.“ – Wikipedia: Hittbergen
Quellen dieser Akte (22 Quellen aus 7 Einrichtungen)
Aktenvermerk
Quellen dieser Akte
22 Quellen aus 7 Einrichtungen
Für Hittbergen ausgewertet: 22 Quellen · 1 Archivfund · Ersterwähnung in diesen Quellen nicht belegt.
Archive
- Hittbergen: Die der Kirche, dem Prediger und Küster zu Hittbergen abgehenden Einkünfte und Dienste von Jürgen (1799, Landeskirchliches Archiv der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers, CC0)
Bibliotheken
- [2629] = 1216. Lauenburg a. d. Elbe (1910) (1910, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)„Katalog der Deutschen Nationalbibliothek, Schlagwort „Hittbergen“: 5 Katalogeinträge bis 1960; bei gleichnamigen Orten können Titel einem anderen Ort gelten.“
- [2629] = 1216. Lauenburg a. d. Elbe (1924) (1924, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- [2629] = 1216. Lauenburg a. d. Elbe (1931) (1931, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- 2629 = 1216. Lauenburg a. d. Elbe (1938) (1938, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- 2629. Lauenburg a. d. Elbe (1951) (1951, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- Erwähnungen in historischen Zeitungen: 496 Treffer bis 1950, älteste 1797 in „Staats- und gelehrte Zeitung des Hamburgischen unpartheyischen Correspondenten“ (1797, Deutsches Zeitungsportal (Deutsche Digitale Bibliothek), CC0)„Volltextsuche im Zeitungsportal nach dem Ortsnamen (deutschsprachige Zeitungen); gleichnamige Orte und Texterkennungsfehler sind möglich.“
- „Staats- und gelehrte Zeitung des Hamburgischen unpartheyischen Correspondenten“, 1797-04-15 (Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky) (1797, Deutsches Zeitungsportal (Deutsche Digitale Bibliothek), CC0)
Normdaten
- Wikidata Q630737: Hittbergen (CC0)
- GND 1028780877: Hittbergen (Gemeinsame Normdatei (DNB), CC0)
Ortsverzeichnisse
- GOV, Geschichtliches Orts-Verzeichnis: Hittbergen (CC BY-SA 4.0)
Lexika
- Wikipedia: Hittbergen und 10 weitere Artikel (CC BY-SA 4.0)
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Daten: GOV – Geschichtliches Orts-Verzeichnis (CC BY-SA 4.0), Wikidata (CC0), Wikipedia-Artikel: de.wikipedia.org/wiki/Hittbergen (CC BY-SA 4.0).
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