Kamp-Lintfort
Das Überraschende
US-General Eisenhower, Premierminister Churchill und Field Marshal Montgomery trafen sich am 25. März 1945 im Neuen Casino der Zeche Friedrich Heinrich in Kamp-Lintfort.
Die große Zahl
Seit 962 gehörte Kamp-Lintfort zu 4 verschiedenen Herrschaften.
Belegt mit 9 Quellen aus Normdaten und Ortsverzeichnissen
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Ortsakte · Nr. GA-0014895
Auch bekannt alsКамп-Линтфорт, Kampas-Lintfortas
Heute: Kreis Wesel, Deutschland
Die Kurzfassung
Dein Ort ist Kamp-Lintfort (Kreis Wesel). Dort leben rund 38.150 Menschen (Stand 2025). Dein Ort am Niederrhein verdankt seinen Namen einem mittelalterlichen Zisterzienserkloster und einem fränkischen Siedlungswort. Die frühesten Spuren menschlicher Besiedlung stammen aus der Jungsteinzeit, etwa 3000 bis 1800 v. Chr. Der Bergbau prägte deinen Ort im 20. Jahrhundert und ließ die Einwohnerzahl sprunghaft ansteigen.
Lage
Lage: Kreis Wesel, Deutschland · 51,50° N, 6,533° O · Karte bei OpenStreetMap (öffnet in neuem Tab)
Grenz-Zeitleiste
- 856 – 961keine Angabe
Für diese Zeit liegen uns keine gesicherten Angaben zur Herrschaft vor.
- 962 – 1806Heiliges Römisches ReichHeiliges Römisches Reich
Von 962 bis 1806 gehörte Kamp-Lintfort zum Heiligen Römischen Reich.
1Beleg anzeigen
- 1 „Mit seiner Kaiserkrönung am 2. Februar 962 in Rom knüpfte Otto I., wie 162 Jahre zuvor Karl der Große, an die Idee des erneuerten Römerreiches an.“ – Wikipedia: Heiliges Römisches Reich
- 1 „Das Heilige Römische Reich erlosch am 6. August 1806 mit der Niederlegung der Reichskrone durch Kaiser Franz II.“ – Wikipedia: Heiliges Römisches Reich
- 962EreignisEreignis
Otto I. ließ sich am 2. Februar 962 in Rom zum Kaiser krönen. Das Reich erlosch am 6. August 1806, als Kaiser Franz II. die Reichskrone niederlegte.
2Beleg anzeigen
- 2 „Mit seiner Kaiserkrönung am 2. Februar 962 in Rom knüpfte Otto I., wie 162 Jahre zuvor Karl der Große, an die Idee des erneuerten Römerreiches an.“ – Wikipedia: Heiliges Römisches Reich
- 2 „Das Heilige Römische Reich erlosch am 6. August 1806 mit der Niederlegung der Reichskrone durch Kaiser Franz II.“ – Wikipedia: Heiliges Römisches Reich
- 1807 – 1933keine Angabe
Für diese Zeit liegen uns keine gesicherten Angaben zur Herrschaft vor.
- 1934 – 1945Deutsches ReichDeutsches Reich
Von 1934 bis 1945 gehörte Kamp-Lintfort zum Deutschen Reich.
Quelle: GOV - 1945EreignisEreignis
Nach der Kapitulation des Deutschen Reichs im Mai 1945 übernahmen die Siegermächte die Regierungsgewalt in Deutschland. Sie teilten Deutschland in Besatzungszonen. Kamp-Lintfort lag in der Britischen Besatzungszone.
3Beleg anzeigen
- 3 „Nach der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Streitkräfte am 8. Mai 1945 und der Verhaftung der Geschäftsführenden Reichsregierung am 23. Mai hatten die Siegermächte am 5. Juni mit der Berliner Deklaration und der Feststellung der Besatzungszonen sowie der Einsetzung eines alliierten Kontrollrates offiziell die Regierungsgewalt in Deutschland übernommen.“ – Wikipedia: Potsdamer Konferenz
- 3 „Der Gründung der Bundesrepublik als demokratischer westdeutscher Teilstaat mit Westbindung am 23. Mai 1949 folgte die Gründung der sozialistischen Deutschen Demokratischen Republik (DDR) am 7. Oktober 1949 als ostdeutscher Teilstaat unter sowjetischer Hegemonie.“ – Wikipedia: Deutschland
- 1946 – 1949Britische BesatzungszoneBritische Besatzungszone
Von 1946 bis 1949 gehörte Kamp-Lintfort zur Britischen Besatzungszone.
Quelle: GOV - 1949 – heuteBundesrepublik DeutschlandBundesrepublik Deutschland
Seit 1949 gehört Kamp-Lintfort zur Bundesrepublik Deutschland.
Quelle: GOV - 1949EreignisEreignis
Aus den westlichen Besatzungszonen entstand am 23. Mai 1949 die Bundesrepublik Deutschland. Aus der sowjetischen Zone entstand am 7. Oktober 1949 die DDR.
4Beleg anzeigen
- 4 „Der Gründung der Bundesrepublik als demokratischer westdeutscher Teilstaat mit Westbindung am 23. Mai 1949 folgte die Gründung der sozialistischen Deutschen Demokratischen Republik (DDR) am 7. Oktober 1949 als ostdeutscher Teilstaat unter sowjetischer Hegemonie.“ – Wikipedia: Deutschland
- 4 „Die DDR ging aus der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) hervor, die infolge der Besetzung und Teilung Deutschlands nach 1945 zustande gekommen war.“ – Wikipedia: Deutsche Demokratische Republik
- 1950EreignisEreignis
Die Großgemeinde Kamp-Lintfort erhielt am 12. Februar 1950 die Stadtrechte.
5Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 5 „Am 12. Februar 1950 wurden der Großgemeinde Kamp-Lintfort die Stadtrechte verliehen.“ – Wikipedia: Kamp-Lintfort
Findbuch · Verweise
Weiter forschen
Originale Akten, Karten und Zeitungen zu Kamp-Lintfort liegen in deutschen Archiven. Diese Suchen führen direkt dorthin.
- Deutsche Digitale Bibliothek: Kamp-Lintfort (öffnet in neuem Tab)
- Archivportal-D: Kamp-Lintfort (öffnet in neuem Tab)
- Deutsches Zeitungsportal: Kamp-Lintfort (öffnet in neuem Tab)
Archivalien in der Deutschen Digitalen Bibliothek
718 Objekte zu „Kamp-Lintfort“ laut DDB, die ersten 5:
- Kriegerdenkmal in Kamp-Lintfort (öffnet in neuem Tab) · Ansichtspostkarte · Stiftung Deutsches Historisches Museum
- Kamp-Lintfort (öffnet in neuem Tab) · Kreisarchiv Viersen
- Kamp-Lintfort (öffnet in neuem Tab) · Bildband · Deutsche Nationalbibliothek
- Walzenschrämlader, Zeche Friedrich Heinrich, Kamp-Lintfort (öffnet in neuem Tab) · Dia · Montanhistorisches Dokumentationszentrum
- Walzschrämlader, Zeche Friedrich Heinrich, Kamp-Lintfort (öffnet in neuem Tab) · Dia · Montanhistorisches Dokumentationszentrum
Ortsname
Der Name Kamp stammt vom lateinischen campus und bedeutet „Feld“. Aus dem Altfränkischen stammt der Name Lintfort, der so viel wie „Saum des Moores“ bedeutet.
6Beleg anzeigen
- 6 „Der Name Kamp stammt vom lateinischen campus und bedeutet „Feld“.“ – Wikipedia: Kamp-Lintfort
Siedlung
- 1123Gesichert
Zisterzienser
7Beleg anzeigen
- 7 „Am 31. Januar 1123 (damals wurde noch der Osterstil angewandt, deshalb gibt es auch Schriften, die das Jahr 1122 angeben) wurde mit Unterstützung des Kölner Erzbischofs Friedrich I. das erste Zisterzienserkloster auf deutschem Boden gegründet.“ – Wikipedia: Kamp-Lintfort
Volk ist nicht gleich Gene ist nicht gleich Sprache.
Ersterwähnung
Der Ort wird erstmals im Jahr 856 erwähnt.
8Beleg anzeigen
- 8 „Die früheste schriftliche Erwähnung des Ortes stammt aus dem Jahr 856: ter eke in boicholt.“ – Wikipedia: Kamp-Lintfort
Das nächste runde Jubiläum: 2056 (1.200 Jahre).
Historische Ansichten
(Bildseite öffnet in neuem Tab)
Kloster, Kamp-Lintfort: Innenansicht (aus: Skizzen- und Fotoalbum 11) · Museum of Architecture at Berlin Institute of Technology · gemeinfrei (Bildseite öffnet in neuem Tab)
Reiseskizzenbuch 1828: Kloster Kamp, Kamp-Lintfort: Perspektivische Ansicht Kloster Kamp · Museum of Architecture at Berlin Institute of Technology · gemeinfrei
Quellen dieser Akte (9 Quellen aus 5 Einrichtungen)
Aktenvermerk
Quellen dieser Akte
9 Quellen aus 5 Einrichtungen
Für Kamp-Lintfort ausgewertet: 9 Quellen · 2 historische Ansichten · Ersterwähnung (856) belegt in Wikipedia: Kamp-Lintfort.
Normdaten
Ortsverzeichnisse
- GOV, Geschichtliches Orts-Verzeichnis: Kamp-Lintfort (CC BY-SA 4.0)
Lexika
- Wikipedia: Kamp-Lintfort und 4 weitere Artikel (CC BY-SA 4.0)
Historische Ansichten
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Daten: GOV – Geschichtliches Orts-Verzeichnis (CC BY-SA 4.0), Wikidata (CC0), Wikipedia-Artikel: de.wikipedia.org/wiki/Kamp-Lintfort (CC BY-SA 4.0).
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