Kirchanschöring
Auf einen Blick
Lange vor der ersten Erwähnung lebten hier wahrscheinlich Kelten, später Römer und Bajuwaren.
Die große Zahl
Seit 962 gehörte Kirchanschöring zu 8 verschiedenen Herrschaften.
Belegt mit 23 Quellen aus Archiven, Bibliotheken, Normdaten und Ortsverzeichnissen
Mehr als 85 % der Orte in unserer Sammlung hatten weniger Herrschaften.
Zeitreise
Wärst du 1810 hier geboren, wärst du Bayer gewesen.
- Dein Ururgroßvater (geb. 1850): Bayer
- Dein Urgroßvater (1890): Deutscher
- Dein Großvater (1930): Deutscher
Mit dem Ort eines Freundes vergleichen
Ortsakte · Nr. GA-0265312
Auch bekannt alsКирханшёринг
Heute: Landkreis Traunstein, Deutschland
Die Kurzfassung
Dein Ort ist Kirchanschöring (Landkreis Traunstein). Lange vor der ersten Erwähnung lebten hier wahrscheinlich Kelten, später Römer und Bajuwaren. Dort leben rund 3.332 Menschen (Stand 2025). Dein Ort liegt im Rupertiwinkel und grenzt mit seinen Gemeindeteilen Wolkersdorf und Lampoding an das Ostufer des Waginger Sees. Dein Ort gehört zur Interkommunalen Kooperation Salzachtal, einer von 21 bundesweiten Modellregionen für regionale Daseinsvorsorge.
Lage
Lage: Landkreis Traunstein, Deutschland · 47,95° N, 12,833° O · Karte bei OpenStreetMap (öffnet in neuem Tab)
Vor der ersten Erwähnung – ungefähr
- ca. 5500 – 4900 v. Chr.Bandkeramik-Kultur (Jungsteinzeit)VermutungUm 5500 v. Chr. erreichte die Bandkeramik vermutlich auch diese Gegend; ihre jüngste Phase reichte bis etwa 4900 v. Chr.
1Beleg anzeigen
- 1 „Die Bandkeramik erreichte die nördlichen Lössgrenzen in Mitteleuropa ab 5600 bis 5500 v. Chr. Nach einigen gängigen Lehrmeinungen ging sie aus dem Starčevo-Körös-Kulturkomplex hervor.“ – Wikipedia: Linearbandkeramische Kultur
- 1 „um 5100 bis 4900 v. Chr.: jüngste LBK (Überschneidungen mit jüngerer LBK).“ – Wikipedia: Linearbandkeramische Kultur
- ca. 1300 – 800 v. Chr.Urnenfelderkultur (Bronzezeit)VermutungVon etwa 1300 bis 800 v. Chr. gehörte die Gegend vermutlich zum Einflussbereich der Urnenfelderkultur.
2Beleg anzeigen
- 2 „Sie bestand etwa von 1300 bis 800 v. Chr. (in der Urnenfelderzeit).“ – Wikipedia: Urnenfelderkultur
- 2 „Die Grenzen zwischen ihrem Verbreitungsgebiet im engeren Sinne und Regionen, die lediglich unter mehr oder weniger starkem Einfluss der Urnenfelderkultur standen, sind dabei nicht immer deutlich zu ziehen, zumal sie sich im Verlauf der Spätbronzezeit mehrfach verschieben.“ – Wikipedia: Urnenfelderkultur
- ca. 800 – 450 v. Chr.Hallstattkultur (ältere Eisenzeit)VermutungVon etwa 800 bis 450 v. Chr. gehörte die Gegend vermutlich zur Hallstattkultur, der älteren Eisenzeit.
3Beleg anzeigen
- 3 „Als Hallstattzeit, Ältere Eisenzeit oder Hallstattkultur wird die ältere vorrömische Eisenzeit in weiten Teilen Europas ab etwa 800 v. Chr. bezeichnet.“ – Wikipedia: Hallstattkultur
- 3 „Die Grenze zur nachfolgenden Latènezeit wird mit 450 v. Chr. angegeben, wobei sich der Übergang fließend über mehrere Jahrzehnte erstreckte.“ – Wikipedia: Hallstattkultur
- ca. 450 – 40 v. Chr.Kelten (Latène-Kultur)ungefährZwischen etwa 450 und 40 v. Chr. gehörte die Gegend wahrscheinlich zum Verbreitungsgebiet der Latène-Kultur, die man den Kelten zuschreibt.
4Beleg anzeigen
- 4 „Diese war zwischen 450 v. Chr. und 40 v. Chr. in Frankreich, der nordalpinen Schweiz, Süddeutschland bis zu den Mittelgebirgen, Österreich, der Tschechischen Republik und Teilen Ungarns verbreitet.“ – Wikipedia: La-Tène-Kultur
- 4 „Träger der Latènekultur sind die seit dem 5. Jahrhundert v. Chr. in griechischen, später auch in römischen Quellen genannten Kelten.“ – Wikipedia: La-Tène-Kultur
- ca. 15 v. Chr. – 470Römer (Provinz Raetien)ungefährSeit 15 v. Chr. gehörte der Raum südlich der Donau wahrscheinlich zur römischen Provinz Raetien; um 470 räumten die Römer die letzten Lager.
5Beleg anzeigen
- 5 „Der römische Feldherr Drusus (Stiefsohn des Augustus) zog 15 v. Chr. mit einem Heer über den Brennerpass sowie flankierend über den Reschenpass in das Gebiet nördlich der Alpen.“ – Wikipedia: Raetia
- 5 „Ihr zufolge wurden zuletzt gegen 470 die noch römisch geprägten Militärlager Quintanis (Künzing) und Batavis (Castra Batava, Passau) der Raetia secunda geräumt, in der Tat unter dem Eindruck ständiger Überfälle durch plündernde Alamannen; archäologisch wird dies mit Abstrichen bestätigt.“ – Wikipedia: Raetia
- ab ca. 530BajuwarenungefährSeit etwa 530 siedelten hier wahrscheinlich die Bajuwaren; um 700 bestand ein bajuwarisches Herzogtum mit Bistümern.
6Beleg anzeigen
- 6 „Etwa nach 530 änderte sich die Tradition der Grabbeigaben in bairischen Reihengräbern.“ – Wikipedia: Bajuwaren
- 6 „Um das Jahr 700 wurden katholische Bistümer im bajuwarischen Herzogtum eingerichtet, das älteste davon Salzburg (696), später Regensburg (um 700), Freising (716), Passau (739) und Eichstätt (Mitte/2.“ – Wikipedia: Bajuwaren
- ungefährOrtsname (germanisch)wahrscheinlichDer Ortsname ist wahrscheinlich germanischen Ursprungs. Der Name geht wahrscheinlich auf Ansheri oder Anskar zurück, einen Mann, der mit seinen Leuten hier siedelte.
7Beleg anzeigen
- 7 „Der Name geht wahrscheinlich auf den Namen Ansheri oder Anskar zurück, das bedeutet, der Ort wurde nach einem Mann benannt, der so hieß und der mit seinen Leuten hier siedelte.“ – Wikipedia: Kirchanschöring
Grenz-Zeitleiste
- 798 – 961keine Angabe
Für diese Zeit liegen uns keine gesicherten Angaben zur Herrschaft vor.
- 798EreignisEreignis
Kirchanschöring wird 798 erstmals erwähnt.
8Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 8 „Kirchanschöring wurde erstmals 798/800 als „Ansheringen“ in den Breves Notitiae erwähnt.“ – Wikipedia: Kirchanschöring
- 962 – 1180Heiliges Römisches ReichHeiliges Römisches Reich
Von 962 bis 1180 gehörte Kirchanschöring zum Heiligen Römischen Reich.
9Beleg anzeigen
- 9 „Mit seiner Kaiserkrönung am 2. Februar 962 in Rom knüpfte Otto I., wie 162 Jahre zuvor Karl der Große, an die Idee des erneuerten Römerreiches an.“ – Wikipedia: Heiliges Römisches Reich
- 9 „Das Heilige Römische Reich erlosch am 6. August 1806 mit der Niederlegung der Reichskrone durch Kaiser Franz II.“ – Wikipedia: Heiliges Römisches Reich
- 962EreignisEreignis
Otto I. ließ sich am 2. Februar 962 in Rom zum Kaiser krönen. Das Reich erlosch am 6. August 1806, als Kaiser Franz II. die Reichskrone niederlegte.
10Beleg anzeigen
- 10 „Mit seiner Kaiserkrönung am 2. Februar 962 in Rom knüpfte Otto I., wie 162 Jahre zuvor Karl der Große, an die Idee des erneuerten Römerreiches an.“ – Wikipedia: Heiliges Römisches Reich
- 10 „Das Heilige Römische Reich erlosch am 6. August 1806 mit der Niederlegung der Reichskrone durch Kaiser Franz II.“ – Wikipedia: Heiliges Römisches Reich
- 1180 – 1623Herzogtum BayernHerzogtum Bayern
Von 1180 bis 1623 gehörte Kirchanschöring zum Herzogtum Bayern.
11Beleg anzeigen
- 11 „Von 1180 bis 1918 stellten die Wittelsbacher die Herrscher Bayerns, zunächst als Herzöge, später als Kurfürsten und Könige.“ – Wikipedia: Herzogtum Bayern
- 11 „1623 erfolgte der Aufstieg Bayerns zum Kurfürstentum.“ – Wikipedia: Herzogtum Bayern
- 1180EreignisEreignis
Seit 1180 stellten die Wittelsbacher die Herrscher Bayerns. 1623 stieg das Herzogtum Bayern zum Kurfürstentum auf.
12Beleg anzeigen
- 12 „Von 1180 bis 1918 stellten die Wittelsbacher die Herrscher Bayerns, zunächst als Herzöge, später als Kurfürsten und Könige.“ – Wikipedia: Herzogtum Bayern
- 12 „1623 erfolgte der Aufstieg Bayerns zum Kurfürstentum.“ – Wikipedia: Herzogtum Bayern
- 1623 – 1806Kurfürstentum BayernKurfürstentum Bayern
Von 1623 bis 1806 gehörte Kirchanschöring zum Kurfürstentum Bayern.
13Beleg anzeigen
- 13 „Kurfürstentum Bayern bezeichnet das Herzogtum Bayern seit der Erlangung der Kurwürde für die Herzöge von Bayern im Jahr 1623 bis zum Erlöschen der bayerischen Kurwürde 1806.“ – Wikipedia: Kurfürstentum Bayern
- 13 „Als Dank erhielt Herzog Maximilian I. von Bayern 1623 die persönliche Kurfürstenwürde und 1628 die erbliche Kurwürde sowie die ihm zunächst verpfändeten kurpfälzischen Teile der Oberpfalz als Kriegsentschädigung.“ – Wikipedia: Kurfürstentum Bayern
- 1623EreignisEreignis
Herzog Maximilian I. von Bayern erhielt 1623 die persönliche Kurfürstenwürde. Die bayerische Kurwürde erlosch 1806.
14Beleg anzeigen
- 14 „Kurfürstentum Bayern bezeichnet das Herzogtum Bayern seit der Erlangung der Kurwürde für die Herzöge von Bayern im Jahr 1623 bis zum Erlöschen der bayerischen Kurwürde 1806.“ – Wikipedia: Kurfürstentum Bayern
- 14 „Als Dank erhielt Herzog Maximilian I. von Bayern 1623 die persönliche Kurfürstenwürde und 1628 die erbliche Kurwürde sowie die ihm zunächst verpfändeten kurpfälzischen Teile der Oberpfalz als Kriegsentschädigung.“ – Wikipedia: Kurfürstentum Bayern
- 1685EreignisEreignis
In Kirchanschöring wurde die erste Schule erwähnt.
15Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 15 „Schon 1685 wurde in Kirchanschöring die erste Schule erwähnt.“ – Wikipedia: Kirchanschöring
- 1806 – 1811BayernBayern
Von 1806 bis 1811 gehörte Kirchanschöring zu Bayern.
16Beleg anzeigen
- 16 „Am 1. Januar 1806 erfolgte in München die Proklamation von Kurfürst Maximilian IV. zu König Maximilian I.“ – Wikipedia: Königreich Bayern
- 16 „Das Königreich existierte bis in das Jahr 1918, als sein letzter König Ludwig III. aufgrund der Novemberrevolution am Ende des Ersten Weltkrieges das Land verließ und ins Exil flüchtete.“ – Wikipedia: Königreich Bayern
- 1806EreignisEreignis
Auf Initiative Napoleons entstand 1806 der Rheinbund, eine Konföderation deutscher Staaten. Diese Staaten traten aus dem Verband des Heiligen Römischen Reiches aus. Der Rheinbund brach 1813 nach der Niederlage Napoleons in der Völkerschlacht bei Leipzig zusammen.
17Beleg anzeigen
- 17 „war eine auf Initiative des französischen Kaisers Napoleon 1806 in Paris gebildete Konföderation deutscher Staaten, die mit der Gründung dieses Bündnisses aus dem Verband des Heiligen Römischen Reiches austraten.“ – Wikipedia: Rheinbund
- 17 „Er brach nach der Niederlage Napoleons in der Völkerschlacht bei Leipzig 1813 zusammen.“ – Wikipedia: Rheinbund
- 1806EreignisEreignis
Bayern proklamierte am 1. Januar 1806 in München seinen Kurfürsten zum König. Das Königreich bestand bis 1918.
18Beleg anzeigen
- 18 „Am 1. Januar 1806 erfolgte in München die Proklamation von Kurfürst Maximilian IV. zu König Maximilian I.“ – Wikipedia: Königreich Bayern
- 18 „Das Königreich existierte bis in das Jahr 1918, als sein letzter König Ludwig III. aufgrund der Novemberrevolution am Ende des Ersten Weltkrieges das Land verließ und ins Exil flüchtete.“ – Wikipedia: Königreich Bayern
- 1808EreignisEreignis
Archivale zu Kirchanschöring: „Kirchanschöring: Frühe Kataster ab 1808. Besitzfassionen (Gewerbefassionen)“.
19Beleg (Staatsarchiv München) anzeigen
- 19 „Kirchanschöring: Frühe Kataster ab 1808. Besitzfassionen (Gewerbefassionen) (Staatsarchiv München), Laufzeit ab 1808“ – DDB: Staatsarchiv München
- 1811 – 1817Pfalz-BaiernPfalz-Baiern
Von 1811 bis 1817 gehörte Kirchanschöring zu Pfalz-Baiern.
Quelle: GOV - 1814EreignisEreignis
Der Wiener Kongress dauerte vom 18. September 1814 bis zum 9. Juni 1815. Er ordnete nach der Niederlage Napoleons Europa neu und legte zahlreiche Grenzen neu fest.
20Beleg anzeigen
- 20 „Der Wiener Kongress, der vom 18. September 1814 bis zum 9. Juni 1815 stattfand, ordnete nach der Niederlage Napoleon Bonapartes in den Koalitionskriegen Europa neu.“ – Wikipedia: Wiener Kongress
- 20 „legte der Kongress wiederum zahlreiche Grenzen neu fest und schuf neue Staaten.“ – Wikipedia: Wiener Kongress
- 1816EreignisEreignis
Als Salzburg zum zweiten Mal an Österreich angegliedert wurde, blieb das Gebiet westlich von Saalach und Salzach bei Bayern und wurde später Rupertiwinkel genannt.
21Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 21 „Als Salzburg 1816 zum zweiten Mal an Österreich angegliedert wurde, trennte man das Gebiet westlich von Saalach und Salzach, in dem Kirchanschöring liegt, ab. Dieses Gebiet blieb bei Bayern und wurde später Rupertiwinkel genannt.“ – Wikipedia: Kirchanschöring
- 1817 – 1862BayernBayern
Von 1817 bis 1862 gehörte Kirchanschöring zu Bayern.
22Beleg anzeigen
- 22 „Am 1. Januar 1806 erfolgte in München die Proklamation von Kurfürst Maximilian IV. zu König Maximilian I.“ – Wikipedia: Königreich Bayern
- 22 „Das Königreich existierte bis in das Jahr 1918, als sein letzter König Ludwig III. aufgrund der Novemberrevolution am Ende des Ersten Weltkrieges das Land verließ und ins Exil flüchtete.“ – Wikipedia: Königreich Bayern
- 1853EreignisEreignis
Archivale zu Kirchanschöring: „Kirchanschöring: Grundsteuerkataster 1853. Grundsteuerkataster-Umschreibheft“.
23Beleg (Staatsarchiv München) anzeigen
- 23 „Kirchanschöring: Grundsteuerkataster 1853. Grundsteuerkataster-Umschreibheft (Staatsarchiv München), Laufzeit ab 1853“ – DDB: Staatsarchiv München
- 1862 – 1870Pfalz-BaiernPfalz-Baiern
Von 1862 bis 1870 gehörte Kirchanschöring zu Pfalz-Baiern.
Quelle: GOV - 1871 – 1945Deutsches ReichDeutsches Reich
Von 1871 bis 1945 gehörte Kirchanschöring zum Deutschen Reich.
Quelle: GOV - 1929EreignisEreignis
Archivale zu Kirchanschöring: „Kirchanschöring: Erneuertes Grundsteuerkataster 1929. Grundsteuerkataster-Umschreibheft“.
24Beleg (Staatsarchiv München) anzeigen
- 24 „Kirchanschöring: Erneuertes Grundsteuerkataster 1929. Grundsteuerkataster-Umschreibheft (Staatsarchiv München), Laufzeit ab 1929“ – DDB: Staatsarchiv München
- 1945EreignisEreignis
Nach der Kapitulation des Deutschen Reichs im Mai 1945 übernahmen die Siegermächte die Regierungsgewalt und teilten Deutschland in Besatzungszonen. Kirchanschöring lag in der US-Besatzungszone.
25Beleg anzeigen
- 25 „Nach der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Streitkräfte am 8. Mai 1945 und der Verhaftung der Geschäftsführenden Reichsregierung am 23. Mai hatten die Siegermächte am 5. Juni mit der Berliner Deklaration und der Feststellung der Besatzungszonen sowie der Einsetzung eines alliierten Kontrollrates offiziell die Regierungsgewalt in Deutschland übernommen.“ – Wikipedia: Potsdamer Konferenz
- 25 „Der Gründung der Bundesrepublik als demokratischer westdeutscher Teilstaat mit Westbindung am 23. Mai 1949 folgte die Gründung der sozialistischen Deutschen Demokratischen Republik (DDR) am 7. Oktober 1949 als ostdeutscher Teilstaat unter sowjetischer Hegemonie.“ – Wikipedia: Deutschland
- 1946 – 1949US-BesatzungszoneUS-Besatzungszone
Von 1946 bis 1949 gehörte Kirchanschöring zur US-Besatzungszone.
Quelle: GOV - 1949 – heuteBundesrepublik DeutschlandBundesrepublik Deutschland
Seit 1949 gehört Kirchanschöring zur Bundesrepublik Deutschland.
Quelle: GOV - 1949EreignisEreignis
Aus den westlichen Besatzungszonen entstand am 23. Mai 1949 die Bundesrepublik Deutschland. Aus der sowjetischen Zone entstand am 7. Oktober 1949 die DDR.
26Beleg anzeigen
- 26 „Der Gründung der Bundesrepublik als demokratischer westdeutscher Teilstaat mit Westbindung am 23. Mai 1949 folgte die Gründung der sozialistischen Deutschen Demokratischen Republik (DDR) am 7. Oktober 1949 als ostdeutscher Teilstaat unter sowjetischer Hegemonie.“ – Wikipedia: Deutschland
- 26 „Die DDR ging aus der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) hervor, die infolge der Besetzung und Teilung Deutschlands nach 1945 zustande gekommen war.“ – Wikipedia: Deutsche Demokratische Republik
- 1972EreignisEreignis
Kirchanschöring wurde vom aufgelösten Landkreis Laufen in den Landkreis Traunstein umgegliedert.
27Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 27 „Am 1. Juli 1972 wurde Kirchanschöring vom aufgelösten Landkreis Laufen in den Landkreis Traunstein umgegliedert.“ – Wikipedia: Kirchanschöring
- 1972EreignisEreignis
Die Gemeinde Lampoding wurde nach Kirchanschöring eingegliedert.
28Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 28 „Am 1. Januar 1972 wurde die Gemeinde Lampoding eingegliedert.“ – Wikipedia: Kirchanschöring
- 2005EreignisEreignis
Kirchanschöring erhielt die Goldmedaille im Bundesentscheid Unser Dorf soll schöner werden, unser Dorf hat Zukunft.
29Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 29 „Im Jahre 2005 erhielt Kirchanschöring im Bundesentscheid Unser Dorf soll schöner werden, unser Dorf hat Zukunft die Goldmedaille.“ – Wikipedia: Kirchanschöring
Findbuch · Verweise
Weiter forschen
Originale Akten, Karten und Zeitungen zu Kirchanschöring liegen in deutschen Archiven. Diese Suchen führen direkt dorthin.
- Deutsche Digitale Bibliothek: Kirchanschöring (öffnet in neuem Tab)
- Archivportal-D: Kirchanschöring (öffnet in neuem Tab)
- Deutsches Zeitungsportal: Kirchanschöring (öffnet in neuem Tab)
Archivalien in der Deutschen Digitalen Bibliothek
224 Objekte zu „Kirchanschöring“ laut DDB, die ersten 5:
- Kriegerdenkmal in Kirchanschöring (öffnet in neuem Tab) · Ansichtspostkarte · Stiftung Deutsches Historisches Museum
- Heimatbuch Kirchanschöring (öffnet in neuem Tab) · Deutsche Nationalbibliothek
- Kirchanschöring: Häusersteuerkataster (öffnet in neuem Tab) · Amtsbücher, Register und Grundbücher · Staatsarchiv München
- Heimatbuch Kirchanschöring Lampoding (öffnet in neuem Tab) · Festschrift · Deutsche Nationalbibliothek
- Außenrestaurierung der Pfarrkirche Kirchanschöring (öffnet in neuem Tab) · Akten · Staatsarchiv München
Ortsname
Der Name geht wahrscheinlich auf Ansheri oder Anskar zurück, einen Mann, der mit seinen Leuten hier siedelte. Die Endung „ing“ weist den Ort als bajuwarische Gründung aus.
30Beleg anzeigen
- 30 „Der Name geht wahrscheinlich auf den Namen Ansheri oder Anskar zurück, das bedeutet, der Ort wurde nach einem Mann benannt, der so hieß und der mit seinen Leuten hier siedelte.“ – Wikipedia: Kirchanschöring
Siedlung
- FrühmittelalterWahrscheinlich
Bajuwaren
31Beleg anzeigen
- 31 „Die Endung „ing“ weist den Ort als bajuwarische Gründung aus.“ – Wikipedia: Kirchanschöring
Volk ist nicht gleich Gene ist nicht gleich Sprache.
Ersterwähnung
Der Ort wird erstmals im Jahr 798 erwähnt.
32Beleg anzeigen
- 32 „Kirchanschöring wurde erstmals 798/800 als „Ansheringen“ in den Breves Notitiae erwähnt.“ – Wikipedia: Kirchanschöring
Das nächste runde Jubiläum: 2048 (1.250 Jahre).
Quellen dieser Akte (23 Quellen aus 6 Einrichtungen)
Aktenvermerk
Quellen dieser Akte
23 Quellen aus 6 Einrichtungen
Für Kirchanschöring ausgewertet: 23 Quellen · 3 Archivfunde · Ersterwähnung (798) belegt in Wikipedia: Kirchanschöring.
Archive
- Kirchanschöring: Frühe Kataster ab 1808. Besitzfassionen (Gewerbefassionen) (1808, Staatsarchiv München, CC0)
- Kirchanschöring: Grundsteuerkataster 1853. Grundsteuerkataster-Umschreibheft (1853, Staatsarchiv München, CC0)
- Kirchanschöring: Erneuertes Grundsteuerkataster 1929. Grundsteuerkataster-Umschreibheft (1929, Staatsarchiv München, CC0)
Bibliotheken
- 747/748. Friedolfing, Laufen / Bearbeitet im Bayer. Topographischen Bureau. (1900) (1900, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)„Katalog der Deutschen Nationalbibliothek, Schlagwort „Kirchanschöring“: 1 Katalogeinträge bis 1960; bei gleichnamigen Orten können Titel einem anderen Ort gelten.“
Normdaten
- Wikidata Q265312: Kirchanschöring (CC0)
- GND 4098415-1: Kirchanschöring (Gemeinsame Normdatei (DNB), CC0)
Ortsverzeichnisse
- GOV, Geschichtliches Orts-Verzeichnis: Kirchanschöring (CC BY-SA 4.0)
Lexika
- Wikipedia: Kirchanschöring und 15 weitere Artikel (CC BY-SA 4.0)
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Daten: GOV – Geschichtliches Orts-Verzeichnis (CC BY-SA 4.0), Wikidata (CC0), Wikipedia-Artikel: de.wikipedia.org/wiki/Kirchanschöring (CC BY-SA 4.0).
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