Krieschow
Auf einen Blick
Lange vor der ersten Erwähnung lebten hier wahrscheinlich Elbgermanen, später Slawen.
Die große Zahl
Seit 1315 gehörte Krieschow zu 9 verschiedenen Herrschaften.
Belegt mit 24 Quellen aus Archiven, Bibliotheken, Normdaten und Ortsverzeichnissen
Mehr als 95 % der Orte in unserer Sammlung hatten weniger Herrschaften.
Zeitreise
Wärst du 1810 hier geboren, wärst du Sachse gewesen.
- Dein Ururgroßvater (geb. 1850): Preuße
- Dein Urgroßvater (1890): Deutscher
- Dein Großvater (1930): Deutscher
Mit dem Ort eines Freundes vergleichen
Ortsakte · Nr. GA-0165050
Auch bekannt alsKśišow, Ксишов, Кришов
Heute: Kolkwitz/Gołkojce, Deutschland
Die Kurzfassung
Dein Ort ist Krieschow (Kolkwitz/Gołkojce). Lange vor der ersten Erwähnung lebten hier wahrscheinlich Elbgermanen, später Slawen. Dort leben rund 561 Menschen (Stand 2006). Dein Ort liegt an der Kzschischoka, wo schon 1000 v. Chr. Menschen siedelten. Dein Ort trägt einen slawischen Namen, der auf einen ehemaligen Besitzer oder Gründer hinweist. Dein Ort gehörte lange zur Herrschaft Cottbus, die als Exklave vom sächsischen Gebiet umgeben war.
Lage
Lage: Kolkwitz/Gołkojce, Deutschland · 51,755° N, 14,148° O · Karte bei OpenStreetMap (öffnet in neuem Tab)
Vor der ersten Erwähnung – ungefähr
- ca. 1000 v. Chr.slawische VorgängerbesiedlungwahrscheinlichEine Besiedlung des Ortes bestand wahrscheinlich schon 1000 v. Chr.
1Beleg anzeigen
- 1 „Bei Ausgrabungsarbeiten im Jahre 1988 an der Niederung der Kzschischoka wurden ein Gräberfeld sowie zerstörte Grabanlagen gefunden, die darauf schließen lassen, dass eine Besiedlung dieses Fleckens schon 1000 v. Chr. vorhanden gewesen war.“ – Wikipedia: Krieschow
- ca. 600 v. Chr. – 0Jastorf-Kultur (Vorläufer der Elbgermanen)ungefährVon etwa 600 v. Chr. bis zur Zeitenwende gehörte die Gegend wahrscheinlich zum Gebiet der Jastorf-Kultur, der Vorgängerin der Elbgermanen.
2Beleg anzeigen
- 2 „Die Jastorf-Kultur ist eine nordmitteleuropäische archäologische Kulturgruppe aus der Zeit von etwa 600 v. Chr. bis zur Zeitenwende (vorrömische Eisenzeit), die als Vorgängerkultur der Elbgermanen angesehen wird.“ – Wikipedia: Jastorf-Kultur
- ca. 100 – 300Semnonen (Elbgermanen)ungefährUm 100 n. Chr. siedelten zwischen Elbe und Oder wahrscheinlich die Semnonen; im dritten Jahrhundert verließen sie bis auf Restgruppen ihre Heimat und gingen in den Alamannen auf.
3Beleg anzeigen
- 3 „Um 100 n. Chr. lag ihr Siedlungsgebiet im Raum zwischen Elbe und Oder sowie von den Westsudeten bis an die Havel, zeitweise auch jenseits von Oder und Warthe.“ – Wikipedia: Semnonen
- 3 „Ab dem dritten Jahrhundert verließen die Semnonen, bis auf Restgruppen ihre Heimat an Havel und Spree in Richtung Oberrhein und gingen in den Alamannen auf.“ – Wikipedia: Semnonen
- ca. 700 – 1150Slawen (östlich von Elbe und Saale)ungefährAb etwa 700 siedelten östlich von Elbe und Saale wahrscheinlich slawische Gruppen; bis etwa 1150 erfolgte die Eroberung dieses Landes.
4Beleg anzeigen
- 4 „Da nur vereinzelte dendrochronologische Daten bis in die Zeit vor 700 zurückreichen, ist von einem eher zurückhaltenden Beginn der slawischen Landnahme am Ende des 7.“ – Wikipedia: Obotriten
- 4 „Entsprechend formulierte Fritze 1980: Als Germania Slavica bezeichnen wir „den Bereich der mittelalterlichen deutschen Ostsiedlung in den slawisch besiedelten Gebieten östlich von Elbe und Saale, soweit er sprachlich germanisiert worden ist“.“ – Wikipedia: Germania Slavica
- 4 „In den Regionen zwischen Elbe und Oder sowie im Baltikum trug der Prozess gerade zu Anfang bis etwa 1150 Züge einer Eroberung und gewaltsamen Missionierung; andernorts zeichnete sich durch die Initiative einheimischer Grundherren eine eher friedliche Besiedlung ab.“ – Wikipedia: Deutsche Ostsiedlung
- ab ca. 1124OstsiedlungungefährSeit 1124 siedelten Flamen und Niederländer im Norden; um 1159/60 durften niederländische Siedler ehemals slawische Dörfer besetzen (Ostsiedlung).
5Beleg anzeigen
- 5 „Seit 1124 kam es zu ersten Ansiedlungen von Flamen und Niederländern in Norddeutschland bis zur Eider.“ – Wikipedia: Deutsche Ostsiedlung
- 5 „So gewährte Albrecht der Bär im Jahr 1159/60 niederländischen Siedlern das Recht, ehemalige Siedlungen der Slawen in Besitz zu nehmen.“ – Wikipedia: Deutsche Ostsiedlung
- ungefährOrtsname (slawisch)belegtDer Ortsname ist slawischen Ursprungs. Der Name geht auf einen slawischen Personennamen zurück, der sich mit „Krummnase“ übersetzen lässt.
6Beleg anzeigen
- 6 „Der Ortsname geht auf einen slawischen Personennamen zurück, der sich mit „Krummnase“ übersetzen lässt und auf einen ehemaligen Besitzer oder den Gründer des Ortes hindeutet.“ – Wikipedia: Krieschow
Grenz-Zeitleiste
- 1315 – 1423Markgrafschaft MeißenMarkgrafschaft Meißen
Von 1315 bis 1423 gehörte Krieschow zur Markgrafschaft Meißen.
7Beleg anzeigen
- 7 „Die Mark wurde im 10. Jahrhundert gegründet, stand ab 1089 unter der wettinischen Herrschaft, und ging 1423 (durch kaiserliche Belehnung Friedrichs des Streitbaren für seinen Einsatz gegen die Hussiten) im Kurfürstentum Sachsen auf.“ – Wikipedia: Markgrafschaft Meißen
- 1423 – 1535Heiliges Römisches ReichHeiliges Römisches Reich
Von 1423 bis 1535 gehörte Krieschow zum Heiligen Römischen Reich.
8Beleg anzeigen
- 8 „Mit seiner Kaiserkrönung am 2. Februar 962 in Rom knüpfte Otto I., wie 162 Jahre zuvor Karl der Große, an die Idee des erneuerten Römerreiches an.“ – Wikipedia: Heiliges Römisches Reich
- 8 „Das Heilige Römische Reich erlosch am 6. August 1806 mit der Niederlegung der Reichskrone durch Kaiser Franz II.“ – Wikipedia: Heiliges Römisches Reich
- 1535 – 1570NeumarkNeumark
Von 1535 bis 1570 gehörte Krieschow zu Neumark.
Quelle: GOV - 1571 – 1807PreußenPreußen
Von 1571 bis 1807 gehörte Krieschow zu Preußen.
Quelle: GOV - 1701EreignisEreignis
Die Herrschaft Cottbus, zu der Krieschow gehörte, kam zum Königreich Preußen.
9Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 9 „Krieschow zählte zur kurfürstlich-brandenburgischen Herrschaft Cottbus, die als Exklave vom sächsischen Gebiet umgeben war und seit 1701 zum Königreich Preußen gehörte.“ – Wikipedia: Krieschow
- 1806EreignisEreignis
Auf Initiative Napoleons entstand 1806 der Rheinbund, eine Konföderation deutscher Staaten. Diese Staaten traten aus dem Verband des Heiligen Römischen Reiches aus. Der Rheinbund brach 1813 nach der Niederlage Napoleons in der Völkerschlacht bei Leipzig zusammen.
10Beleg anzeigen
- 10 „war eine auf Initiative des französischen Kaisers Napoleon 1806 in Paris gebildete Konföderation deutscher Staaten, die mit der Gründung dieses Bündnisses aus dem Verband des Heiligen Römischen Reiches austraten.“ – Wikipedia: Rheinbund
- 10 „Er brach nach der Niederlage Napoleons in der Völkerschlacht bei Leipzig 1813 zusammen.“ – Wikipedia: Rheinbund
- 1807 – 1813SachsenSachsen
Von 1807 bis 1813 gehörte Krieschow zu Sachsen.
Quelle: GOV - 1813 – 1870PreußenPreußen
Von 1813 bis 1870 gehörte Krieschow zu Preußen.
Quelle: GOV - 1814EreignisEreignis
Der Wiener Kongress dauerte vom 18. September 1814 bis zum 9. Juni 1815. Er ordnete nach der Niederlage Napoleons Europa neu und legte zahlreiche Grenzen neu fest.
11Beleg anzeigen
- 11 „Der Wiener Kongress, der vom 18. September 1814 bis zum 9. Juni 1815 stattfand, ordnete nach der Niederlage Napoleon Bonapartes in den Koalitionskriegen Europa neu.“ – Wikipedia: Wiener Kongress
- 11 „legte der Kongress wiederum zahlreiche Grenzen neu fest und schuf neue Staaten.“ – Wikipedia: Wiener Kongress
- 1868EreignisEreignis
Die Herren von Winterfeld erwarben den Gutsbesitz Krieschow mit Wiesendorf.
12Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 12 „Im Jahr 1868 ging der Gutsbesitz Krieschow mit Wiesendorf in das Eigentum der Herren von Winterfeld über.“ – Wikipedia: Krieschow
- 1871 – 1945Deutsches ReichDeutsches Reich
Von 1871 bis 1945 gehörte Krieschow zum Deutschen Reich.
Quelle: GOV - 1917EreignisEreignis
Krieschow wurde an das Stromnetz angeschlossen.
13Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 13 „An das Stromnetz wurde Krieschow im Jahre 1917 angeschlossen.“ – Wikipedia: Krieschow
- 1928EreignisEreignis
Die Gemeinden Krieschow und Wiesendorf vereinigten sich zur Landgemeinde Krieschow-Wiesendorf.
14Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 14 „Am 1. Januar 1928 vereinigten sich die Gemeinden Krieschow und Wiesendorf zur Landgemeinde Krieschow-Wiesendorf.“ – Wikipedia: Krieschow
- 1945 – 1949Sowjetische BesatzungszoneSowjetische Besatzungszone
Von 1945 bis 1949 gehörte Krieschow zur Sowjetischen Besatzungszone.
Quelle: GOV - 1945EreignisEreignis
Nach der Kapitulation des Deutschen Reichs im Mai 1945 übernahmen die Siegermächte die Regierungsgewalt und teilten Deutschland in Besatzungszonen. Krieschow lag in der Sowjetischen Besatzungszone.
15Beleg anzeigen
- 15 „Nach der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Streitkräfte am 8. Mai 1945 und der Verhaftung der Geschäftsführenden Reichsregierung am 23. Mai hatten die Siegermächte am 5. Juni mit der Berliner Deklaration und der Feststellung der Besatzungszonen sowie der Einsetzung eines alliierten Kontrollrates offiziell die Regierungsgewalt in Deutschland übernommen.“ – Wikipedia: Potsdamer Konferenz
- 15 „Der Gründung der Bundesrepublik als demokratischer westdeutscher Teilstaat mit Westbindung am 23. Mai 1949 folgte die Gründung der sozialistischen Deutschen Demokratischen Republik (DDR) am 7. Oktober 1949 als ostdeutscher Teilstaat unter sowjetischer Hegemonie.“ – Wikipedia: Deutschland
- 1949 – 1990DDRDDR
Von 1949 bis 1990 gehörte Krieschow zu DDR.
Quelle: GOV - 1949EreignisEreignis
Aus den westlichen Besatzungszonen entstand am 23. Mai 1949 die Bundesrepublik Deutschland. Aus der sowjetischen Zone entstand am 7. Oktober 1949 die DDR.
16Beleg anzeigen
- 16 „Der Gründung der Bundesrepublik als demokratischer westdeutscher Teilstaat mit Westbindung am 23. Mai 1949 folgte die Gründung der sozialistischen Deutschen Demokratischen Republik (DDR) am 7. Oktober 1949 als ostdeutscher Teilstaat unter sowjetischer Hegemonie.“ – Wikipedia: Deutschland
- 16 „Die DDR ging aus der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) hervor, die infolge der Besetzung und Teilung Deutschlands nach 1945 zustande gekommen war.“ – Wikipedia: Deutsche Demokratische Republik
- 1990 – heuteBundesrepublik DeutschlandBundesrepublik Deutschland
Seit 1990 gehört Krieschow zur Bundesrepublik Deutschland.
Quelle: GOV - 1993EreignisEreignis
Krieschow-Wiesendorf wurde in die Großgemeinde Kolkwitz eingegliedert.
17Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 17 „Bei der Kreisreform in Brandenburg am 6. Dezember 1993 wurde Krieschow-Wiesendorf in die neu gebildete Großgemeinde Kolkwitz eingegliedert, die dem neu gebildeten Landkreis Spree-Neiße zugeordnet wurde.“ – Wikipedia: Krieschow
Findbuch · Verweise
Weiter forschen
Originale Akten, Karten und Zeitungen zu Krieschow liegen in deutschen Archiven. Diese Suchen führen direkt dorthin.
- Deutsche Digitale Bibliothek: Krieschow (öffnet in neuem Tab)
- Archivportal-D: Krieschow (öffnet in neuem Tab)
- Deutsches Zeitungsportal: Krieschow (öffnet in neuem Tab)
Archivalien in der Deutschen Digitalen Bibliothek
305 Objekte zu „Krieschow“ laut DDB, die ersten 5:
- Gutshaus, Krieschow (öffnet in neuem Tab) · Gutshaus · Deutsche Fotothek
- Dorfkirche, Krieschow (öffnet in neuem Tab) · Dorfkirche · Deutsche Fotothek
- Gutshaus, Krieschow (öffnet in neuem Tab) · Gutshaus · Deutsche Fotothek
- Straße, Krieschow (öffnet in neuem Tab) · Straße · Deutsche Fotothek
- Gutshaus, Krieschow (öffnet in neuem Tab) · Gutshaus · Deutsche Fotothek
Ortsname
Der Name geht auf einen slawischen Personennamen zurück, der sich mit „Krummnase“ übersetzen lässt.
18Beleg anzeigen
- 18 „Der Ortsname geht auf einen slawischen Personennamen zurück, der sich mit „Krummnase“ übersetzen lässt und auf einen ehemaligen Besitzer oder den Gründer des Ortes hindeutet.“ – Wikipedia: Krieschow
Siedlung
- 1000 v. Chr.Gesichert
slawische Besiedlung
19Beleg anzeigen
- 19 „Bei Ausgrabungsarbeiten im Jahre 1988 an der Niederung der Kzschischoka wurden ein Gräberfeld sowie zerstörte Grabanlagen gefunden, die darauf schließen lassen, dass eine Besiedlung dieses Fleckens schon 1000 v. Chr. vorhanden gewesen war.“ – Wikipedia: Krieschow
Volk ist nicht gleich Gene ist nicht gleich Sprache.
Ersterwähnung
Der Ort wird erstmals im Jahr 1315 erwähnt.
20Beleg anzeigen
- 20 „Am 29. September 1315 wurde Krissow auf einer Verkaufsurkunde das erste Mal urkundlich erwähnt.“ – Wikipedia: Krieschow
Das nächste runde Jubiläum: 2065 (750 Jahre).
Historische Ansichten
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Krieschow Kr. Cottbus, Tochterkirche von Papitz (HON II S. 67), mit Eichow, Kackrow, Limberg, Wiesendorf · Brandenburg Main State Archive · gemeinfrei (Bildseite öffnet in neuem Tab)
Georg und Christoph von Seyffertitz auf Krieschow, genannt die Füchse, verpfänden dem Domkapitel Lebus 20 rheinische Gulden jeweils zu Michaelis (29. September) fälligen Jahreszins für eine Summe von 300 rheinischen Gulden, deren Empfang sie bestätigen. Die Zinse sollen aus ihrem Dorf Krieschow von folgenden Höfen und Hufen erhoben werden: jeweils 1 1/2 Gulden von Mundra, dem schwarzen Lehmann, Bußling, Luckow, Günther, Hatzick, Stojahn, Mross, Lindenberg, Bußlin, dem weißen Lehmann, Duben sowie von Sietick 2 Gulden. Als Zahlungsort gilt Fürstenwalde. Bei Zahlungsverzögerung hat das Kapitel das Pfandrecht. Bei Wiedereinlösung gilt vierteljährige Kündigung. "geschriben und geben zu Furstenwald, an sante Gallen tage, nach Christi unsers herrn geburt funfczehenhundert und darnach im achten jare" · Brandenburg Main State Archive · gemeinfrei (Bildseite öffnet in neuem Tab)
Johann, Georg und Christoph von Seyffertitz auf Krieschow, genannt die Füchse, verpfänden mit Zustimmung Kurfürst Joachims [I.] und Albrechts [IV.], Markgrafen von Brandenburg, den Vikaren des Domkapitels Lebus 14 Gulden Jahreszins in märkischen Groschen für eine Summe von 200 rheinischen Gulden. Die Zinszahlung soll aus dem Dorf Krieschow wie folgt jeweils zu Martini (11. November) erhoben werden: vom Richter und den Zubehörungen des Gerichts 2 Gulden, vom Hof Matthias Glasicks 1 1/2 Gulden, vom Hof Thomas Krügers 4 1/2 Gulden, vom Hof Steffen Zernischs 1 1/2 Gulden und vom Hof Wenzel Nowaks 2 Gulden 8 Groschen. Bei Zahlungsverzögerung hat das Kapitel das Pfandrecht. Bei Wiedereinlösung gilt vierteljährige Kündigung. "geben zu Furstenwalde, nach Cristi unsers lieben herrn gebort im funfzehenhundertsten und im sebenden, am tahe Martini des heiligen bisschoffen" · Brandenburg Main State Archive · gemeinfrei
Quellen dieser Akte (24 Quellen aus 6 Einrichtungen)
Aktenvermerk
Quellen dieser Akte
24 Quellen aus 6 Einrichtungen
Für Krieschow ausgewertet: 24 Quellen · 1 Archivfund · 3 historische Ansichten · Ersterwähnung (1315) belegt in Wikipedia: Krieschow.
Archive
- Verpachtung der musikalischen Aufwartung in Krieschow, Brahmow und Milkersdorf an Mathes Bramick von 1776-1782 (1776, Brandenburgisches Landeshauptarchiv, CC0)
Bibliotheken
- [4250] = 2399. Vetschau (1912) (1912, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)„Katalog der Deutschen Nationalbibliothek, Schlagwort „Krieschow“: 7 Katalogeinträge bis 1960; bei gleichnamigen Orten können Titel einem anderen Ort gelten.“
- [4250] = 2399. Vetschau (1917) (1917, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- [4250] = 2399. Vetschau (1925) (1925, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- Erl.; Vetschau : Lfg. 268 = 2399 (1928) (1928, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- 2399 : Lfg. 268. Vetschau / geologisch und agronomisch bearb. durch J. Korn (1929) (1929, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
Normdaten
Ortsverzeichnisse
- GOV, Geschichtliches Orts-Verzeichnis: Krieschow (CC BY-SA 4.0)
Lexika
- Wikipedia: Krieschow und 12 weitere Artikel (CC BY-SA 4.0)
Historische Ansichten
- Krieschow Kr. Cottbus, Tochterkirche von Papitz (HON II S. 67), mit Eichow, Kackrow, Limberg, Wiesendorf (europeana.eu, CC0)„Quelle: Europeana“
- Georg und Christoph von Seyffertitz auf Krieschow, genannt die Füchse, verpfänden dem Domkapitel Lebus 20 rheinische Gulden jeweils zu Michaelis (29. September) fälligen Jahreszins für eine Summe von 300 rheinischen Gulden, deren Empfang sie bestätigen. Die Zinse sollen aus ihrem Dorf Krieschow von folgenden Höfen und Hufen erhoben werden: jeweils 1 1/2 Gulden von Mundra, dem schwarzen Lehmann, Bußling, Luckow, Günther, Hatzick, Stojahn, Mross, Lindenberg, Bußlin, dem weißen Lehmann, Duben sowie von Sietick 2 Gulden. Als Zahlungsort gilt Fürstenwalde. Bei Zahlungsverzögerung hat das Kapitel das Pfandrecht. Bei Wiedereinlösung gilt vierteljährige Kündigung. "geschriben und geben zu Furstenwald, an sante Gallen tage, nach Christi unsers herrn geburt funfczehenhundert und darnach im achten jare" (europeana.eu, CC0)
- Johann, Georg und Christoph von Seyffertitz auf Krieschow, genannt die Füchse, verpfänden mit Zustimmung Kurfürst Joachims [I.] und Albrechts [IV.], Markgrafen von Brandenburg, den Vikaren des Domkapitels Lebus 14 Gulden Jahreszins in märkischen Groschen für eine Summe von 200 rheinischen Gulden. Die Zinszahlung soll aus dem Dorf Krieschow wie folgt jeweils zu Martini (11. November) erhoben werden: vom Richter und den Zubehörungen des Gerichts 2 Gulden, vom Hof Matthias Glasicks 1 1/2 Gulden, vom Hof Thomas Krügers 4 1/2 Gulden, vom Hof Steffen Zernischs 1 1/2 Gulden und vom Hof Wenzel Nowaks 2 Gulden 8 Groschen. Bei Zahlungsverzögerung hat das Kapitel das Pfandrecht. Bei Wiedereinlösung gilt vierteljährige Kündigung. "geben zu Furstenwalde, nach Cristi unsers lieben herrn gebort im funfzehenhundertsten und im sebenden, am tahe Martini des heiligen bisschoffen" (europeana.eu, CC0)
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Daten: GOV – Geschichtliches Orts-Verzeichnis (CC BY-SA 4.0), Wikidata (CC0), Wikipedia-Artikel: de.wikipedia.org/wiki/Krieschow (CC BY-SA 4.0).
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