Laibstadt
Auf einen Blick
Lange vor der ersten Erwähnung lebten hier wahrscheinlich Kelten, später Bajuwaren.
Die große Zahl
Seit 1080 gehörte Laibstadt zu 9 verschiedenen Herrschaften.
Belegt mit 16 Quellen aus Archiven, Bibliotheken, Normdaten und Ortsverzeichnissen
Mehr als 94 % der Orte in unserer Sammlung hatten weniger Herrschaften.
Zeitreise
Wärst du 1810 hier geboren, wärst du Bayer gewesen.
- Dein Ururgroßvater (geb. 1850): Bayer
- Dein Urgroßvater (1890): Deutscher
- Dein Großvater (1930): Deutscher
Mit dem Ort eines Freundes vergleichen
Ortsakte · Nr. GA-1800669
Heute: Heideck, Deutschland
Die Kurzfassung
Dein Ort ist Laibstadt (Heideck). Dort leben rund 392 Menschen (Stand 1987). Lange vor der ersten Erwähnung lebten hier wahrscheinlich Kelten, später Bajuwaren. Dein Ort war als vermutlich vorbonifazische Urpfarrei ein geistiger und kultureller Mittelpunkt für die ganze Umgebung. Dein Ort kam 1505 zum Fürstentum Pfalz-Neuburg. Dein Ort verlor 1978 seinen Gemeindestatus und wurde nach Heideck eingemeindet.
Lage
Lage: Heideck, Deutschland · 49,10° N, 11,132° O · Karte bei OpenStreetMap (öffnet in neuem Tab)
Vor der ersten Erwähnung – ungefähr
- ca. 450 – 40 v. Chr.Kelten (Latène-Kultur)ungefährZwischen etwa 450 und 40 v. Chr. gehörte die Gegend wahrscheinlich zum Verbreitungsgebiet der Latène-Kultur, die man den Kelten zuschreibt.
1Beleg anzeigen
- 1 „Diese war zwischen 450 v. Chr. und 40 v. Chr. in Frankreich, der nordalpinen Schweiz, Süddeutschland bis zu den Mittelgebirgen, Österreich, der Tschechischen Republik und Teilen Ungarns verbreitet.“ – Wikipedia: La-Tène-Kultur
- 1 „Träger der Latènekultur sind die seit dem 5. Jahrhundert v. Chr. in griechischen, später auch in römischen Quellen genannten Kelten.“ – Wikipedia: La-Tène-Kultur
- ca. 100 – 1 v. Chr.KeltenbelegtEine keltische Viereckschanze aus der späten Latènezeit weist auf frühe Besiedlung hin.
2Beleg anzeigen
- 2 „Das Gebiet um Laibstadt war bereits früh besiedelt, worauf Hügelgräber, eine keltische Viereckschanze aus der späten Latènezeit und ein befestigter Abschnittswall auf dem Ruppertsberg hinweisen.“ – Wikipedia: Laibstadt
- ca. 400 – 500Thüringisch-germanische SplittergruppewahrscheinlichDie Gründung Laibstadts geht möglicherweise auf eine thüringisch-germanische Splittergruppe am Ende der Völkerwanderung zurück.
3Beleg anzeigen
- 3 „Die Gründung Laibstadts geht möglicherweise auf eine thüringisch-germanische Splittergruppe am Ende der Völkerwanderung um 500 zurück.“ – Wikipedia: Laibstadt
- ab ca. 530BajuwarenungefährSeit etwa 530 siedelten hier wahrscheinlich die Bajuwaren; um 700 bestand ein bajuwarisches Herzogtum mit Bistümern.
4Beleg anzeigen
- 4 „Etwa nach 530 änderte sich die Tradition der Grabbeigaben in bairischen Reihengräbern.“ – Wikipedia: Bajuwaren
- 4 „Um das Jahr 700 wurden katholische Bistümer im bajuwarischen Herzogtum eingerichtet, das älteste davon Salzburg (696), später Regensburg (um 700), Freising (716), Passau (739) und Eichstätt (Mitte/2.“ – Wikipedia: Bajuwaren
- ungefährOrtsname (germanisch)ungefährDer Ortsname ist nach einer Deutung germanischen Ursprungs. Laibstadt erhielt möglicherweise von einem thüringisch-germanischen Sippenführer Laibi seinen Namen und könnte als die „Wohnstätte des Laibi" übersetzt werden.
5Beleg anzeigen
- 5 „Laibstadt erhielt möglicherweise von einem thüringisch-germanischen Sippenführer Laibi seinen Namen, könnte also als die „Wohnstätte des Laibi" übersetzt werden. Es wäre aber auch möglich, dass sich der Ortsname vom altgermanischen Wort laiv (= Hügel) herleitet (vgl.: Laib Brot). Laivstatt wäre demnach die „Wohnstätte auf dem Hügel".“ – Wikipedia: Laibstadt
Grenz-Zeitleiste
- 1080 – 1180Heiliges Römisches ReichHeiliges Römisches Reich
Von 1080 bis 1180 gehörte Laibstadt zum Heiligen Römischen Reich.
6Beleg anzeigen
- 6 „Mit seiner Kaiserkrönung am 2. Februar 962 in Rom knüpfte Otto I., wie 162 Jahre zuvor Karl der Große, an die Idee des erneuerten Römerreiches an.“ – Wikipedia: Heiliges Römisches Reich
- 6 „Das Heilige Römische Reich erlosch am 6. August 1806 mit der Niederlegung der Reichskrone durch Kaiser Franz II.“ – Wikipedia: Heiliges Römisches Reich
- 1180 – 1329Herzogtum BayernHerzogtum Bayern
Von 1180 bis 1329 gehörte Laibstadt zum Herzogtum Bayern.
7Beleg anzeigen
- 7 „Von 1180 bis 1918 stellten die Wittelsbacher die Herrscher Bayerns, zunächst als Herzöge, später als Kurfürsten und Könige.“ – Wikipedia: Herzogtum Bayern
- 7 „Nach dem Tod Ludwigs II. des Strengen teilte sich das Haus Wittelsbach 1329 (Hausvertrag von Pavia) in die ältere, pfälzische und die jüngere, bayerische Linie, wobei die Pfälzer Linie einen Teil der Gebiete in Nordbayern erhielt, die später zur Unterscheidung von der am Rhein gelegenen Unterpfalz Obere Pfalz gen Bayern genannt wurden.“ – Wikipedia: Oberpfalz
- 1180EreignisEreignis
Seit 1180 stellten die Wittelsbacher die Herrscher Bayerns. 1329 teilte sich das Haus Wittelsbach im Hausvertrag von Pavia in eine pfälzische und eine bayerische Linie.
8Beleg anzeigen
- 8 „Von 1180 bis 1918 stellten die Wittelsbacher die Herrscher Bayerns, zunächst als Herzöge, später als Kurfürsten und Könige.“ – Wikipedia: Herzogtum Bayern
- 8 „Nach dem Tod Ludwigs II. des Strengen teilte sich das Haus Wittelsbach 1329 (Hausvertrag von Pavia) in die ältere, pfälzische und die jüngere, bayerische Linie, wobei die Pfälzer Linie einen Teil der Gebiete in Nordbayern erhielt, die später zur Unterscheidung von der am Rhein gelegenen Unterpfalz Obere Pfalz gen Bayern genannt wurden.“ – Wikipedia: Oberpfalz
- 1329 – 1628KurpfalzKurpfalz
Von 1329 bis 1628 gehörte Laibstadt zur Kurpfalz.
9Beleg anzeigen
- 9 „Nach dem Tod Ludwigs II. des Strengen teilte sich das Haus Wittelsbach 1329 (Hausvertrag von Pavia) in die ältere, pfälzische und die jüngere, bayerische Linie, wobei die Pfälzer Linie einen Teil der Gebiete in Nordbayern erhielt, die später zur Unterscheidung von der am Rhein gelegenen Unterpfalz Obere Pfalz gen Bayern genannt wurden.“ – Wikipedia: Oberpfalz
- 9 „Die Oberpfalz wurde seit 1329 von Heidelberg aus regiert; sie wurde im 16. Jahrhundert protestantisch.“ – Wikipedia: Oberpfalz
- 9 „Nach der Niederlage des Kurfürsten Friedrich V. in der Schlacht am Weißen Berg bei Prag am 8. November 1620 wurden die kurpfälzischen Teile der Oberpfalz 1621 von Bayern besetzt, rekatholisiert und 1628 annektiert.“ – Wikipedia: Oberpfalz
- 1329EreignisEreignis
Die pfälzische Linie der Wittelsbacher erhielt 1329 Gebiete in Nordbayern, die spätere Obere Pfalz. Von Heidelberg aus regierte sie die Oberpfalz seit 1329.
10Beleg anzeigen
- 10 „Nach dem Tod Ludwigs II. des Strengen teilte sich das Haus Wittelsbach 1329 (Hausvertrag von Pavia) in die ältere, pfälzische und die jüngere, bayerische Linie, wobei die Pfälzer Linie einen Teil der Gebiete in Nordbayern erhielt, die später zur Unterscheidung von der am Rhein gelegenen Unterpfalz Obere Pfalz gen Bayern genannt wurden.“ – Wikipedia: Oberpfalz
- 10 „Die Oberpfalz wurde seit 1329 von Heidelberg aus regiert; sie wurde im 16. Jahrhundert protestantisch.“ – Wikipedia: Oberpfalz
- 10 „Nach der Niederlage des Kurfürsten Friedrich V. in der Schlacht am Weißen Berg bei Prag am 8. November 1620 wurden die kurpfälzischen Teile der Oberpfalz 1621 von Bayern besetzt, rekatholisiert und 1628 annektiert.“ – Wikipedia: Oberpfalz
- 1448EreignisEreignis
Konrad II. von Heideck richtete mit Hilfe der Stadt Nürnberg in Laibstadt ein Eisenbergwerk ein.
11Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 11 „Als 1448 Konrad II. von Heideck mit Hilfe der Stadt Nürnberg in Laibstadt ein Eisenbergwerk einrichtete, kam es deswegen mit dem Markgraf Albrecht Achilles von Brandenburg-Ansbach zu zwei Jahren kriegerischer Auseinandersetzung, in deren Verlauf Heideck erobert und das Bergwerk in Laibstadt zugeschüttet wurde.“ – Wikipedia: Laibstadt
- 1542EreignisEreignis
Nürnberg führte in Laibstadt die Reformation ein, 53 Familien mussten den evangelisch-lutherischen Glauben annehmen.
12Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 12 „Als 1542 das pfalz-neuburgische Pflegamt Heideck zusammen mit den ebenfalls neuburgischen Nachbarämtern Hilpoltstein und Allersberg an Nürnberg verpfändet wurde, führte die Reichsstadt noch im gleichen Jahr in den drei Pflegämtern die Reformation ein, d. h. die Untertanen – in Laibstadt waren dies im 16. Jahrhundert 53 (Familien) – mussten den evangelisch-lutherischen Glauben annehmen.“ – Wikipedia: Laibstadt
- 1626EreignisEreignis
Jesuiten rekatholisierten das Pflegamt Heideck und damit auch Laibstadt.
13Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 13 „Erst nachdem Pfalzgraf Wolfgang Wilhelm 1613 zum katholischen Glauben konvertiert war, wurde Pfalz-Neuburg rekatholisiert, 1626 auch das Pflegamt Heideck und damit auch Laibstadt; von Heideck aus betrieben die seit 1614 im Bistum Eichstätt wirkenden Jesuiten die Rekatholisierung der Gegend.“ – Wikipedia: Laibstadt
- 1628 – 1806Kurfürstentum BayernKurfürstentum Bayern
Von 1628 bis 1806 gehörte Laibstadt zum Kurfürstentum Bayern.
14Beleg anzeigen
- 14 „Nach der Niederlage des Kurfürsten Friedrich V. in der Schlacht am Weißen Berg bei Prag am 8. November 1620 wurden die kurpfälzischen Teile der Oberpfalz 1621 von Bayern besetzt, rekatholisiert und 1628 annektiert.“ – Wikipedia: Oberpfalz
- 14 „Das Kurfürstentum bestand bis 1806, als Bayern zum Königreich ausgerufen wurde.“ – Wikipedia: Kurfürstentum Bayern
- 1628EreignisEreignis
Bayern besetzte 1621 die kurpfälzischen Teile der Oberpfalz und annektierte sie 1628.
15Beleg anzeigen
- 15 „Nach der Niederlage des Kurfürsten Friedrich V. in der Schlacht am Weißen Berg bei Prag am 8. November 1620 wurden die kurpfälzischen Teile der Oberpfalz 1621 von Bayern besetzt, rekatholisiert und 1628 annektiert.“ – Wikipedia: Oberpfalz
- 15 „Das Kurfürstentum bestand bis 1806, als Bayern zum Königreich ausgerufen wurde.“ – Wikipedia: Kurfürstentum Bayern
- 1806 – 1862BayernBayern
Von 1806 bis 1862 gehörte Laibstadt zu Bayern.
16Beleg anzeigen
- 16 „Am 1. Januar 1806 erfolgte in München die Proklamation von Kurfürst Maximilian IV. zu König Maximilian I.“ – Wikipedia: Königreich Bayern
- 16 „Das Königreich existierte bis in das Jahr 1918, als sein letzter König Ludwig III. aufgrund der Novemberrevolution am Ende des Ersten Weltkrieges das Land verließ und ins Exil flüchtete.“ – Wikipedia: Königreich Bayern
- 1806EreignisEreignis
Bayern proklamierte am 1. Januar 1806 in München seinen Kurfürsten zum König. Das Königreich bestand bis 1918.
17Beleg anzeigen
- 17 „Am 1. Januar 1806 erfolgte in München die Proklamation von Kurfürst Maximilian IV. zu König Maximilian I.“ – Wikipedia: Königreich Bayern
- 17 „Das Königreich existierte bis in das Jahr 1918, als sein letzter König Ludwig III. aufgrund der Novemberrevolution am Ende des Ersten Weltkrieges das Land verließ und ins Exil flüchtete.“ – Wikipedia: Königreich Bayern
- 1836EreignisEreignis
Archivale zu Laibstadt: „Laibstadt (kath.); Bez.Amt Hilpoltstein; Gebreg. Kippenwang (1836 im Traureg.)“.
18Beleg (Staatsarchiv Nürnberg) anzeigen
- 18 „Laibstadt (kath.); Bez.Amt Hilpoltstein; Gebreg. Kippenwang (1836 im Traureg.) (Staatsarchiv Nürnberg), Laufzeit ab 1836“ – DDB: Staatsarchiv Nürnberg
- 1862 – 1870Pfalz-BaiernPfalz-Baiern
Von 1862 bis 1870 gehörte Laibstadt zu Pfalz-Baiern.
Quelle: GOV - 1871 – 1945Deutsches ReichDeutsches Reich
Von 1871 bis 1945 gehörte Laibstadt zum Deutschen Reich.
Quelle: GOV - 1945EreignisEreignis
Nach der Kapitulation des Deutschen Reichs im Mai 1945 übernahmen die Siegermächte die Regierungsgewalt in Deutschland. Sie teilten Deutschland in Besatzungszonen. Laibstadt lag in der US-Besatzungszone.
19Beleg anzeigen
- 19 „Nach der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Streitkräfte am 8. Mai 1945 und der Verhaftung der Geschäftsführenden Reichsregierung am 23. Mai hatten die Siegermächte am 5. Juni mit der Berliner Deklaration und der Feststellung der Besatzungszonen sowie der Einsetzung eines alliierten Kontrollrates offiziell die Regierungsgewalt in Deutschland übernommen.“ – Wikipedia: Potsdamer Konferenz
- 19 „Der Gründung der Bundesrepublik als demokratischer westdeutscher Teilstaat mit Westbindung am 23. Mai 1949 folgte die Gründung der sozialistischen Deutschen Demokratischen Republik (DDR) am 7. Oktober 1949 als ostdeutscher Teilstaat unter sowjetischer Hegemonie.“ – Wikipedia: Deutschland
- 1946 – 1949US-BesatzungszoneUS-Besatzungszone
Von 1946 bis 1949 gehörte Laibstadt zur US-Besatzungszone.
Quelle: GOV - 1949 – heuteBundesrepublik DeutschlandBundesrepublik Deutschland
Seit 1949 gehört Laibstadt zur Bundesrepublik Deutschland.
Quelle: GOV - 1949EreignisEreignis
Aus den westlichen Besatzungszonen entstand am 23. Mai 1949 die Bundesrepublik Deutschland. Aus der sowjetischen Zone entstand am 7. Oktober 1949 die DDR.
20Beleg anzeigen
- 20 „Der Gründung der Bundesrepublik als demokratischer westdeutscher Teilstaat mit Westbindung am 23. Mai 1949 folgte die Gründung der sozialistischen Deutschen Demokratischen Republik (DDR) am 7. Oktober 1949 als ostdeutscher Teilstaat unter sowjetischer Hegemonie.“ – Wikipedia: Deutschland
- 20 „Die DDR ging aus der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) hervor, die infolge der Besetzung und Teilung Deutschlands nach 1945 zustande gekommen war.“ – Wikipedia: Deutsche Demokratische Republik
- 1978EreignisEreignis
Laibstadt musste seinen Gemeindestatus aufgeben und wurde nach Heideck eingemeindet.
21Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 21 „Im Zuge der Gebietsreform musste Laibstadt seinen Gemeindestatus aufgeben und wurde am 1. Mai 1978 nach Heideck eingemeindet.“ – Wikipedia: Laibstadt
Findbuch · Verweise
Weiter forschen
Originale Akten, Karten und Zeitungen zu Laibstadt liegen in deutschen Archiven. Diese Suchen führen direkt dorthin.
- Deutsche Digitale Bibliothek: Laibstadt (öffnet in neuem Tab)
- Archivportal-D: Laibstadt (öffnet in neuem Tab)
- Deutsches Zeitungsportal: Laibstadt (öffnet in neuem Tab)
Archivalien in der Deutschen Digitalen Bibliothek
168 Objekte zu „Laibstadt“ laut DDB, die ersten 5:
- Laibstadt (öffnet in neuem Tab) · Archivale · Archiv soziale Bewegungen e.V.
- Beschreibung des Zehnts zu Laibstadt (öffnet in neuem Tab) · Akten · Staatsarchiv Amberg
- Reparaturen am Pfarrhof zu Laibstadt (öffnet in neuem Tab) · Akten · Staatsarchiv Amberg
- Reparaturen am Pfarrhof zu Laibstadt (öffnet in neuem Tab) · Akten · Staatsarchiv Amberg
- Laibstadt (kath.); Bez.Amt Hilpoltstein; Traureg. (öffnet in neuem Tab) · Amtsbücher, Register und Grundbücher · Staatsarchiv Nürnberg
Ortsname
Laibstadt erhielt möglicherweise von einem thüringisch-germanischen Sippenführer Laibi seinen Namen und könnte als die „Wohnstätte des Laibi" übersetzt werden. Es wäre aber auch möglich, dass sich der Ortsname vom altgermanischen Wort laiv (= Hügel) herleitet.
22Beleg anzeigen
- 22 „Laibstadt erhielt möglicherweise von einem thüringisch-germanischen Sippenführer Laibi seinen Namen, könnte also als die „Wohnstätte des Laibi" übersetzt werden. Es wäre aber auch möglich, dass sich der Ortsname vom altgermanischen Wort laiv (= Hügel) herleitet (vgl.: Laib Brot). Laivstatt wäre demnach die „Wohnstätte auf dem Hügel".“ – Wikipedia: Laibstadt
Siedlung
- VölkerwanderungszeitWahrscheinlich
Thüringisch-germanische Splittergruppe
23Beleg anzeigen
- 23 „Die Gründung Laibstadts geht möglicherweise auf eine thüringisch-germanische Splittergruppe am Ende der Völkerwanderung um 500 zurück.“ – Wikipedia: Laibstadt
Volk ist nicht gleich Gene ist nicht gleich Sprache.
Ersterwähnung
Der Ort wird erstmals im Jahr 1080 erwähnt.
24Beleg anzeigen
- 24 „Im Jahr 1080 fand „Leibestat" seine erste Erwähnung in einer Urkunde, mit der König Heinrich IV. dem Bischof von Eichstätt Udalrich den Wildbann (d. h. Jagdrechte) über ausgedehnte Waldgebiete verlieh.“ – Wikipedia: Laibstadt
Das nächste runde Jubiläum: 2030 (950 Jahre).
Quellen dieser Akte (16 Quellen aus 5 Einrichtungen)
Aktenvermerk
Quellen dieser Akte
16 Quellen aus 5 Einrichtungen
Für Laibstadt ausgewertet: 16 Quellen · 1 Archivfund · Ersterwähnung (1080) belegt in Wikipedia: Laibstadt.
Archive
- Laibstadt (kath.); Bez.Amt Hilpoltstein; Gebreg. Kippenwang (1836 im Traureg.) (1836, Staatsarchiv Nürnberg, CC0)
Bibliotheken
- Erwähnungen in historischen Zeitungen: 513 Treffer bis 1950, älteste 1794 in „Churfürstlich gnädigst privilegirtes oberpfälzisch-staatistisches Wochenblat“ (1794, Deutsches Zeitungsportal (Deutsche Digitale Bibliothek), CC0)„Volltextsuche im Zeitungsportal nach dem Ortsnamen (deutschsprachige Zeitungen); gleichnamige Orte und Texterkennungsfehler sind möglich.“
- „Churfürstlich gnädigst privilegirtes oberpfälzisch-staatistisches Wochenblat“, 1794-07-31 (Bayerische Staatsbibliothek) (1794, Deutsches Zeitungsportal (Deutsche Digitale Bibliothek), CC0)
Normdaten
Ortsverzeichnisse
- GOV, Geschichtliches Orts-Verzeichnis: Laibstadt (CC BY-SA 4.0)
Lexika
- Wikipedia: Laibstadt und 10 weitere Artikel (CC BY-SA 4.0)
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Daten: GOV – Geschichtliches Orts-Verzeichnis (CC BY-SA 4.0), Wikidata (CC0), Wikipedia-Artikel: de.wikipedia.org/wiki/Laibstadt (CC BY-SA 4.0).
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