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GrenzArchiv
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Lebach

Auf einen Blick

Lange vor der ersten Erwähnung lebten hier wahrscheinlich Kelten, später Römer und Franken.

Die große Zahl

Seit 962 gehörte Lebach zu 8 verschiedenen Herrschaften.

Belegt mit 27 Quellen aus Archiven, Bibliotheken, Normdaten und Ortsverzeichnissen

Mehr als 84 % der Orte in unserer Sammlung hatten weniger Herrschaften.

Zeitreise

Wärst du 1810 hier geboren, wärst du Franzose gewesen.

  • Dein Ururgroßvater (geb. 1850): Preuße
  • Dein Urgroßvater (1890): Deutscher
  • Dein Großvater (1930): Untertan des Saargebiets
Mit dem Ort eines Freundes vergleichen

Ortsakte · Nr. GA-0558593

Auch bekannt alsЛебах

Heute: Landkreis Saarlouis, Deutschland

Die Kurzfassung

Dein Ort ist Lebach (Landkreis Saarlouis). Lange vor der ersten Erwähnung lebten hier wahrscheinlich Kelten, später Römer und Franken. Dort leben rund 19.269 Menschen (Stand 2025). Dein Ort lag einst in einer Vierherrschaft, an der Kurtrier, die Herren von Hagen, Lothringen und die Äbtissin von Fraulautern Anteile hielten. Dein Ort wurde 1977 zur Stadt erhoben.

Lage

Lage: Landkreis Saarlouis, Deutschland · 49,41° N, 6,91° O · Karte bei OpenStreetMap (öffnet in neuem Tab)

Vor der ersten Erwähnung – ungefähr

  1. ca. 5500 – 4900 v. Chr.Bandkeramik-Kultur (Jungsteinzeit)VermutungUm 5500 v. Chr. erreichte die Bandkeramik vermutlich auch diese Gegend; ihre jüngste Phase reichte bis etwa 4900 v. Chr.
    1Beleg anzeigen
  2. ca. 1300 – 800 v. Chr.Urnenfelderkultur (Bronzezeit)VermutungVon etwa 1300 bis 800 v. Chr. gehörte die Gegend vermutlich zum Einflussbereich der Urnenfelderkultur.
    2Beleg anzeigen
    • 2 „Sie bestand etwa von 1300 bis 800 v. Chr. (in der Urnenfelderzeit).“ – Wikipedia: Urnenfelderkultur
    • 2 „Die Grenzen zwischen ihrem Verbreitungsgebiet im engeren Sinne und Regionen, die lediglich unter mehr oder weniger starkem Einfluss der Urnenfelderkultur standen, sind dabei nicht immer deutlich zu ziehen, zumal sie sich im Verlauf der Spätbronzezeit mehrfach verschieben.“ – Wikipedia: Urnenfelderkultur
  3. ca. 800 – 450 v. Chr.Hallstattkultur (ältere Eisenzeit)VermutungVon etwa 800 bis 450 v. Chr. gehörte die Gegend vermutlich zur Hallstattkultur, der älteren Eisenzeit.
    3Beleg anzeigen
    • 3 „Als Hallstattzeit, Ältere Eisenzeit oder Hallstattkultur wird die ältere vorrömische Eisenzeit in weiten Teilen Europas ab etwa 800 v. Chr. bezeichnet.“ – Wikipedia: Hallstattkultur
    • 3 „Die Grenze zur nachfolgenden Latènezeit wird mit 450 v. Chr. angegeben, wobei sich der Übergang fließend über mehrere Jahrzehnte erstreckte.“ – Wikipedia: Hallstattkultur
  4. ca. 300 – 50 v. Chr.KeltenbelegtKeltische Siedlungsspuren am Ort stammen aus dem 3. Jahrhundert v. Chr.
    4Beleg anzeigen
    • 4 „Keltische Siedlungsspuren sind aus dem 3. Jahrhundert v. Chr. bekannt.“ – Wikipedia: Lebach
    • 4 „Erstmals werden die Treverer in historischen literarischen Quellen von Gaius Iulius Caesar für das Jahr 58 v. Chr. erwähnt.“ – Wikipedia: Treverer
    • 4 „Zu ersten Begegnungen zwischen römischen Truppen und gallischen beziehungsweise germanischen Stämmen im Gebiet der späteren Provinz kam es um 50 v. Chr. während des Gallienfeldzuges von Gaius Iulius Caesar.“ – Wikipedia: Germania inferior
  5. ca. 13 v. Chr. – 455RömerbelegtZwei römische Villen mit Friedhöfen und ein Opferteich belegen die römische Besiedlung.
    5Beleg anzeigen
    • 5 „Zwei römische Villen mit Friedhöfen sowie ein sog. Opferteich zeugen von römischer Besiedlung.“ – Wikipedia: Lebach
    • 5 „Mit den augusteischen Feldzügen ab 13/12 v. Chr. gelangten die linksrheinischen Gebiete unter römische Kontrolle.“ – Wikipedia: Germania superior
    • 5 „Nach etwa 455 traten dann Alamannen und schließlich die merowingischen Franken die Nachfolge der römischen Herrschaft am Rhein an: Als Chlodwig I. um 482 seinem Vater als rex nachfolgte, wurde er formal zugleich administrator der Provinz Germania Prima, die sich dann schrittweise in fränkisches Kronland verwandeln sollte.“ – Wikipedia: Germania superior
  6. ca. 300 – 399GermanenbelegtGermanen siedelten sich vermutlich ab dem 4. Jahrhundert im Ort an.
    6Beleg anzeigen
    • 6 „Ab dem 4. Jahrhundert siedelten sich in Lebach Germanen an.“ – Wikipedia: Lebach
  7. ca. 500 – 870Franken (Fränkisches Reich)ungefährSeit etwa 500 gehörte die Gegend wahrscheinlich zum Fränkischen Reich, das Chlodwig I. schuf; 870 wurde das mittlere Reich zwischen Ost- und Westfranken geteilt.
    7Beleg anzeigen
    • 7 „Der merowingische König Chlodwig I. vereinigte in den Jahren um 500 erstmals die Teilverbände der Salfranken und Rheinfranken und schuf das Fränkische Reich, das unter dem Karolinger Karl dem Großen seine größte Ausdehnung erfuhr.“ – Wikipedia: Franken (Volk)
    • 7 „Das mittlere Königreich Lothringen wurde 870 zwischen dem Ostfrankenreich und Westfrankenreich aufgeteilt.“ – Wikipedia: Franken (Volk)
  8. ungefährOrtsname (romanisch)ungefährDer Ortsname ist nach einer Deutung romanischen Ursprungs. Der Name geht möglicherweise auf einen gallo-römischen Gutshofnamen mit dem Suffix -(i)acum zurück, was einen frühen Namen ähnlich Leviacum nahelegt.
    8Beleg anzeigen
    • 8 „Der Name Lebach geht möglicherweise auf einen häufigen (gallo-)römischen Namenstypus für Gutshöfe zurück. Die Endung -ach in Siedlungsnamen geht oft auf das im gallorömischen Siedlungsbereich übliche besitzeranzeigende Suffix -(i)acum/-(i)acus (ergänze: fundus oder praedium, d. h. Landgut) zurück, was einen frühen Namen ähnlich Leviacum (vgl. Léojac in Frankreich) nahelegt. Hans Bahlow (Deutschlands geographische Namenwelt) geht dagegen von einem Gewässernamen aus und erwähnt Laubach (bei Wittlich) und Leberbach (bei Heppenheim) sowie einen Fluss Leber in den Vogesen.“ – Wikipedia: Lebach

Grenz-Zeitleiste

  1. 950 – 961

    Für diese Zeit liegen uns keine gesicherten Angaben zur Herrschaft vor.

  2. 962 – 1798
    Heiliges Römisches Reich

    Von 962 bis 1798 gehörte Lebach zum Heiligen Römischen Reich.

    9Beleg anzeigen
    • 9 „Mit seiner Kaiserkrönung am 2. Februar 962 in Rom knüpfte Otto I., wie 162 Jahre zuvor Karl der Große, an die Idee des erneuerten Römerreiches an.“ – Wikipedia: Heiliges Römisches Reich
    • 9 „Das Heilige Römische Reich erlosch am 6. August 1806 mit der Niederlegung der Reichskrone durch Kaiser Franz II.“ – Wikipedia: Heiliges Römisches Reich
  3. 962
    Ereignis

    Otto I. ließ sich am 2. Februar 962 in Rom zum Kaiser krönen. Das Reich erlosch am 6. August 1806, als Kaiser Franz II. die Reichskrone niederlegte.

    10Beleg anzeigen
    • 10 „Mit seiner Kaiserkrönung am 2. Februar 962 in Rom knüpfte Otto I., wie 162 Jahre zuvor Karl der Große, an die Idee des erneuerten Römerreiches an.“ – Wikipedia: Heiliges Römisches Reich
    • 10 „Das Heilige Römische Reich erlosch am 6. August 1806 mit der Niederlegung der Reichskrone durch Kaiser Franz II.“ – Wikipedia: Heiliges Römisches Reich
  4. 1614
    Ereignis

    Die Herren von Hagen, Kurtrier, Lothringen und die Äbtissin von Fraulautern bildeten mit Lebach eine Vierherrschaft.

    11Beleg (Wikipedia) anzeigen
    • 11 „Nach einer Urkunde vom 8. September 1614 bildete Lebach zusammen mit Landsweiler und Niedersaubach eine sogenannte Vierherrschaft: Je zwei Siebtel der Anteile an Marktrecht und Gerichtsbarkeit hielten Kurtrier, die Herren von Hagen zur Motten und das Herzogtum Lothringen; ein Siebtel hielt die Äbtissin von Fraulautern.“ – Wikipedia: Lebach
  5. 1787
    Ereignis

    Das Herzogtum Pfalz-Zweibrücken übernahm die lothringischen Anteile an der Vierherrschaft Lebach.

    12Beleg (Wikipedia) anzeigen
    • 12 „1787 übernahm das Herzogtum Pfalz-Zweibrücken die lothringischen Anteile an der Vierherrschaft Lebach.“ – Wikipedia: Lebach
  6. 1793
    Ereignis

    Archivale zu Lebach: „Schuldforderung des Johann Bauer in Lebach (Rheinprovinz) an die österreichische Regierung für Lieferung einer Fuhre Heu“.

    13Beleg (Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz) anzeigen
    • 13 „Schuldforderung des Johann Bauer in Lebach (Rheinprovinz) an die österreichische Regierung für Lieferung einer Fuhre Heu (Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz), Laufzeit ab 1793“ – DDB: Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz
  7. 1798 – 1814
    Frankreich

    Von 1798 bis 1814 gehörte Lebach zu Frankreich.

    Quelle: GOV
  8. 1798
    Ereignis

    Frankreich schlug Lebach dem Saar-Département zu und erhob den Ort zum Kantonsort.

    14Beleg (Wikipedia) anzeigen
    • 14 „1798 wurde Lebach dem Saar-Département zugeschlagen und dort zum Kantonsort erhoben, dem die Bürgermeistereien Hüttersdorf, Lebach, Nalbach, Saarwellingen, Schwalbach, Sellerbach (heute Riegelsberg), Heusweiler, Quierschied und Dirmingen zugeteilt waren.“ – Wikipedia: Lebach
  9. 1816 – 1870
    Preußen

    Von 1816 bis 1870 gehörte Lebach zu Preußen.

    Quelle: GOV
  10. 1816
    Ereignis

    Preußen gliederte Lebach in den Landkreis Saarlouis der Provinz Großherzogtum Niederrhein ein.

    15Beleg (Wikipedia) anzeigen
    • 15 „der Ort Lebach gehörte zunächst zum Landkreis Ottweiler, ab Juli 1816 zum Landkreis Saarlouis der preußischen Provinz Großherzogtum Niederrhein, die 1822 in der Rheinprovinz aufging.“ – Wikipedia: Lebach
  11. 1871 – 1920
    Deutsches Reich

    Von 1871 bis 1920 gehörte Lebach zum Deutschen Reich.

    Quelle: GOV
  12. 1920 – 1935
    Saargebiet

    Von 1920 bis 1935 gehörte Lebach zum Saargebiet.

    16Beleg anzeigen
    • 16 „bezeichnet das von 1920 bis 1935 vom Deutschen Reich abgetrennte Industriegebiet an der mittleren Saar.“ – Wikipedia: Saargebiet
    • 16 „Die Volksabstimmung im Saargebiet fand am 13. Januar 1935 statt.“ – Wikipedia: Volksabstimmung im Saargebiet 1935
    • 16 „Eine sehr deutliche Mehrheit von 90,7 % sprach sich für einen Anschluss an Deutschland aus“ – Wikipedia: Volksabstimmung im Saargebiet 1935
  13. 1920
    Ereignis

    Das Saargebiet war von 1920 bis 1935 vom Deutschen Reich abgetrennt. Am 13. Januar 1935 stimmten 90,7 Prozent für den Anschluss an Deutschland.

    17Beleg anzeigen
    • 17 „bezeichnet das von 1920 bis 1935 vom Deutschen Reich abgetrennte Industriegebiet an der mittleren Saar.“ – Wikipedia: Saargebiet
    • 17 „Die Volksabstimmung im Saargebiet fand am 13. Januar 1935 statt.“ – Wikipedia: Volksabstimmung im Saargebiet 1935
    • 17 „Eine sehr deutliche Mehrheit von 90,7 % sprach sich für einen Anschluss an Deutschland aus“ – Wikipedia: Volksabstimmung im Saargebiet 1935
  14. 1935 – 1945
    Deutsches Reich

    Von 1935 bis 1945 gehörte Lebach zum Deutschen Reich.

    Quelle: GOV
  15. 1945 – 1946
    Französische Besatzungszone

    Von 1945 bis 1946 gehörte Lebach zur Französischen Besatzungszone.

    Quelle: GOV
  16. 1945
    Ereignis

    Nach der Kapitulation des Deutschen Reichs im Mai 1945 übernahmen die Siegermächte die Regierungsgewalt und teilten Deutschland in Besatzungszonen. Lebach lag in der Französischen Besatzungszone.

    18Beleg anzeigen
    • 18 „Nach der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Streitkräfte am 8. Mai 1945 und der Verhaftung der Geschäftsführenden Reichsregierung am 23. Mai hatten die Siegermächte am 5. Juni mit der Berliner Deklaration und der Feststellung der Besatzungszonen sowie der Einsetzung eines alliierten Kontrollrates offiziell die Regierungsgewalt in Deutschland übernommen.“ – Wikipedia: Potsdamer Konferenz
    • 18 „Der Gründung der Bundesrepublik als demokratischer westdeutscher Teilstaat mit Westbindung am 23. Mai 1949 folgte die Gründung der sozialistischen Deutschen Demokratischen Republik (DDR) am 7. Oktober 1949 als ostdeutscher Teilstaat unter sowjetischer Hegemonie.“ – Wikipedia: Deutschland
  17. 1947 – 1956
    Saarland

    Von 1947 bis 1956 gehörte Lebach zum Saarland, einem französischen Protektorat.

    19Beleg anzeigen
    • 19 „Am 17. Dezember 1947 trennte es sich offiziell von Deutschland und wurde französisches Protektorat, was jedoch von den alliierten Besatzungsbehörden in Deutschland nicht anerkannt wurde; völkerrechtlich blieb das Saarland weiterhin Teil Deutschlands (in den Grenzen von 1937).“ – Wikipedia: Saarland 1947 bis 1956
    • 19 „Von 1947 bis Ende 1956 war es im Rahmen der französischen Militärregierung des besetzten Deutschlands einer eigenen Behörde unterstellt“ – Wikipedia: Saarland 1947 bis 1956
    • 19 „Nach dem Scheitern des Saarstatuts in der Volksabstimmung am 23. Oktober 1955 schlossen die Bundesrepublik Deutschland und Frankreich am 27. Oktober 1956 das Saarabkommen, demzufolge das Saarland zum 1. Januar 1957 der Bundesrepublik beitrat.“ – Wikipedia: Saarland 1947 bis 1956
  18. 1947
    Ereignis

    Am 17. Dezember 1947 trennte sich das Saarland von Deutschland und wurde ein französisches Protektorat; völkerrechtlich blieb es Teil Deutschlands. Am 1. Januar 1957 trat das Saarland der Bundesrepublik Deutschland bei.

    20Beleg anzeigen
    • 20 „Am 17. Dezember 1947 trennte es sich offiziell von Deutschland und wurde französisches Protektorat, was jedoch von den alliierten Besatzungsbehörden in Deutschland nicht anerkannt wurde; völkerrechtlich blieb das Saarland weiterhin Teil Deutschlands (in den Grenzen von 1937).“ – Wikipedia: Saarland 1947 bis 1956
    • 20 „Von 1947 bis Ende 1956 war es im Rahmen der französischen Militärregierung des besetzten Deutschlands einer eigenen Behörde unterstellt“ – Wikipedia: Saarland 1947 bis 1956
    • 20 „Nach dem Scheitern des Saarstatuts in der Volksabstimmung am 23. Oktober 1955 schlossen die Bundesrepublik Deutschland und Frankreich am 27. Oktober 1956 das Saarabkommen, demzufolge das Saarland zum 1. Januar 1957 der Bundesrepublik beitrat.“ – Wikipedia: Saarland 1947 bis 1956
  19. 1949
    Ereignis

    Aus den westlichen Besatzungszonen entstand am 23. Mai 1949 die Bundesrepublik Deutschland. Aus der sowjetischen Zone entstand am 7. Oktober 1949 die DDR.

    21Beleg anzeigen
    • 21 „Der Gründung der Bundesrepublik als demokratischer westdeutscher Teilstaat mit Westbindung am 23. Mai 1949 folgte die Gründung der sozialistischen Deutschen Demokratischen Republik (DDR) am 7. Oktober 1949 als ostdeutscher Teilstaat unter sowjetischer Hegemonie.“ – Wikipedia: Deutschland
    • 21 „Die DDR ging aus der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) hervor, die infolge der Besetzung und Teilung Deutschlands nach 1945 zustande gekommen war.“ – Wikipedia: Deutsche Demokratische Republik
  20. 1957 – heute
    Bundesrepublik Deutschland

    Seit 1957 gehört Lebach zur Bundesrepublik Deutschland.

    Quelle: GOV
  21. 1974
    Ereignis

    Elf Gemeinden schlossen sich am 1. Januar 1974 zur neuen Gemeinde Lebach zusammen.

    22Beleg (Wikipedia) anzeigen
    • 22 „Im Rahmen der saarländischen Gebiets- und Verwaltungsreform wurden die bis dahin eigenständigen elf Gemeinden Aschbach, Dörsdorf, Eidenborn, Falscheid, Gresaubach, Knorscheid, Landsweiler bei Lebach, Lebach, Niedersaubach (mit dem im September 1964 eingemeindeten Rümmelbach), Steinbach über Lebach und Thalexweiler am 1. Januar 1974 zu einer neuen Gemeinde unter dem Namen Lebach zusammengeschlossen.“ – Wikipedia: Lebach
  22. 1977
    Ereignis

    Die Gemeinde Lebach erhielt am 1. Juni 1977 die Stadtrechte.

    23Beleg (Wikipedia) anzeigen
    • 23 „Am 1. Juni 1977 erhielt die Gemeinde Lebach die Stadtrechte.“ – Wikipedia: Lebach

Findbuch · Verweise

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Originale Akten, Karten und Zeitungen zu Lebach liegen in deutschen Archiven. Diese Suchen führen direkt dorthin.

Archivalien in der Deutschen Digitalen Bibliothek

505 Objekte zu „Lebach“ laut DDB, die ersten 5:

Ortsname

UmstrittenSprachschicht: romanisch

Der Name geht möglicherweise auf einen gallo-römischen Gutshofnamen mit dem Suffix -(i)acum zurück, was einen frühen Namen ähnlich Leviacum nahelegt. Hans Bahlow geht dagegen von einem Gewässernamen aus.

24Beleg anzeigen
  • 24 „Der Name Lebach geht möglicherweise auf einen häufigen (gallo-)römischen Namenstypus für Gutshöfe zurück. Die Endung -ach in Siedlungsnamen geht oft auf das im gallorömischen Siedlungsbereich übliche besitzeranzeigende Suffix -(i)acum/-(i)acus (ergänze: fundus oder praedium, d. h. Landgut) zurück, was einen frühen Namen ähnlich Leviacum (vgl. Léojac in Frankreich) nahelegt. Hans Bahlow (Deutschlands geographische Namenwelt) geht dagegen von einem Gewässernamen aus und erwähnt Laubach (bei Wittlich) und Leberbach (bei Heppenheim) sowie einen Fluss Leber in den Vogesen.“ – Wikipedia: Lebach

Siedlung

  • EisenzeitGesichert

    Kelten

    25Beleg anzeigen
    • 25 „Keltische Siedlungsspuren sind aus dem 3. Jahrhundert v. Chr. bekannt.“ – Wikipedia: Lebach
  • RömerzeitGesichert

    Römer

    26Beleg anzeigen
    • 26 „Zwei römische Villen mit Friedhöfen sowie ein sog. Opferteich zeugen von römischer Besiedlung.“ – Wikipedia: Lebach
  • VölkerwanderungszeitGesichert

    Germanen

    27Beleg anzeigen
    • 27 „Ab dem 4. Jahrhundert siedelten sich in Lebach Germanen an.“ – Wikipedia: Lebach

Volk ist nicht gleich Gene ist nicht gleich Sprache.

Ersterwähnung

Der Ort wird erstmals im Jahr 950 erwähnt.

28Beleg anzeigen
  • 28 „Die erste urkundliche Erwähnung Lebachs (als Leibach) stammt aus einer Aufzählung von Pfarreien im Wallfahrtsregister des Klosters Mettlach aus dem Jahr 950.“ – Wikipedia: Lebach

Das nächste runde Jubiläum: 2050 (1.100 Jahre).

Historische Ansichten

Quellen dieser Akte (27 Quellen aus 8 Einrichtungen)

Aktenvermerk

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27 Quellen aus 8 Einrichtungen

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Für Lebach ausgewertet: 27 Quellen · 1 Archivfund · 2 historische Ansichten · Ersterwähnung (950) belegt in Wikipedia: Lebach.

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