Leonberg
Das Überraschende
Leonberg war 1312 bis 1316 unter der Reichsstadt Esslingen, bevor es endgültig württembergisch wurde.
Die große Zahl
Seit 1100 gehörte Leonberg zu 6 verschiedenen Herrschaften.
Zeitreise
Wärst du 1810 hier geboren, wärst du Württemberger gewesen.
- Dein Ururgroßvater (geb. 1850): Württemberger
- Dein Urgroßvater (1890): Deutscher
- Dein Großvater (1930): Deutscher
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Ortsakte · Nr. GA-0007010
Auch bekannt alsЛеонберг, Leonbergas
Heute: Landkreis Böblingen, Deutschland
Die Kurzfassung
Dein Ort ist Leonberg (Landkreis Böblingen). Dort leben rund 49.514 Menschen (Stand 2025). Dein Ort liegt strategisch zwischen einer Burg auf dem Engelberg und dem Glemsknie. Dein Ort war Sitz eines württembergischen Amtes und überstand die Verwaltungsreform des frühen 19. Jahrhunderts. Dein Ort ist seit 1963 Große Kreisstadt und gehört heute zum Landkreis Böblingen.
Lage
Lage: Landkreis Böblingen, Deutschland · 48,801° N, 9,013° O · Karte bei OpenStreetMap (öffnet in neuem Tab)
Grenz-Zeitleiste
- 1100 – 1248Heiliges Römisches ReichHeiliges Römisches Reich
Von 1100 bis 1248 gehörte Leonberg zum Heiligen Römischen Reich.
1Beleg anzeigen
- 1 „Mit seiner Kaiserkrönung am 2. Februar 962 in Rom knüpfte Otto I., wie 162 Jahre zuvor Karl der Große, an die Idee des erneuerten Römerreiches an.“ – Wikipedia: Heiliges Römisches Reich
- 1 „Das Heilige Römische Reich erlosch am 6. August 1806 mit der Niederlegung der Reichskrone durch Kaiser Franz II.“ – Wikipedia: Heiliges Römisches Reich
- 1248 – 1499WürttembergWürttemberg
Von 1248 bis 1499 gehörte Leonberg zu Württemberg.
Quelle: GOV - 1312EreignisEreignis
Leonberg unterstellte sich vorübergehend der Reichsstadt Esslingen.
2Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 2 „Im Reichskrieg gegen Graf Eberhard I. von Württemberg unterstellte sich Leonberg vorübergehend (1312 bis 1316) der Reichsstadt Esslingen.“ – Wikipedia: Leonberg
- 1457EreignisEreignis
In Leonberg tagte einer der ersten urkundlich belegten württembergischen Landtage.
3Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 3 „1457 tagte in Leonberg einer der ersten urkundlich belegten württembergischen Landtage, um die Vormundschaft des unmündigen Eberhard V. zu regeln.“ – Wikipedia: Leonberg
- 1500 – 1805Heiliges Römisches Reich deutscher NationHeiliges Römisches Reich deutscher Nation
Von 1500 bis 1805 gehörte Leonberg zum Heiligen Römischen Reich deutscher Nation.
Quelle: GOV - 1806 – 1870WürttembergWürttemberg
Von 1806 bis 1870 gehörte Leonberg zu Württemberg.
Quelle: GOV - 1806EreignisEreignis
Auf Initiative Napoleons entstand 1806 der Rheinbund, eine Konföderation deutscher Staaten. Diese Staaten traten aus dem Verband des Heiligen Römischen Reiches aus. Der Rheinbund brach 1813 nach der Niederlage Napoleons in der Völkerschlacht bei Leipzig zusammen.
4Beleg anzeigen
- 4 „war eine auf Initiative des französischen Kaisers Napoleon 1806 in Paris gebildete Konföderation deutscher Staaten, die mit der Gründung dieses Bündnisses aus dem Verband des Heiligen Römischen Reiches austraten.“ – Wikipedia: Rheinbund
- 4 „Er brach nach der Niederlage Napoleons in der Völkerschlacht bei Leipzig 1813 zusammen.“ – Wikipedia: Rheinbund
- 1814EreignisEreignis
Der Wiener Kongress dauerte vom 18. September 1814 bis zum 9. Juni 1815. Er ordnete nach der Niederlage Napoleons Europa neu und legte zahlreiche Grenzen neu fest.
5Beleg anzeigen
- 5 „Der Wiener Kongress, der vom 18. September 1814 bis zum 9. Juni 1815 stattfand, ordnete nach der Niederlage Napoleon Bonapartes in den Koalitionskriegen Europa neu.“ – Wikipedia: Wiener Kongress
- 5 „legte der Kongress wiederum zahlreiche Grenzen neu fest und schuf neue Staaten.“ – Wikipedia: Wiener Kongress
- 1869EreignisEreignis
Die Württembergische Schwarzwaldbahn schloss Leonberg an das Eisenbahnnetz an.
6Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 6 „1869 wurde die Stadt durch die Württembergische Schwarzwaldbahn an das Netz der Königlich Württembergischen Staats-Eisenbahnen angeschlossen.“ – Wikipedia: Leonberg
- 1871 – 1945Deutsches ReichDeutsches Reich
Von 1871 bis 1945 gehörte Leonberg zum Deutschen Reich.
Quelle: GOV - 1945 – 1949US-BesatzungszoneUS-Besatzungszone
Von 1945 bis 1949 gehörte Leonberg zur US-Besatzungszone.
Quelle: GOV - 1945EreignisEreignis
Nach der Kapitulation des Deutschen Reichs im Mai 1945 übernahmen die Siegermächte die Regierungsgewalt in Deutschland. Sie teilten Deutschland in Besatzungszonen. Leonberg lag in der US-Besatzungszone.
7Beleg anzeigen
- 7 „Nach der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Streitkräfte am 8. Mai 1945 und der Verhaftung der Geschäftsführenden Reichsregierung am 23. Mai hatten die Siegermächte am 5. Juni mit der Berliner Deklaration und der Feststellung der Besatzungszonen sowie der Einsetzung eines alliierten Kontrollrates offiziell die Regierungsgewalt in Deutschland übernommen.“ – Wikipedia: Potsdamer Konferenz
- 7 „Der Gründung der Bundesrepublik als demokratischer westdeutscher Teilstaat mit Westbindung am 23. Mai 1949 folgte die Gründung der sozialistischen Deutschen Demokratischen Republik (DDR) am 7. Oktober 1949 als ostdeutscher Teilstaat unter sowjetischer Hegemonie.“ – Wikipedia: Deutschland
- 1949 – heuteBundesrepublik DeutschlandBundesrepublik Deutschland
Seit 1949 gehört Leonberg zur Bundesrepublik Deutschland.
Quelle: GOV - 1949EreignisEreignis
Aus den westlichen Besatzungszonen entstand am 23. Mai 1949 die Bundesrepublik Deutschland. Aus der sowjetischen Zone entstand am 7. Oktober 1949 die DDR.
8Beleg anzeigen
- 8 „Der Gründung der Bundesrepublik als demokratischer westdeutscher Teilstaat mit Westbindung am 23. Mai 1949 folgte die Gründung der sozialistischen Deutschen Demokratischen Republik (DDR) am 7. Oktober 1949 als ostdeutscher Teilstaat unter sowjetischer Hegemonie.“ – Wikipedia: Deutschland
- 8 „Die DDR ging aus der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) hervor, die infolge der Besetzung und Teilung Deutschlands nach 1945 zustande gekommen war.“ – Wikipedia: Deutsche Demokratische Republik
Findbuch · Verweise
Weiter forschen
Originale Akten, Karten und Zeitungen zu Leonberg liegen in deutschen Archiven. Diese Suchen führen direkt dorthin.
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Archivalien in der Deutschen Digitalen Bibliothek
31.156 Objekte zu „Leonberg“ laut DDB, die ersten 5:
- Leonberg (öffnet in neuem Tab) · Monografie · Württembergische Landesbibliothek
- Leonberg (öffnet in neuem Tab) · Monografie · Württembergische Landesbibliothek
- Oberamt Leonberg (öffnet in neuem Tab) · Illustration · Universitätsbibliothek Stuttgart
- 1. Leonberg (öffnet in neuem Tab) · Kapitel · Universitätsbibliothek Stuttgart
- Leonberg. Marktplatz (öffnet in neuem Tab) · Fotografie · Deutsche Fotothek
Historische Ansichten
(Bildseite öffnet in neuem Tab)Orangery (Pomeranzengarten) in Leonberg Palace · European Heritage Awards Archive · gemeinfrei (Bildseite öffnet in neuem Tab)
Straße, Leonberg: Perspektivische Ansicht (aus: Architekt. Rundschau, hrsg.v. Eisenlohr & Weigle, 1910) · Museum of Architecture at Berlin Institute of Technology · gemeinfrei
(Bildseite öffnet in neuem Tab)5/21 [Nr. 90]: Ladung zum Begräbnis des Mg. Christoph Stahel von Leonberg · Eberhard Karls Universität Tübingen, UB - Universitätsarchiv · gemeinfrei
(Bildseite öffnet in neuem Tab)6/26 [Nr. 3]: (D) 1583 Juli 8, Leonberg (T) Hz. Ludwig an [Untervogt und Stadt Tübingen]. · Eberhard Karls Universität Tübingen, UB - Universitätsarchiv · gemeinfrei
(Bildseite öffnet in neuem Tab)10/12,6 [Nr. 528]: Todesanzeige des Georg Wilhelm von Bydenbach fürstlicher Geheimer Regimentsrat und Obervogt zu Leonberg. · Eberhard Karls Universität Tübingen, UB - Universitätsarchiv · gemeinfrei
(Bildseite öffnet in neuem Tab)9/5,11 [Nr. 9]: Wiederaufnahmegesuch des Paulus Bieberstain aus Pforzheim, Bürger und ehemals Provisor zu Leonberg, als stud. theol. · Eberhard Karls Universität Tübingen, UB - Universitätsarchiv · gemeinfrei
Quellen und Belege anzeigen (15 Quellen)
Aktenvermerk
Quellenspur
Für Leonberg ausgewertet: 15 Quellen · 6 historische Ansichten · Ersterwähnung in diesen Quellen nicht belegt.
- Wikidata Q7010: Leonberg (Ortsverzeichnis, CC0)
- GOV, Geschichtliches Orts-Verzeichnis: Leonberg (Ortsverzeichnis, CC BY-SA 4.0)
- Wikipedia: Leonberg (Enzyklopädie, CC BY-SA 4.0)
- Wikipedia: Heiliges Römisches Reich (Pflicht-Ereignis) (Enzyklopädie, CC BY-SA 4.0)
- Wikipedia: Rheinbund (Pflicht-Ereignis) (Enzyklopädie, CC BY-SA 4.0)
- Wikipedia: Wiener Kongress (Pflicht-Ereignis) (Enzyklopädie, CC BY-SA 4.0)
- Wikipedia: Potsdamer Konferenz (Pflicht-Ereignis) (Enzyklopädie, CC BY-SA 4.0)
- Wikipedia: Deutschland (Pflicht-Ereignis) (Enzyklopädie, CC BY-SA 4.0)
- Wikipedia: Deutsche Demokratische Republik (Pflicht-Ereignis) (Enzyklopädie, CC BY-SA 4.0)
- Orangery (Pomeranzengarten) in Leonberg Palace (Historische Ansicht, Public Domain Mark 1.0)„Quelle: Europeana“
- Straße, Leonberg: Perspektivische Ansicht (aus: Architekt. Rundschau, hrsg.v. Eisenlohr & Weigle, 1910) (Historische Ansicht, CC0 1.0)„Quelle: Europeana“
- 5/21 [Nr. 90]: Ladung zum Begräbnis des Mg. Christoph Stahel von Leonberg (Historische Ansicht, Public Domain Mark 1.0)„Quelle: Europeana“
- 6/26 [Nr. 3]: (D) 1583 Juli 8, Leonberg (T) Hz. Ludwig an [Untervogt und Stadt Tübingen]. (Historische Ansicht, Public Domain Mark 1.0)„Quelle: Europeana“
- 10/12,6 [Nr. 528]: Todesanzeige des Georg Wilhelm von Bydenbach fürstlicher Geheimer Regimentsrat und Obervogt zu Leonberg. (Historische Ansicht, Public Domain Mark 1.0)„Quelle: Europeana“
- 9/5,11 [Nr. 9]: Wiederaufnahmegesuch des Paulus Bieberstain aus Pforzheim, Bürger und ehemals Provisor zu Leonberg, als stud. theol. (Historische Ansicht, Public Domain Mark 1.0)„Quelle: Europeana“
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Daten: GOV – Geschichtliches Orts-Verzeichnis (CC BY-SA 4.0), Wikidata (CC0), Wikipedia-Artikel: de.wikipedia.org/wiki/Leonberg (CC BY-SA 4.0).
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