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Leopoldshöhe

Auf einen Blick

Lange vor der ersten Erwähnung lebten hier wahrscheinlich Cherusker, später Sachsen und Franken.

Die große Zahl

Seit 1036 gehörte Leopoldshöhe zu 4 verschiedenen Herrschaften.

Belegt mit 21 Quellen aus Archiven, Bibliotheken, Normdaten und Ortsverzeichnissen

Zeitreise

Wärst du 1810 hier geboren: (nicht belegt).

  • Dein Ururgroßvater (geb. 1850): (nicht belegt)
  • Dein Urgroßvater (1890): (nicht belegt)
  • Dein Großvater (1930): Deutscher
Mit dem Ort eines Freundes vergleichen

Ortsakte · Nr. GA-0242385

Auch bekannt alsЛеопольдсхёэ

Heute: Kreis Lippe, Deutschland

Die Kurzfassung

Dein Ort ist Leopoldshöhe (Kreis Lippe). Lange vor der ersten Erwähnung lebten hier wahrscheinlich Cherusker, später Sachsen und Franken. Dort leben rund 17.175 Menschen (Stand 2025). Dein Ort liegt zentral in Ostwestfalen-Lippe und grenzt im Westen an Bielefeld. Das Kirchdorf wurde 1850/51 gegründet und trägt den Namen des lippischen Fürsten Leopold II. Die politische Gemeinde entstand erst 1921 aus Teilen von Hovedissen und Greste.

Lage

Lage: Kreis Lippe, Deutschland · 52,017° N, 8,70° O · Karte bei OpenStreetMap (öffnet in neuem Tab)

Vor der ersten Erwähnung – ungefähr

  1. ca. 4200 – 2800 v. Chr.Trichterbecherkultur (Jungsteinzeit)VermutungVon etwa 4200 bis 2800 v. Chr. gehörte der Norden vermutlich zur Trichterbecherkultur der Jungsteinzeit.
    1Beleg anzeigen
    • 1 „Die Trichterbecherkultur oder Trichterrandbecherkultur (Abkürzung: TBK, TRB; englisch Funnelbeaker culture oder Funnelneckbeaker culture, Abkürzung FBC) ist eine archäologische Kultur der Jungsteinzeit (etwa 4200–2800 v. Chr.).“ – Wikipedia: Trichterbecherkultur
  2. ca. 1800 – 530 v. Chr.Nordischer Kreis (Bronzezeit)VermutungVon 1800 bis 530 v. Chr. gehörte der Norden vermutlich zum Nordischen Kreis der Bronzezeit, dessen Fundplätze bis Norddeutschland reichen.
    2Beleg anzeigen
    • 2 „Die Nordische Bronzezeit (1800 v. Chr. – 530 v. Chr.), auch „Nordischer Kreis“, ist nach Oscar Montelius (1843–1921) eine Epoche der Bronzezeit im südlichen Skandinavien, deren Fundplätze von Dänemark und Norddeutschland bis Estland reichen.“ – Wikipedia: Nordische Bronzezeit
  3. ca. 100 v. Chr. – 100CheruskerwahrscheinlichSiedlungsreste in Bechterdissen werden auf die Cheruskerzeit datiert, vermutlich vor rund 2000 Jahren.
    3Beleg anzeigen
    • 3 „Das Gebiet der Gemeinde Leopoldshöhe war vermutlich bereits vor rund 2000 Jahren bewohnt; dafür sprechen Siedlungsreste in Bechterdissen, die auf die Cheruskerzeit datiert wurden.“ – Wikipedia: Leopoldshöhe
    • 3 „Man geht deshalb davon aus, dass sich das Siedlungsgebiet der Cherusker zwischen Weser, Elbe und Harz befand.“ – Wikipedia: Cherusker
    • 3 „In den Jahren zwischen 12 v. Chr. und 16 n. Chr. führten die Römer unter Drusus, Tiberius, Varus und Germanicus Kriege gegen die Cherusker (Augusteische Germanenkriege).“ – Wikipedia: Cherusker
    • 3 „Den Höhepunkt dieser Auseinandersetzungen bildete die Varusschlacht (9 n. Chr.), in deren Verlauf drei römische Legionen aufgerieben wurden.“ – Wikipedia: Cherusker
  4. ca. 285 – 804SachsenungefährWahrscheinlich siedelten hier Sachsen, die Karl der Große in den Sachsenkriegen (772–804) unterwarf; die früheste sichere Nennung stammt von 285.
    4Beleg anzeigen
    • 4 „Seit der Merowingerzeit standen zumindest Teile der Sachsen immer wieder in einer losen Abhängigkeit zum Frankenreich, bis sie von Karl dem Großen in den Sachsenkriegen (772–804) endgültig unterworfen wurden.“ – Wikipedia: Sachsen (Volk)
    • 4 „Abgesehen von Ptolemäus werden Sachsen erstmals bei Eutrop für das Jahr 285 genannt, wobei Eutrops Text zwischen 364 und 380 n. Chr. entstand.“ – Wikipedia: Sachsen (Volk)
  5. ca. 500frühe SiedlungenbelegtSiedlungen in Greste und das Gut Milse in Bechterdissen bestanden um das Jahr 500.
    5Beleg anzeigen
    • 5 „Siedlungen, die um das Jahr 500 bereits bestanden haben, sind in Greste und das Gut Milse in Bechterdissen.“ – Wikipedia: Leopoldshöhe
  6. ca. 500 – 870Franken (Fränkisches Reich)ungefährSeit etwa 500 gehörte die Gegend wahrscheinlich zum Fränkischen Reich, das Chlodwig I. schuf; 870 wurde das mittlere Reich zwischen Ost- und Westfranken geteilt.
    6Beleg anzeigen
    • 6 „Der merowingische König Chlodwig I. vereinigte in den Jahren um 500 erstmals die Teilverbände der Salfranken und Rheinfranken und schuf das Fränkische Reich, das unter dem Karolinger Karl dem Großen seine größte Ausdehnung erfuhr.“ – Wikipedia: Franken (Volk)
    • 6 „Das mittlere Königreich Lothringen wurde 870 zwischen dem Ostfrankenreich und Westfrankenreich aufgeteilt.“ – Wikipedia: Franken (Volk)
  7. ungefährOrtsname (germanisch)belegtDer Ortsname ist germanischen Ursprungs. Der Name geht auf den lippischen Fürsten Leopold II.
    7Beleg anzeigen
    • 7 „Der lippische Fürst Leopold II. verlieh ihm bei der Einweihung der neuen Kirche den Namen "Leopoldshöhe".“ – Wikipedia: Leopoldshöhe

Grenz-Zeitleiste

  1. 1036 – 1806
    Heiliges Römisches Reich

    Von 1036 bis 1806 gehörte Leopoldshöhe zum Heiligen Römischen Reich.

    8Beleg anzeigen
    • 8 „Mit seiner Kaiserkrönung am 2. Februar 962 in Rom knüpfte Otto I., wie 162 Jahre zuvor Karl der Große, an die Idee des erneuerten Römerreiches an.“ – Wikipedia: Heiliges Römisches Reich
    • 8 „Das Heilige Römische Reich erlosch am 6. August 1806 mit der Niederlegung der Reichskrone durch Kaiser Franz II.“ – Wikipedia: Heiliges Römisches Reich
  2. 1538
    Ereignis

    Die lutherische Kirchenordnung wird beschlossen, auch das Gebiet wird lutherisch.

    9Beleg (Wikipedia) anzeigen
    • 9 „Im Jahr 1538 wurde die lutherische Kirchenordnung beschlossen. Das Gebiet der Gemeinde Leopoldshöhe wurde ebenfalls lutherisch.“ – Wikipedia: Leopoldshöhe
  3. 1807 – 1920

    Für diese Zeit liegen uns keine gesicherten Angaben zur Herrschaft vor.

  4. 1850
    Ereignis

    Das Kirchdorf Leopoldshöhe wird auf einer Anhöhe gegründet.

    10Beleg (Wikipedia) anzeigen
    • 10 „Das Kirchdorf Leopoldshöhe selbst wurde hingegen erst 1850/51 auf einer Anhöhe im Bereich von Krentrup und Hovedissen in gleicher Entfernung zu den Kirchen in Schötmar, Oerlinghausen und Heepen gegründet, um den Bewohnern der umliegenden Höfe den Kirchgang zu erleichtern.“ – Wikipedia: Leopoldshöhe
  5. 1921 – 1945
    Deutsches Reich

    Von 1921 bis 1945 gehörte Leopoldshöhe zum Deutschen Reich.

    Quelle: GOV
  6. 1927
    Ereignis

    Archivale zu Leopoldshöhe: „Antrag auf Einrichtung von Autobusverbindungen von Lage nach Leopoldshöhe, von Lage nach Pivitsheide und von Lage“.

    11Beleg (Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Ostwestfalen-Lippe) anzeigen
    • 11 „Antrag auf Einrichtung von Autobusverbindungen von Lage nach Leopoldshöhe, von Lage nach Pivitsheide und von Lage (Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Ostwestfalen-Lippe), Laufzeit ab 1927“ – DDB: Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Ostwestfalen-Lippe
  7. 1928
    Ereignis

    Archivale zu Leopoldshöhe: „Einrichtung einer Autobusverbindung von Oerlinghausen über Leopoldshöhe und Schötmar nach Bad Salzuflen durch Fritz Rehm, 1928“.

    12Beleg (Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Ostwestfalen-Lippe) anzeigen
    • 12 „Einrichtung einer Autobusverbindung von Oerlinghausen über Leopoldshöhe und Schötmar nach Bad Salzuflen durch Fritz Rehm, 1928 (Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Ostwestfalen-Lippe), Laufzeit ab 1928“ – DDB: Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Ostwestfalen-Lippe
  8. 1945 – 1949
    Britische Besatzungszone

    Von 1945 bis 1949 gehörte Leopoldshöhe zur Britischen Besatzungszone.

    Quelle: GOV
  9. 1945
    Ereignis

    Nach der Kapitulation des Deutschen Reichs im Mai 1945 übernahmen die Siegermächte die Regierungsgewalt und teilten Deutschland in Besatzungszonen. Leopoldshöhe lag in der Britischen Besatzungszone.

    13Beleg anzeigen
    • 13 „Nach der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Streitkräfte am 8. Mai 1945 und der Verhaftung der Geschäftsführenden Reichsregierung am 23. Mai hatten die Siegermächte am 5. Juni mit der Berliner Deklaration und der Feststellung der Besatzungszonen sowie der Einsetzung eines alliierten Kontrollrates offiziell die Regierungsgewalt in Deutschland übernommen.“ – Wikipedia: Potsdamer Konferenz
    • 13 „Der Gründung der Bundesrepublik als demokratischer westdeutscher Teilstaat mit Westbindung am 23. Mai 1949 folgte die Gründung der sozialistischen Deutschen Demokratischen Republik (DDR) am 7. Oktober 1949 als ostdeutscher Teilstaat unter sowjetischer Hegemonie.“ – Wikipedia: Deutschland
  10. 1949 – heute
    Bundesrepublik Deutschland

    Seit 1949 gehört Leopoldshöhe zur Bundesrepublik Deutschland.

    Quelle: GOV
  11. 1949
    Ereignis

    Aus den westlichen Besatzungszonen entstand am 23. Mai 1949 die Bundesrepublik Deutschland. Aus der sowjetischen Zone entstand am 7. Oktober 1949 die DDR.

    14Beleg anzeigen
    • 14 „Der Gründung der Bundesrepublik als demokratischer westdeutscher Teilstaat mit Westbindung am 23. Mai 1949 folgte die Gründung der sozialistischen Deutschen Demokratischen Republik (DDR) am 7. Oktober 1949 als ostdeutscher Teilstaat unter sowjetischer Hegemonie.“ – Wikipedia: Deutschland
    • 14 „Die DDR ging aus der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) hervor, die infolge der Besetzung und Teilung Deutschlands nach 1945 zustande gekommen war.“ – Wikipedia: Deutsche Demokratische Republik
  12. 1969
    Ereignis

    Acht Gemeinden werden zur neuen Gemeinde Leopoldshöhe zusammengeschlossen.

    15Beleg (Wikipedia) anzeigen
    • 15 „Mit Wirkung vom 1. Januar 1969 trat das Gesetz zur Neugliederung des Landkreises Lemgo (Lemgo-Gesetz) in Kraft und gliederte den Landkreis Lemgo neu. So wurden die ehemals selbstständigen Gemeinden Asemissen, Bechterdissen, Bexterhagen, Greste, Krentrup, Leopoldshöhe, Nienhagen und Schuckenbaum zur neuen Gemeinde Leopoldshöhe mit dann 10.200 Einwohnern zusammengeschlossen.“ – Wikipedia: Leopoldshöhe

Findbuch · Verweise

Weiter forschen

Originale Akten, Karten und Zeitungen zu Leopoldshöhe liegen in deutschen Archiven. Diese Suchen führen direkt dorthin.

Archivalien in der Deutschen Digitalen Bibliothek

1.256 Objekte zu „Leopoldshöhe“ laut DDB, die ersten 5:

Ortsname

GesichertSprachschicht: germanisch

Der Name geht auf den lippischen Fürsten Leopold II. zurück, der ihn bei der Einweihung der Kirche verlieh.

16Beleg anzeigen
  • 16 „Der lippische Fürst Leopold II. verlieh ihm bei der Einweihung der neuen Kirche den Namen "Leopoldshöhe".“ – Wikipedia: Leopoldshöhe

Siedlung

  • EisenzeitWahrscheinlich

    Cherusker

    17Beleg anzeigen
    • 17 „Das Gebiet der Gemeinde Leopoldshöhe war vermutlich bereits vor rund 2000 Jahren bewohnt; dafür sprechen Siedlungsreste in Bechterdissen, die auf die Cheruskerzeit datiert wurden.“ – Wikipedia: Leopoldshöhe
  • 500Gesichert

    Siedlungen in Greste und Gut Milse in Bechterdissen

    18Beleg anzeigen
    • 18 „Siedlungen, die um das Jahr 500 bereits bestanden haben, sind in Greste und das Gut Milse in Bechterdissen.“ – Wikipedia: Leopoldshöhe
  • HochmittelalterGesichert

    Hagensiedlungen

    19Beleg anzeigen
    • 19 „Hagensiedlungen wie zum Beispiel Nienhagen, Bexterhagen, Schuckenhagen oder Mackenbruch (erwähnt im Landschatzregister von 1467) entstanden im Hochmittelalter, also etwa von der Mitte des 11. Jahrhunderts bis zur Mitte des 13. Jahrhunderts.“ – Wikipedia: Leopoldshöhe

Volk ist nicht gleich Gene ist nicht gleich Sprache.

Ersterwähnung

Der Ort wird erstmals im Jahr 1036 erwähnt.

20Beleg anzeigen
  • 20 „Die erste urkundliche Erwähnung des Gebietes stammt vom 25. Mai 1036.“ – Wikipedia: Leopoldshöhe

Das nächste runde Jubiläum: 2036 (1.000 Jahre).

Quellen dieser Akte (21 Quellen aus 7 Einrichtungen)

Aktenvermerk

Quellen dieser Akte

21 Quellen aus 7 Einrichtungen

Automatisch erstellt

Für Leopoldshöhe ausgewertet: 21 Quellen · 2 Archivfunde · Ersterwähnung (1036) belegt in Wikipedia: Leopoldshöhe.

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Daten: GOV – Geschichtliches Orts-Verzeichnis (CC BY-SA 4.0), Wikidata (CC0), Wikipedia-Artikel: de.wikipedia.org/wiki/Leopoldshöhe (CC BY-SA 4.0).

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