Löbau
Auf einen Blick
Lange vor der ersten Erwähnung lebten hier wahrscheinlich Elbgermanen, später Slawen.
Die große Zahl
Seit 1221 gehörte Löbau zu 7 verschiedenen Herrschaften.
Belegt mit 27 Quellen aus Archiven, Bibliotheken, Normdaten und Ortsverzeichnissen
Mehr als 69 % der Orte in unserer Sammlung hatten weniger Herrschaften.
Zeitreise
Wärst du 1810 hier geboren, wärst du Sachse gewesen.
- Dein Ururgroßvater (geb. 1850): Sachse
- Dein Urgroßvater (1890): Deutscher
- Dein Großvater (1930): Deutscher
Mit dem Ort eines Freundes vergleichen
Ortsakte · Nr. GA-0156768
Auch bekannt alsLubij, Stadt Löbau, Loebau, Lobava, Лебау, Лёбау
Heute: Landkreis Görlitz, Deutschland
Die Kurzfassung
Dein Ort ist Löbau (Landkreis Görlitz). Lange vor der ersten Erwähnung lebten hier wahrscheinlich Elbgermanen, später Slawen. Dort leben rund 14.469 Menschen (Stand 2025). Dein Ort liegt auf einem Plateau oberhalb der sumpfigen Talaue des Löbauer Wassers. Dein Ort war als Handels- und Gewerbeort geplant und mit Stadtmauern befestigt. Dein Ort gehörte dem Oberlausitzer Sechsstädtebund an, der hier 1346 gegründet wurde.
Lage
Lage: Landkreis Görlitz, Deutschland · 51,094° N, 14,667° O · Karte bei OpenStreetMap (öffnet in neuem Tab)
Vor der ersten Erwähnung – ungefähr
- ca. 1300 – 500 v. Chr.Lausitzer KulturbelegtFunde von Keramik- und Bronzegegenständen sowie eine befestigte Höhensiedlung belegen eine Besiedlung in der bronzezeitlichen Lausitzer Kultur.
1Beleg anzeigen
- 1 „Funde von Keramik- und Bronzegegenständen im Tal des Löbauer Wassers und eine befestigte Höhensiedlung (Ringwallanlage oder Schanze) auf dem Schafberg belegen die urgeschichtliche Besiedlung der Gegend in der bronzezeitlichen Lausitzer Kultur (um 1000 v. Chr.).“ – Wikipedia: Löbau
- 1 „Die Lausitzer Kultur wird von etwa 1300 v. Chr. (Bronzezeit) bis ca. 500 v. Chr. (Eisenzeit) datiert.“ – Wikipedia: Lausitzer Kultur
- ca. 100 – 300Semnonen (Elbgermanen)ungefährUm 100 n. Chr. siedelten zwischen Elbe und Oder wahrscheinlich die Semnonen; im dritten Jahrhundert verließen sie bis auf Restgruppen ihre Heimat und gingen in den Alamannen auf.
2Beleg anzeigen
- 2 „Um 100 n. Chr. lag ihr Siedlungsgebiet im Raum zwischen Elbe und Oder sowie von den Westsudeten bis an die Havel, zeitweise auch jenseits von Oder und Warthe.“ – Wikipedia: Semnonen
- 2 „Ab dem dritten Jahrhundert verließen die Semnonen, bis auf Restgruppen ihre Heimat an Havel und Spree in Richtung Oberrhein und gingen in den Alamannen auf.“ – Wikipedia: Semnonen
- ca. 500 – 1031SlawenbelegtDie Überreste der slawischen Befestigung Bielplatz Bellwitz aus frühgeschichtlicher Zeit liegen auf einem Felsvorsprung.
3Beleg anzeigen
- 3 „Etwa 800 m südwestlich des Löbauer Stadtteils Bellwitz finden sich auf einem Felsvorsprung über dem Löbauer Wasser die Überreste der slawischen Befestigung Bielplatz Bellwitz aus frühgeschichtlicher Zeit.“ – Wikipedia: Löbau
- 3 „Spätestens im frühen 8. Jahrhundert dürften die Milzener aus dem heutigen Polen in das beschriebenen Gebiet eingewandert sein.“ – Wikipedia: Milzener
- 3 „Sie waren die Vorfahren der bis heute in der Oberlausitz ansässigen Sorben.“ – Wikipedia: Milzener
- 3 „Dieser Beschluss wurde wohl 1018 im Frieden von Bautzen erneuert, bis das Milzenerland 1031 wieder an die Mark Meißen und 1076 an Herzog Vratislav II. von Böhmen fiel.“ – Wikipedia: Milzener
- ab ca. 1124OstsiedlungungefährSeit 1124 siedelten Flamen und Niederländer im Norden; um 1159/60 durften niederländische Siedler ehemals slawische Dörfer besetzen (Ostsiedlung).
4Beleg anzeigen
- 4 „Seit 1124 kam es zu ersten Ansiedlungen von Flamen und Niederländern in Norddeutschland bis zur Eider.“ – Wikipedia: Deutsche Ostsiedlung
- 4 „So gewährte Albrecht der Bär im Jahr 1159/60 niederländischen Siedlern das Recht, ehemalige Siedlungen der Slawen in Besitz zu nehmen.“ – Wikipedia: Deutsche Ostsiedlung
- ungefährOrtsname (slawisch)ungefährDer Ortsname ist nach einer Deutung slawischen Ursprungs. Der Name stammt aus dem Sorbischen, die Bedeutung ist jedoch nicht gesichert.
5Beleg anzeigen
- 5 „Der Name stammt aus dem Sorbischen, die Bedeutung ist jedoch nicht gesichert.“ – Wikipedia: Löbau
Grenz-Zeitleiste
- 1221 – 1329Heiliges Römisches ReichHeiliges Römisches Reich
Von 1221 bis 1329 gehörte Löbau zum Heiligen Römischen Reich.
6Beleg anzeigen
- 6 „Mit seiner Kaiserkrönung am 2. Februar 962 in Rom knüpfte Otto I., wie 162 Jahre zuvor Karl der Große, an die Idee des erneuerten Römerreiches an.“ – Wikipedia: Heiliges Römisches Reich
- 6 „Das Heilige Römische Reich erlosch am 6. August 1806 mit der Niederlegung der Reichskrone durch Kaiser Franz II.“ – Wikipedia: Heiliges Römisches Reich
- 1221EreignisEreignis
Bischof Bruno II. von Meißen erwähnte Löbau als Lubaw erstmals schriftlich.
7Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 7 „Löbau wurde im Jahre 1221 als Lubaw durch Bischof Bruno II. von Meißen erstmals erwähnt.“ – Wikipedia: Löbau
- 1221EreignisEreignis
Löbau wird 1221 erstmals erwähnt.
8Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 8 „Löbau wurde im Jahre 1221 als Lubaw durch Bischof Bruno II. von Meißen erstmals erwähnt.“ – Wikipedia: Löbau
- 1319EreignisEreignis
1319 belehnte Kaiser Ludwig IV. den König von Böhmen mit dem Land Bautzen. 1329 trat Herzog Heinrich I. von Jauer das Land Görlitz an den böhmischen König ab.
9Beleg anzeigen
- 9 „Jedenfalls wurde der König von Böhmen 1319 von Kaiser Ludwig IV. mit dem Land Bautzen belehnt; die östliche Landeshälfte fiel dagegen als Heiratsgut an Heinrich I., Herzog von Jauer, der das Land Görlitz (mit Ausnahme der Gegend um Lauban) 1329 an den böhmischen König abtrat.“ – Wikipedia: Oberlausitz
- 9 „Der Prager Frieden von 1635 band die beiden Lausitzen (Ober- und Niederlausitz) an das Kurfürstentum Sachsen.“ – Wikipedia: Oberlausitz
- 1329 – 1635Königreich BöhmenKönigreich Böhmen
Von 1329 bis 1635 gehörte Löbau zum Königreich Böhmen.
10Beleg anzeigen
- 10 „Jedenfalls wurde der König von Böhmen 1319 von Kaiser Ludwig IV. mit dem Land Bautzen belehnt; die östliche Landeshälfte fiel dagegen als Heiratsgut an Heinrich I., Herzog von Jauer, der das Land Görlitz (mit Ausnahme der Gegend um Lauban) 1329 an den böhmischen König abtrat.“ – Wikipedia: Oberlausitz
- 10 „Der Prager Frieden von 1635 band die beiden Lausitzen (Ober- und Niederlausitz) an das Kurfürstentum Sachsen.“ – Wikipedia: Oberlausitz
- 1346EreignisEreignis
Der Oberlausitzer Sechsstädtebund gründete sich in Löbau.
11Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 11 „Löbau gehörte dem Oberlausitzer Sechsstädtebund an, der hier 1346 gegründet wurde.“ – Wikipedia: Löbau
- 1422EreignisEreignis
Archivale zu Löbau: „Geleitbrief für Adam Sweynchen aus der Masau nach Löbau zu Verhandlungen mit Jon Sweynchen wegen des“.
12Beleg (Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz) anzeigen
- 12 „Geleitbrief für Adam Sweynchen aus der Masau nach Löbau zu Verhandlungen mit Jon Sweynchen wegen des (Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz), Laufzeit ab 1422“ – DDB: Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz
- 1425EreignisEreignis
Hussiten belagerten und erstürmten Löbau während der Hussitenkriege.
13Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 13 „Löbau wurde während der Hussitenkriege, die von 1424 bis 1434 auch die Oberlausitz heimsuchten, mehrmals belagert und erstürmt, so 1425 und 1428.“ – Wikipedia: Löbau
- 1428EreignisEreignis
Archivale zu Löbau: „Bischof Johann von Kulm an Laurentius d. Hochmeisters Kaplan: Beförderung seines Kaplans Jacob. Kapelle bei Löbau.“.
14Beleg (Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz) anzeigen
- 14 „Bischof Johann von Kulm an Laurentius d. Hochmeisters Kaplan: Beförderung seines Kaplans Jacob. Kapelle bei Löbau. (Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz), Laufzeit ab 1428“ – DDB: Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz
- 1635 – 1870SachsenSachsen
Von 1635 bis 1870 gehörte Löbau zu Sachsen.
15Beleg anzeigen
- 15 „Der Prager Frieden von 1635 band die beiden Lausitzen (Ober- und Niederlausitz) an das Kurfürstentum Sachsen.“ – Wikipedia: Oberlausitz
- 15 „Als Nebenabsprache auf dem Wiener Kongress (1815) musste der sächsische König die Teilung des Königreiches Sachsen und somit große Gebietsverluste zu Gunsten Preußens hinnehmen.“ – Wikipedia: Oberlausitz
- 15 „Die Albertiner blieben Kurfürsten bis zur Auflösung des Heiligen Römischen Reiches 1806 und erlangten danach durch ein Bündnis mit Napoleon die sächsische Königswürde.“ – Wikipedia: Kurfürstentum Sachsen
- 15 „Die Albertiner blieben Kurfürsten bis zur Auflösung des Heiligen Römischen Reiches 1806 und erlangten danach durch ein Bündnis mit Napoleon die sächsische Königswürde.“ – Wikipedia: Kurfürstentum Sachsen
- 15 „Das Königreich Sachsen entstand aus dem Kurfürstentum Sachsen und existierte von 1806 bis 1918.“ – Wikipedia: Königreich Sachsen
- 1635EreignisEreignis
Der Prager Frieden band 1635 die Ober- und die Niederlausitz an das Kurfürstentum Sachsen. 1815 musste der sächsische König auf dem Wiener Kongress große Gebietsverluste zugunsten Preußens hinnehmen.
16Beleg anzeigen
- 16 „Der Prager Frieden von 1635 band die beiden Lausitzen (Ober- und Niederlausitz) an das Kurfürstentum Sachsen.“ – Wikipedia: Oberlausitz
- 16 „Als Nebenabsprache auf dem Wiener Kongress (1815) musste der sächsische König die Teilung des Königreiches Sachsen und somit große Gebietsverluste zu Gunsten Preußens hinnehmen.“ – Wikipedia: Oberlausitz
- 16 „Die Albertiner blieben Kurfürsten bis zur Auflösung des Heiligen Römischen Reiches 1806 und erlangten danach durch ein Bündnis mit Napoleon die sächsische Königswürde.“ – Wikipedia: Kurfürstentum Sachsen
- 1678EreignisEreignis
Ein Brand legte die Hälfte von Löbau in Asche.
17Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 17 „So legte 1678 ein Brand die Hälfte der Stadt in Asche.“ – Wikipedia: Löbau
- 1806EreignisEreignis
1806 erlangte der sächsische Kurfürst durch ein Bündnis mit Napoleon die Königswürde. Das Königreich Sachsen bestand bis 1918.
18Beleg anzeigen
- 18 „Die Albertiner blieben Kurfürsten bis zur Auflösung des Heiligen Römischen Reiches 1806 und erlangten danach durch ein Bündnis mit Napoleon die sächsische Königswürde.“ – Wikipedia: Kurfürstentum Sachsen
- 18 „Das Königreich Sachsen entstand aus dem Kurfürstentum Sachsen und existierte von 1806 bis 1918.“ – Wikipedia: Königreich Sachsen
- 1846EreignisEreignis
Die Bahnstrecke Dresden–Görlitz erreichte Löbau im Dezember.
19Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 19 „Im Dezember 1846 erreichte die Bahnstrecke Dresden–Görlitz Löbau; 1847 wurden die letzten 24 Streckenkilometer nach Görlitz fertiggestellt.“ – Wikipedia: Löbau
- 1871 – 1945Deutsches ReichDeutsches Reich
Von 1871 bis 1945 gehörte Löbau zum Deutschen Reich.
Quelle: GOV - 1945 – 1949Sowjetische BesatzungszoneSowjetische Besatzungszone
Von 1945 bis 1949 gehörte Löbau zur Sowjetischen Besatzungszone.
Quelle: GOV - 1945EreignisEreignis
Nach der Kapitulation des Deutschen Reichs im Mai 1945 übernahmen die Siegermächte die Regierungsgewalt und teilten Deutschland in Besatzungszonen. Löbau lag in der Sowjetischen Besatzungszone.
20Beleg anzeigen
- 20 „Nach der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Streitkräfte am 8. Mai 1945 und der Verhaftung der Geschäftsführenden Reichsregierung am 23. Mai hatten die Siegermächte am 5. Juni mit der Berliner Deklaration und der Feststellung der Besatzungszonen sowie der Einsetzung eines alliierten Kontrollrates offiziell die Regierungsgewalt in Deutschland übernommen.“ – Wikipedia: Potsdamer Konferenz
- 20 „Der Gründung der Bundesrepublik als demokratischer westdeutscher Teilstaat mit Westbindung am 23. Mai 1949 folgte die Gründung der sozialistischen Deutschen Demokratischen Republik (DDR) am 7. Oktober 1949 als ostdeutscher Teilstaat unter sowjetischer Hegemonie.“ – Wikipedia: Deutschland
- 1949 – 1990DDRDDR
Von 1949 bis 1990 gehörte Löbau zu DDR.
Quelle: GOV - 1949EreignisEreignis
Aus den westlichen Besatzungszonen entstand am 23. Mai 1949 die Bundesrepublik Deutschland. Aus der sowjetischen Zone entstand am 7. Oktober 1949 die DDR.
21Beleg anzeigen
- 21 „Der Gründung der Bundesrepublik als demokratischer westdeutscher Teilstaat mit Westbindung am 23. Mai 1949 folgte die Gründung der sozialistischen Deutschen Demokratischen Republik (DDR) am 7. Oktober 1949 als ostdeutscher Teilstaat unter sowjetischer Hegemonie.“ – Wikipedia: Deutschland
- 21 „Die DDR ging aus der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) hervor, die infolge der Besetzung und Teilung Deutschlands nach 1945 zustande gekommen war.“ – Wikipedia: Deutsche Demokratische Republik
- 1953EreignisEreignis
Bei den Ereignissen des 17. Juni 1953 streikten in Löbau etwa 6.000 Textilarbeiter in fünf Betrieben.
22Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 22 „Während der Ereignisse am 17. Juni 1953 in der DDR kam es in Löbau selbst zu Streiks in fünf Betrieben der Textilindustrie mit etwa 6.000 Beteiligten, jedoch nicht zu Demonstrationen oder Ausschreitungen gegen Einrichtungen des Staates oder staatstragender Organisationen wie etwa im nicht weit entfernten Görlitz.“ – Wikipedia: Löbau
- 1990 – heuteBundesrepublik DeutschlandBundesrepublik Deutschland
Seit 1990 gehört Löbau zur Bundesrepublik Deutschland.
Quelle: GOV
Findbuch · Verweise
Weiter forschen
Originale Akten, Karten und Zeitungen zu Löbau liegen in deutschen Archiven. Diese Suchen führen direkt dorthin.
- Deutsche Digitale Bibliothek: Löbau (öffnet in neuem Tab)
- Archivportal-D: Löbau (öffnet in neuem Tab)
- Deutsches Zeitungsportal: Löbau (öffnet in neuem Tab)
Archivalien in der Deutschen Digitalen Bibliothek
26.441 Objekte zu „Löbau“ laut DDB, die ersten 5:
- Löbau. Blick auf Löbau (öffnet in neuem Tab) · Postkarte · Deutsche Fotothek
- Löbau. Blick auf Löbau (öffnet in neuem Tab) · Postkarte · Deutsche Fotothek
- Löbau. Blick auf Löbau (öffnet in neuem Tab) · Postkarte · Deutsche Fotothek
- Löbau. Blick auf Löbau (öffnet in neuem Tab) · Postkarte · Deutsche Fotothek
- Löbau. Blick auf Löbau (öffnet in neuem Tab) · Postkarte · Deutsche Fotothek
Ortsname
Der Name stammt aus dem Sorbischen, die Bedeutung ist jedoch nicht gesichert.
23Beleg anzeigen
- 23 „Der Name stammt aus dem Sorbischen, die Bedeutung ist jedoch nicht gesichert.“ – Wikipedia: Löbau
Siedlung
- um 1200Gesichert
Deutsche Siedler
24Beleg anzeigen
- 24 „Die Stadt wurde um 1200 im Rahmen der Deutschen Ostsiedlung unter böhmischer Herrschaft (Ottokar I.) auf einem Plateau oberhalb der sumpfigen Talaue des Löbauer Wassers planmäßig angelegt.“ – Wikipedia: Löbau
Volk ist nicht gleich Gene ist nicht gleich Sprache.
Ersterwähnung
Der Ort wird erstmals im Jahr 1221 erwähnt.
25Beleg anzeigen
- 25 „Löbau wurde im Jahre 1221 als Lubaw durch Bischof Bruno II. von Meißen erstmals erwähnt.“ – Wikipedia: Löbau
Das nächste runde Jubiläum: 2071 (850 Jahre).
Quellen dieser Akte (27 Quellen aus 9 Einrichtungen)
Aktenvermerk
Quellen dieser Akte
27 Quellen aus 9 Einrichtungen
Für Löbau ausgewertet: 27 Quellen · 2 Archivfunde · Ersterwähnung (1221) belegt in Wikipedia: Löbau.
Archive
- Geleitbrief für Adam Sweynchen aus der Masau nach Löbau zu Verhandlungen mit Jon Sweynchen wegen des (1422, Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, CC0)
- Bischof Johann von Kulm an Laurentius d. Hochmeisters Kaplan: Beförderung seines Kaplans Jacob. Kapelle bei Löbau. (1428, Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, CC0)
Bibliotheken
- [4951] = 69. Section Neustadt (1882) (1882, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)„Katalog der Deutschen Nationalbibliothek, Schlagwort „Löbau“: 83 Katalogeinträge bis 1960; bei gleichnamigen Orten können Titel einem anderen Ort gelten.“
- [4954] = 72. Section Löbau (1884) (1884, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- [4953] = No. 71. Section Neusalza; [Kt.]. / Geologische Aufnahme von J. Hazard (1891) (1891, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- [4954] = No. 72. Section Löbau; [Kt.]. / Geologische Aufnahme von Th. Siegert (1892) (1892, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- [5054] = No. 88. Section Zittau-Oderwitz; [Kt.]. / Geologische Aufnahme von Th. Siegert (1893) (1893, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- Erwähnungen in historischen Zeitungen: 273.904 Treffer bis 1950, älteste 1724 in „Stats- u. gelehrte Zeitung des hollsteinischen unpartheyischen Correspondenten“ (1724, Deutsches Zeitungsportal (Deutsche Digitale Bibliothek), CC0)„Volltextsuche im Zeitungsportal nach dem Ortsnamen (deutschsprachige Zeitungen); gleichnamige Orte und Texterkennungsfehler sind möglich.“
- „Stats- u. gelehrte Zeitung des hollsteinischen unpartheyischen Correspondenten“, 1724-03-25 (Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky) (1724, Deutsches Zeitungsportal (Deutsche Digitale Bibliothek), CC0)
- Ihren scheidenden Freunden den Herren Ernst Gustav Bernhard aus Löbau, Michael Kockel aus Neustädtel bei Marienstern, Ernst Albert Gretschel aus Burkau, Herrman (1833) (1833, Sorbian Cultural Archive, gemeinfrei)
- Das Lied vom Bären : Gesungen den 11. November 1860 zu Löbau (1860) (1860, Sorbian Cultural Archive, gemeinfrei)
- [Loebau] : [Handwerksbrief, Brauer und Mälzer, Löbau, 1862]; Wir die dermaligen Vorsteher des Mälzer- und Bierbrauer-Vereins zu Loebau in der K. S. Oberlausitz, (1862) (1862, Württemberg State Library, gemeinfrei)
Normdaten
- Wikidata Q156768: Löbau (CC0)
Ortsverzeichnisse
- GOV, Geschichtliches Orts-Verzeichnis: Löbau (CC BY-SA 4.0)
- Historisches Ortsverzeichnis von Sachsen: Löbau (HOV Sachsen)„1221: als Lubaw erstmalig erwähnt“
Lexika
- Wikipedia: Löbau und 11 weitere Artikel (CC BY-SA 4.0)
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Daten: GOV – Geschichtliches Orts-Verzeichnis (CC BY-SA 4.0), Wikidata (CC0), Wikipedia-Artikel: de.wikipedia.org/wiki/Löbau (CC BY-SA 4.0).
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