Manebach
Auf einen Blick
Lange vor der ersten Erwähnung lebten hier wahrscheinlich Thüringer, später Franken.
Die große Zahl
Seit 1351 gehörte Manebach zu 8 verschiedenen Herrschaften.
Belegt mit 23 Quellen aus Bibliotheken, Normdaten und Ortsverzeichnissen
Mehr als 85 % der Orte in unserer Sammlung hatten weniger Herrschaften.
Zeitreise
Wärst du 1810 hier geboren: (nicht belegt).
- Dein Ururgroßvater (geb. 1850): (nicht belegt)
- Dein Urgroßvater (1890): Deutscher
- Dein Großvater (1930): Deutscher
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Ortsakte · Nr. GA-1721873
Heute: Ilmenau, Deutschland
Die Kurzfassung
Dein Ort ist Manebach (Ilmenau). Lange vor der ersten Erwähnung lebten hier wahrscheinlich Thüringer, später Franken. Dort leben rund 2.494 Menschen (Stand 1946). Dein Ort Manebach wurde 1351 erstmals erwähnt und gehörte lange zur Grafschaft Henneberg. Seit 1988 ist Manebach staatlich anerkannter Erholungsort.
Lage
Lage: Ilmenau, Deutschland · 50,68° N, 10,859° O · Karte bei OpenStreetMap (öffnet in neuem Tab)
Vor der ersten Erwähnung – ungefähr
- ca. 5500 – 4900 v. Chr.Bandkeramik-Kultur (Jungsteinzeit)VermutungUm 5500 v. Chr. erreichte die Bandkeramik vermutlich auch diese Gegend; ihre jüngste Phase reichte bis etwa 4900 v. Chr.
1Beleg anzeigen
- 1 „Die Bandkeramik erreichte die nördlichen Lössgrenzen in Mitteleuropa ab 5600 bis 5500 v. Chr. Nach einigen gängigen Lehrmeinungen ging sie aus dem Starčevo-Körös-Kulturkomplex hervor.“ – Wikipedia: Linearbandkeramische Kultur
- 1 „um 5100 bis 4900 v. Chr.: jüngste LBK (Überschneidungen mit jüngerer LBK).“ – Wikipedia: Linearbandkeramische Kultur
- ca. 1300 – 800 v. Chr.Urnenfelderkultur (Bronzezeit)VermutungVon etwa 1300 bis 800 v. Chr. gehörte die Gegend vermutlich zum Einflussbereich der Urnenfelderkultur.
2Beleg anzeigen
- 2 „Sie bestand etwa von 1300 bis 800 v. Chr. (in der Urnenfelderzeit).“ – Wikipedia: Urnenfelderkultur
- 2 „Die Grenzen zwischen ihrem Verbreitungsgebiet im engeren Sinne und Regionen, die lediglich unter mehr oder weniger starkem Einfluss der Urnenfelderkultur standen, sind dabei nicht immer deutlich zu ziehen, zumal sie sich im Verlauf der Spätbronzezeit mehrfach verschieben.“ – Wikipedia: Urnenfelderkultur
- ca. 800 – 450 v. Chr.Hallstattkultur (ältere Eisenzeit)VermutungVon etwa 800 bis 450 v. Chr. gehörte die Gegend vermutlich zur Hallstattkultur, der älteren Eisenzeit.
3Beleg anzeigen
- 3 „Als Hallstattzeit, Ältere Eisenzeit oder Hallstattkultur wird die ältere vorrömische Eisenzeit in weiten Teilen Europas ab etwa 800 v. Chr. bezeichnet.“ – Wikipedia: Hallstattkultur
- 3 „Die Grenze zur nachfolgenden Latènezeit wird mit 450 v. Chr. angegeben, wobei sich der Übergang fließend über mehrere Jahrzehnte erstreckte.“ – Wikipedia: Hallstattkultur
- ca. 100 v. Chr. – 300Hermunduren (Elbgermanen)VermutungUm die Zeitenwende lebten in Thüringen vermutlich Hermunduren, ein elbgermanischer Stamm, der am Oberlauf der Elbe siedelte.
4Beleg anzeigen
- 4 „Die Hermunduren waren ein germanischer Volksstamm, der zur Gruppe der Elbgermanen (Herminonen) zählt und am Oberlauf der Elbe siedelte.“ – Wikipedia: Hermunduren
- 4 „In Thüringen wurden archäologische Funde elbgermanischer Provenienz, wie die von Fibeln, eisernen Waffen, Terrinen, Schalenurnen und rädchenverzierten Keramikteilen bislang zumeist als hermundurisch gedeutet.“ – Wikipedia: Hermunduren
- ca. 400 – 531ThüringerungefährVon etwa 400 bis um 531 lag die Gegend wahrscheinlich im Thüringerreich, das die Franken dann eroberten.
5Beleg anzeigen
- 5 „Die Thüringer werden erstmals als Toringi um 400 im Werk Mulomedicina („Maultier-Heilkunde“) des spätantiken Autors Flavius Vegetius Renatus erwähnt, der die Kriegstauglichkeit ihrer Pferde rühmt.“ – Wikipedia: Thüringer
- 5 „Darüber hinaus war die Auffassung verbreitet, die Sachsen hätten ihr Gebiet nach der Eroberung des Thüringerreiches (um 531) durch die Franken bis zur Unstrut ausgedehnt.“ – Wikipedia: Sachsen (Volk)
- ca. 531 – 870Franken (Fränkisches Reich)ungefährUm 531 eroberten die Franken das Thüringerreich; danach gehörte der Raum wahrscheinlich zu ihrem Reich.
6Beleg anzeigen
- 6 „Darüber hinaus war die Auffassung verbreitet, die Sachsen hätten ihr Gebiet nach der Eroberung des Thüringerreiches (um 531) durch die Franken bis zur Unstrut ausgedehnt.“ – Wikipedia: Sachsen (Volk)
- 6 „Das mittlere Königreich Lothringen wurde 870 zwischen dem Ostfrankenreich und Westfrankenreich aufgeteilt.“ – Wikipedia: Franken (Volk)
Grenz-Zeitleiste
- 1351 – 1485Landgrafschaft ThüringenLandgrafschaft Thüringen
Von 1351 bis 1485 gehörte Manebach zur Landgrafschaft Thüringen.
7Beleg anzeigen
- 7 „Eine unverdächtige Königsurkunde Lothars III. vom 29. März 1131 betitelt Ludwig als lantgravius de Thuringia.“ – Wikipedia: Landgrafschaft Thüringen
- 7 „Der Macht und Besitzzuwachs der Wettiner durch die Verleihung der Kurwürde mit dem Herzogtum Sachsen 1423 führte schließlich zur Leipziger Teilung 1485, mit der die Landgrafschaft Thüringen letztlich zerschlagen wurde.“ – Wikipedia: Landgrafschaft Thüringen
- 1351EreignisEreignis
Manebach wird 1351 erstmals erwähnt.
8Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 8 „Manebach wurde im Jahre 1351 erstmals urkundlich erwähnt.“ – Wikipedia: Manebach
- 1485 – 1806Heiliges Römisches ReichHeiliges Römisches Reich
Von 1485 bis 1806 gehörte Manebach zum Heiligen Römischen Reich.
9Beleg anzeigen
- 9 „Mit seiner Kaiserkrönung am 2. Februar 962 in Rom knüpfte Otto I., wie 162 Jahre zuvor Karl der Große, an die Idee des erneuerten Römerreiches an.“ – Wikipedia: Heiliges Römisches Reich
- 9 „Das Heilige Römische Reich erlosch am 6. August 1806 mit der Niederlegung der Reichskrone durch Kaiser Franz II.“ – Wikipedia: Heiliges Römisches Reich
- 9 „Mit seiner Kaiserkrönung am 2. Februar 962 in Rom knüpfte Otto I., wie 162 Jahre zuvor Karl der Große, an die Idee des erneuerten Römerreiches an.“ – Wikipedia: Heiliges Römisches Reich
- 9 „Das Heilige Römische Reich erlosch am 6. August 1806 mit der Niederlegung der Reichskrone durch Kaiser Franz II.“ – Wikipedia: Heiliges Römisches Reich
- 1660EreignisEreignis
Nach der Realteilung der Grafschaft Henneberg kam Manebach zum Herzogtum Sachsen-Gotha.
10Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 10 „Nach der Realteilung der Grafschaft Henneberg im Jahr 1660 kam Manebach links der Ilm zum Gericht der Herren von Witzleben zu Elgersburg im Herzogtum Sachsen-Gotha, welches in der Mitte des 19. Jahrhunderts im Amt Ohrdruf aufging.“ – Wikipedia: Manebach
- 1739EreignisEreignis
Ein Dammbruch am Rödelsteich überschwemmte das Ilmtal und beendete den Bergbau in Ilmenau.
11Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 11 „Eine große Katastrophe für den Ort und die gesamte Region war 1739 der Dammbruch am Rödelsteich im Freibachtal in der Nähe Stützerbachs, der zu einer Überschwemmung des Ilmtals und zur Überflutung der Ilmenauer Bergwerksstollen führte.“ – Wikipedia: Manebach
- 1775EreignisEreignis
Ein schwerer Brand zerstörte die Hälfte der Häuser und forderte zwölf Menschenleben.
12Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 12 „1775 wütete ein schwerer Brand in Manebach, welcher die Hälfte der Häuser zerstörte und zwölf Menschenleben forderte.“ – Wikipedia: Manebach
- 1780Heiliges Römisches Reich deutscher NationHeiliges Römisches Reich deutscher Nation
Von 1780 bis 1780 gehörte Manebach zum Heiligen Römischen Reich deutscher Nation.
Quelle: GOV - 1807 – 1857keine Angabe
Für diese Zeit liegen uns keine gesicherten Angaben zur Herrschaft vor.
- 1858 – 1870Sachsen-CoburgSachsen-Coburg
Von 1858 bis 1870 gehörte Manebach zu Sachsen-Coburg.
Quelle: GOV - 1871 – 1945Deutsches ReichDeutsches Reich
Von 1871 bis 1945 gehörte Manebach zum Deutschen Reich.
Quelle: GOV - 1922EreignisEreignis
Manebach und Cammerberg wurden bei der Bildung des Landkreises Arnstadt vereinigt.
13Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 13 „1922 wurden bei der Bildung des Landkreises Arnstadt die Orte Manebach und Cammerberg vereinigt.“ – Wikipedia: Manebach
- 1945 – 1949Sowjetische BesatzungszoneSowjetische Besatzungszone
Von 1945 bis 1949 gehörte Manebach zur Sowjetischen Besatzungszone.
Quelle: GOV - 1945EreignisEreignis
Nach der Kapitulation des Deutschen Reichs im Mai 1945 übernahmen die Siegermächte die Regierungsgewalt und teilten Deutschland in Besatzungszonen. Manebach lag in der Sowjetischen Besatzungszone.
14Beleg anzeigen
- 14 „Nach der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Streitkräfte am 8. Mai 1945 und der Verhaftung der Geschäftsführenden Reichsregierung am 23. Mai hatten die Siegermächte am 5. Juni mit der Berliner Deklaration und der Feststellung der Besatzungszonen sowie der Einsetzung eines alliierten Kontrollrates offiziell die Regierungsgewalt in Deutschland übernommen.“ – Wikipedia: Potsdamer Konferenz
- 14 „Der Gründung der Bundesrepublik als demokratischer westdeutscher Teilstaat mit Westbindung am 23. Mai 1949 folgte die Gründung der sozialistischen Deutschen Demokratischen Republik (DDR) am 7. Oktober 1949 als ostdeutscher Teilstaat unter sowjetischer Hegemonie.“ – Wikipedia: Deutschland
- 1949 – 1990DDRDDR
Von 1949 bis 1990 gehörte Manebach zu DDR.
Quelle: GOV - 1949EreignisEreignis
Aus den westlichen Besatzungszonen entstand am 23. Mai 1949 die Bundesrepublik Deutschland. Aus der sowjetischen Zone entstand am 7. Oktober 1949 die DDR.
15Beleg anzeigen
- 15 „Der Gründung der Bundesrepublik als demokratischer westdeutscher Teilstaat mit Westbindung am 23. Mai 1949 folgte die Gründung der sozialistischen Deutschen Demokratischen Republik (DDR) am 7. Oktober 1949 als ostdeutscher Teilstaat unter sowjetischer Hegemonie.“ – Wikipedia: Deutschland
- 15 „Die DDR ging aus der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) hervor, die infolge der Besetzung und Teilung Deutschlands nach 1945 zustande gekommen war.“ – Wikipedia: Deutsche Demokratische Republik
- 1990 – 1994Bundesrepublik DeutschlandBundesrepublik Deutschland
Von 1990 bis 1994 gehörte Manebach zur Bundesrepublik Deutschland.
Quelle: GOV - 1995 – heutekeine Angabe
Für diese Zeit liegen uns keine gesicherten Angaben zur Herrschaft vor.
Findbuch · Verweise
Weiter forschen
Originale Akten, Karten und Zeitungen zu Manebach liegen in deutschen Archiven. Diese Suchen führen direkt dorthin.
- Deutsche Digitale Bibliothek: Manebach (öffnet in neuem Tab)
- Archivportal-D: Manebach (öffnet in neuem Tab)
- Deutsches Zeitungsportal: Manebach (öffnet in neuem Tab)
Archivalien in der Deutschen Digitalen Bibliothek
149 Objekte zu „Manebach“ laut DDB, die ersten 5:
- Manebach (öffnet in neuem Tab) · Fotografie · Deutsche Fotothek
- Manebach (öffnet in neuem Tab) · Fotografie · Deutsche Fotothek
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Ersterwähnung
Der Ort wird erstmals im Jahr 1351 erwähnt.
16Beleg anzeigen
- 16 „Manebach wurde im Jahre 1351 erstmals urkundlich erwähnt.“ – Wikipedia: Manebach
Das nächste runde Jubiläum: 2051 (700 Jahre).
Quellen dieser Akte (23 Quellen aus 6 Einrichtungen)
Aktenvermerk
Quellen dieser Akte
23 Quellen aus 6 Einrichtungen
Für Manebach ausgewertet: 23 Quellen · Ersterwähnung (1351) belegt in Wikipedia: Manebach.
Bibliotheken
- Erl.; Ilmenau : Lfg. 64 = No. 22 (1908) (1908, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)„Katalog der Deutschen Nationalbibliothek, Schlagwort „Manebach“: 7 Katalogeinträge bis 1960; bei gleichnamigen Orten können Titel einem anderen Ort gelten.“
- [5331] = 3120. Ilmenau (1916) (1916, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- Manebach, das Maskendorf (1927) (1927, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- [5331] = 3120. Ilmenau (1928) (1928, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- Das Geschäft in Masken und Karnevalsartikeln (1931) (1931, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- Erwähnungen in historischen Zeitungen: 2.410 Treffer bis 1950, älteste 1762 in „Augspurgische Ordinari-Post-Zeitung“ (1762, Deutsches Zeitungsportal (Deutsche Digitale Bibliothek), CC0)„Volltextsuche im Zeitungsportal nach dem Ortsnamen (deutschsprachige Zeitungen); gleichnamige Orte und Texterkennungsfehler sind möglich.“
- „Augspurgische Ordinari-Post-Zeitung“, 1762-09-29 (Bayerische Staatsbibliothek) (1762, Deutsches Zeitungsportal (Deutsche Digitale Bibliothek), CC0)
Normdaten
- Wikidata Q1721873: Manebach (CC0)
- GND 4577379-8: Manebach (Gemeinsame Normdatei (DNB), CC0)
Ortsverzeichnisse
- GOV, Geschichtliches Orts-Verzeichnis: Manebach (CC BY-SA 4.0)
Lexika
- Wikipedia: Manebach und 12 weitere Artikel (CC BY-SA 4.0)
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Daten: GOV – Geschichtliches Orts-Verzeichnis (CC BY-SA 4.0), Wikidata (CC0), Wikipedia-Artikel: de.wikipedia.org/wiki/Manebach (CC BY-SA 4.0).
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