Marthalen
Auf einen Blick
Dein Ort Marthalen liegt im Zürcher Weinland und zeichnet sich durch seine vielen Riegelhäuser aus.
Die große Zahl
Seit 1434 gehörte Marthalen zu 3 verschiedenen Herrschaften.
Belegt mit 6 Quellen aus Bibliotheken, Normdaten und Ortsverzeichnissen
Zeitreise
Wärst du 1810 hier geboren, wärst du Schweizer gewesen.
- Dein Ururgroßvater (geb. 1850): Schweizer
- Dein Urgroßvater (1890): Schweizer
- Dein Großvater (1930): Schweizer
Mit dem Ort eines Freundes vergleichen
Ortsakte · Nr. GA-0067213
Auch bekannt alsEllikon am Rhein, Marthalen ZH, Мартален
Heute: Bezirk Andelfingen, Schweiz
Die Kurzfassung
Dein Ort ist Marthalen (Bezirk Andelfingen). Dort leben rund 1.908 Menschen (Stand 2018). Dein Ort Marthalen liegt im Zürcher Weinland und zeichnet sich durch seine vielen Riegelhäuser aus. Schon in der Stein- und Bronzezeit lebten Menschen in deiner Gegend.
Lage
Lage: Bezirk Andelfingen, Schweiz · 47,627° N, 8,651° O · Karte bei OpenStreetMap (öffnet in neuem Tab)
Vor der ersten Erwähnung – ungefähr
- ca. 2200 – 800 v. Chr.BronzezeitwahrscheinlichFunde zeigen, dass die Gegend wohl bereits in der Stein- und Bronzezeit besiedelt war.
1Beleg anzeigen
- 1 „Funde zeigen, dass die Gegend wohl bereits in der Stein- und Bronzezeit besiedelt war.“ – Wikipedia: Marthalen
- ca. 1 – 400RömerbelegtIm Ortsteil Unterwil wurde im 17. Jahrhundert eine römische Niederlassung gefunden; nördlich von Ellikon am Rhein wurde die Ruine eines römischen Wachtturms entdeckt.
2Beleg anzeigen
- 2 „Im Ortsteil Unterwil wurde im 17. Jahrhundert eine römische Niederlassung gefunden; nördlich von Ellikon am Rhein wurde die Ruine eines römischen Wachtturms entdeckt.“ – Wikipedia: Marthalen
- ungefährOrtsname (germanisch)belegtDer Ortsname ist germanischen Ursprungs. Der Name Ellikon leitet sich vom althochdeutschen «Eleen-inc-hova» ab und bedeutet «Wohnplatz der Eleninge».
3Beleg anzeigen
- 3 „Gräber im Ortsteil Leeberen sowie der Name von Ellikon (Eleen-inc-hova = «Wohnplatz der Eleninge») bestätigen die alemannische Besiedelung.“ – Wikipedia: Marthalen
Grenz-Zeitleiste
- 858 – 1433keine Angabe
Für diese Zeit liegen uns keine gesicherten Angaben zur Herrschaft vor.
- 858EreignisEreignis
Marthalen wird 858 erstmals erwähnt.
4Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 4 „Marthalen und Ellikon wurden als Martella und Eleeninchova erstmals 858 im Zusammenhang mit der Übergabe von Besitzungen an den Grossgrundbesitzer Wolvene durch König Ludwig den Deutschen, der diese seinerseits dem Kloster Rheinau vergabte, erwähnt.“ – Wikipedia: Marthalen
- 1424EreignisEreignis
Kyburg musste die Vogtei 1424 an die Stadt Zürich verpfänden.
5Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 5 „Kyburg musste die Vogtei 1424 an die Stadt Zürich verpfänden und 1452 verkaufen.“ – Wikipedia: Marthalen
- 1434 – 1648Heiliges Römisches Reich deutscher NationHeiliges Römisches Reich deutscher Nation
Von 1434 bis 1648 gehörte Marthalen zum Heiligen Römischen Reich deutscher Nation.
Quelle: GOV - 1434 – 1452ÖsterreichÖsterreich
Von 1434 bis 1452 gehörte Marthalen zu Österreich.
Quelle: GOV - 1452EreignisEreignis
Kyburg verkaufte die Vogtei 1452 an die Stadt Zürich.
6Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 6 „Kyburg musste die Vogtei 1424 an die Stadt Zürich verpfänden und 1452 verkaufen.“ – Wikipedia: Marthalen
- 1649 – heuteSchweizSchweiz
Seit 1649 gehört Marthalen zu Schweiz.
Quelle: GOV - 1754EreignisEreignis
1754 konnte sich Marthalen dank dem Verhandlungsgeschick des Untervogts Hans Jacob Wipf vom Kloster Rheinau freikaufen.
7Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 7 „1754 konnte sich Marthalen dank dem Verhandlungsgeschick des Untervogts Hans Jacob Wipf vom Kloster Rheinau freikaufen.“ – Wikipedia: Marthalen
Findbuch · Verweise
Weiter forschen
Originale Akten, Karten und Zeitungen zu Marthalen liegen in deutschen Archiven. Diese Suchen führen direkt dorthin.
- Deutsche Digitale Bibliothek: Marthalen (öffnet in neuem Tab)
- Archivportal-D: Marthalen (öffnet in neuem Tab)
- Deutsches Zeitungsportal: Marthalen (öffnet in neuem Tab)
Archivalien in der Deutschen Digitalen Bibliothek
32 Objekte zu „Marthalen“ laut DDB, die ersten 5:
- Marthalen : die Gemeinde im Herzen des Weinlandes (öffnet in neuem Tab) · Deutsche Nationalbibliothek
- Marthalen in der Reformationszeit : Kampf gegen Leibeigenschaft, Klosterherrschaft und Zehnten (öffnet in neuem Tab) · Deutsche Nationalbibliothek
- Pfarrer Arnold Deuber, Marthalen : gestorben 19. Oktober 1930, beerdigt 22. Oktober 1930 (öffnet in neuem Tab) · Monografie · Württembergische Landesbibliothek
- Die Familie Toggenburger von Marthalen (öffnet in neuem Tab) · Deutsche Nationalbibliothek
- Die Zehnten im Klettgau: Lottstetten, Nack, Rafz, Marthalen, Rüdlingen, Balm und Buchenberg. (öffnet in neuem Tab) · Archivale · Landesarchiv Baden-Württemberg
Ortsname
Der Name Ellikon leitet sich vom althochdeutschen «Eleen-inc-hova» ab und bedeutet «Wohnplatz der Eleninge».
8Beleg anzeigen
- 8 „Gräber im Ortsteil Leeberen sowie der Name von Ellikon (Eleen-inc-hova = «Wohnplatz der Eleninge») bestätigen die alemannische Besiedelung.“ – Wikipedia: Marthalen
Siedlung
- FrühmittelalterGesichert
Alemannen
9Beleg anzeigen
- 9 „Gräber im Ortsteil Leeberen sowie der Name von Ellikon (Eleen-inc-hova = «Wohnplatz der Eleninge») bestätigen die alemannische Besiedelung.“ – Wikipedia: Marthalen
Volk ist nicht gleich Gene ist nicht gleich Sprache.
Ersterwähnung
Der Ort wird erstmals im Jahr 858 erwähnt.
10Beleg anzeigen
- 10 „Marthalen und Ellikon wurden als Martella und Eleeninchova erstmals 858 im Zusammenhang mit der Übergabe von Besitzungen an den Grossgrundbesitzer Wolvene durch König Ludwig den Deutschen, der diese seinerseits dem Kloster Rheinau vergabte, erwähnt.“ – Wikipedia: Marthalen
Das nächste runde Jubiläum: 2058 (1.200 Jahre).
Quellen dieser Akte (6 Quellen aus 5 Einrichtungen)
Aktenvermerk
Quellen dieser Akte
6 Quellen aus 5 Einrichtungen
Für Marthalen ausgewertet: 6 Quellen · Ersterwähnung (858) belegt in Wikipedia: Marthalen.
Bibliotheken
- [8317] = Bl. 158 = Gradabthlg. 48/27.VII.2. Jestetten (1895) (1895, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)„Katalog der Deutschen Nationalbibliothek, Schlagwort „Marthalen“: 2 Katalogeinträge bis 1960; bei gleichnamigen Orten können Titel einem anderen Ort gelten.“
- [8317] = Bl. 158 = Gradabtlg. 48/27.VII.2. Jestetten (1928) (1928, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
Normdaten
- Wikidata Q67213: Marthalen (CC0)
- GND 4100567-3: Marthalen (Gemeinsame Normdatei (DNB), CC0)„Namensvarianten: Gemeinde Marthalen“
Ortsverzeichnisse
- GOV, Geschichtliches Orts-Verzeichnis: Marthalen (CC BY-SA 4.0)
Lexika
- Wikipedia: Marthalen (CC BY-SA 4.0)
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Daten: GOV – Geschichtliches Orts-Verzeichnis (CC BY-SA 4.0), Wikidata (CC0), Wikipedia-Artikel: de.wikipedia.org/wiki/Marthalen (CC BY-SA 4.0).
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