Mondsee
Auf einen Blick
Dein Ort liegt am gleichnamigen See im Salzkammergut, dessen Südufer teilweise die Grenze zum Land Salzburg bildet.
Die große Zahl
Mondsee gehörte zu 5 verschiedenen Herrschaften.
Belegt mit 13 Quellen aus Bibliotheken, Normdaten und Ortsverzeichnissen
Zeitreise
Wärst du 1810 hier geboren, wärst du Untertan von Cisleithanien gewesen.
- Dein Ururgroßvater (geb. 1850): Untertan von Cisleithanien
- Dein Urgroßvater (1890): Untertan von Cisleithanien
- Dein Großvater (1930): Österreicher
Mit dem Ort eines Freundes vergleichen
Ortsakte · Nr. GA-0665230
Auch bekannt alsМондзее
Heute: Bezirk Vöcklabruck, Österreich
Die Kurzfassung
Dein Ort ist Mondsee (Bezirk Vöcklabruck). Dort leben rund 3.734 Menschen (Stand 2018). Dein Ort liegt am gleichnamigen See im Salzkammergut, dessen Südufer teilweise die Grenze zum Land Salzburg bildet. Dein Ort prägt eine 2.800 Jahre alte Pfahlbaukultur, die nach dem See benannt wurde. Dein Ort wurde 748 von Baiernherzog Odilo als Kloster gegründet und lange vom Kloster geprägt.
Lage
Lage: Bezirk Vöcklabruck, Österreich · 47,857° N, 13,352° O · Karte bei OpenStreetMap (öffnet in neuem Tab)
Vor der ersten Erwähnung – ungefähr
- ca. 2800 – 1800 v. Chr.MondseekulturbelegtIm ufernahen Bereich des Mondsees wurden Reste von Pfahlbaukulturen gefunden, die auf etwa 2800 bis 1800 v. Chr. datiert werden.
1Beleg anzeigen
- 1 „Sie wird annähernd auf 2800 bis 1800 v. Chr. datiert und erstreckt sich über den größten Teil Oberösterreichs und Teile Salzburgs.“ – Wikipedia: Mondsee
- ca. 2800 – 1800 v. Chr.LandsiedlungenbelegtNeuere Forschungen ergaben, dass es sich um ursprüngliche Landsiedlungen handelte, die später durch Anstieg des Seespiegels überschwemmt wurden.
2Beleg anzeigen
- 2 „Neuere Forschungen haben ergeben, dass es sich um ursprüngliche Landsiedlungen handelt, die später durch Anstieg des Seespiegels unter Wasser gesetzt wurden.“ – Wikipedia: Mondsee
- ca. 50 v. Chr. – 450RömerbelegtIn der Römerzeit bestand am Mondsee eine Siedlung, die durch eine Straße mit Juvavum verbunden war.
3Beleg anzeigen
- 3 „In der Römerzeit bestand hier eine Siedlung, wie Funde beweisen, eine Straße verband sie mit Juvavum, dem römischen Salzburg.“ – Wikipedia: Mondsee
- ca. 600 – 700BaiernbelegtUm 600 begannen die Bayern, das Mondseerland zu besiedeln und die Wälder zu roden.
4Beleg anzeigen
- 4 „Um 600 begannen die Bayern das Mondseerland zu besiedeln und rodeten die Wälder.“ – Wikipedia: Mondsee
- ungefährOrtsname (germanisch)belegtDer Ortsname ist germanischen Ursprungs. Der Name leitet sich vom gleichnamigen See ab.
5Beleg anzeigen
- 5 „Die Marktgemeinde Mondsee mit 3.955 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2026) liegt im oberösterreichischen Salzkammergut am gleichnamigen See, dessen Südufer teilweise die Grenze zum Land Salzburg bildet.“ – Wikipedia: Mondsee
Grenz-Zeitleiste
- 0 – 975Österreich ob der EnnsÖsterreich ob der Enns
Bis 975 gehörte Mondsee zu Österreich ob der Enns.
Quelle: GOV - 748EreignisEreignis
Baiernherzog Odilo gründete das Kloster Mondsee.
6Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 6 „748 gründete der Baiernherzog Odilo aus dem Geschlecht der Agilolfinger das Kloster Mondsee.“ – Wikipedia: Mondsee
- 976 – 1511ÖsterreichÖsterreich
Von 976 bis 1511 gehörte Mondsee zu Österreich.
Quelle: GOV - 1506EreignisEreignis
Nach dem Landshuter Erbfolgekrieg kam das Mondseeland zum Erzherzogtum Österreich.
7Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 7 „Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, kam der Ort mit dem Mondseeland nach dem Landshuter Erbfolgekrieg 1506 zum Erzherzogtum Österreich.“ – Wikipedia: Mondsee
- 1512 – 1806Heiliges Römisches Reich deutscher NationHeiliges Römisches Reich deutscher Nation
Von 1512 bis 1806 gehörte Mondsee zum Heiligen Römischen Reich deutscher Nation.
Quelle: GOV - 1806 – 1918CisleithanienCisleithanien
Von 1806 bis 1918 gehörte Mondsee zu Cisleithanien.
Quelle: GOV - 1810EreignisEreignis
Der bayerische Feldmarschall Carl Philipp von Wrede erhielt das aufgelassene Kloster als Schloss mit eigener Herrschaft.
8Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 8 „1810 erhielt der bayerische Feldmarschall Carl Philipp von Wrede das aufgelassene Kloster Mondsee (neben Suben und Gleink) als Schloss mit eigener Herrschaft.“ – Wikipedia: Mondsee
- 1867EreignisEreignis
Der Fremdenverkehr in Mondsee begann.
9Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 9 „Seit 1867 gibt es Fremdenverkehr in Mondsee, die erste Dampfschifffahrt begann 1872.“ – Wikipedia: Mondsee
- 1891EreignisEreignis
Der Ort erhielt einen Eisenbahnanschluss an die Salzkammergutlokalbahn.
10Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 10 „1891 wurde der Ort mit einer Stichstrecke an die Salzkammergutlokalbahn (die 1957 aufgelassen wurde) angeschlossen.“ – Wikipedia: Mondsee
- 1918 – 1938ÖsterreichÖsterreich
Von 1918 bis 1938 gehörte Mondsee zu Österreich.
Quelle: GOV - 1938 – 1945Deutsches ReichDeutsches Reich
Von 1938 bis 1945 gehörte Mondsee zum Deutschen Reich.
Quelle: GOV - 1938EreignisEreignis
Das Deutsche Reich besetzte Österreich im März 1938 und gliederte es am 13. März 1938 ein.
11Beleg anzeigen
- 11 „Durch das am 13. März 1938 durch die Bundesregierung beschlossene Bundesverfassungsgesetz über die Wiedervereinigung Österreichs mit dem Deutschen Reich endete die rechtliche Existenz des diktatorischen österreichischen Bundesstaates“ – Wikipedia: Anschluss Österreichs
- 1945 – heuteÖsterreichÖsterreich
Seit 1945 gehört Mondsee zu Österreich.
Quelle: GOV
Findbuch · Verweise
Weiter forschen
Originale Akten, Karten und Zeitungen zu Mondsee liegen in deutschen Archiven. Diese Suchen führen direkt dorthin.
- Deutsche Digitale Bibliothek: Mondsee (öffnet in neuem Tab)
- Archivportal-D: Mondsee (öffnet in neuem Tab)
- Deutsches Zeitungsportal: Mondsee (öffnet in neuem Tab)
Archivalien in der Deutschen Digitalen Bibliothek
392 Objekte zu „Mondsee“ laut DDB, die ersten 5:
- Der Mondsee (öffnet in neuem Tab) · Fotografie · Deutsche Fotothek
- Hochschulkurse Mondsee (öffnet in neuem Tab) · Dokument · Universität Leipzig. Universitätsbibliothek Leipzig
- 630. Mondsee (öffnet in neuem Tab) · Fotografie · Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
- Mondsee: Mondsee mit Drachenstein (öffnet in neuem Tab) · Bild · Landesarchiv Baden-Württemberg
- St. Lorenzkirchlein am Mondsee (öffnet in neuem Tab) · Fotografie · Deutsche Fotothek
Ortsname
Der Name leitet sich vom gleichnamigen See ab.
12Beleg anzeigen
- 12 „Die Marktgemeinde Mondsee mit 3.955 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2026) liegt im oberösterreichischen Salzkammergut am gleichnamigen See, dessen Südufer teilweise die Grenze zum Land Salzburg bildet.“ – Wikipedia: Mondsee
Siedlung
- RömerzeitGesichert
Römer
13Beleg anzeigen
- 13 „In der Römerzeit bestand hier eine Siedlung, wie Funde beweisen, eine Straße verband sie mit Juvavum, dem römischen Salzburg.“ – Wikipedia: Mondsee
- FrühmittelalterGesichert
Baiern
14Beleg anzeigen
- 14 „Um 600 begannen die Bayern das Mondseerland zu besiedeln und rodeten die Wälder.“ – Wikipedia: Mondsee
Volk ist nicht gleich Gene ist nicht gleich Sprache.
Quellen dieser Akte (13 Quellen aus 7 Einrichtungen)
Aktenvermerk
Quellen dieser Akte
13 Quellen aus 7 Einrichtungen
Für Mondsee ausgewertet: 13 Quellen · Ersterwähnung in diesen Quellen nicht belegt.
Bibliotheken
- Tl 1. Lambach, Mondsee, Ranshofen u. Traunkirchen (1912) (1912, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)„Katalog der Deutschen Nationalbibliothek, Schlagwort „Mondsee“: 34 Katalogeinträge bis 1960; bei gleichnamigen Orten können Titel einem anderen Ort gelten.“
- Bl. 33. Attersee und Mondsee : Kammer, Attersee, Unterach, Weißenbach, Mondsee, St. Gilgen, Schafberg (1913) (1913, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- Bl. 35. Mondsee und St. Wolfgang- See : Mondsee, St. Gilgen, Schafberg, St. Wolfgang, Unterach, Strobl, Bad Ischl (1913) (1913, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- Illustrierter Führer durch Salzburg und Umgebung mit Ausflügen nach Berchtesgaden-Königssee, Bad Reichenhall, an den Chiemsee, nach Hallein und Golling, Mondsee und Ischl / Ludwig Purtscheller (1921) (1921, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- Mondsee und das Mondseeland / Erich Strohmer (1921) (1921, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- Erwähnungen in historischen Zeitungen: 5.069 Treffer bis 1950, älteste 1774 in „Münchner Zeitung, Wochentliche Münchner-Anzeigen“ (1774, Deutsches Zeitungsportal (Deutsche Digitale Bibliothek), CC0)„Volltextsuche im Zeitungsportal nach dem Ortsnamen (deutschsprachige Zeitungen); gleichnamige Orte und Texterkennungsfehler sind möglich.“
- „Münchner Zeitung, Wochentliche Münchner-Anzeigen“, 1774-01-26 (Bayerische Staatsbibliothek) (1774, Deutsches Zeitungsportal (Deutsche Digitale Bibliothek), CC0)
- ... Bericht über die Auffindung eines Pfahlbaues [2.3.:] über Pfahlbauforschungen im Mondsee (1872) (1872, German National Library of Medicine, gemeinfrei)
Normdaten
- Wikidata Q665230: Mondsee (CC0)
- GND 4333077-0: Mondsee (Gemeinsame Normdatei (DNB), CC0)„Namensvarianten: Marktgemeinde Mondsee“
Ortsverzeichnisse
- GOV, Geschichtliches Orts-Verzeichnis: Mondsee (CC BY-SA 4.0)
Lexika
- Wikipedia: Mondsee und 1 weitere Artikel (CC BY-SA 4.0)
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Daten: GOV – Geschichtliches Orts-Verzeichnis (CC BY-SA 4.0), Wikidata (CC0), Wikipedia-Artikel: de.wikipedia.org/wiki/Mondsee (CC BY-SA 4.0).
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