Münster
Die große Zahl
Seit 962 gehörte Münster zu 8 verschiedenen Herrschaften.
Mehr als 77 % der Orte in unserer Sammlung hatten weniger Herrschaften.
Zeitreise
Wärst du 1810 hier geboren, wärst du Preuße gewesen.
- Dein Ururgroßvater (geb. 1850): Preuße
- Dein Urgroßvater (1890): Deutscher
- Dein Großvater (1930): Deutscher
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Ortsakte · Nr. GA-0002742
Auch bekannt alsMönster, Monasterium, Münster (Westfalen), Münster (Westf), Münster i.W., Münster in Westfalen, Munster, Muenster
Heute: Regierungsbezirk Münster, Deutschland
Die Kurzfassung
Dein Ort ist Münster (Regierungsbezirk Münster). Dort leben rund 306.368 Menschen (Stand 2025).
Lage
Lage: Regierungsbezirk Münster, Deutschland · 51,963° N, 7,626° O · Karte bei OpenStreetMap (öffnet in neuem Tab)
Grenz-Zeitleiste
- 805 – 961keine Angabe
Für diese Zeit liegen uns keine gesicherten Angaben zur Herrschaft vor.
- 962 – 1180Heiliges Römisches ReichHeiliges Römisches Reich
Von 962 bis 1180 gehörte Münster zum Heiligen Römischen Reich.
1Beleg anzeigen
- 1 „Mit seiner Kaiserkrönung am 2. Februar 962 in Rom knüpfte Otto I., wie 162 Jahre zuvor Karl der Große, an die Idee des erneuerten Römerreiches an.“ – Wikipedia: Heiliges Römisches Reich
- 1 „Das Heilige Römische Reich erlosch am 6. August 1806 mit der Niederlegung der Reichskrone durch Kaiser Franz II.“ – Wikipedia: Heiliges Römisches Reich
- 962EreignisEreignis
Otto I. ließ sich am 2. Februar 962 in Rom zum Kaiser krönen. Das Reich erlosch am 6. August 1806, als Kaiser Franz II. die Reichskrone niederlegte.
2Beleg anzeigen
- 2 „Mit seiner Kaiserkrönung am 2. Februar 962 in Rom knüpfte Otto I., wie 162 Jahre zuvor Karl der Große, an die Idee des erneuerten Römerreiches an.“ – Wikipedia: Heiliges Römisches Reich
- 2 „Das Heilige Römische Reich erlosch am 6. August 1806 mit der Niederlegung der Reichskrone durch Kaiser Franz II.“ – Wikipedia: Heiliges Römisches Reich
- 1180 – 1802Hochstift MünsterHochstift Münster
Von 1180 bis 1802 gehörte Münster zum Hochstift Münster.
Quelle: Wikidata - 1802 – 1870PreußenPreußen
Von 1802 bis 1870 gehörte Münster zu Preußen.
Quelle: GOV + Wikidata - 1806 – 1811Großherzogtum BergGroßherzogtum Berg
Von 1806 bis 1811 gehörte Münster zum Großherzogtum Berg.
Quelle: Wikidata - 1806EreignisEreignis
Das Großherzogtum Berg war von 1806 bis 1813 ein napoleonischer Satellitenstaat. Es trat 1806 als Gründungsmitglied des Rheinbundes aus dem Heiligen Römischen Reich aus. Zuerst regierte Joachim Murat das Land, ab Juli 1808 regierte Napoleon selbst.
3Beleg anzeigen
- 3 „war ein von 1806 bis 1813 bestehender napoleonischer Satellitenstaat.“ – Wikipedia: Großherzogtum Berg
- 3 „Als Gründungsmitglied des Rheinbundes trat das Land am 1. August 1806 aus dem Heiligen Römischen Reich aus.“ – Wikipedia: Großherzogtum Berg
- 3 „Zunächst von Joachim Murat und dann ab Juli 1808 von Napoleon selbst regiert“ – Wikipedia: Großherzogtum Berg
- 1806EreignisEreignis
Auf Initiative Napoleons entstand 1806 der Rheinbund, eine Konföderation deutscher Staaten. Diese Staaten traten aus dem Verband des Heiligen Römischen Reiches aus. Der Rheinbund brach 1813 nach der Niederlage Napoleons in der Völkerschlacht bei Leipzig zusammen.
4Beleg anzeigen
- 4 „war eine auf Initiative des französischen Kaisers Napoleon 1806 in Paris gebildete Konföderation deutscher Staaten, die mit der Gründung dieses Bündnisses aus dem Verband des Heiligen Römischen Reiches austraten.“ – Wikipedia: Rheinbund
- 4 „Er brach nach der Niederlage Napoleons in der Völkerschlacht bei Leipzig 1813 zusammen.“ – Wikipedia: Rheinbund
- 1810EreignisEreignis
Napoleon ließ im Dezember 1810 die deutsche Nordseeküste samt Hinterland von Frankreich annektieren. Am 1. Januar 1811 entstanden daraus vier Départements des Französischen Kaiserreichs. Mit der Niederlage Napoleons gegen Russland und Preußen endete 1813 diese Herrschaft.
5Beleg anzeigen
- 5 „die nach der Annexion nordwestdeutscher Gebiete am 1. Januar 1811 als Teil des napoleonischen Ersten Französischen Kaiserreichs entstanden.“ – Wikipedia: Hanseatische Departements
- 5 „Sie fanden mit der militärischen Niederlage des französischen Kaisers und Feldherrn gegen Russland und Preußen (1813) ein baldiges Ende.“ – Wikipedia: Hanseatische Departements
- 5 „Im Zuge der Politik der Kontinentalsperre ließ Napoleon die deutsche Nordseeküste bis Hamburg samt dem Hinterland vom Rhein bis zur Elbe und nach Lübeck am 1. Januar 1811 durch ein Dekret vom 13. Dezember 1810 von Frankreich annektieren.“ – Wikipedia: Hanseatische Departements
- 1811 – 1813FrankreichFrankreich
Von 1811 bis 1813 gehörte Münster zu Frankreich.
Quelle: Wikidata - 1814EreignisEreignis
Der Wiener Kongress dauerte vom 18. September 1814 bis zum 9. Juni 1815. Er ordnete nach der Niederlage Napoleons Europa neu und legte zahlreiche Grenzen neu fest.
6Beleg anzeigen
- 6 „Der Wiener Kongress, der vom 18. September 1814 bis zum 9. Juni 1815 stattfand, ordnete nach der Niederlage Napoleon Bonapartes in den Koalitionskriegen Europa neu.“ – Wikipedia: Wiener Kongress
- 6 „legte der Kongress wiederum zahlreiche Grenzen neu fest und schuf neue Staaten.“ – Wikipedia: Wiener Kongress
- 1871 – 1945Deutsches ReichDeutsches Reich
Von 1871 bis 1945 gehörte Münster zum Deutschen Reich.
Quelle: GOV - 1945EreignisEreignis
Nach der Kapitulation des Deutschen Reichs im Mai 1945 übernahmen die Siegermächte die Regierungsgewalt in Deutschland. Sie teilten Deutschland in Besatzungszonen. Münster lag in der Britischen Besatzungszone.
7Beleg anzeigen
- 7 „Nach der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Streitkräfte am 8. Mai 1945 und der Verhaftung der Geschäftsführenden Reichsregierung am 23. Mai hatten die Siegermächte am 5. Juni mit der Berliner Deklaration und der Feststellung der Besatzungszonen sowie der Einsetzung eines alliierten Kontrollrates offiziell die Regierungsgewalt in Deutschland übernommen.“ – Wikipedia: Potsdamer Konferenz
- 7 „Der Gründung der Bundesrepublik als demokratischer westdeutscher Teilstaat mit Westbindung am 23. Mai 1949 folgte die Gründung der sozialistischen Deutschen Demokratischen Republik (DDR) am 7. Oktober 1949 als ostdeutscher Teilstaat unter sowjetischer Hegemonie.“ – Wikipedia: Deutschland
- 1946 – 1949Britische BesatzungszoneBritische Besatzungszone
Von 1946 bis 1949 gehörte Münster zur Britischen Besatzungszone.
Quelle: GOV - 1949 – heuteBundesrepublik DeutschlandBundesrepublik Deutschland
Seit 1949 gehört Münster zur Bundesrepublik Deutschland.
Quelle: GOV - 1949EreignisEreignis
Aus den westlichen Besatzungszonen entstand am 23. Mai 1949 die Bundesrepublik Deutschland. Aus der sowjetischen Zone entstand am 7. Oktober 1949 die DDR.
8Beleg anzeigen
- 8 „Der Gründung der Bundesrepublik als demokratischer westdeutscher Teilstaat mit Westbindung am 23. Mai 1949 folgte die Gründung der sozialistischen Deutschen Demokratischen Republik (DDR) am 7. Oktober 1949 als ostdeutscher Teilstaat unter sowjetischer Hegemonie.“ – Wikipedia: Deutschland
- 8 „Die DDR ging aus der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) hervor, die infolge der Besetzung und Teilung Deutschlands nach 1945 zustande gekommen war.“ – Wikipedia: Deutsche Demokratische Republik
Findbuch · Verweise
Weiter forschen
Originale Akten, Karten und Zeitungen zu Münster liegen in deutschen Archiven. Diese Suchen führen direkt dorthin.
- Deutsche Digitale Bibliothek: Münster (öffnet in neuem Tab)
- Archivportal-D: Münster (öffnet in neuem Tab)
- Deutsches Zeitungsportal: Münster (öffnet in neuem Tab)
Archivalien in der Deutschen Digitalen Bibliothek
1.509.030 Objekte zu „Münster“ laut DDB, die ersten 5:
- Münster (Münster) Oberverwaltungsgericht Lageplan 1956 1 : 500 50 x 58 Pause Stadtvermessungsamt Münster Staatsneubauleitung Münster Regierung Münster Nr. 33923 (öffnet in neuem Tab) · Karte / Plan · Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Jana Münster Sophia Münster (öffnet in neuem Tab) · Porträt · DFF - Deutsches Filminstitut & Filmmuseum e.V.
- Münster, Prinzipalmarkt, Münster, St. Lamberti (öffnet in neuem Tab) · Dia · Mediathek des Instituts für Kunst- und Bildgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin
- Münster, Fürstbischöfliches Schloss, Münster, Schlossplatz (öffnet in neuem Tab) · Dia · Mediathek des Instituts für Kunst- und Bildgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin
- Münster, Iduna-Hochhaus, Münster, Servatiiplatz (öffnet in neuem Tab) · Dia · Mediathek des Instituts für Kunst- und Bildgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin
Quellen und Belege anzeigen (11 Quellen)
Aktenvermerk
Quellenspur
Für Münster ausgewertet: 11 Quellen · Ersterwähnung in diesen Quellen nicht belegt.
- Wikidata Q2742: Münster (Ortsverzeichnis, CC0)
- GOV, Geschichtliches Orts-Verzeichnis: Münster (Ortsverzeichnis, CC BY-SA 4.0)
- Wikipedia: Münster (Enzyklopädie, CC BY-SA 4.0)
- Wikipedia: Heiliges Römisches Reich (Pflicht-Ereignis) (Enzyklopädie, CC BY-SA 4.0)
- Wikipedia: Großherzogtum Berg (Pflicht-Ereignis) (Enzyklopädie, CC BY-SA 4.0)
- Wikipedia: Rheinbund (Pflicht-Ereignis) (Enzyklopädie, CC BY-SA 4.0)
- Wikipedia: Hanseatische Departements (Pflicht-Ereignis) (Enzyklopädie, CC BY-SA 4.0)
- Wikipedia: Wiener Kongress (Pflicht-Ereignis) (Enzyklopädie, CC BY-SA 4.0)
- Wikipedia: Potsdamer Konferenz (Pflicht-Ereignis) (Enzyklopädie, CC BY-SA 4.0)
- Wikipedia: Deutschland (Pflicht-Ereignis) (Enzyklopädie, CC BY-SA 4.0)
- Wikipedia: Deutsche Demokratische Republik (Pflicht-Ereignis) (Enzyklopädie, CC BY-SA 4.0)
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Daten: GOV – Geschichtliches Orts-Verzeichnis (CC BY-SA 4.0), Wikidata (CC0), Wikipedia-Artikel: de.wikipedia.org/wiki/Münster (CC BY-SA 4.0).
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