Neheim-Hüsten
Auf einen Blick
Lange vor der ersten Erwähnung lebten hier wahrscheinlich Sachsen, später Franken.
Die große Zahl
Seit 1941 gehörte Neheim-Hüsten zu 3 verschiedenen Herrschaften.
Belegt mit 22 Quellen aus Archiven, Bibliotheken, Normdaten und Ortsverzeichnissen
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Ortsakte · Nr. GA-0314660
Auch bekannt alsArnsberg-Neheim-Hüsten, Нехайм-Хюстен
Heute: Hochsauerlandkreis, Deutschland
Die Kurzfassung
Dein Ort ist Neheim-Hüsten (Hochsauerlandkreis). Lange vor der ersten Erwähnung lebten hier wahrscheinlich Sachsen, später Franken. Dein Ort entstand 1941 aus der Zusammenlegung von Neheim und Hüsten. Dein Ort wurde 1975 nach Arnsberg eingemeindet und 1983 wieder geteilt.
Lage
Lage: Hochsauerlandkreis, Deutschland · 51,429° N, 7,996° O · Karte bei OpenStreetMap (öffnet in neuem Tab)
Vor der ersten Erwähnung – ungefähr
- ca. 4200 – 2800 v. Chr.Trichterbecherkultur (Jungsteinzeit)VermutungVon etwa 4200 bis 2800 v. Chr. gehörte der Norden vermutlich zur Trichterbecherkultur der Jungsteinzeit.
1Beleg anzeigen
- 1 „Die Trichterbecherkultur oder Trichterrandbecherkultur (Abkürzung: TBK, TRB; englisch Funnelbeaker culture oder Funnelneckbeaker culture, Abkürzung FBC) ist eine archäologische Kultur der Jungsteinzeit (etwa 4200–2800 v. Chr.).“ – Wikipedia: Trichterbecherkultur
- ca. 1800 – 530 v. Chr.Nordischer Kreis (Bronzezeit)VermutungVon 1800 bis 530 v. Chr. gehörte der Norden vermutlich zum Nordischen Kreis der Bronzezeit, dessen Fundplätze bis Norddeutschland reichen.
2Beleg anzeigen
- 2 „Die Nordische Bronzezeit (1800 v. Chr. – 530 v. Chr.), auch „Nordischer Kreis“, ist nach Oscar Montelius (1843–1921) eine Epoche der Bronzezeit im südlichen Skandinavien, deren Fundplätze von Dänemark und Norddeutschland bis Estland reichen.“ – Wikipedia: Nordische Bronzezeit
- ca. 12 v. Chr. – 16CheruskerVermutungUm die Zeitenwende lebten zwischen Weser, Elbe und Harz vermutlich die Cherusker; zwischen 12 v. Chr. und 16 n. Chr. führten die Römer Kriege gegen sie, 9 n. Chr. folgte die Varusschlacht.
3Beleg anzeigen
- 3 „Man geht deshalb davon aus, dass sich das Siedlungsgebiet der Cherusker zwischen Weser, Elbe und Harz befand.“ – Wikipedia: Cherusker
- 3 „In den Jahren zwischen 12 v. Chr. und 16 n. Chr. führten die Römer unter Drusus, Tiberius, Varus und Germanicus Kriege gegen die Cherusker (Augusteische Germanenkriege).“ – Wikipedia: Cherusker
- 3 „Den Höhepunkt dieser Auseinandersetzungen bildete die Varusschlacht (9 n. Chr.), in deren Verlauf drei römische Legionen aufgerieben wurden.“ – Wikipedia: Cherusker
- ca. 285 – 804SachsenungefährWahrscheinlich siedelten hier Sachsen, die Karl der Große in den Sachsenkriegen (772–804) unterwarf; die früheste sichere Nennung stammt von 285.
4Beleg anzeigen
- 4 „Seit der Merowingerzeit standen zumindest Teile der Sachsen immer wieder in einer losen Abhängigkeit zum Frankenreich, bis sie von Karl dem Großen in den Sachsenkriegen (772–804) endgültig unterworfen wurden.“ – Wikipedia: Sachsen (Volk)
- 4 „Abgesehen von Ptolemäus werden Sachsen erstmals bei Eutrop für das Jahr 285 genannt, wobei Eutrops Text zwischen 364 und 380 n. Chr. entstand.“ – Wikipedia: Sachsen (Volk)
- ca. 500 – 870Franken (Fränkisches Reich)ungefährSeit etwa 500 gehörte die Gegend wahrscheinlich zum Fränkischen Reich, das Chlodwig I. schuf; 870 wurde das mittlere Reich zwischen Ost- und Westfranken geteilt.
5Beleg anzeigen
- 5 „Der merowingische König Chlodwig I. vereinigte in den Jahren um 500 erstmals die Teilverbände der Salfranken und Rheinfranken und schuf das Fränkische Reich, das unter dem Karolinger Karl dem Großen seine größte Ausdehnung erfuhr.“ – Wikipedia: Franken (Volk)
- 5 „Das mittlere Königreich Lothringen wurde 870 zwischen dem Ostfrankenreich und Westfrankenreich aufgeteilt.“ – Wikipedia: Franken (Volk)
Grenz-Zeitleiste
- 1941 – 1945Deutsches ReichDeutsches Reich
Von 1941 bis 1945 gehörte Neheim-Hüsten zum Deutschen Reich.
Quelle: GOV - 1945EreignisEreignis
Nach der Kapitulation des Deutschen Reichs im Mai 1945 übernahmen die Siegermächte die Regierungsgewalt und teilten Deutschland in Besatzungszonen. Neheim-Hüsten lag in der Britischen Besatzungszone.
6Beleg anzeigen
- 6 „Nach der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Streitkräfte am 8. Mai 1945 und der Verhaftung der Geschäftsführenden Reichsregierung am 23. Mai hatten die Siegermächte am 5. Juni mit der Berliner Deklaration und der Feststellung der Besatzungszonen sowie der Einsetzung eines alliierten Kontrollrates offiziell die Regierungsgewalt in Deutschland übernommen.“ – Wikipedia: Potsdamer Konferenz
- 6 „Der Gründung der Bundesrepublik als demokratischer westdeutscher Teilstaat mit Westbindung am 23. Mai 1949 folgte die Gründung der sozialistischen Deutschen Demokratischen Republik (DDR) am 7. Oktober 1949 als ostdeutscher Teilstaat unter sowjetischer Hegemonie.“ – Wikipedia: Deutschland
- 1946 – 1949Britische BesatzungszoneBritische Besatzungszone
Von 1946 bis 1949 gehörte Neheim-Hüsten zur Britischen Besatzungszone.
Quelle: GOV - 1949 – 1974Bundesrepublik DeutschlandBundesrepublik Deutschland
Von 1949 bis 1974 gehörte Neheim-Hüsten zur Bundesrepublik Deutschland.
Quelle: GOV - 1949EreignisEreignis
Aus den westlichen Besatzungszonen entstand am 23. Mai 1949 die Bundesrepublik Deutschland. Aus der sowjetischen Zone entstand am 7. Oktober 1949 die DDR.
7Beleg anzeigen
- 7 „Der Gründung der Bundesrepublik als demokratischer westdeutscher Teilstaat mit Westbindung am 23. Mai 1949 folgte die Gründung der sozialistischen Deutschen Demokratischen Republik (DDR) am 7. Oktober 1949 als ostdeutscher Teilstaat unter sowjetischer Hegemonie.“ – Wikipedia: Deutschland
- 7 „Die DDR ging aus der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) hervor, die infolge der Besetzung und Teilung Deutschlands nach 1945 zustande gekommen war.“ – Wikipedia: Deutsche Demokratische Republik
- 1975 – heutekeine Angabe
Für diese Zeit liegen uns keine gesicherten Angaben zur Herrschaft vor.
- 1975EreignisEreignis
Am 1. Januar 1975 kam Neheim-Hüsten durch das Sauerland/Paderborn-Gesetz zu Arnsberg.
8Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 8 „Bei der Eingemeindung am 1. Januar 1975 durch das Sauerland/Paderborn-Gesetz kam Neheim-Hüsten zu Arnsberg.“ – Wikipedia: Neheim-Hüsten
Findbuch · Verweise
Weiter forschen
Originale Akten, Karten und Zeitungen zu Neheim-Hüsten liegen in deutschen Archiven. Diese Suchen führen direkt dorthin.
- Deutsche Digitale Bibliothek: Neheim-Hüsten (öffnet in neuem Tab)
- Archivportal-D: Neheim-Hüsten (öffnet in neuem Tab)
- Deutsches Zeitungsportal: Neheim-Hüsten (öffnet in neuem Tab)
Archivalien in der Deutschen Digitalen Bibliothek
1.471 Objekte zu „Neheim-Hüsten“ laut DDB, die ersten 5:
- Verwaltungsneugliederung Neheim-Hüsten (öffnet in neuem Tab) · Kreisarchiv Höxter
- Sterberegister Standesamt Neheim-Hüsten I (öffnet in neuem Tab) · Personenstandsregister · Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Ostwestfalen-Lippe
- Sterberegister Standesamt Neheim-Hüsten I (öffnet in neuem Tab) · Personenstandsregister · Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Ostwestfalen-Lippe
- Heiratsregister Standesamt Neheim-Hüsten I (öffnet in neuem Tab) · Personenstandsregister · Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Ostwestfalen-Lippe
- Sterberegister Standesamt Neheim-Hüsten I (öffnet in neuem Tab) · Personenstandsregister · Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Ostwestfalen-Lippe
Quellen dieser Akte (22 Quellen aus 8 Einrichtungen)
Aktenvermerk
Quellen dieser Akte
22 Quellen aus 8 Einrichtungen
Für Neheim-Hüsten ausgewertet: 22 Quellen · 3 Archivfunde · Ersterwähnung in diesen Quellen nicht belegt.
Archive
- Neheim-Hüsten (Arnsberg) zwischen Stadt Neheim und dem Forstfiskus geteilte bzw. getauschte Grundstücke 1856 1 : 2500/5000 (1856, Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen, CC0)
- Kirchenbuchduplikate der evangelischen Gemeinde Neheim-Hüsten (GHTK 1871-1874). (Gemeinde: Neheim-Hüsten, evangelische Gemeinde) (1871, Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Ostwestfalen-Lippe, CC0)
- Neheim-Hüsten (Arnsberg) - Sundern (Sundern) Eisenbahnlinie Anschluß an die Steinbrüche von Kronenberg Lageplan und Profile 1901 (1901, Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen, CC0)
Bibliotheken
- 381. Arnsberg; [Ausg. D] (1918) (1918, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)„Katalog der Deutschen Nationalbibliothek, Schlagwort „Neheim-Hüsten“: 5 Katalogeinträge bis 1960; bei gleichnamigen Orten können Titel einem anderen Ort gelten.“
- 381. Arnsberg; [Ausg. D] (1927) (1927, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- 381. Arnsberg; [Ausg. D] (1936) (1936, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- 381. Arnsberg; [Ausg. F] (1940) (1940, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- 381. Arnsberg; [Ausg. D] (1956) (1956, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- Erwähnungen in historischen Zeitungen: 2.473 Treffer bis 1950, älteste 1824 in „Amtsblatt für den Regierungsbezirk Arnsberg : mit öffentlichem Anzeiger“ (1824, Deutsches Zeitungsportal (Deutsche Digitale Bibliothek), CC0)„Volltextsuche im Zeitungsportal nach dem Ortsnamen (deutschsprachige Zeitungen); gleichnamige Orte und Texterkennungsfehler sind möglich.“
- „Amtsblatt für den Regierungsbezirk Arnsberg : mit öffentlichem Anzeiger“, 1824-07-24 (Bayerische Staatsbibliothek) (1824, Deutsches Zeitungsportal (Deutsche Digitale Bibliothek), CC0)
Normdaten
- Wikidata Q314660: Neheim-Hüsten (CC0)
- GND 2020170-9: Neheim-Hüsten (Gemeinsame Normdatei (DNB), CC0)„Namensvarianten: Stadt Neheim-Hüsten, Doppelstadt Neheim-Hüsten · Gründung/Errichtung laut GND: 1941“
Ortsverzeichnisse
- GOV, Geschichtliches Orts-Verzeichnis: Neheim-Hüsten (CC BY-SA 4.0)
Lexika
- Wikipedia: Neheim-Hüsten und 8 weitere Artikel (CC BY-SA 4.0)
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Daten: GOV – Geschichtliches Orts-Verzeichnis (CC BY-SA 4.0), Wikidata (CC0), Wikipedia-Artikel: de.wikipedia.org/wiki/Neheim-Hüsten (CC BY-SA 4.0).
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