Oberteisendorf
Auf einen Blick
Lange vor der ersten Erwähnung lebten hier wahrscheinlich Kelten, später Römer und Bajuwaren.
Die große Zahl
Oberteisendorf gehörte zu 0 verschiedenen Herrschaften.
Belegt mit 14 Quellen aus Archiven, Bibliotheken und Normdaten
Mit dem Ort eines Freundes vergleichen
Ortsakte · Nr. GA-31401853
Heute: Teisendorf, Deutschland
Die Kurzfassung
Dein Ort ist Oberteisendorf (Teisendorf). Lange vor der ersten Erwähnung lebten hier wahrscheinlich Kelten, später Römer und Bajuwaren. Dort leben rund 791 Menschen (Stand 1987). Dein Ort gehörte lange zum Erzstift Salzburg und kam mit dem Rupertiwinkel zu Bayern.
Lage
Lage: Teisendorf, Deutschland · 47,852° N, 12,788° O · Karte bei OpenStreetMap (öffnet in neuem Tab)
Vor der ersten Erwähnung – ungefähr
- ca. 5500 – 4900 v. Chr.Bandkeramik-Kultur (Jungsteinzeit)VermutungUm 5500 v. Chr. erreichte die Bandkeramik vermutlich auch diese Gegend; ihre jüngste Phase reichte bis etwa 4900 v. Chr.
1Beleg anzeigen
- 1 „Die Bandkeramik erreichte die nördlichen Lössgrenzen in Mitteleuropa ab 5600 bis 5500 v. Chr. Nach einigen gängigen Lehrmeinungen ging sie aus dem Starčevo-Körös-Kulturkomplex hervor.“ – Wikipedia: Linearbandkeramische Kultur
- 1 „um 5100 bis 4900 v. Chr.: jüngste LBK (Überschneidungen mit jüngerer LBK).“ – Wikipedia: Linearbandkeramische Kultur
- ca. 1300 – 800 v. Chr.Urnenfelderkultur (Bronzezeit)VermutungVon etwa 1300 bis 800 v. Chr. gehörte die Gegend vermutlich zum Einflussbereich der Urnenfelderkultur.
2Beleg anzeigen
- 2 „Sie bestand etwa von 1300 bis 800 v. Chr. (in der Urnenfelderzeit).“ – Wikipedia: Urnenfelderkultur
- 2 „Die Grenzen zwischen ihrem Verbreitungsgebiet im engeren Sinne und Regionen, die lediglich unter mehr oder weniger starkem Einfluss der Urnenfelderkultur standen, sind dabei nicht immer deutlich zu ziehen, zumal sie sich im Verlauf der Spätbronzezeit mehrfach verschieben.“ – Wikipedia: Urnenfelderkultur
- ca. 800 – 450 v. Chr.Hallstattkultur (ältere Eisenzeit)VermutungVon etwa 800 bis 450 v. Chr. gehörte die Gegend vermutlich zur Hallstattkultur, der älteren Eisenzeit.
3Beleg anzeigen
- 3 „Als Hallstattzeit, Ältere Eisenzeit oder Hallstattkultur wird die ältere vorrömische Eisenzeit in weiten Teilen Europas ab etwa 800 v. Chr. bezeichnet.“ – Wikipedia: Hallstattkultur
- 3 „Die Grenze zur nachfolgenden Latènezeit wird mit 450 v. Chr. angegeben, wobei sich der Übergang fließend über mehrere Jahrzehnte erstreckte.“ – Wikipedia: Hallstattkultur
- ca. 450 – 40 v. Chr.Kelten (Latène-Kultur)ungefährZwischen etwa 450 und 40 v. Chr. gehörte die Gegend wahrscheinlich zum Verbreitungsgebiet der Latène-Kultur, die man den Kelten zuschreibt.
4Beleg anzeigen
- 4 „Diese war zwischen 450 v. Chr. und 40 v. Chr. in Frankreich, der nordalpinen Schweiz, Süddeutschland bis zu den Mittelgebirgen, Österreich, der Tschechischen Republik und Teilen Ungarns verbreitet.“ – Wikipedia: La-Tène-Kultur
- 4 „Träger der Latènekultur sind die seit dem 5. Jahrhundert v. Chr. in griechischen, später auch in römischen Quellen genannten Kelten.“ – Wikipedia: La-Tène-Kultur
- ca. 15 v. Chr. – 470Römer (Provinz Raetien)ungefährSeit 15 v. Chr. gehörte der Raum südlich der Donau wahrscheinlich zur römischen Provinz Raetien; um 470 räumten die Römer die letzten Lager.
5Beleg anzeigen
- 5 „Der römische Feldherr Drusus (Stiefsohn des Augustus) zog 15 v. Chr. mit einem Heer über den Brennerpass sowie flankierend über den Reschenpass in das Gebiet nördlich der Alpen.“ – Wikipedia: Raetia
- 5 „Ihr zufolge wurden zuletzt gegen 470 die noch römisch geprägten Militärlager Quintanis (Künzing) und Batavis (Castra Batava, Passau) der Raetia secunda geräumt, in der Tat unter dem Eindruck ständiger Überfälle durch plündernde Alamannen; archäologisch wird dies mit Abstrichen bestätigt.“ – Wikipedia: Raetia
- ab ca. 530BajuwarenungefährSeit etwa 530 siedelten hier wahrscheinlich die Bajuwaren; um 700 bestand ein bajuwarisches Herzogtum mit Bistümern.
6Beleg anzeigen
- 6 „Etwa nach 530 änderte sich die Tradition der Grabbeigaben in bairischen Reihengräbern.“ – Wikipedia: Bajuwaren
- 6 „Um das Jahr 700 wurden katholische Bistümer im bajuwarischen Herzogtum eingerichtet, das älteste davon Salzburg (696), später Regensburg (um 700), Freising (716), Passau (739) und Eichstätt (Mitte/2.“ – Wikipedia: Bajuwaren
Grenz-Zeitleiste
- 0 – heutekeine Angabe
Für diese Zeit liegen uns keine gesicherten Angaben zur Herrschaft vor.
- 1803EreignisEreignis
Oberteisendorf verließ das Erzstift Salzburg und kam zum Herzogtum Salzburg.
7Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 7 „Bis 1803 gehörte das zugehörige Pfarrdorf Oberteisendorf zum Erzstift Salzburg, dann bis 1809 zum Herzogtum Salzburg.“ – Wikipedia: Oberteisendorf
- 1808EreignisEreignis
Archivale zu Oberteisendorf: „Oberteisendorf: Frühe Kataster ab 1808. Besitzfassionen (Gewerbefassionen)“.
8Beleg (Staatsarchiv München) anzeigen
- 8 „Oberteisendorf: Frühe Kataster ab 1808. Besitzfassionen (Gewerbefassionen) (Staatsarchiv München), Laufzeit ab 1808“ – DDB: Staatsarchiv München
- 1818EreignisEreignis
Das Gemeindeedikt begründete die Landgemeinde Oberteisendorf mit 21 Orten.
9Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 9 „Mit dem Gemeindeedikt von 1818 wurde die Landgemeinde Oberteisendorf gegründet, die die Orte Aschau, Brunnmeister, Feldel, Geislehen, Gemachmühle, Goppling, Grafenberg, Hammer, Hochmoos, Kirchsteg, Knapper, Kolberstatt, Kumpfmühle, Lohstampf, Obermoos, Oberwiesen, Ried, Schlinzgerhäusl, Speckmühle, Surmühl und Thumberg umfasste.“ – Wikipedia: Oberteisendorf
- 1853EreignisEreignis
Archivale zu Oberteisendorf: „Oberteisendorf: Grundsteuerkataster 1853. Grundsteuerkataster-Umschreibheft“.
10Beleg (Staatsarchiv München) anzeigen
- 10 „Oberteisendorf: Grundsteuerkataster 1853. Grundsteuerkataster-Umschreibheft (Staatsarchiv München), Laufzeit ab 1853“ – DDB: Staatsarchiv München
- 1978EreignisEreignis
Oberteisendorf verlor seine Selbstständigkeit und wurde Teil von Teisendorf.
11Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 11 „Bis zum 30. April 1978 war Oberteisendorf eine selbstständige Gemeinde. Seitdem sind das Kirchdorf Oberteisendorf und die anderen Ort der damaligen Gemeinde nun Gemeindeteile von Teisendorf.“ – Wikipedia: Oberteisendorf
Findbuch · Verweise
Weiter forschen
Originale Akten, Karten und Zeitungen zu Oberteisendorf liegen in deutschen Archiven. Diese Suchen führen direkt dorthin.
- Deutsche Digitale Bibliothek: Oberteisendorf (öffnet in neuem Tab)
- Archivportal-D: Oberteisendorf (öffnet in neuem Tab)
- Deutsches Zeitungsportal: Oberteisendorf (öffnet in neuem Tab)
Archivalien in der Deutschen Digitalen Bibliothek
221 Objekte zu „Oberteisendorf“ laut DDB, die ersten 5:
- Oberteisendorf: Häusersteuerkataster (öffnet in neuem Tab) · Amtsbücher, Register und Grundbücher · Staatsarchiv München
- Grundetat der Kirchenstiftung Oberteisendorf (öffnet in neuem Tab) · Akten · Staatsarchiv München
- Stiftungen zur Filialkirche Oberteisendorf (öffnet in neuem Tab) · Akten · Staatsarchiv München
- Friedhofserweiterung in Oberteisendorf (öffnet in neuem Tab) · Akten · Staatsarchiv München
- Friedhof in Oberteisendorf (öffnet in neuem Tab) · Akten · Staatsarchiv München
Quellen dieser Akte (14 Quellen aus 6 Einrichtungen)
Aktenvermerk
Quellen dieser Akte
14 Quellen aus 6 Einrichtungen
Für Oberteisendorf ausgewertet: 14 Quellen · 2 Archivfunde · Ersterwähnung in diesen Quellen nicht belegt.
Archive
- Oberteisendorf: Frühe Kataster ab 1808. Besitzfassionen (Gewerbefassionen) (1808, Staatsarchiv München, CC0)
- Oberteisendorf: Grundsteuerkataster 1853. Grundsteuerkataster-Umschreibheft (1853, Staatsarchiv München, CC0)
Bibliotheken
- 770. Ober-Teisendorf / Hrsg. vom Bayer. Landesvermessungsamt. (1888) (1888, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)„Katalog der Deutschen Nationalbibliothek, Schlagwort „Oberteisendorf“: 1 Katalogeinträge bis 1960; bei gleichnamigen Orten können Titel einem anderen Ort gelten.“
- Erwähnungen in historischen Zeitungen: 513 Treffer bis 1950, älteste 1790 in „Salzburger Intelligenzblatt“ (1790, Deutsches Zeitungsportal (Deutsche Digitale Bibliothek), CC0)„Volltextsuche im Zeitungsportal nach dem Ortsnamen (deutschsprachige Zeitungen); gleichnamige Orte und Texterkennungsfehler sind möglich.“
- „Salzburger Intelligenzblatt“, 1790-02-06 (Bayerische Staatsbibliothek) (1790, Deutsches Zeitungsportal (Deutsche Digitale Bibliothek), CC0)
Normdaten
- Wikidata Q31401853: Oberteisendorf (CC0)
- GND 4559447-8: Oberteisendorf (Gemeinsame Normdatei (DNB), CC0)„Namensvarianten: Teisendorf-Oberteisendorf“
Lexika
- Wikipedia: Oberteisendorf und 6 weitere Artikel (CC BY-SA 4.0)
Hinweis: Der Wortlaut der Belegsätze wird nur intern gespeichert.
Die Auswertung läuft automatisiert mit KI und wird mechanisch geprüft. Ein Mensch hat diese Akte noch nicht gelesen. So arbeiten wir
Daten: GOV – Geschichtliches Orts-Verzeichnis (CC BY-SA 4.0), Wikidata (CC0), Wikipedia-Artikel: de.wikipedia.org/wiki/Oberteisendorf (CC BY-SA 4.0).
Diese Akte wurde automatisch erstellt und mechanisch auf Jahreszahlen und Formulierungen geprüft. Ein Mensch hat sie noch nicht gelesen. Fehler melden wir gern: Kontakt. So entsteht eine Akte: Methodik.