Odessa
Das Überraschende
Odessa wurde 1794 auf Anweisung Katarina der Großen gegründet, erschien aber erst 1795 unter dem neuen Namen in einem Dokument.
Die große Zahl
Seit 1791 gehörte Odessa zu 8 verschiedenen Herrschaften.
Belegt mit 18 Quellen aus Archiven, Bibliotheken, Normdaten und Ortsverzeichnissen
Mehr als 86 % der Orte in unserer Sammlung hatten weniger Herrschaften.
Zeitreise
Wärst du 1810 hier geboren, wärst du Untertan des Zarentums Russland gewesen.
- Dein Ururgroßvater (geb. 1850): Untertan des Zarentums Russland
- Dein Urgroßvater (1890): Untertan des Zarentums Russland
- Dein Großvater (1930): Untertan von Sowjetunion
Mit dem Ort eines Freundes vergleichen
Ortsakte · Nr. GA-0001874
Auch bekannt alsOděsa, Odesa, Odesa, Ukraine, Хаджибей, Качибей, Южная Пальмира, Столица юмора, Одесса
Heute: Ukraine
Die Kurzfassung
Dein Ort ist Odessa. Dort leben rund 1.010.537 Menschen (Stand 2022). Dein Ort liegt am Schwarzen Meer und ist die bedeutendste Hafenstadt der Ukraine. Dein Ort wurde 1794 auf Anweisung der russischen Kaiserin Katharina II. gegründet. Das historische Zentrum deines Ortes wurde 2023 in die Welterbe-Liste der UNESCO aufgenommen.
Lage
Lage: Ukraine · 46,484° N, 30,733° O · Karte bei OpenStreetMap (öffnet in neuem Tab)
Vor der ersten Erwähnung – ungefähr
- ca. 500 – 1 v. Chr.Skythen, Sarmaten, TyragetenbelegtIn der Antike lebten im Gebiet verschiedene Steppenvölker wie die Skythen und Sarmaten sowie der thrakische Stamm der Tyrageten.
1Beleg anzeigen
- 1 „In der Antike lebten in dem Gebiet verschiedene Steppenvölker wie die Skythen und Sarmaten sowie der thrakische Stamm der Tyrageten.“ – Wikipedia: Odessa
- ca. 100 – 1 v. Chr.DakerbelegtIm ersten Jahrhundert vor Christus gelangte das Gebiet unter dakische Herrschaft.
2Beleg anzeigen
- 2 „Im ersten Jahrhundert vor Christus gelangte es unter dakische Herrschaft.“ – Wikipedia: Odessa
- ca. 500 – 999OstslawenbelegtIm Frühmittelalter war das Gebiet von ostslawischen Stämmen bewohnt.
3Beleg anzeigen
- 3 „Im Frühmittelalter war das Gebiet von ostslawischen Stämmen (Tiwerzen und Duleben) bewohnt, die mit der Zeit von türkischen Nomadenvölkern wie den Petschenegen und Kumanen verdrängt wurden.“ – Wikipedia: Odessa
Grenz-Zeitleiste
- 1415 – 1790keine Angabe
Für diese Zeit liegen uns keine gesicherten Angaben zur Herrschaft vor.
- 1415EreignisEreignis
Odessa wird 1415 erstmals erwähnt.
Quelle: Wikidata P1249 - 1791 – 1802Russisches KaiserreichRussisches Kaiserreich
Von 1791 bis 1802 gehörte Odessa zu Russisches Kaiserreich.
Quelle: Wikidata - 1795EreignisEreignis
Der Name Odessa erschien erstmals in einem Dokument vom 21. Januar 1795.
4Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 4 „Der neue Name von Khadzhibei, Odessa, erschien erstmals in einem Dokument vom 21. (10.) Januar 1795.“ – Wikipedia: Odessa
- 1802 – 1917Zarentum RusslandZarentum Russland
Von 1802 bis 1917 gehörte Odessa zu Zarentum Russland.
Quelle: GOV - 1817EreignisEreignis
Graf Langeron gründete 1817 das Lyceum Richelieu und erklärte Odessa zum Freihafen.
5Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 5 „Auch seinem Nachfolger, Graf Alexandre Andrault de Langeron verdankt Odessa viel, so gründete er 1817 das Lyceum Richelieu (später dann Kaiserliche Neurussland-Universität) und erklärte Odessa zu einem Freihafen.“ – Wikipedia: Odessa
- 1919 – 1920Ukrainische VolksrepublikUkrainische Volksrepublik
Von 1919 bis 1920 gehörte Odessa zur Ukrainische Volksrepublik.
Quelle: GOV - 1920 – 1921Ukrainische Sozialistische Sowjetrepublik (USSR)Ukrainische Sozialistische Sowjetrepublik (USSR)
Von 1920 bis 1921 gehörte Odessa zu Ukrainische Sozialistische Sowjetrepublik (USSR).
Quelle: GOV - 1922 – 1930Union der Sozialistischen SowjetrepublikenUnion der Sozialistischen Sowjetrepubliken
Von 1922 bis 1930 gehörte Odessa zu Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken.
Quelle: GOV - 1930 – 1941SowjetunionSowjetunion
Von 1930 bis 1941 gehörte Odessa zu Sowjetunion.
Quelle: Wikidata - 1941 – 1944Königreich RumänienKönigreich Rumänien
Von 1941 bis 1944 gehörte Odessa zum Königreich Rumänien.
Quelle: Wikidata - 1944 – 1991SowjetunionSowjetunion
Von 1944 bis 1991 gehörte Odessa zu Sowjetunion.
Quelle: Wikidata - 1991 – heuteUkraineUkraine
Seit 1991 gehört Odessa zu Ukraine.
Quelle: Wikidata
Findbuch · Verweise
Weiter forschen
Originale Akten, Karten und Zeitungen zu Odessa liegen in deutschen Archiven. Diese Suchen führen direkt dorthin.
- Deutsche Digitale Bibliothek: Odessa (öffnet in neuem Tab)
- Archivportal-D: Odessa (öffnet in neuem Tab)
- Deutsches Zeitungsportal: Odessa (öffnet in neuem Tab)
Archivalien in der Deutschen Digitalen Bibliothek
2.484 Objekte zu „Odessa“ laut DDB, die ersten 5:
- Odessa (1974) (öffnet in neuem Tab) · Negativ (Fotografie) · Peter Tamm Sen. Stiftung
- Odessa (1974) (öffnet in neuem Tab) · Negativ (Fotografie) · Peter Tamm Sen. Stiftung
- Odessa (1974) (öffnet in neuem Tab) · Negativ (Fotografie) · Peter Tamm Sen. Stiftung
- Odessa (1974) (öffnet in neuem Tab) · Negativ (Fotografie) · Peter Tamm Sen. Stiftung
- Odessa (1974) (öffnet in neuem Tab) · Negativ (Fotografie) · Peter Tamm Sen. Stiftung
Ortsname
Der Ursprung des Namens ist nicht eindeutig geklärt. Eine populäre Legende besagt, er sei von der antiken griechischen Stadt Odessos abgeleitet. Einer anderen Erklärung zufolge stammt der Name von der türkischen Bezeichnung Jedisan für die Region ab.
6Beleg anzeigen
- 6 „Der Ursprung des Namens Odessa ist nicht eindeutig geklärt. Eine populäre Legende besagt, er sei von der antiken griechischen Stadt Odessos (heute Warna) abgeleitet – möglicherweise aufgrund einer Verwechslung, da Warna zwar ebenfalls am Schwarzen Meer, allerdings in Bulgarien liegt. Einer anderen Erklärung zufolge stammt der Name von der türkischen Bezeichnung Jedisan für die Region ab, die „sieben Flaggen“ oder „sieben Titel“ bedeutet und auf die Jedisan-Sippe der Nogaier-Horde zurückgeht, die wiederum aus sieben Untergruppen bestand.“ – Wikipedia: Odessa
Siedlung
- AntikeGesichert
griechische Siedler
7Beleg anzeigen
- 7 „Griechische Siedler gründeten die antike Stadt Borysthenes.“ – Wikipedia: Odessa
Volk ist nicht gleich Gene ist nicht gleich Sprache.
Ersterwähnung
Der Ort wird erstmals im Jahr 1415 erwähnt.
Das nächste runde Jubiläum: 2065 (650 Jahre).
Quellen dieser Akte (18 Quellen aus 11 Einrichtungen)
Aktenvermerk
Quellen dieser Akte
18 Quellen aus 11 Einrichtungen
Für Odessa ausgewertet: 18 Quellen · 3 Archivfunde · Ersterwähnung (1415) belegt in Wikidata.
Archive
- Gesuch des in Odessa (Rußland) wohnhaften Weingärtners Josef Asmus (Aßmus), geb. 24.02.1797 in Großingersheim, um Wiederaufnahme (1803, Landesarchiv Baden-Württemberg, CC0)
- Export und Import von Waren in Odessa für die Jahre 1804 und 1805 (1804, Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, CC0)
- Ablehnung der Bitte des 1817 mit seiner Familie nach Odessa ausgewanderten und wieder zurückgekommenen Martin Wörner (1817, Landesarchiv Baden-Württemberg, CC0)
Bibliotheken
- Verkauf des Verlags an Emil Berndt, der ihn mit seinem Verlage vereinigt fortführt u. d. F.: Emil Berndt's Verlag in Leipzig und Odessa. / Rudolph Chelius (1875) (1875, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)„Katalog der Deutschen Nationalbibliothek, Schlagwort „Odessa“: 27 Katalogeinträge bis 1960; bei gleichnamigen Orten können Titel einem anderen Ort gelten.“
- 48°46°. Odessa / Geripp: Zgl. R. Zellhofer ; [Terrain]: Offiz. Karl Maschka (1910) (1910, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- [Zusammendruck] 1061 : [Wilna-Woronież-Sewastopol] / [Bearb. u. hrsg. vom Militärgeograph. Institut in Wien] (1914) (1914, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- [Zusammendruck] 1100 : [Minsk-Saratow-Czernowitz-Strawropol] / [Bearb. u. hrsg. vom Militärgeograph. Institut in Wien] (1914) (1914, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- 47°45° = 206. Sulina / Geripp: Feldw. F. Kwintus ; Terrain: Offiz. F. Simon (1916) (1916, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- Erwähnungen in historischen Zeitungen: 407.692 Treffer bis 1950, älteste 1795 in „Staats- und gelehrte Zeitung des Hamburgischen unpartheyischen Correspondenten“ (1795, Deutsches Zeitungsportal (Deutsche Digitale Bibliothek), CC0)„Volltextsuche im Zeitungsportal nach dem Ortsnamen (deutschsprachige Zeitungen); gleichnamige Orte und Texterkennungsfehler sind möglich.“
- „Staats- und gelehrte Zeitung des Hamburgischen unpartheyischen Correspondenten“, 1795-11-21 (Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky) (1795, Deutsches Zeitungsportal (Deutsche Digitale Bibliothek), CC0)
- Lettres sur la Crimée, Odessa et la Mer d 'Azof. (1810) (1810, The National Library of Poland, gemeinfrei)
- Voyage de Moscou à Vienne par Kiov, Odessa [...] (1824) (1824, The National Library of Poland, gemeinfrei)
- Voyage de Moscou à Vienne, par Kiow, Odessa, Constantinople, Bucharest et Hermanstadt ou lettres adressées a Jules Griffith (1824) (1824, Lucian Blaga Central University Library, Cluj-Napoca, Romania, gemeinfrei)
Normdaten
- Wikidata Q1874: Odessa (CC0)
- GND 4043115-0: Odessa (Gemeinsame Normdatei (DNB), CC0)„Namensvarianten: Одесса, Odesa, Moldavanka, Odisah, Одеса, Chadschibej · Gründung/Errichtung laut GND: 1795“
Ortsverzeichnisse
- GOV, Geschichtliches Orts-Verzeichnis: Odessa (CC BY-SA 4.0)
- GenWiki: Odessa (CC BY-NC-SA)„Odessa (ukrainisch Одеса) wurde 1794 auf Anweisung Katarina der Großen gegründet.“
Lexika
- Wikipedia: Odessa (CC BY-SA 4.0)
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Daten: GOV – Geschichtliches Orts-Verzeichnis (CC BY-SA 4.0), Wikidata (CC0), Wikipedia-Artikel: de.wikipedia.org/wiki/Odessa (CC BY-SA 4.0).
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