Oelsnitz
Auf einen Blick
Dein Ort ist Oelsnitz.
Die große Zahl
Seit 1875 gehörte Oelsnitz zu 3 verschiedenen Herrschaften.
Belegt mit 27 Quellen aus Archiven, Bibliotheken, Normdaten und Ortsverzeichnissen
Zeitreise
Wärst du 1810 hier geboren: (nicht belegt).
- Dein Ururgroßvater (geb. 1850): (nicht belegt)
- Dein Urgroßvater (1890): Deutscher
- Dein Großvater (1930): Deutscher
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Ortsakte · Nr. GA-110234700
Heute: Deutschland
Die Kurzfassung
Dein Ort ist Oelsnitz. Lange vor der ersten Erwähnung lebten hier wahrscheinlich Elbgermanen, später Slawen. Dort leben rund 359 Menschen (Stand 1946).
Lage
Lage: Deutschland · 51,353° N, 13,628° O · Karte bei OpenStreetMap (öffnet in neuem Tab)
Vor der ersten Erwähnung – ungefähr
- ca. 600 v. Chr. – 0Jastorf-Kultur (Vorläufer der Elbgermanen)ungefährVon etwa 600 v. Chr. bis zur Zeitenwende gehörte die Gegend wahrscheinlich zum Gebiet der Jastorf-Kultur, der Vorgängerin der Elbgermanen.
1Beleg anzeigen
- 1 „Die Jastorf-Kultur ist eine nordmitteleuropäische archäologische Kulturgruppe aus der Zeit von etwa 600 v. Chr. bis zur Zeitenwende (vorrömische Eisenzeit), die als Vorgängerkultur der Elbgermanen angesehen wird.“ – Wikipedia: Jastorf-Kultur
- ca. 100 – 300Semnonen (Elbgermanen)ungefährUm 100 n. Chr. siedelten zwischen Elbe und Oder wahrscheinlich die Semnonen; im dritten Jahrhundert verließen sie bis auf Restgruppen ihre Heimat und gingen in den Alamannen auf.
2Beleg anzeigen
- 2 „Um 100 n. Chr. lag ihr Siedlungsgebiet im Raum zwischen Elbe und Oder sowie von den Westsudeten bis an die Havel, zeitweise auch jenseits von Oder und Warthe.“ – Wikipedia: Semnonen
- 2 „Ab dem dritten Jahrhundert verließen die Semnonen, bis auf Restgruppen ihre Heimat an Havel und Spree in Richtung Oberrhein und gingen in den Alamannen auf.“ – Wikipedia: Semnonen
- ca. 700 – 1150Slawen (östlich von Elbe und Saale)ungefährAb etwa 700 siedelten östlich von Elbe und Saale wahrscheinlich slawische Gruppen; bis etwa 1150 erfolgte die Eroberung dieses Landes.
3Beleg anzeigen
- 3 „Da nur vereinzelte dendrochronologische Daten bis in die Zeit vor 700 zurückreichen, ist von einem eher zurückhaltenden Beginn der slawischen Landnahme am Ende des 7.“ – Wikipedia: Obotriten
- 3 „Entsprechend formulierte Fritze 1980: Als Germania Slavica bezeichnen wir „den Bereich der mittelalterlichen deutschen Ostsiedlung in den slawisch besiedelten Gebieten östlich von Elbe und Saale, soweit er sprachlich germanisiert worden ist“.“ – Wikipedia: Germania Slavica
- 3 „In den Regionen zwischen Elbe und Oder sowie im Baltikum trug der Prozess gerade zu Anfang bis etwa 1150 Züge einer Eroberung und gewaltsamen Missionierung; andernorts zeichnete sich durch die Initiative einheimischer Grundherren eine eher friedliche Besiedlung ab.“ – Wikipedia: Deutsche Ostsiedlung
- ab ca. 1124OstsiedlungungefährSeit 1124 siedelten Flamen und Niederländer im Norden; um 1159/60 durften niederländische Siedler ehemals slawische Dörfer besetzen (Ostsiedlung).
4Beleg anzeigen
- 4 „Seit 1124 kam es zu ersten Ansiedlungen von Flamen und Niederländern in Norddeutschland bis zur Eider.“ – Wikipedia: Deutsche Ostsiedlung
- 4 „So gewährte Albrecht der Bär im Jahr 1159/60 niederländischen Siedlern das Recht, ehemalige Siedlungen der Slawen in Besitz zu nehmen.“ – Wikipedia: Deutsche Ostsiedlung
Grenz-Zeitleiste
- 1448EreignisEreignis
Archivale zu Oelsnitz: „Oelsnitz / Aussage der Brüder N. und G. von Wolffersdorf (Wolffisdorff) über die Irrung zwischen der“.
5Beleg (Sächsisches Staatsarchiv) anzeigen
- 5 „Oelsnitz / Aussage der Brüder N. und G. von Wolffersdorf (Wolffisdorff) über die Irrung zwischen der (Sächsisches Staatsarchiv), Laufzeit ab 1448“ – DDB: Sächsisches Staatsarchiv
- 1449EreignisEreignis
Archivale zu Oelsnitz: „Oelsnitz / Schreiben der Gemeinde zu Görnitz (Gornitz) an Kurfürst Friedrich (II.) zu Sachsen mit neuen“.
6Beleg (Sächsisches Staatsarchiv) anzeigen
- 6 „Oelsnitz / Schreiben der Gemeinde zu Görnitz (Gornitz) an Kurfürst Friedrich (II.) zu Sachsen mit neuen (Sächsisches Staatsarchiv), Laufzeit ab 1449“ – DDB: Sächsisches Staatsarchiv
- 1602EreignisEreignis
Archivale zu Oelsnitz: „Konfirmation der Privilegien und Jahrmärkte der Stadt Oelsnitz/Vogtland, 12. Juli 1602 (Kanzleiakten)“.
7Beleg (Sächsisches Staatsarchiv) anzeigen
- 7 „Konfirmation der Privilegien und Jahrmärkte der Stadt Oelsnitz/Vogtland, 12. Juli 1602 (Kanzleiakten) (Sächsisches Staatsarchiv), Laufzeit ab 1602“ – DDB: Sächsisches Staatsarchiv
- 1875 – 1945Deutsches ReichDeutsches Reich
Von 1875 bis 1945 gehörte Oelsnitz zum Deutschen Reich.
Quelle: GOV - 1945 – 1949Sowjetische BesatzungszoneSowjetische Besatzungszone
Von 1945 bis 1949 gehörte Oelsnitz zur Sowjetischen Besatzungszone.
Quelle: GOV - 1945EreignisEreignis
Nach der Kapitulation des Deutschen Reichs im Mai 1945 übernahmen die Siegermächte die Regierungsgewalt und teilten Deutschland in Besatzungszonen. Oelsnitz lag in der Sowjetischen Besatzungszone.
8Beleg anzeigen
- 8 „Nach der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Streitkräfte am 8. Mai 1945 und der Verhaftung der Geschäftsführenden Reichsregierung am 23. Mai hatten die Siegermächte am 5. Juni mit der Berliner Deklaration und der Feststellung der Besatzungszonen sowie der Einsetzung eines alliierten Kontrollrates offiziell die Regierungsgewalt in Deutschland übernommen.“ – Wikipedia: Potsdamer Konferenz
- 8 „Der Gründung der Bundesrepublik als demokratischer westdeutscher Teilstaat mit Westbindung am 23. Mai 1949 folgte die Gründung der sozialistischen Deutschen Demokratischen Republik (DDR) am 7. Oktober 1949 als ostdeutscher Teilstaat unter sowjetischer Hegemonie.“ – Wikipedia: Deutschland
- 1949 – 1972DDRDDR
Von 1949 bis 1972 gehörte Oelsnitz zu DDR.
Quelle: GOV - 1949EreignisEreignis
Aus den westlichen Besatzungszonen entstand am 23. Mai 1949 die Bundesrepublik Deutschland. Aus der sowjetischen Zone entstand am 7. Oktober 1949 die DDR.
9Beleg anzeigen
- 9 „Der Gründung der Bundesrepublik als demokratischer westdeutscher Teilstaat mit Westbindung am 23. Mai 1949 folgte die Gründung der sozialistischen Deutschen Demokratischen Republik (DDR) am 7. Oktober 1949 als ostdeutscher Teilstaat unter sowjetischer Hegemonie.“ – Wikipedia: Deutschland
- 9 „Die DDR ging aus der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) hervor, die infolge der Besetzung und Teilung Deutschlands nach 1945 zustande gekommen war.“ – Wikipedia: Deutsche Demokratische Republik
- 1973 – heutekeine Angabe
Für diese Zeit liegen uns keine gesicherten Angaben zur Herrschaft vor.
Findbuch · Verweise
Weiter forschen
Originale Akten, Karten und Zeitungen zu Oelsnitz liegen in deutschen Archiven. Diese Suchen führen direkt dorthin.
- Deutsche Digitale Bibliothek: Oelsnitz (öffnet in neuem Tab)
- Archivportal-D: Oelsnitz (öffnet in neuem Tab)
- Deutsches Zeitungsportal: Oelsnitz (öffnet in neuem Tab)
Archivalien in der Deutschen Digitalen Bibliothek
38.226 Objekte zu „Oelsnitz“ laut DDB, die ersten 5:
- Oelsnitz, Markt : Oelsnitz. Markt mit Rathaus (öffnet in neuem Tab) · Rathaus · Deutsche Fotothek
- Medaillen Bergbaumuseum Oelsnitz (öffnet in neuem Tab) · Keramikmedaille · Montanhistorisches Dokumentationszentrum
- Oelsnitz, Stadt : Oelsnitz. Straßenbild mit Jacobikirche (öffnet in neuem Tab) · Straße · Deutsche Fotothek
- Oelsnitz/Erzgeb. VEB Steinkohlewerk Oelsnitz, Oktober 1951 & Oelsnitz/Erzgeb. VEB Steinkohlewerk Oelsnitz. Grube "Deutschland", Arbeitsalltag, 1951 (öffnet in neuem Tab) · Kontaktbogen · Deutsche Fotothek
- Oelsnitz/Erzgeb. VEB Steinkohlewerk Oelsnitz, Oktober 1951 & Oelsnitz/Erzgeb. VEB Steinkohlewerk Oelsnitz. Grube "Deutschland", Arbeitsalltag, 1951 (öffnet in neuem Tab) · Kontaktbogen · Deutsche Fotothek
Historische Ansichten
(Bildseite öffnet in neuem Tab)Comitatvs Schoenburgensis in quo Celsissimorum Comitum de Schoenburg Regiones ad Circulum Saxoniae (Iperü Romano). Germanici pertinentes et in Marchionatu Misniae sitae, Subfeuda porro Bohemico-Imperialia, nempe Dynastiae, Glaucha, Waldenburg, Lichtenstein itemq [ue] Subfeuda Saxonico Electorali. Imperialia, nimirum Comitatus Hartenstein, et Dynastia Stein, unacum adjacentibus reliquis Praefecturis Schoenburgensibus, Remissau, Rochsburg, Penig, Wechselburg, Oelsnitz, Ziegelheim, ceu Feudis Saxonicis Electoralibus proprüs ad Districtum Lipsiensem pertinentibus atissime delineatus a Iohanne Paullo Trenctoralibus · Library of the Wroclaw University · gemeinfrei
(Bildseite öffnet in neuem Tab)Oelsnitz. Rectory · Deutsche Fotothek · gemeinfrei
(Bildseite öffnet in neuem Tab)Oelsnitz. Bahnhofstraße · Deutsche Fotothek · gemeinfrei
(Bildseite öffnet in neuem Tab)Oelsnitz. School · Deutsche Fotothek · gemeinfrei
(Bildseite öffnet in neuem Tab)Oelsnitz. Pfarrhaus · Deutsche Fotothek · gemeinfrei
(Bildseite öffnet in neuem Tab)Oelsnitz. Schule · Deutsche Fotothek · gemeinfrei
Quellen dieser Akte (27 Quellen aus 8 Einrichtungen)
Aktenvermerk
Quellen dieser Akte
27 Quellen aus 8 Einrichtungen
Für Oelsnitz ausgewertet: 27 Quellen · 3 Archivfunde · 6 historische Ansichten · Ersterwähnung in diesen Quellen nicht belegt.
Archive
- Oelsnitz / Aussage der Brüder N. und G. von Wolffersdorf (Wolffisdorff) über die Irrung zwischen der (1448, Sächsisches Staatsarchiv, CC0)
- Oelsnitz / Schreiben der Gemeinde zu Görnitz (Gornitz) an Kurfürst Friedrich (II.) zu Sachsen mit neuen (1449, Sächsisches Staatsarchiv, CC0)
- Konfirmation der Privilegien und Jahrmärkte der Stadt Oelsnitz/Vogtland, 12. Juli 1602 (Kanzleiakten) (1602, Sächsisches Staatsarchiv, CC0)
Bibliotheken
- [5242] = 113. Section Stollberg (1875) (1875, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)„Katalog der Deutschen Nationalbibliothek, Schlagwort „Oelsnitz“: 37 Katalogeinträge bis 1960; bei gleichnamigen Orten können Titel einem anderen Ort gelten.“
- [5242] = No. 113. Section Stollberg-Lugau; [Kt.]. / Geologisch aufgenommen von Theod. Siegert (1877) (1877, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- [5538] = 142. Section Plauen (1877) (1877, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- [5539] = 143. Section Oelsnitz (1877) (1877, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- Bl. 113. Section Stollberg-Lugau; Erl. (1881) (1881, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- Erwähnungen in historischen Zeitungen: 127.521 Treffer bis 1950, älteste 1701 in „Historische Remarques über neuesten Sachen in Europa des ... Jahres“ (1701, Deutsches Zeitungsportal (Deutsche Digitale Bibliothek), CC0)„Volltextsuche im Zeitungsportal nach dem Ortsnamen (deutschsprachige Zeitungen); gleichnamige Orte und Texterkennungsfehler sind möglich.“
- „Historische Remarques über neuesten Sachen in Europa des ... Jahres“, 1701-04-26 (Bayerische Staatsbibliothek) (1701, Deutsches Zeitungsportal (Deutsche Digitale Bibliothek), CC0)
- Albuminscriptie / van Veit Herr von Schönburgk (1602-1651), zu Stein und Oelsnitz, voor Johann Alberts (1600-1680) (1621) (1621, KB, National Library of the Netherlands, gemeinfrei)
Normdaten
Ortsverzeichnisse
- GOV, Geschichtliches Orts-Verzeichnis: Oelsnitz (CC BY-SA 4.0)
Lexika
- Wikipedia: Potsdamer Konferenz (Pflicht-Ereignis) und 7 weitere Artikel (CC BY-SA 4.0)
Historische Ansichten
- Comitatvs Schoenburgensis in quo Celsissimorum Comitum de Schoenburg Regiones ad Circulum Saxoniae (Iperü Romano). Germanici pertinentes et in Marchionatu Misniae sitae, Subfeuda porro Bohemico-Imperialia, nempe Dynastiae, Glaucha, Waldenburg, Lichtenstein itemq [ue] Subfeuda Saxonico Electorali. Imperialia, nimirum Comitatus Hartenstein, et Dynastia Stein, unacum adjacentibus reliquis Praefecturis Schoenburgensibus, Remissau, Rochsburg, Penig, Wechselburg, Oelsnitz, Ziegelheim, ceu Feudis Saxonicis Electoralibus proprüs ad Districtum Lipsiensem pertinentibus atissime delineatus a Iohanne Paullo Trenctoralibus (europeana.eu, gemeinfrei)„Datum laut Europeana: 1760“
- Oelsnitz. Rectory (europeana.eu, gemeinfrei)„Quelle: Europeana“
- Oelsnitz. Bahnhofstraße (europeana.eu, gemeinfrei)
- Oelsnitz. School (europeana.eu, gemeinfrei)
- Oelsnitz. Pfarrhaus (europeana.eu, gemeinfrei)
- Oelsnitz. Schule (europeana.eu, gemeinfrei)
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Daten: GOV – Geschichtliches Orts-Verzeichnis (CC BY-SA 4.0), Wikidata (CC0).
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