Ostrovánky
Auf einen Blick
Lange vor der ersten Erwähnung lebten hier wahrscheinlich Kelten, später Markomannen und Slawen.
Die große Zahl
Seit 1862 gehörte Ostrovánky zu 5 verschiedenen Herrschaften.
Belegt mit 13 Quellen aus Bibliotheken, Normdaten und Ortsverzeichnissen
Zeitreise
Wärst du 1810 hier geboren: (nicht belegt).
- Dein Ururgroßvater (geb. 1850): (nicht belegt)
- Dein Urgroßvater (1890): Untertan von Cisleithanien
- Dein Großvater (1930): Untertan von Mähren
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Ortsakte · Nr. GA-1974373
Auch bekannt alsOstrowanek, Ostrovanky
Heute: Okres Hodonín, Tschechien
Die Kurzfassung
Dein Ort ist Ostrovánky (Okres Hodonín). Lange vor der ersten Erwähnung lebten hier wahrscheinlich Kelten, später Markomannen und Slawen. Dort leben rund 225 Menschen (Stand 2025). Dein Ort liegt sechs Kilometer nordwestlich von Kyjov und gehört zum Okres Hodonín. Dein Ort wurde bereits 1131 erstmals urkundlich erwähnt und trägt seit dem 20. Jahrhundert seinen heutigen Namen. Dein Ort führt seit 2001 ein Wappen und Banner.
Lage
Lage: Okres Hodonín, Tschechien · 49,043° N, 17,08° O · Karte bei OpenStreetMap (öffnet in neuem Tab)
Vor der ersten Erwähnung – ungefähr
- ca. 5500 – 4900 v. Chr.Bandkeramik-Kultur (Jungsteinzeit)VermutungUm 5500 v. Chr. erreichte die Bandkeramik vermutlich auch diese Gegend; ihre jüngste Phase reichte bis etwa 4900 v. Chr.
1Beleg anzeigen
- 1 „Die Bandkeramik erreichte die nördlichen Lössgrenzen in Mitteleuropa ab 5600 bis 5500 v. Chr. Nach einigen gängigen Lehrmeinungen ging sie aus dem Starčevo-Körös-Kulturkomplex hervor.“ – Wikipedia: Linearbandkeramische Kultur
- 1 „um 5100 bis 4900 v. Chr.: jüngste LBK (Überschneidungen mit jüngerer LBK).“ – Wikipedia: Linearbandkeramische Kultur
- ca. 1300 – 800 v. Chr.Urnenfelderkultur (Bronzezeit)VermutungVon etwa 1300 bis 800 v. Chr. gehörte die Gegend vermutlich zum Einflussbereich der Urnenfelderkultur.
2Beleg anzeigen
- 2 „Sie bestand etwa von 1300 bis 800 v. Chr. (in der Urnenfelderzeit).“ – Wikipedia: Urnenfelderkultur
- 2 „Die Grenzen zwischen ihrem Verbreitungsgebiet im engeren Sinne und Regionen, die lediglich unter mehr oder weniger starkem Einfluss der Urnenfelderkultur standen, sind dabei nicht immer deutlich zu ziehen, zumal sie sich im Verlauf der Spätbronzezeit mehrfach verschieben.“ – Wikipedia: Urnenfelderkultur
- ab ca. 400 v. Chr.Boier (Kelten)ungefährEtwa im 4. Jahrhundert v. Chr. kamen keltische Boier nach Böhmen (Boiohaemum), das nach ihnen heißt.
3Beleg anzeigen
- 3 „Während der Abwanderung aus diesem Gebiet in der Latènezeit A im 4. Jahrhundert v. Chr. teilte sich der Stamm in zwei Gruppen, von denen eine nach Norditalien zog und die andere Gruppe nach Böhmen (Boiohaemum).“ – Wikipedia: Boier
- 3 „Der Name leitet sich von dem keltischen Stamm der Boier (Boiohaemum = Heim der Boier, spätlat.: Bohemia) ab.“ – Wikipedia: Böhmen
- ca. 9 v. Chr. – 180MarkomannenungefährZur Zeitenwende verdrängten oder assimilierten Markomannen die nördlichen Boier; Marbod weitete ab 3 v. Chr. seine Herrschaft aus, die Markomannenkriege endeten 180.
4Beleg anzeigen
- 4 „Die italischen Boier wurden nach 200 v. Chr. romanisiert und die nördlichen Boier zur Zeitenwende durch die Markomannen germanisiert.“ – Wikipedia: Boier
- 4 „Ab 3 v. Chr. weitete Marbod seine Herrschaft über benachbarte germanische Stämme wie die Hermunduren und Quaden, 5 n. Chr. die Semnonen und später auch die Langobarden aus, die er in einem Stammesbund zusammenführte.“ – Wikipedia: Markomannen
- 4 „Die Abhängigkeit von Rom, die nur durch Aufstände in den Jahren 89 und 92 n. Chr. unterbrochen wurde, hielt bis zu den Markomannenkriegen an, die mit Unterbrechungen von 166 bis 180 n. Chr. dauerten.“ – Wikipedia: Markomannen
- ab ca. 700SlawenungefährSlawen siedelten in Mähren wahrscheinlich schon im 8. Jahrhundert; schriftliche Zeugnisse beginnen erst 822.
5Beleg anzeigen
- 5 „Schriftliche Zeugnisse über die Slawen nördlich der Donau, in der historischen Region Mähren und der Slowakei, beginnen erst im Jahr 822, allerdings lässt sich deren Geschichte schon im 8. Jahrhundert anhand bedeutender archäologischer Quellen zurückverfolgen.“ – Wikipedia: Großmährisches Reich
- ungefährOrtsname (slawisch)belegtDer Ortsname ist slawischen Ursprungs. Der Name leitet sich von 'Ostrowanek' ab, einer slawischen Bildung.
6Beleg anzeigen
- 6 „Ostrovánky (deutsch Ostrowanek, früher Ostrawsko) ist eine Gemeinde in Tschechien.“ – Wikipedia: Ostrovánky
Grenz-Zeitleiste
- 1131 – 1861keine Angabe
Für diese Zeit liegen uns keine gesicherten Angaben zur Herrschaft vor.
- 1131EreignisEreignis
Ostrovánky wird 1131 erstmals erwähnt.
Quelle: Wikidata P1249 - 1850EreignisEreignis
Nach der Aufhebung der Patrimonialherrschaften bildete Ostrovanky einen Ortsteil der Gemeinde Nechvalín.
7Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 7 „Nach der Aufhebung der Patrimonialherrschaften bildete Ostrovanky/Ostrowanek ab 1850 einen Ortsteil der Gemeinde Nechvalín in der Bezirkshauptmannschaft Gaya.“ – Wikipedia: Ostrovánky
- 1862 – 1918CisleithanienCisleithanien
Von 1862 bis 1918 gehörte Ostrovánky zu Cisleithanien.
Quelle: GOV - 1918 – 1928Tschecho-Slowakische RepublikTschecho-Slowakische Republik
Von 1918 bis 1928 gehörte Ostrovánky zu Tschecho-Slowakische Republik.
Quelle: GOV - 1929 – 1938MährenMähren
Von 1929 bis 1938 gehörte Ostrovánky zu Mähren.
Quelle: GOV - 1938EreignisEreignis
Nach dem Münchner Abkommen vom 29. September 1938 musste die Tschechoslowakei das Sudetenland an das Deutsche Reich abtreten. Die Wehrmacht marschierte am 1. Oktober 1938 ein.
8Beleg anzeigen
- 8 „Das Abkommen bestimmte, dass die Tschechoslowakei das Sudetenland an Deutschland abtreten und binnen zehn Tagen räumen musste.“ – Wikipedia: Münchner Abkommen
- 8 „Der Einmarsch der Wehrmacht begann am 1. Oktober 1938.“ – Wikipedia: Münchner Abkommen
- 8 „wurde in der Nacht vom 29. auf den 30. September 1938 von den Regierungschefs“ – Wikipedia: Münchner Abkommen
- 8 „war zwischen 1939 und 1945 eine Verwaltungseinheit im Deutschen Reich.“ – Wikipedia: Reichsgau Sudetenland
- 1939 – 1945Deutsches ReichDeutsches Reich
Von 1939 bis 1945 gehörte Ostrovánky zum Deutschen Reich.
Quelle: GOV - 1946 – 1947keine Angabe
Für diese Zeit liegen uns keine gesicherten Angaben zur Herrschaft vor.
- 1948 – 1992Tschecho-Slowakische RepublikTschecho-Slowakische Republik
Von 1948 bis 1992 gehörte Ostrovánky zu Tschecho-Slowakische Republik.
Quelle: GOV - 1993 – 2020TschechienTschechien
Von 1993 bis 2020 gehörte Ostrovánky zu Tschechien.
Quelle: GOV - 2021 – heutekeine Angabe
Für diese Zeit liegen uns keine gesicherten Angaben zur Herrschaft vor.
Findbuch · Verweise
Weiter forschen
Originale Akten, Karten und Zeitungen zu Ostrovánky liegen in deutschen Archiven. Diese Suchen führen direkt dorthin.
Ortsname
Der Name leitet sich von 'Ostrowanek' ab, einer slawischen Bildung.
9Beleg anzeigen
- 9 „Ostrovánky (deutsch Ostrowanek, früher Ostrawsko) ist eine Gemeinde in Tschechien.“ – Wikipedia: Ostrovánky
Siedlung
- 13. JahrhundertGesichert
deutsche Siedler
10Beleg anzeigen
- 10 „Nachdem das Dorf erloschen war, wurde es im 13. Jahrhundert wiederbesiedelt und als Ostrawsko bzw. Ostrafan bezeichnet.“ – Wikipedia: Ostrovánky
Volk ist nicht gleich Gene ist nicht gleich Sprache.
Ersterwähnung
Der Ort wird erstmals im Jahr 1131 erwähnt.
Das nächste runde Jubiläum: 2031 (900 Jahre).
Quellen dieser Akte (13 Quellen aus 4 Einrichtungen)
Aktenvermerk
Quellen dieser Akte
13 Quellen aus 4 Einrichtungen
Für Ostrovánky ausgewertet: 13 Quellen · Ersterwähnung (1131) belegt in Wikidata.
Bibliotheken
- Erwähnungen in historischen Zeitungen: 1 Treffer bis 1950, älteste 1855 in „Bohemia : ein Unterhaltungsblatt“ (1855, Deutsches Zeitungsportal (Deutsche Digitale Bibliothek), CC0)„Volltextsuche im Zeitungsportal nach dem Ortsnamen (deutschsprachige Zeitungen); gleichnamige Orte und Texterkennungsfehler sind möglich.“
- „Bohemia : ein Unterhaltungsblatt“, 1855-01-28 (Bayerische Staatsbibliothek) (1855, Deutsches Zeitungsportal (Deutsche Digitale Bibliothek), CC0)
Normdaten
Ortsverzeichnisse
- GOV, Geschichtliches Orts-Verzeichnis: Ostrovánky (CC BY-SA 4.0)
Lexika
- Wikipedia: Ostrovánky und 8 weitere Artikel (CC BY-SA 4.0)
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Daten: GOV – Geschichtliches Orts-Verzeichnis (CC BY-SA 4.0), Wikidata (CC0), Wikipedia-Artikel: de.wikipedia.org/wiki/Ostrovánky (CC BY-SA 4.0).
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