Paternion
Das Überraschende
Paternion deportierte zwischen 1734 und 1736 in fünf Transporten etwa 100 Protestanten nach Siebenbürgen.
Die große Zahl
Seit 1868 gehörte Paternion zu 3 verschiedenen Herrschaften.
Belegt mit 7 Quellen aus Bibliotheken, Normdaten und Ortsverzeichnissen
Zeitreise
Wärst du 1810 hier geboren: (nicht belegt).
- Dein Ururgroßvater (geb. 1850): (nicht belegt)
- Dein Urgroßvater (1890): Untertan von Cisleithanien
- Dein Großvater (1930): Österreicher
Mit dem Ort eines Freundes vergleichen
Ortsakte · Nr. GA-0660468
Auch bekannt alsПатернион
Heute: Bezirk Villach-Land, Österreich
Die Kurzfassung
Dein Ort ist Paternion (Bezirk Villach-Land). Lange vor der ersten Erwähnung lebten hier wahrscheinlich Kelten, später Römer. Dort leben rund 5.819 Menschen (Stand 2018). Dein Ort liegt im Drautal und war seit der Hallstattzeit besiedelt. Dein Ort war ein Zentrum für Bergbau und erhielt 1530 Marktrechte. Dein Ort gehört seit Jahrhunderten der Familie Foscari-Widmann-Rezzonico.
Lage
Lage: Bezirk Villach-Land, Österreich · 46,712° N, 13,638° O · Karte bei OpenStreetMap (öffnet in neuem Tab)
Vor der ersten Erwähnung – ungefähr
- ca. 800 – 450 v. Chr.HallstattzeitbelegtDas Gebiet von Paternion war seit der Hallstattzeit permanent besiedelt.
1Beleg anzeigen
- 1 „Wie verschiedene Funde (Steinbeile, Grab) am Gemeindegebiet zeigen, ist das Gebiet seit der Hallstattzeit permanent besiedelt.“ – Wikipedia: Paternion
- ca. 300 – 1 v. Chr.KeltenbelegtAuf der Niederterrasse Auf der Görz bei Feistritz finden sich Siedlungsspuren eines keltischen Oppidums aus der Latène-Zeit.
2Beleg anzeigen
- 2 „Nördlich von Feistritz im Zwickel von Drau und Weißenbach liegt die ca. 11 Hektar große Niederterrasse Auf der Görz, auf der sich wie am Holzer Berg bei Lendorf Siedlungsspuren eines keltischen Oppidums aus der Latène-Zeit finden.“ – Wikipedia: Paternion
- 2 „Die hallstattzeitlichen Bewohner wurden vermutlich durch Zuwanderung von Kelten aus Südwestdeutschland und Ostfrankreich assimiliert.“ – Wikipedia: Paternion
- ca. 1 – 400RömerbelegtAn der Kirchenaußenmauer befindet sich eine römerzeitliche Grabinschrift für Einheimische und einen Auxiliarreiter.
3Beleg anzeigen
- 3 „An der südlichen Außenmauer der Kirche befindet sich eine römerzeitliche Grabinschrift für die Einheimischen Tinco, Banana und Ambidrabus, eines mit 20 Jahren verstorbenen Auxiliarreiters, dem seine Eltern auf der Görz bei Feistritz einen Grabstein errichteten.“ – Wikipedia: Paternion
- ungefährOrtsname (romanisch)belegtDer Ortsname ist romanischen Ursprungs. Der Name geht auf den Bischof Paternianus des Bistums Aquileia zurück.
4Beleg anzeigen
- 4 „1296 wurde der Name St. Paternianus erstmals urkundlich erwähnt, der auf den Bischof Paternianus († um 340) des Bistums Aquileia zurückgeht, zu dem Kärnten südlich der Drau von 811 bis 1786 kirchenrechtlich gehörte. Aus der Bezeichnung in der slowenischen Mundart Š(ent)patrjan entstand der Ortsname Paternion.“ – Wikipedia: Paternion
Grenz-Zeitleiste
- 1296 – 1867keine Angabe
Für diese Zeit liegen uns keine gesicherten Angaben zur Herrschaft vor.
- 1530EreignisEreignis
Ferdinand I. verlieh Paternion die Marktrechte.
5Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 5 „Ferdinand I. verlieh Paternion als Hauptort zwischen Spittal und Villach am 28. Juni 1530 die Marktrechte.“ – Wikipedia: Paternion
- 1599EreignisEreignis
Bartholomäus Khevenhüller erwarb die Herrschaft Paternion.
6Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 6 „1599 erwarb Bartholomäus (Barthlme) Khevenhüller die Herrschaft Paternion.“ – Wikipedia: Paternion
- 1850EreignisEreignis
Die Großgemeinde Paternion konstituierte sich.
7Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 7 „Im Jahr 1850 konstituierte sich die Großgemeinde Paternion, an die 1865 die aufgelöste Ortsgemeinde Rubland angeschlossen wurde, die Katastralgemeinden Kellerberg und Töplitsch hingegen wurden 1899 abgetrennt, aus ihnen entstand vorübergehend die eigenständige Ortsgemeinde Kellerberg, die schon 1905 in der Gemeinde Weißenstein aufging.“ – Wikipedia: Paternion
- 1868 – 1918CisleithanienCisleithanien
Von 1868 bis 1918 gehörte Paternion zu Cisleithanien.
Quelle: GOV - 1918 – 1938ÖsterreichÖsterreich
Von 1918 bis 1938 gehörte Paternion zu Österreich.
Quelle: GOV - 1938 – 1945Deutsches ReichDeutsches Reich
Von 1938 bis 1945 gehörte Paternion zum Deutschen Reich.
Quelle: GOV - 1938EreignisEreignis
Das Deutsche Reich besetzte Österreich im März 1938 und gliederte es am 13. März 1938 ein.
8Beleg anzeigen
- 8 „Durch das am 13. März 1938 durch die Bundesregierung beschlossene Bundesverfassungsgesetz über die Wiedervereinigung Österreichs mit dem Deutschen Reich endete die rechtliche Existenz des diktatorischen österreichischen Bundesstaates“ – Wikipedia: Anschluss Österreichs
- 1945 – heuteÖsterreichÖsterreich
Seit 1945 gehört Paternion zu Österreich.
Quelle: GOV
Findbuch · Verweise
Weiter forschen
Originale Akten, Karten und Zeitungen zu Paternion liegen in deutschen Archiven. Diese Suchen führen direkt dorthin.
- Deutsche Digitale Bibliothek: Paternion (öffnet in neuem Tab)
- Archivportal-D: Paternion (öffnet in neuem Tab)
- Deutsches Zeitungsportal: Paternion (öffnet in neuem Tab)
Archivalien in der Deutschen Digitalen Bibliothek
31 Objekte zu „Paternion“ laut DDB, die ersten 5:
- Bei Paternion - 'Frid(rich) v.Martens in Paternion' Landschaftsbilder; 2 aquarellierte Radierungen (öffnet in neuem Tab) · Bild · Landesarchiv Baden-Württemberg
- Paternion-Feistritz an der Drau. Pfarrkirche Sankt Georg (1169 und 1486/1500). Gewölbe (öffnet in neuem Tab) · Gewölbe · Deutsche Fotothek
- Sakramentsnische : Sakramentsnische (um 1700). Paternion-Feistritz an der Drau, Kapelle Unserer Lieben Frau am Bichl (öffnet in neuem Tab) · Sakramentsnische · Deutsche Fotothek
- Madonna : Madonna. Holz, gschnitzt, gefaßt (1501/1515). Paternion-Feistritz an der Drau, Kapelle Unserer Lieben Frau am Bich (öffnet in neuem Tab) · Statue · Deutsche Fotothek
- Passion Christi : Passion Christi. Fresko (wohl um 1451/1500). Paternion-Feistritz an der Drau, Kapelle Unserer Lieben Frau am Bichl, Chor (öffnet in neuem Tab) · Wandbild · Deutsche Fotothek
Ortsname
Der Name geht auf den Bischof Paternianus des Bistums Aquileia zurück. Aus der slowenischen Mundart Š(ent)patrjan entstand der Ortsname Paternion.
9Beleg anzeigen
- 9 „1296 wurde der Name St. Paternianus erstmals urkundlich erwähnt, der auf den Bischof Paternianus († um 340) des Bistums Aquileia zurückgeht, zu dem Kärnten südlich der Drau von 811 bis 1786 kirchenrechtlich gehörte. Aus der Bezeichnung in der slowenischen Mundart Š(ent)patrjan entstand der Ortsname Paternion.“ – Wikipedia: Paternion
Siedlung
- HallstattzeitWahrscheinlich
Kelten
10Beleg anzeigen
- 10 „Die hallstattzeitlichen Bewohner wurden vermutlich durch Zuwanderung von Kelten aus Südwestdeutschland und Ostfrankreich assimiliert.“ – Wikipedia: Paternion
- 15. JahrhundertGesichert
Zuwanderer aus Deutschland
11Beleg anzeigen
- 11 „In dieser Blütezeit des Bergbaus kamen Zuwanderer u. a. aus Deutschland ins Land, deren Familiennamen sich noch heute in der Gegend finden wie zum Beispiel die Stabers.“ – Wikipedia: Paternion
Volk ist nicht gleich Gene ist nicht gleich Sprache.
Ersterwähnung
Der Ort wird erstmals im Jahr 1296 erwähnt.
12Beleg anzeigen
- 12 „1296 wurde der Name St. Paternianus erstmals urkundlich erwähnt, der auf den Bischof Paternianus († um 340) des Bistums Aquileia zurückgeht, zu dem Kärnten südlich der Drau von 811 bis 1786 kirchenrechtlich gehörte.“ – Wikipedia: Paternion
Das nächste runde Jubiläum: 2046 (750 Jahre).
Quellen dieser Akte (7 Quellen aus 5 Einrichtungen)
Aktenvermerk
Quellen dieser Akte
7 Quellen aus 5 Einrichtungen
Für Paternion ausgewertet: 7 Quellen · Ersterwähnung (1296) belegt in Wikipedia: Paternion.
Bibliotheken
- [5351] = Zone 19 Col. IX. Bleiberg und Tarvis / Geripp: Assistent Jrblich ; Terrain: Oberlt. R. Meschede (1910) (1910, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)„Katalog der Deutschen Nationalbibliothek, Schlagwort „Paternion“: 2 Katalogeinträge bis 1960; bei gleichnamigen Orten können Titel einem anderen Ort gelten.“
- 5351. Tarvis / Geripp: Aspir. R. Tieze ; Terrain: Oblt. D. Pawlikowsky (1917) (1917, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
Normdaten
- Wikidata Q660468: Paternion (CC0)
- GND 4457822-2: Paternion (Gemeinsame Normdatei (DNB), CC0)„Namensvarianten: Marktgemeinde Paternion“
Ortsverzeichnisse
- GOV, Geschichtliches Orts-Verzeichnis: Paternion (CC BY-SA 4.0)
Lexika
- Wikipedia: Paternion und 1 weitere Artikel (CC BY-SA 4.0)
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Daten: GOV – Geschichtliches Orts-Verzeichnis (CC BY-SA 4.0), Wikidata (CC0), Wikipedia-Artikel: de.wikipedia.org/wiki/Paternion (CC BY-SA 4.0).
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