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GrenzArchiv
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Prägraten am Großvenediger

Das Überraschende

Prägraten war bis 1865 der Hauptausgangspunkt für Touren auf den Großvenediger, nachdem Erzherzog Johann 1857 die Johannishütte errichtet hatte.

Die große Zahl

Seit 1868 gehörte Prägraten am Großvenediger zu 3 verschiedenen Herrschaften.

Belegt mit 8 Quellen aus Bibliotheken, Normdaten und Ortsverzeichnissen

Zeitreise

Wärst du 1810 hier geboren: (nicht belegt).

  • Dein Ururgroßvater (geb. 1850): (nicht belegt)
  • Dein Urgroßvater (1890): Untertan von Cisleithanien
  • Dein Großvater (1930): Österreicher
Mit dem Ort eines Freundes vergleichen

Ortsakte · Nr. GA-0686812

Auch bekannt alsPrägraten, Прегратен-ам-Гросфенедигер

Heute: Bezirk Lienz, Österreich

Die Kurzfassung

Dein Ort ist Prägraten am Großvenediger (Bezirk Lienz). Lange vor der ersten Erwähnung lebten hier wahrscheinlich Kelten, später Slawen. Dort leben rund 1.144 Menschen (Stand 2021). Dein Ort liegt im hinteren Virgental und umfasst dessen Nebentäler, mit großen Teilen im Nationalpark Hohe Tauern. Seit dem 19. Jahrhundert ist Prägraten Ausgangspunkt für Touren auf den Großvenediger und zählt heute zu den Gemeinden mit den meisten Übernachtungen in Osttirol. Die Landwirtschaft ist nach wie vor eine wichtige Einnahmequelle für die Bevölkerung.

Lage

Lage: Bezirk Lienz, Österreich · 47,017° N, 12,331° O · Karte bei OpenStreetMap (öffnet in neuem Tab)

Vor der ersten Erwähnung – ungefähr

  1. ca. 500 – 400 v. Chr.Erzsucher und BergknappenwahrscheinlichEine Steinkiste aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. in Hinterbichl belegt die älteste menschliche Anwesenheit, vermutlich im Zusammenhang mit Kupferbergbau.
    1Beleg anzeigen
    • 1 „Eine in Hinterbichl entdeckte Steinkiste aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. ist der älteste Beleg für die Anwesenheit von Menschen auf dem heutigen Gemeindegebiet. Da ein im benachbarten Virgen (Welzelach) bestehendes Steinkisten-Gräberfeld mit dem Kupferbergbau in Verbindung gebracht wird, lässt auch das Steinkistengrab in Hinterbichl auf anwesende Erzsucher und Bergknappen zu dieser Zeit schließen.“ – Wikipedia: Prägraten am Großvenediger
  2. ca. 100 v. Chr. – 15KeltenbelegtDas Virgental gehörte von etwa 100 v. Chr. bis 15 v. Chr. zu den Kelten.
    2Beleg anzeigen
    • 2 „Um 100 vor Christus fiel der Osttiroler Raum mit dem Virgental an die Kelten, deren Herrschaftsgebiet bereits um 15 v. Chr. friedlich an das Römische Reich kam.“ – Wikipedia: Prägraten am Großvenediger
  3. ca. 610 – 769SlawenbelegtNach der Schlacht bei Aguntum 610 drangen Slawen in die Täler Osttirols ein und siedelten auch auf dem Gebiet des heutigen Prägraten.
    3Beleg anzeigen
    • 3 „Nach dem Untergang des Römischen Reiches und der Schlacht bei Aguntum 610 zwischen Baiern und Slawen drangen die siegreichen Slawen in die Täler Osttirols ein. Die heute noch bestehenden Flurnamen wie Bobojach und jene mit Endungen auf -itz (Zopanitz, Lasnitz, Islitz) belegen die slawische Siedlungstätigkeit auch auf dem Gebiet des heutigen Prägraten.“ – Wikipedia: Prägraten am Großvenediger
  4. ungefährOrtsname (slawisch)ungefährDer Ortsname ist nach einer Deutung slawischen Ursprungs. Der Name leitet sich aus dem Slawischen ab und bedeutet "Vor der Burg".
    4Beleg anzeigen
    • 4 „Der Name leitet sich aus dem Slawischen ab und bedeutet "Vor der Burg". Diese Burg könnte sich auf dem "Bichl" befunden haben. Reste eines Walls haben sich dort bis heute erhalten. Alternativ, und detto mit Bezug auf die Burg, könnte man den Namen auf slav. pregrada: Sperre/Wall/Einfriedung zurückführen.“ – Wikipedia: Prägraten am Großvenediger

Grenz-Zeitleiste

  1. 1162 – 1867

    Für diese Zeit liegen uns keine gesicherten Angaben zur Herrschaft vor.

  2. 1868 – 1918
    Cisleithanien

    Von 1868 bis 1918 gehörte Prägraten am Großvenediger zu Cisleithanien.

    Quelle: GOV
  3. 1918 – 1938
    Österreich

    Von 1918 bis 1938 gehörte Prägraten am Großvenediger zu Österreich.

    Quelle: GOV
  4. 1938 – 1945
    Deutsches Reich

    Von 1938 bis 1945 gehörte Prägraten am Großvenediger zum Deutschen Reich.

    Quelle: GOV
  5. 1938
    Ereignis

    Das Deutsche Reich besetzte Österreich im März 1938 und gliederte es am 13. März 1938 ein.

    5Beleg anzeigen
    • 5 „Durch das am 13. März 1938 durch die Bundesregierung beschlossene Bundesverfassungsgesetz über die Wiedervereinigung Österreichs mit dem Deutschen Reich endete die rechtliche Existenz des diktatorischen österreichischen Bundesstaates“ – Wikipedia: Anschluss Österreichs
  6. 1945 – heute
    Österreich

    Seit 1945 gehört Prägraten am Großvenediger zu Österreich.

    Quelle: GOV

Ortsname

UmstrittenSprachschicht: slawisch

Der Name leitet sich aus dem Slawischen ab und bedeutet "Vor der Burg". Alternativ könnte er auf slawisch pregrada (Sperre/Wall/Einfriedung) zurückgehen.

6Beleg anzeigen
  • 6 „Der Name leitet sich aus dem Slawischen ab und bedeutet "Vor der Burg". Diese Burg könnte sich auf dem "Bichl" befunden haben. Reste eines Walls haben sich dort bis heute erhalten. Alternativ, und detto mit Bezug auf die Burg, könnte man den Namen auf slav. pregrada: Sperre/Wall/Einfriedung zurückführen.“ – Wikipedia: Prägraten am Großvenediger

Siedlung

  • FrühmittelalterGesichert

    Baiern

    7Beleg anzeigen
    • 7 „Baiern siedelten sich nach und nach friedlich im Virgental an.“ – Wikipedia: Prägraten am Großvenediger

Volk ist nicht gleich Gene ist nicht gleich Sprache.

Ersterwähnung

Der Ort wird erstmals im Jahr 1162 erwähnt.

8Beleg anzeigen
  • 8 „1162 wird Prägraten erstmals in Zusammenhang mit einer Schenkung von Gütern des Grafen Arnold von Greifenstein an das Augustiner Chorherrnstift Neustift bei Brixen als "Pregat" genannt.“ – Wikipedia: Prägraten am Großvenediger

Das nächste runde Jubiläum: 2062 (900 Jahre).

Historische Ansichten

Quellen dieser Akte (8 Quellen aus 5 Einrichtungen)

Aktenvermerk

Quellen dieser Akte

8 Quellen aus 5 Einrichtungen

Automatisch erstellt

Für Prägraten am Großvenediger ausgewertet: 8 Quellen · 1 historische Ansicht · Ersterwähnung (1162) belegt in Wikipedia: Prägraten am Großvenediger.

Bibliotheken

Lexika

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Die Auswertung läuft automatisiert mit KI und wird mechanisch geprüft. Ein Mensch hat diese Akte noch nicht gelesen. So arbeiten wir

Daten: GOV – Geschichtliches Orts-Verzeichnis (CC BY-SA 4.0), Wikidata (CC0), Wikipedia-Artikel: de.wikipedia.org/wiki/Prägraten_am_Großvenediger (CC BY-SA 4.0).

Diese Akte wurde automatisch erstellt und mechanisch auf Jahreszahlen und Formulierungen geprüft. Ein Mensch hat sie noch nicht gelesen. Fehler melden wir gern: Kontakt. So entsteht eine Akte: Methodik.

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