Pristina
Auf einen Blick
Dein Ort liegt im Mittelpunkt des Amselfeldes und ist Verkehrsknotenpunkt sowie wirtschaftliches und kulturelles Zentrum der Republik Kosovo.
Die große Zahl
Seit 1882 gehörte Pristina zu 3 verschiedenen Herrschaften.
Belegt mit 13 Quellen aus Bibliotheken, Normdaten und Ortsverzeichnissen
Zeitreise
Wärst du 1810 hier geboren: (nicht belegt).
- Dein Ururgroßvater (geb. 1850): (nicht belegt)
- Dein Urgroßvater (1890): Untertan von Serbien
- Dein Großvater (1930): Untertan von Jugoslawien
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Ortsakte · Nr. GA-0025270
Auch bekannt alsPrishtina, Prishtinë, Prischtina, Prishtine, Priština, Prisztina, Quartier de Dardania, Priştina
Heute: Gemeinde Pristina, Kosovo
Die Kurzfassung
Dein Ort ist Pristina (Gemeinde Pristina). Dort leben rund 227.466 Menschen (Stand 2024). Dein Ort liegt im Mittelpunkt des Amselfeldes und ist Verkehrsknotenpunkt sowie wirtschaftliches und kulturelles Zentrum der Republik Kosovo. Dein Ort ist Regierungssitz und politisches Landeszentrum mit Sitz der Regierung, des Parlaments und der Präsidentin. Dein Ort war im Mittelalter eine der Residenzen der serbischen Monarchen und Zentrum der serbischen Kultur.
Lage
Lage: Gemeinde Pristina, Kosovo · 42,667° N, 21,167° O · Karte bei OpenStreetMap (öffnet in neuem Tab)
Vor der ersten Erwähnung – ungefähr
- ca. 5000 – 4000 v. Chr.Vinča-KulturbelegtAuf dem Stadtgebiet wurden Terrakotta-Figuren aus der Vinča-Kultur des 4. bis 5. Jahrtausends v. Chr. gefunden, darunter die Gottheit auf dem Thron.
1Beleg anzeigen
- 1 „Auf Stadtgebiet wurden Terrakotta-Figuren aus der Vinča-Kultur (4.–5. Jahrtausend v. Chr.) gefunden, darunter die Gottheit auf dem Thron.“ – Wikipedia: Pristina
- ca. 81 – 180RömerbelegtUlpiana in der Nähe des heutigen Pristina wurde in der Zeit von Domitian bis Mark Aurel als eine der neun Städte Obermösiens gegründet und entwickelte sich aus einer kaiserlichen Domäne.
2Beleg anzeigen
- 2 „Ulpiana, das in der Nähe des heutigen Klosters Gračanica, beim heutigen Lipjan liegt, wurde als eine der neun Städte Obermösiens in der Zeit von Domitian bis Mark Aurel gegründet. Sie entwickelte sich aus einer kaiserlichen Domäne, die in der Nähe von dort bestehenden Bergwerken lag.“ – Wikipedia: Pristina
Grenz-Zeitleiste
- 1342 – 1881keine Angabe
Für diese Zeit liegen uns keine gesicherten Angaben zur Herrschaft vor.
- 1387EreignisEreignis
Vuk Branković schloss in Priština einen separaten Vertrag mit den Kaufleuten von Dubrovnik ab und regelte deren Status in der Stadt.
3Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 3 „Vuk Branković schloss in Priština 1387 einen separaten Vertrag mit den Kaufleuten von Dubrovnik ab und gab dabei auch eine Urkunde heraus, die den Status der Dubrovniker Kaufleute in der Stadt regelte.“ – Wikipedia: Pristina
- 1874EreignisEreignis
Der Zugverkehr zwischen Thessaloniki und Mitrovica begann und der Sitz des Vilâyet Prizren wurde nach Priština verlegt.
4Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 4 „Das Jahr 1874 markiert einen Wendepunkt für die Stadt. Im selben Jahr begann der Zugverkehr zwischen Thessaloniki und Mitrovica und der Sitz des Vilâyet Prizren wurde nach Priština verlegt.“ – Wikipedia: Pristina
- 1882 – 1917SerbienSerbien
Von 1882 bis 1917 gehörte Pristina zu Serbien.
Quelle: GOV - 1918 – 1990JugoslawienJugoslawien
Von 1918 bis 1990 gehörte Pristina zu Jugoslawien.
Quelle: GOV - 1991 – 2008SerbienSerbien
Von 1991 bis 2008 gehörte Pristina zu Serbien.
Quelle: GOV - 2008 – heuteKosovoKosovo
Seit 2008 gehört Pristina zu Kosovo.
Quelle: GOV
Findbuch · Verweise
Weiter forschen
Originale Akten, Karten und Zeitungen zu Pristina liegen in deutschen Archiven. Diese Suchen führen direkt dorthin.
- Deutsche Digitale Bibliothek: Pristina (öffnet in neuem Tab)
- Archivportal-D: Pristina (öffnet in neuem Tab)
- Deutsches Zeitungsportal: Pristina (öffnet in neuem Tab)
Archivalien in der Deutschen Digitalen Bibliothek
281 Objekte zu „Pristina“ laut DDB, die ersten 5:
- M.12: Priština (öffnet in neuem Tab) · Band (Publikation) · Württembergische Landesbibliothek
- Vivatband: Pristina (öffnet in neuem Tab) · Vivatband · Stiftung Deutsches Historisches Museum
- Vivatband: Pristina (öffnet in neuem Tab) · Vivatband · Stiftung Deutsches Historisches Museum
- Vivatband: Pristina (öffnet in neuem Tab) · Vivatband · Stiftung Deutsches Historisches Museum
- Vivatband: Pristina (öffnet in neuem Tab) · Vivatband · Stiftung Deutsches Historisches Museum
Siedlung
- MittelalterGesichert
serbische Stämme
5Beleg anzeigen
- 5 „Im Mittelalter wurde das nördlich Ulpianas als dörfliche Siedlung entstandene Priština im Zuge der Landnahme der Slawen auf dem Balkan durch serbische Stämme besiedelt und entwickelte sich nach der Eroberung des Amselfeldes unter den Nemanjiden zu einem der Zentren der mittelalterlichen serbischen Kultur.“ – Wikipedia: Pristina
Volk ist nicht gleich Gene ist nicht gleich Sprache.
Quellen dieser Akte (13 Quellen aus 8 Einrichtungen)
Aktenvermerk
Quellen dieser Akte
13 Quellen aus 8 Einrichtungen
Für Pristina ausgewertet: 13 Quellen · Ersterwähnung in diesen Quellen nicht belegt.
Bibliotheken
- 8. Sarajewo (1914) (1914, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)„Katalog der Deutschen Nationalbibliothek, Schlagwort „Pristina“: 5 Katalogeinträge bis 1960; bei gleichnamigen Orten können Titel einem anderen Ort gelten.“
- Zusammendruck Nr 697 : Castelnuovo, Pristina, Janina / [Bearb. u. hrsg. vom Militärgeograph. Institut in Wien] (1914) (1914, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- 39°43° = 238. Pris̆tina / Geripp: Oboffiz. A. Jersche u. Oboffiz. R. Dokaupil ; Terrain: Obleut. J. Gally (1916) (1916, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- Zusammendruck Nr 697 : Castelnuovo, Pristina, Janina / [Bearb. u. hrsg. vom Militärgeograph. Institut in Wien] (1917) (1917, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- 39°43°. Pris̆tina / Hauptvermessungsabteilung XIV in Wien (1939) (1939, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- Erwähnungen in historischen Zeitungen: 8.712 Treffer bis 1950, älteste 1689 in „Mercurii Relation, oder wochentliche Reichs Ordinari Zeitungen, von underschidlichen Orthen, Extract-Schreiben“ (1689, Deutsches Zeitungsportal (Deutsche Digitale Bibliothek), CC0)„Volltextsuche im Zeitungsportal nach dem Ortsnamen (deutschsprachige Zeitungen); gleichnamige Orte und Texterkennungsfehler sind möglich.“
- „Mercurii Relation, oder wochentliche Reichs Ordinari Zeitungen, von underschidlichen Orthen, Extract-Schreiben“, 1689-11-26 (Bayerische Staatsbibliothek) (1689, Deutsches Zeitungsportal (Deutsche Digitale Bibliothek), CC0)
- Tractatus de brachio militari et pristina nobilitate Gotholanorum, privilegiis, exemptionibus ac praerrogativis quibus potiuntur, oraculis aut decisionibus Sacr (1682) (1682, Digital Memory of Catalonia, gemeinfrei)
- Triscamerarius Sac. Rom. Imp. diplomatibus restitutus eius officii in aulis veterum Germanie regum ac imperatorum nobilissimi pristina indoles et tituli exinde (1736) (1736, Max-Planck-Institut für Rechtsgeschichte und Rechtstheorie, gemeinfrei)
Normdaten
- Wikidata Q25270: Pristina (CC0)
- GND 4220079-9: Pristina (Gemeinsame Normdatei (DNB), CC0)„Namensvarianten: Приштина, Priština, Prishtinë, Priştine, Prishtina, Prischtina“
Ortsverzeichnisse
- GOV, Geschichtliches Orts-Verzeichnis: Pristina (CC BY-SA 4.0)
Lexika
- Wikipedia: Pristina (CC BY-SA 4.0)
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Daten: GOV – Geschichtliches Orts-Verzeichnis (CC BY-SA 4.0), Wikidata (CC0), Wikipedia-Artikel: de.wikipedia.org/wiki/Pristina (CC BY-SA 4.0).
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