Reinickendorf
Auf einen Blick
Lange vor der ersten Erwähnung lebten hier wahrscheinlich Elbgermanen, später Slawen.
Die große Zahl
Seit 1345 gehörte Reinickendorf zu 6 verschiedenen Herrschaften.
Belegt mit 28 Quellen aus Archiven, Bibliotheken, Normdaten und Ortsverzeichnissen
Zeitreise
Wärst du 1810 hier geboren, wärst du Preuße gewesen.
- Dein Ururgroßvater (geb. 1850): Preuße
- Dein Urgroßvater (1890): Deutscher
- Dein Großvater (1930): Deutscher
Mit dem Ort eines Freundes vergleichen
Ortsakte · Nr. GA-0694034
Auch bekannt alsBerlin-Reinickendorf, Reinickendorf (poddzielnica Berlina), Berlín-Reinickendorf, Берлин-Райниккендорф, Райниккендорф, Reinikendorf
Heute: Reinickendorf, Deutschland
Die Kurzfassung
Dein Ort ist Reinickendorf (Reinickendorf). Lange vor der ersten Erwähnung lebten hier wahrscheinlich Elbgermanen, später Slawen. Dort leben rund 80.687 Menschen (Stand 2016). Dein Ort wurde um 1230 als Angerdorf gegründet und wuchs im 19. Jahrhundert durch Industrie und Eisenbahn zum Vorort. Die Weiße Stadt an der Aroser Allee zählt seit 2008 zum UNESCO-Welterbe.
Lage
Lage: Reinickendorf, Deutschland · 52,567° N, 13,333° O · Karte bei OpenStreetMap (öffnet in neuem Tab)
Vor der ersten Erwähnung – ungefähr
- ab ca. 8000 v. Chr.Steinzeitliche Siedler (Teltow)ungefährFunde belegen, dass der Teltow schon vor etwa 8000 bis 10.000 Jahren besiedelt war.
1Beleg anzeigen
- 1 „Funde belegen, dass der Teltow bereits vor ca. 8000 bis 10.000 Jahren besiedelt war.“ – Wikipedia: Teltow (Landschaft)
- ca. 4200 – 2800 v. Chr.Trichterbecherkultur (Jungsteinzeit)VermutungVon etwa 4200 bis 2800 v. Chr. gehörte der Norden vermutlich zur Trichterbecherkultur der Jungsteinzeit.
2Beleg anzeigen
- 2 „Die Trichterbecherkultur oder Trichterrandbecherkultur (Abkürzung: TBK, TRB; englisch Funnelbeaker culture oder Funnelneckbeaker culture, Abkürzung FBC) ist eine archäologische Kultur der Jungsteinzeit (etwa 4200–2800 v. Chr.).“ – Wikipedia: Trichterbecherkultur
- ca. 600 v. Chr. – 0Jastorf-Kultur (Vorläufer der Elbgermanen)ungefährVon etwa 600 v. Chr. bis zur Zeitenwende gehörte die Gegend wahrscheinlich zum Gebiet der Jastorf-Kultur, der Vorgängerin der Elbgermanen.
3Beleg anzeigen
- 3 „Die Jastorf-Kultur ist eine nordmitteleuropäische archäologische Kulturgruppe aus der Zeit von etwa 600 v. Chr. bis zur Zeitenwende (vorrömische Eisenzeit), die als Vorgängerkultur der Elbgermanen angesehen wird.“ – Wikipedia: Jastorf-Kultur
- ca. 100 – 300Semnonen (Elbgermanen)ungefährUm 100 n. Chr. siedelten zwischen Elbe und Oder wahrscheinlich die Semnonen; im dritten Jahrhundert verließen sie bis auf Restgruppen ihre Heimat und gingen in den Alamannen auf.
4Beleg anzeigen
- 4 „Um 100 n. Chr. lag ihr Siedlungsgebiet im Raum zwischen Elbe und Oder sowie von den Westsudeten bis an die Havel, zeitweise auch jenseits von Oder und Warthe.“ – Wikipedia: Semnonen
- 4 „Ab dem dritten Jahrhundert verließen die Semnonen, bis auf Restgruppen ihre Heimat an Havel und Spree in Richtung Oberrhein und gingen in den Alamannen auf.“ – Wikipedia: Semnonen
- ab ca. 600Sprewanen (Slawen)ungefährSeit dem 7. Jahrhundert siedelten im Berliner Raum wahrscheinlich die Sprewanen; im Teltow lag ihr Gebiet.
5Beleg anzeigen
- 5 „Die Sprewanen erreichten im Zuge der Völkerwanderung im 7. Jahrhundert den Berliner Raum und errichteten im dünn besiedelten Gebiet beiderseits der Spree Siedlungen.“ – Wikipedia: Sprewanen
- 5 „Im Teltow siedelten die Sprewanen, deren Fürst Jacza von Köpenick erbitterter Gegenspieler von Albrecht dem Bären, dem Gründer und ersten Markgrafen der Mark Brandenburg, war.“ – Wikipedia: Teltow (Landschaft)
- ab ca. 1124OstsiedlungungefährSeit 1124 siedelten Flamen und Niederländer im Norden; um 1159/60 durften niederländische Siedler ehemals slawische Dörfer besetzen (Ostsiedlung).
6Beleg anzeigen
- 6 „Seit 1124 kam es zu ersten Ansiedlungen von Flamen und Niederländern in Norddeutschland bis zur Eider.“ – Wikipedia: Deutsche Ostsiedlung
- 6 „So gewährte Albrecht der Bär im Jahr 1159/60 niederländischen Siedlern das Recht, ehemalige Siedlungen der Slawen in Besitz zu nehmen.“ – Wikipedia: Deutsche Ostsiedlung
- ungefährOrtsname (germanisch)wahrscheinlichDer Ortsname ist wahrscheinlich germanischen Ursprungs. Der Name leitet sich wahrscheinlich vom Siedelmeister Reginhard ab, in Kurzform Reinhard und in niederdeutscher Sprache Reinicke.
7Beleg anzeigen
- 7 „Ihr Siedelmeister war wahrscheinlich der Lokator Reginhard. In Kurzform Reinhard und in niederdeutscher Sprache Reinicke.“ – Wikipedia: Berlin-Reinickendorf
Grenz-Zeitleiste
- 1345 – 1415Mark BrandenburgMark Brandenburg
Von 1345 bis 1415 gehörte Reinickendorf zur Mark Brandenburg.
8Beleg anzeigen
- 8 „Am 11. Juni 1157 konnte Albrecht der Bär die Brandenburg im Kampf endgültig erobern.“ – Wikipedia: Mark Brandenburg
- 8 „Das Jahr 1157 gilt folglich als das traditionelle Gründungsjahr der Mark Brandenburg.“ – Wikipedia: Mark Brandenburg
- 8 „Dieser verlieh ihm daher vier Jahre später, am 30. April 1415 auf dem Konstanzer Konzil, die Würde des Markgrafen von Brandenburg, des Erzkämmerers und Kurfürsten des Reichs.“ – Wikipedia: Mark Brandenburg
- 1415 – 1701Kurfürstentum BrandenburgKurfürstentum Brandenburg
Von 1415 bis 1701 gehörte Reinickendorf zum Kurfürstentum Brandenburg.
9Beleg anzeigen
- 9 „Der König setzte 1411 auf Drängen der märkischen Gesandtschaft Friedrich VI., Burggraf von Nürnberg aus dem Haus Hohenzollern, zum erblichen Hauptmann in der Mark Brandenburg ein und stattete ihn mit landesherrlichen Vollmachten aus.“ – Wikipedia: Mark Brandenburg
- 9 „Dieser verlieh ihm daher vier Jahre später, am 30. April 1415 auf dem Konstanzer Konzil, die Würde des Markgrafen von Brandenburg, des Erzkämmerers und Kurfürsten des Reichs.“ – Wikipedia: Mark Brandenburg
- 9 „Ein günstiger außenpolitischer Moment ermöglichte schließlich am 18. Januar 1701 mit der Zustimmung des Kaisers zu diesem Projekt die Königskrönung Friedrichs III. von Brandenburg zum König Friedrich I. in Preußen.“ – Wikipedia: Mark Brandenburg
- 1415EreignisEreignis
1411 setzte König Sigismund Friedrich VI. aus dem Haus Hohenzollern als Hauptmann in der Mark ein. 1415 verlieh König Sigismund Friedrich auf dem Konstanzer Konzil die Würde des Kurfürsten von Brandenburg.
10Beleg anzeigen
- 10 „Der König setzte 1411 auf Drängen der märkischen Gesandtschaft Friedrich VI., Burggraf von Nürnberg aus dem Haus Hohenzollern, zum erblichen Hauptmann in der Mark Brandenburg ein und stattete ihn mit landesherrlichen Vollmachten aus.“ – Wikipedia: Mark Brandenburg
- 10 „Dieser verlieh ihm daher vier Jahre später, am 30. April 1415 auf dem Konstanzer Konzil, die Würde des Markgrafen von Brandenburg, des Erzkämmerers und Kurfürsten des Reichs.“ – Wikipedia: Mark Brandenburg
- 10 „Ein günstiger außenpolitischer Moment ermöglichte schließlich am 18. Januar 1701 mit der Zustimmung des Kaisers zu diesem Projekt die Königskrönung Friedrichs III. von Brandenburg zum König Friedrich I. in Preußen.“ – Wikipedia: Mark Brandenburg
- 1568EreignisEreignis
Berlin verpfändete das Dorf erneut, da die Erträge nicht mehr genügten.
11Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 11 „Da Berlin nicht mehr genügend Erträge aus dem Dorf erhielt, wurde es 1568 erneut verpfändet.“ – Wikipedia: Berlin-Reinickendorf
- 1701 – 1870PreußenPreußen
Von 1701 bis 1870 gehörte Reinickendorf zu Preußen.
12Beleg anzeigen
- 12 „Ein günstiger außenpolitischer Moment ermöglichte schließlich am 18. Januar 1701 mit der Zustimmung des Kaisers zu diesem Projekt die Königskrönung Friedrichs III. von Brandenburg zum König Friedrich I. in Preußen.“ – Wikipedia: Mark Brandenburg
- 12 „Bei der Neuordnung Preußens infolge des Wiener Kongresses wurde 1815 innerhalb des Staates Preußen die Provinz Brandenburg gegründet.“ – Wikipedia: Mark Brandenburg
- 1701EreignisEreignis
Friedrich III. von Brandenburg ließ sich 1701 mit Zustimmung des Kaisers zum König in Preußen krönen. 1815 gründete Preußen nach dem Wiener Kongress die Provinz Brandenburg.
13Beleg anzeigen
- 13 „Ein günstiger außenpolitischer Moment ermöglichte schließlich am 18. Januar 1701 mit der Zustimmung des Kaisers zu diesem Projekt die Königskrönung Friedrichs III. von Brandenburg zum König Friedrich I. in Preußen.“ – Wikipedia: Mark Brandenburg
- 13 „Bei der Neuordnung Preußens infolge des Wiener Kongresses wurde 1815 innerhalb des Staates Preußen die Provinz Brandenburg gegründet.“ – Wikipedia: Mark Brandenburg
- 1710EreignisEreignis
Der Rat der Stadt Berlin übernahm Reinickendorf am 1. April 1710 wieder.
14Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 14 „Reinickendorf am 1. April 1710 wieder der Stadt Berlin überlassen wurde.“ – Wikipedia: Berlin-Reinickendorf
- 1798EreignisEreignis
Archivale zu Reinickendorf: „Bürgeraufnahmeprotokoll vom 29. November 1798: Beetz, Johann Karl Ludwig. Viehmäster. geb. in Reinickendorf. 24 Jahre alt.“.
15Beleg (Landesarchiv Berlin) anzeigen
- 15 „Bürgeraufnahmeprotokoll vom 29. November 1798: Beetz, Johann Karl Ludwig. Viehmäster. geb. in Reinickendorf. 24 Jahre alt. (Landesarchiv Berlin), Laufzeit ab 1798“ – DDB: Landesarchiv Berlin
- 1802EreignisEreignis
Archivale zu Reinickendorf: „Bürgeraufnahmeprotokoll vom 29. März 1802: Kerckow, Ernst Ludwig. Huthändler. geb. in Reinickendorf. 50 Jahre alt“.
16Beleg (Landesarchiv Berlin) anzeigen
- 16 „Bürgeraufnahmeprotokoll vom 29. März 1802: Kerckow, Ernst Ludwig. Huthändler. geb. in Reinickendorf. 50 Jahre alt (Landesarchiv Berlin), Laufzeit ab 1802“ – DDB: Landesarchiv Berlin
- 1802EreignisEreignis
Archivale zu Reinickendorf: „Bürgeraufnahmeprotokoll vom 9. Februar 1802: Werner, Andreas. Heuhändler. geb. 28.02.1758 in Reinickendorf“.
17Beleg (Landesarchiv Berlin) anzeigen
- 17 „Bürgeraufnahmeprotokoll vom 9. Februar 1802: Werner, Andreas. Heuhändler. geb. 28.02.1758 in Reinickendorf (Landesarchiv Berlin), Laufzeit ab 1802“ – DDB: Landesarchiv Berlin
- 1852EreignisEreignis
Die Bauern lösten ihre Abgabepflicht ab und wurden zu freien Bauern.
18Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 18 „1852 kam es in Reinickendorf zur Bauernbefreiung. Die Bauern lösten durch Geldzahlungen an Berlin ihre Abgabepflicht ab und wurden darauf zu freien Bauern.“ – Wikipedia: Berlin-Reinickendorf
- 1871 – 1945Deutsches ReichDeutsches Reich
Von 1871 bis 1945 gehörte Reinickendorf zum Deutschen Reich.
Quelle: GOV - 1920EreignisEreignis
Reinickendorf wurde nach Groß-Berlin eingemeindet und Namensgeber des Bezirks.
19Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 19 „Im Jahr 1920 wurde der Ort nach Groß-Berlin eingemeindet und Namensgeber des gleichnamigen Bezirks.“ – Wikipedia: Berlin-Reinickendorf
- 1945 – 1990West-BerlinWest-Berlin
Von 1945 bis 1990 gehörte Reinickendorf zu West-Berlin, das die drei Westalliierten verwalteten.
20Beleg anzeigen
- 20 „West-Berlin, auch Westberlin, und Berlin (West) waren Bezeichnungen für den Teil von Groß-Berlin, der während der Teilung Berlins ab Ende des Zweiten Weltkriegs von 1945 bis 1990 von den drei westlichen Besatzungsmächten USA, Vereinigtes Königreich und Frankreich verwaltet und ab 1950 mit deren Genehmigung vom Senat von Berlin regiert wurde.“ – Wikipedia: West-Berlin
- 1945EreignisEreignis
Nach der Kapitulation des Deutschen Reichs im Mai 1945 übernahmen die Siegermächte die Regierungsgewalt und teilten Deutschland in Besatzungszonen.
21Beleg anzeigen
- 21 „Nach der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Streitkräfte am 8. Mai 1945 und der Verhaftung der Geschäftsführenden Reichsregierung am 23. Mai hatten die Siegermächte am 5. Juni mit der Berliner Deklaration und der Feststellung der Besatzungszonen sowie der Einsetzung eines alliierten Kontrollrates offiziell die Regierungsgewalt in Deutschland übernommen.“ – Wikipedia: Potsdamer Konferenz
- 21 „Der Gründung der Bundesrepublik als demokratischer westdeutscher Teilstaat mit Westbindung am 23. Mai 1949 folgte die Gründung der sozialistischen Deutschen Demokratischen Republik (DDR) am 7. Oktober 1949 als ostdeutscher Teilstaat unter sowjetischer Hegemonie.“ – Wikipedia: Deutschland
- 1945EreignisEreignis
Von 1945 bis 1990 verwalteten die drei Westalliierten USA, Vereinigtes Königreich und Frankreich West-Berlin. Seit 1950 regierte der Senat von Berlin mit deren Genehmigung.
22Beleg anzeigen
- 22 „West-Berlin, auch Westberlin, und Berlin (West) waren Bezeichnungen für den Teil von Groß-Berlin, der während der Teilung Berlins ab Ende des Zweiten Weltkriegs von 1945 bis 1990 von den drei westlichen Besatzungsmächten USA, Vereinigtes Königreich und Frankreich verwaltet und ab 1950 mit deren Genehmigung vom Senat von Berlin regiert wurde.“ – Wikipedia: West-Berlin
- 1949EreignisEreignis
Aus den westlichen Besatzungszonen entstand am 23. Mai 1949 die Bundesrepublik Deutschland. Aus der sowjetischen Zone entstand am 7. Oktober 1949 die DDR.
23Beleg anzeigen
- 23 „Der Gründung der Bundesrepublik als demokratischer westdeutscher Teilstaat mit Westbindung am 23. Mai 1949 folgte die Gründung der sozialistischen Deutschen Demokratischen Republik (DDR) am 7. Oktober 1949 als ostdeutscher Teilstaat unter sowjetischer Hegemonie.“ – Wikipedia: Deutschland
- 23 „Die DDR ging aus der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) hervor, die infolge der Besetzung und Teilung Deutschlands nach 1945 zustande gekommen war.“ – Wikipedia: Deutsche Demokratische Republik
- 1990 – heuteBundesrepublik DeutschlandBundesrepublik Deutschland
Seit 1990 gehört Reinickendorf zur Bundesrepublik Deutschland.
Quelle: GOV
Findbuch · Verweise
Weiter forschen
Originale Akten, Karten und Zeitungen zu Reinickendorf liegen in deutschen Archiven. Diese Suchen führen direkt dorthin.
- Deutsche Digitale Bibliothek: Reinickendorf (öffnet in neuem Tab)
- Archivportal-D: Reinickendorf (öffnet in neuem Tab)
- Deutsches Zeitungsportal: Reinickendorf (öffnet in neuem Tab)
Archivalien in der Deutschen Digitalen Bibliothek
19.998 Objekte zu „Reinickendorf“ laut DDB, die ersten 5:
- Finanzamt Reinickendorf; Berlin, Reinickendorf (öffnet in neuem Tab) · Dienstwohnhaus · Landesdenkmalamt Berlin
- Amtshaus Reinickendorf; Berlin, Reinickendorf (öffnet in neuem Tab) · Verwaltungsgebäude · Landesdenkmalamt Berlin
- Städtischer Friedhof Reinickendorf; Berlin, Reinickendorf (öffnet in neuem Tab) · Feierhalle · Landesdenkmalamt Berlin
- Güterbahnhof Reinickendorf; Berlin, Reinickendorf (öffnet in neuem Tab) · Gleisanlage · Landesdenkmalamt Berlin
- Paracelsusbad; Berlin, Reinickendorf (öffnet in neuem Tab) · Bad · Landesdenkmalamt Berlin
Ortsname
Der Name leitet sich wahrscheinlich vom Siedelmeister Reginhard ab, in Kurzform Reinhard und in niederdeutscher Sprache Reinicke.
24Beleg anzeigen
- 24 „Ihr Siedelmeister war wahrscheinlich der Lokator Reginhard. In Kurzform Reinhard und in niederdeutscher Sprache Reinicke.“ – Wikipedia: Berlin-Reinickendorf
Siedlung
- FrühmittelalterGesichert
deutsche Siedler aus dem Harz und dem westlichen Deutschland
25Beleg anzeigen
- 25 „Um das Barnimland zu besiedeln, gab der Markgraf als Landherr seinen Gefolgsleuten und Siedelmeistern den Auftrag am Harz und im westlichen Deutschland Menschen anzuwerben. So gelangte eine Gruppe in die Gegend des Schäfersees.“ – Wikipedia: Berlin-Reinickendorf
Volk ist nicht gleich Gene ist nicht gleich Sprache.
Ersterwähnung
Der Ort wird erstmals im Jahr 1345 erwähnt.
26Beleg anzeigen
- 26 „Urkundlich erwähnt wurde es erstmals beiläufig als Renekendorf im Jahre 1345:“ – Wikipedia: Berlin-Reinickendorf
Das nächste runde Jubiläum: 2045 (700 Jahre).
Historische Ansichten
(Bildseite öffnet in neuem Tab)Fotografie: Besuch von Brigadier General Sidney Shachnow im Quartier Napoléon in Berlin-Reinickendorf · Allied Museum · gemeinfrei
(Bildseite öffnet in neuem Tab)Photograph: Visiting Brigadier General Sidney Shachnow at the Napoléon neighborhood in Berlin-Reinickendorf · Allied Museum · gemeinfrei (Bildseite öffnet in neuem Tab)
Bebauungsplan Berlin-Reinickendorf: Flurkartenauszug 1:4000 · Museum of Architecture at Berlin Institute of Technology · gemeinfrei (Bildseite öffnet in neuem Tab)
Teilbebauungsplan für Lübars, Berlin-Reinickendorf: Lageplan 1:2000 · Museum of Architecture at Berlin Institute of Technology · gemeinfrei (Bildseite öffnet in neuem Tab)
Siedlungsplan der Heimstättengesellschaft Primus Wittenau, Berlin-Reinickendorf: Lageplan 1:4000 · Museum of Architecture at Berlin Institute of Technology · gemeinfrei
Quellen dieser Akte (28 Quellen aus 11 Einrichtungen)
Aktenvermerk
Quellen dieser Akte
28 Quellen aus 11 Einrichtungen
Für Reinickendorf ausgewertet: 28 Quellen · 3 Archivfunde · 5 historische Ansichten · Ersterwähnung (1345) belegt in Wikipedia: Berlin-Reinickendorf.
Archive
- Bürgeraufnahmeprotokoll vom 29. November 1798: Beetz, Johann Karl Ludwig. Viehmäster. geb. in Reinickendorf. 24 Jahre alt. (1798, Landesarchiv Berlin, CC0)
- Bürgeraufnahmeprotokoll vom 29. März 1802: Kerckow, Ernst Ludwig. Huthändler. geb. in Reinickendorf. 50 Jahre alt (1802, Landesarchiv Berlin, CC0)
- Bürgeraufnahmeprotokoll vom 9. Februar 1802: Werner, Andreas. Heuhändler. geb. 28.02.1758 in Reinickendorf (1802, Landesarchiv Berlin, CC0)
Bibliotheken
- [3446] = 1837. Berlin (1911) (1911, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)„Katalog der Deutschen Nationalbibliothek, Schlagwort „Reinickendorf“: 14 Katalogeinträge bis 1960; bei gleichnamigen Orten können Titel einem anderen Ort gelten.“
- 269. Berlin; [Ausg. D] (1919) (1919, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- [3446] = 1837. Berlin (1919) (1919, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- [3446] = 1837. Berlin (1919) (1919, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- [3446] = 1837. Berlin (Nord) (1926) (1926, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
Normdaten
- Wikidata Q694034: Reinickendorf (CC0)
- GND 145867-X: Reinickendorf (Gemeinsame Normdatei (DNB), CC0)
Ortsverzeichnisse
- GOV, Geschichtliches Orts-Verzeichnis: Reinickendorf (CC BY-SA 4.0)
Lexika
- Wikipedia: Berlin-Reinickendorf und 11 weitere Artikel (CC BY-SA 4.0)
Historische Ansichten
- Fotografie: Besuch von Brigadier General Sidney Shachnow im Quartier Napoléon in Berlin-Reinickendorf (gemeinfrei)„Datum laut Europeana: 1991“
- Photograph: Visiting Brigadier General Sidney Shachnow at the Napoléon neighborhood in Berlin-Reinickendorf (gemeinfrei)
- Bebauungsplan Berlin-Reinickendorf: Flurkartenauszug 1:4000 (CC0)„Quelle: Europeana“
- Teilbebauungsplan für Lübars, Berlin-Reinickendorf: Lageplan 1:2000 (CC0)
- Siedlungsplan der Heimstättengesellschaft Primus Wittenau, Berlin-Reinickendorf: Lageplan 1:4000 (europeana.eu, CC0)
Hinweis: Der Wortlaut der Belegsätze wird nur intern gespeichert.
Die Auswertung läuft automatisiert mit KI und wird mechanisch geprüft. Ein Mensch hat diese Akte noch nicht gelesen. So arbeiten wir
Daten: GOV – Geschichtliches Orts-Verzeichnis (CC BY-SA 4.0), Wikidata (CC0), Wikipedia-Artikel: de.wikipedia.org/wiki/Berlin-Reinickendorf (CC BY-SA 4.0).
Diese Akte wurde automatisch erstellt und mechanisch auf Jahreszahlen und Formulierungen geprüft. Ein Mensch hat sie noch nicht gelesen. Fehler melden wir gern: Kontakt. So entsteht eine Akte: Methodik.