Rheineck
Das Überraschende
Rheineck betrieb 1826 bis 1829 die erste Webmaschinenfabrik der Schweiz, musste die Weberei aber wegen Wassermangels nach Vorarlberg verlegen.
Die große Zahl
Rheineck gehörte zu 2 verschiedenen Herrschaften.
Belegt mit 9 Quellen aus Archiven, Bibliotheken, Normdaten und Ortsverzeichnissen
Zeitreise
Wärst du 1810 hier geboren, wärst du Schweizer gewesen.
- Dein Ururgroßvater (geb. 1850): Schweizer
- Dein Urgroßvater (1890): Schweizer
- Dein Großvater (1930): Schweizer
Mit dem Ort eines Freundes vergleichen
Ortsakte · Nr. GA-0069595
Auch bekannt alsRheineck SG, Райнек
Heute: Wahlkreis Rheintal, Schweiz
Die Kurzfassung
Dein Ort ist Rheineck (Wahlkreis Rheintal). Dort leben rund 3.419 Menschen (Stand 2018). Dein Ort war vom 15. bis 18. Jahrhundert Hauptort der eidgenössischen Landvogtei Rheintal. Dein Ort lebte vom Transithandel und war bis ins 19. Jahrhundert wichtigster Umschlagplatz für Waren aus Chur. Dein Ort betrieb 1826 bis 1829 die erste Webmaschinenfabrik der Schweiz.
Lage
Lage: Wahlkreis Rheintal, Schweiz · 47,47° N, 9,583° O · Karte bei OpenStreetMap (öffnet in neuem Tab)
Vor der ersten Erwähnung – ungefähr
- ungefährOrtsname (germanisch)wahrscheinlichDer Ortsname ist wahrscheinlich germanischen Ursprungs. Der Name leitet sich von einer Burg oder einem Kastell am Rhein ab.
1Beleg anzeigen
- 1 „Rheineck wurde um 1163 erstmals als castellum Rinegge und 1218 als Rinegg erwähnt.“ – Wikipedia: Rheineck SG
Grenz-Zeitleiste
- 0 – 961SchweizSchweiz
Bis 961 gehörte Rheineck zu Schweiz.
Quelle: GOV - 962 – 1648Heiliges Römisches Reich deutscher NationHeiliges Römisches Reich deutscher Nation
Von 962 bis 1648 gehörte Rheineck zum Heiligen Römischen Reich deutscher Nation.
Quelle: GOV - 1163EreignisEreignis
Graf Rudolf von Pfullendorf erhielt vom Bischof von Konstanz den Hof Thal und Rheineck als Lehen.
2Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 2 „Um 1163 erhielt Graf Rudolf von Pfullendorf vom Bischof von Konstanz den Hof Thal und damit auch Rheineck als Lehen.“ – Wikipedia: Rheineck SG
- 1163EreignisEreignis
Rheineck wird 1163 erstmals erwähnt.
3Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 3 „Rheineck wurde um 1163 erstmals als castellum Rinegge und 1218 als Rinegg erwähnt.“ – Wikipedia: Rheineck SG
- 1445EreignisEreignis
Die Appenzeller zerstörten Rheineck nach ihrem Sieg bei Wolfhalden.
4Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 4 „Nach dem Sieg über die Habsburger bei Wolfhalden 1445 zerstörten die Appenzeller Rheineck und brachten es zusammen mit der bis 1460 erworbenen Vogtei Rheintal unter ihre Herrschaft.“ – Wikipedia: Rheineck SG
- 1490EreignisEreignis
Rheineck wurde Hauptort der eidgenössischen Landvogtei Rheintal.
5Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 5 „Nach dem Rorschacher Klosterbruch 1489 war Rheineck 1490 bis 1798 Hauptort der eidgenössischen Landvogtei Rheintal.“ – Wikipedia: Rheineck SG
- 1649 – 2002SchweizSchweiz
Von 1649 bis 2002 gehörte Rheineck zu Schweiz.
Quelle: GOV - 1858EreignisEreignis
Die Bahnstrecke Rorschach–Chur eröffnete und führte zum Einbruch traditioneller Erwerbszweige.
6Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 6 „Die Verkiesung der Alpenrheinsohle, im 19. Jahrhundert zunehmend auch bei Rheineck, führte zusammen mit der Eröffnung der Bahnstrecke Rorschach–Chur 1858 zum Einbruch der traditionellen Erwerbszweige, wohingegen der Kiesgewinnung 1870 bis 1940 eine gewisse Bedeutung zukam.“ – Wikipedia: Rheineck SG
- 2003 – heutekeine Angabe
Für diese Zeit liegen uns keine gesicherten Angaben zur Herrschaft vor.
Findbuch · Verweise
Weiter forschen
Originale Akten, Karten und Zeitungen zu Rheineck liegen in deutschen Archiven. Diese Suchen führen direkt dorthin.
- Deutsche Digitale Bibliothek: Rheineck (öffnet in neuem Tab)
- Archivportal-D: Rheineck (öffnet in neuem Tab)
- Deutsches Zeitungsportal: Rheineck (öffnet in neuem Tab)
Archivalien in der Deutschen Digitalen Bibliothek
634 Objekte zu „Rheineck“ laut DDB, die ersten 5:
- Rheineck, Eduard (öffnet in neuem Tab) · Akte · Eberhard Karls Universität Tübingen, UB - Universitätsarchiv
- Blick auf Rheineck (öffnet in neuem Tab) · Stereofotografie · Stiftung Deutsches Historisches Museum
- Burggrafschaft Rheineck (öffnet in neuem Tab) · Sachakte · Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Ostwestfalen-Lippe
- Rheineck (öffnet in neuem Tab) · Abschnitt (Publikation) · Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz
- RHEINECK (öffnet in neuem Tab) · Druckgrafik · Digitales Kunst- und Kulturarchiv Düsseldorf - Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf
Ortsname
Der Name leitet sich von einer Burg oder einem Kastell am Rhein ab.
7Beleg anzeigen
- 7 „Rheineck wurde um 1163 erstmals als castellum Rinegge und 1218 als Rinegg erwähnt.“ – Wikipedia: Rheineck SG
Ersterwähnung
Der Ort wird erstmals im Jahr 1163 erwähnt.
8Beleg anzeigen
- 8 „Rheineck wurde um 1163 erstmals als castellum Rinegge und 1218 als Rinegg erwähnt.“ – Wikipedia: Rheineck SG
Das nächste runde Jubiläum: 2063 (900 Jahre).
Quellen dieser Akte (9 Quellen aus 6 Einrichtungen)
Aktenvermerk
Quellen dieser Akte
9 Quellen aus 6 Einrichtungen
Für Rheineck ausgewertet: 9 Quellen · 3 Archivfunde · Ersterwähnung (1163) belegt in Wikipedia: Rheineck SG.
Archive
- Graf Wilhelm von Jülich verleiht dem Ritter Theoderich, Burggrafen zu Rheineck, 150 Mark aus den Vogteigefällen (1275, Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland, CC0)
- 196. Rheineck (Kreis Ahrweiler), Schloss und Burggrafschaft (Offenhaus), Belehnte: Burggrafen zu Rheineck (1382-1525); v. Warsberg (1571-1651) (1382, Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland, CC0)
- Johann Burggraf zu Rheineck, Herr zu Broich und Tomberg, Johann von Saffenberg, Herr zu Landskron und (1447, Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland, CC0)
Bibliotheken
- Bl. 1076. St. Margrethen : mit Reliefton (1957) (1957, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)„Katalog der Deutschen Nationalbibliothek, Schlagwort „Rheineck“: 2 Katalogeinträge bis 1960; bei gleichnamigen Orten können Titel einem anderen Ort gelten.“
- Bl. 1076. St. Margrethen (1957) (1957, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
Normdaten
- Wikidata Q69595: Rheineck (CC0)
- GND 4116982-7: Rheineck (Gemeinsame Normdatei (DNB), CC0)„Namensvarianten: Stadt Rheineck, Reineck, Ad Rhenum“
Ortsverzeichnisse
- GOV, Geschichtliches Orts-Verzeichnis: Rheineck (CC BY-SA 4.0)
Lexika
- Wikipedia: Rheineck SG (CC BY-SA 4.0)
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Daten: GOV – Geschichtliches Orts-Verzeichnis (CC BY-SA 4.0), Wikidata (CC0), Wikipedia-Artikel: de.wikipedia.org/wiki/Rheineck_SG (CC BY-SA 4.0).
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