Rödermark
Auf einen Blick
Lange vor der ersten Erwähnung lebten hier wahrscheinlich Kelten, später Römer, Alamannen und Franken.
Die große Zahl
Seit 962 gehörte Rödermark zu 2 verschiedenen Herrschaften.
Belegt mit 13 Quellen aus Bibliotheken, Normdaten und Ortsverzeichnissen
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Ortsakte · Nr. GA-0569688
Auch bekannt alsWaldacker, Rödermark-Ober Roden, Rodermark, Roedermark, Редермарк, Рёдермарк
Heute: Landkreis Offenbach, Deutschland
Die Kurzfassung
Dein Ort ist Rödermark (Landkreis Offenbach). Dort leben rund 28.869 Menschen (Stand 2025). Lange vor der ersten Erwähnung lebten hier wahrscheinlich Kelten, später Römer, Alamannen und Franken. Dein Ort entstand 1977 aus dem Zusammenschluss von Ober-Roden und Urberach. Dein Ort bekam 1980 offiziell die Stadtrechte verliehen. Dein Ortsname geht auf eine spätmittelalterliche Waldmarkgenossenschaft zurück.
Lage
Lage: Landkreis Offenbach, Deutschland · 49,978° N, 8,828° O · Karte bei OpenStreetMap (öffnet in neuem Tab)
Vor der ersten Erwähnung – ungefähr
- ca. 450 – 40 v. Chr.Kelten (Latène-Kultur)ungefährZwischen etwa 450 und 40 v. Chr. gehörte die Gegend wahrscheinlich zum Verbreitungsgebiet der Latène-Kultur, die man den Kelten zuschreibt.
1Beleg anzeigen
- 1 „Diese war zwischen 450 v. Chr. und 40 v. Chr. in Frankreich, der nordalpinen Schweiz, Süddeutschland bis zu den Mittelgebirgen, Österreich, der Tschechischen Republik und Teilen Ungarns verbreitet.“ – Wikipedia: La-Tène-Kultur
- 1 „Träger der Latènekultur sind die seit dem 5. Jahrhundert v. Chr. in griechischen, später auch in römischen Quellen genannten Kelten.“ – Wikipedia: La-Tène-Kultur
- ca. 100 – 260Römer (Obergermanisch-Raetischer Limes)ungefährIm 2. Jahrhundert lag die Gegend wahrscheinlich im römischen Dekumatland hinter dem Obergermanisch-Raetischen Limes; um 260 räumten die Römer das Land (Limesfall).
2Beleg anzeigen
- 2 „The Upper German-Raetian Limes covers a length of 550 km and runs between Rheinbrohl on the Rhine and Eining on the Danube, built in stages during the 2nd century.“ – UNESCO-Welterbezentrum: Frontiers of the Roman Empire
- 2 „Vor allem im 2. Jahrhundert kam es durch rechtsrheinische Gebietserweiterungen und ein Vorschieben des Limes zu bedeutenden Vergrößerungen der Provinz (Dekumatland), die mit einer Fläche von insgesamt 93.500 km² zu den mittelgroßen Provinzen des römischen Imperiums gehörte.“ – Wikipedia: Germania superior
- 2 „Zwischen 260 und 280 wurde das Dekumatland von den römischen Truppen geräumt (Limesfall) und die militärische Grenze an Rhenus (Rhein) und Danubius (Donau) zurückverlegt.“ – Wikipedia: Germania superior
- ca. 260 – 500AlamannenungefährNach dem Limesfall um 260 siedelten hier wahrscheinlich Alamannen; seit 297 heißt der Raum Alamannia. Um 500 begann die fränkische Herrschaft.
3Beleg anzeigen
- 3 „Zwischen 260 und 280 wurde das Dekumatland von den römischen Truppen geräumt (Limesfall) und die militärische Grenze an Rhenus (Rhein) und Danubius (Donau) zurückverlegt.“ – Wikipedia: Germania superior
- 3 „Der geographische Begriff Alamannia kommt zum ersten Mal in einem lateinischen Panegyricus auf Constantius Chlorus aus dem Jahre 297 vor.“ – Wikipedia: Alamannen
- 3 „Der merowingische König Chlodwig I. vereinigte in den Jahren um 500 erstmals die Teilverbände der Salfranken und Rheinfranken und schuf das Fränkische Reich, das unter dem Karolinger Karl dem Großen seine größte Ausdehnung erfuhr.“ – Wikipedia: Franken (Volk)
- ca. 500 – 870Franken (Fränkisches Reich)ungefährSeit etwa 500 gehörte die Gegend wahrscheinlich zum Fränkischen Reich, das Chlodwig I. schuf; 870 wurde das mittlere Reich zwischen Ost- und Westfranken geteilt.
4Beleg anzeigen
- 4 „Der merowingische König Chlodwig I. vereinigte in den Jahren um 500 erstmals die Teilverbände der Salfranken und Rheinfranken und schuf das Fränkische Reich, das unter dem Karolinger Karl dem Großen seine größte Ausdehnung erfuhr.“ – Wikipedia: Franken (Volk)
- 4 „Das mittlere Königreich Lothringen wurde 870 zwischen dem Ostfrankenreich und Westfrankenreich aufgeteilt.“ – Wikipedia: Franken (Volk)
- ungefährOrtsname (germanisch)belegtDer Ortsname ist germanischen Ursprungs. Der Name geht auf die spätmittelalterliche Waldmarkgenossenschaft marca raodora zurück.
5Beleg anzeigen
- 5 „Der Name geht auf eine spätmittelalterliche Waldmarkgenossenschaft (marca raodora) Rödermark zurück.“ – Wikipedia: Rödermark
Grenz-Zeitleiste
- 790 – 961keine Angabe
Für diese Zeit liegen uns keine gesicherten Angaben zur Herrschaft vor.
- 790EreignisEreignis
Die Siedlung Rotaha wurde in einer Schenkung an das Kloster Lorsch erwähnt.
6Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 6 „Die Siedlung Rotaha wurde 790 erstmals in einer Schenkung an das Kloster Lorsch erwähnt.“ – Wikipedia: Rödermark
- 790EreignisEreignis
Rödermark wird 790 erstmals erwähnt.
7Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 7 „Die Siedlung Rotaha wurde 790 erstmals in einer Schenkung an das Kloster Lorsch erwähnt.“ – Wikipedia: Rödermark
- 962 – 1806Heiliges Römisches ReichHeiliges Römisches Reich
Von 962 bis 1806 gehörte Rödermark zum Heiligen Römischen Reich.
8Beleg anzeigen
- 8 „Mit seiner Kaiserkrönung am 2. Februar 962 in Rom knüpfte Otto I., wie 162 Jahre zuvor Karl der Große, an die Idee des erneuerten Römerreiches an.“ – Wikipedia: Heiliges Römisches Reich
- 8 „Das Heilige Römische Reich erlosch am 6. August 1806 mit der Niederlegung der Reichskrone durch Kaiser Franz II.“ – Wikipedia: Heiliges Römisches Reich
- 962EreignisEreignis
Otto I. ließ sich am 2. Februar 962 in Rom zum Kaiser krönen. Das Reich erlosch am 6. August 1806, als Kaiser Franz II. die Reichskrone niederlegte.
9Beleg anzeigen
- 9 „Mit seiner Kaiserkrönung am 2. Februar 962 in Rom knüpfte Otto I., wie 162 Jahre zuvor Karl der Große, an die Idee des erneuerten Römerreiches an.“ – Wikipedia: Heiliges Römisches Reich
- 9 „Das Heilige Römische Reich erlosch am 6. August 1806 mit der Niederlegung der Reichskrone durch Kaiser Franz II.“ – Wikipedia: Heiliges Römisches Reich
- 1275EreignisEreignis
Der Ort Urberach wurde als Orbruch erstmals urkundlich erwähnt.
10Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 10 „Der Ort wurde 1275 als Orbruch erstmals urkundlich erwähnt.“ – Wikipedia: Rödermark
- 1807 – 1976keine Angabe
Für diese Zeit liegen uns keine gesicherten Angaben zur Herrschaft vor.
- 1977 – heuteBundesrepublik DeutschlandBundesrepublik Deutschland
Seit 1977 gehört Rödermark zur Bundesrepublik Deutschland.
Quelle: GOV - 1977EreignisEreignis
Die Gemeinde Rödermark entstand durch Zusammenschluss von Ober-Roden und Urberach.
11Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 11 „Die Gemeinde Rödermark entstand am 1. Januar 1977 im Zuge der Gebietsreform in Hessen per Gesetz durch Zusammenschluss der Gemeinden Ober-Roden und Urberach.“ – Wikipedia: Rödermark
- 1980EreignisEreignis
Rödermark bekam offiziell die Stadtrechte verliehen.
12Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 12 „Am 23. August 1980 bekam Rödermark offiziell die Stadtrechte verliehen.“ – Wikipedia: Rödermark
Findbuch · Verweise
Weiter forschen
Originale Akten, Karten und Zeitungen zu Rödermark liegen in deutschen Archiven. Diese Suchen führen direkt dorthin.
- Deutsche Digitale Bibliothek: Rödermark (öffnet in neuem Tab)
- Archivportal-D: Rödermark (öffnet in neuem Tab)
- Deutsches Zeitungsportal: Rödermark (öffnet in neuem Tab)
Archivalien in der Deutschen Digitalen Bibliothek
216 Objekte zu „Rödermark“ laut DDB, die ersten 5:
- Rödermark: Vertrag zwischen Kurmainz und Hessen Hanau wegen des Condominii und der Jagd in der Rödermark (öffnet in neuem Tab) · Urkunde · Hessisches Staatsarchiv Darmstadt
- Rödermark: Markbegehung der zwischen Kurmainz und Hanau gemeinschaftliche Rödermark, sodann von den hochfürstlich Hessen-Darmstädtischen Waldungen... (öffnet in neuem Tab) · Urkunde · Hessisches Staatsarchiv Darmstadt
- Stadt Rödermark (öffnet in neuem Tab) · Adressbuch · Deutsche Nationalbibliothek
- 25 Jahre Stadt Rödermark : Stadtchronik (öffnet in neuem Tab) · Text · Deutsche Nationalbibliothek
- Fachwerkwohnhaus; Rödermark, Glockengasse 18 (öffnet in neuem Tab) · Fachwerkwohnhaus · Landesamt für Denkmalpflege Hessen
Ortsname
Der Name geht auf die spätmittelalterliche Waldmarkgenossenschaft marca raodora zurück.
13Beleg anzeigen
- 13 „Der Name geht auf eine spätmittelalterliche Waldmarkgenossenschaft (marca raodora) Rödermark zurück.“ – Wikipedia: Rödermark
Siedlung
- 1930er-JahreGesichert
Siedler in Waldacker
14Beleg anzeigen
- 14 „Waldacker wurde in den 1930er-Jahren besiedelt und gehört seit der Gebietsreform im Jahre 1977 zu Rödermark.“ – Wikipedia: Rödermark
Volk ist nicht gleich Gene ist nicht gleich Sprache.
Ersterwähnung
Der Ort wird erstmals im Jahr 790 erwähnt.
15Beleg anzeigen
- 15 „Die Siedlung Rotaha wurde 790 erstmals in einer Schenkung an das Kloster Lorsch erwähnt.“ – Wikipedia: Rödermark
Das nächste runde Jubiläum: 2040 (1.250 Jahre).
Quellen dieser Akte (13 Quellen aus 6 Einrichtungen)
Aktenvermerk
Quellen dieser Akte
13 Quellen aus 6 Einrichtungen
Für Rödermark ausgewertet: 13 Quellen · Ersterwähnung (790) belegt in Wikipedia: Rödermark.
Bibliotheken
- [6018] = [Pr. No. 3441] = Hess. No. 49. Messel (1887) (1887, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)„Katalog der Deutschen Nationalbibliothek, Schlagwort „Rödermark“: 2 Katalogeinträge bis 1960; bei gleichnamigen Orten können Titel einem anderen Ort gelten.“
- [6018] = [Pr. No. 3441] = Hess. No. 49. Messel (1922) (1922, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- Erwähnungen in historischen Zeitungen: 14 Treffer bis 1950, älteste 1783 in „Münchner Zeitung“ (1783, Deutsches Zeitungsportal (Deutsche Digitale Bibliothek), CC0)„Volltextsuche im Zeitungsportal nach dem Ortsnamen (deutschsprachige Zeitungen); gleichnamige Orte und Texterkennungsfehler sind möglich.“
- „Münchner Zeitung“, 1783-06-11 (Bayerische Staatsbibliothek) (1783, Deutsches Zeitungsportal (Deutsche Digitale Bibliothek), CC0)
Normdaten
Ortsverzeichnisse
- GOV, Geschichtliches Orts-Verzeichnis: Rödermark (CC BY-SA 4.0)
Lexika
- UNESCO-Welterbezentrum: Frontiers of the Roman Empire (Quelle)
- Wikipedia: Rödermark und 5 weitere Artikel (CC BY-SA 4.0)
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Daten: GOV – Geschichtliches Orts-Verzeichnis (CC BY-SA 4.0), Wikidata (CC0), Wikipedia-Artikel: de.wikipedia.org/wiki/Rödermark (CC BY-SA 4.0).
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