Ruppertsweiler
Auf einen Blick
Lange vor der ersten Erwähnung lebten hier wahrscheinlich Kelten, später Römer, Burgunder und Franken.
Die große Zahl
Seit 1794 gehörte Ruppertsweiler zu 5 verschiedenen Herrschaften.
Belegt mit 17 Quellen aus Bibliotheken, Normdaten und Ortsverzeichnissen
Zeitreise
Wärst du 1810 hier geboren: (nicht belegt).
- Dein Ururgroßvater (geb. 1850): Untertan von Pfalz-Baiern
- Dein Urgroßvater (1890): Deutscher
- Dein Großvater (1930): Deutscher
Mit dem Ort eines Freundes vergleichen
Ortsakte · Nr. GA-0378262
Auch bekannt alsРуппертсвайлер
Heute: Verbandsgemeinde Pirmasens-Land, Deutschland
Die Kurzfassung
Dein Ort ist Ruppertsweiler (Verbandsgemeinde Pirmasens-Land). Lange vor der ersten Erwähnung lebten hier wahrscheinlich Kelten, später Römer, Burgunder und Franken. Dort leben rund 1.453 Menschen (Stand 2025). Dein Ort lag im Amt Lemberg der Grafschaft Zweibrücken-Bitsch und wechselte mehrmals die Herrschaft. Dein Ort war in den Kanton Pirmasens eingegliedert und unterstand der Mairie Pirmasens.
Lage
Lage: Verbandsgemeinde Pirmasens-Land, Deutschland · 49,197° N, 7,685° O · Karte bei OpenStreetMap (öffnet in neuem Tab)
Vor der ersten Erwähnung – ungefähr
- ca. 5500 – 4900 v. Chr.Bandkeramik-Kultur (Jungsteinzeit)VermutungUm 5500 v. Chr. erreichte die Bandkeramik vermutlich auch diese Gegend; ihre jüngste Phase reichte bis etwa 4900 v. Chr.
1Beleg anzeigen
- 1 „Die Bandkeramik erreichte die nördlichen Lössgrenzen in Mitteleuropa ab 5600 bis 5500 v. Chr. Nach einigen gängigen Lehrmeinungen ging sie aus dem Starčevo-Körös-Kulturkomplex hervor.“ – Wikipedia: Linearbandkeramische Kultur
- 1 „um 5100 bis 4900 v. Chr.: jüngste LBK (Überschneidungen mit jüngerer LBK).“ – Wikipedia: Linearbandkeramische Kultur
- ca. 1300 – 800 v. Chr.Urnenfelderkultur (Bronzezeit)VermutungVon etwa 1300 bis 800 v. Chr. gehörte die Gegend vermutlich zum Einflussbereich der Urnenfelderkultur.
2Beleg anzeigen
- 2 „Sie bestand etwa von 1300 bis 800 v. Chr. (in der Urnenfelderzeit).“ – Wikipedia: Urnenfelderkultur
- 2 „Die Grenzen zwischen ihrem Verbreitungsgebiet im engeren Sinne und Regionen, die lediglich unter mehr oder weniger starkem Einfluss der Urnenfelderkultur standen, sind dabei nicht immer deutlich zu ziehen, zumal sie sich im Verlauf der Spätbronzezeit mehrfach verschieben.“ – Wikipedia: Urnenfelderkultur
- ca. 800 – 450 v. Chr.Hallstattkultur (ältere Eisenzeit)VermutungVon etwa 800 bis 450 v. Chr. gehörte die Gegend vermutlich zur Hallstattkultur, der älteren Eisenzeit.
3Beleg anzeigen
- 3 „Als Hallstattzeit, Ältere Eisenzeit oder Hallstattkultur wird die ältere vorrömische Eisenzeit in weiten Teilen Europas ab etwa 800 v. Chr. bezeichnet.“ – Wikipedia: Hallstattkultur
- 3 „Die Grenze zur nachfolgenden Latènezeit wird mit 450 v. Chr. angegeben, wobei sich der Übergang fließend über mehrere Jahrzehnte erstreckte.“ – Wikipedia: Hallstattkultur
- ca. 450 – 40 v. Chr.Kelten (Latène-Kultur)ungefährZwischen etwa 450 und 40 v. Chr. gehörte die Gegend wahrscheinlich zum Verbreitungsgebiet der Latène-Kultur, die man den Kelten zuschreibt.
4Beleg anzeigen
- 4 „Diese war zwischen 450 v. Chr. und 40 v. Chr. in Frankreich, der nordalpinen Schweiz, Süddeutschland bis zu den Mittelgebirgen, Österreich, der Tschechischen Republik und Teilen Ungarns verbreitet.“ – Wikipedia: La-Tène-Kultur
- 4 „Träger der Latènekultur sind die seit dem 5. Jahrhundert v. Chr. in griechischen, später auch in römischen Quellen genannten Kelten.“ – Wikipedia: La-Tène-Kultur
- ca. 13 v. Chr. – 455RömerungefährSeit etwa 13 v. Chr. stand das linke Rheinufer wahrscheinlich unter römischer Kontrolle; nach etwa 455 folgten Alamannen und Franken.
5Beleg anzeigen
- 5 „Mit den augusteischen Feldzügen ab 13/12 v. Chr. gelangten die linksrheinischen Gebiete unter römische Kontrolle.“ – Wikipedia: Germania superior
- 5 „Nach etwa 455 traten dann Alamannen und schließlich die merowingischen Franken die Nachfolge der römischen Herrschaft am Rhein an: Als Chlodwig I. um 482 seinem Vater als rex nachfolgte, wurde er formal zugleich administrator der Provinz Germania Prima, die sich dann schrittweise in fränkisches Kronland verwandeln sollte.“ – Wikipedia: Germania superior
- ca. 413 – 436BurgunderungefährUm 413 wurden burgundische Krieger wahrscheinlich am Rhein angesiedelt; 436 scheiterte ihr Reich am Rhein.
6Beleg anzeigen
- 6 „Ergänzt werden die spärlichen literarischen Hinweise auf ein Burgundenreich am Rhein ansonsten nur durch die Notiz des Chronisten Prosper Tiro von Aquitanien zum Jahr 413 über die Ansiedlung von burgundischen Kriegern am Rhein.“ – Wikipedia: Burgunden
- 6 „Zuvor war der Versuch, ein burgundisches regnum am Rhein zu etablieren, im Jahr 436 gescheitert.“ – Wikipedia: Burgunden
- ca. 500 – 870Franken (Fränkisches Reich)ungefährSeit etwa 500 gehörte die Gegend wahrscheinlich zum Fränkischen Reich, das Chlodwig I. schuf; 870 wurde das mittlere Reich zwischen Ost- und Westfranken geteilt.
7Beleg anzeigen
- 7 „Der merowingische König Chlodwig I. vereinigte in den Jahren um 500 erstmals die Teilverbände der Salfranken und Rheinfranken und schuf das Fränkische Reich, das unter dem Karolinger Karl dem Großen seine größte Ausdehnung erfuhr.“ – Wikipedia: Franken (Volk)
- 7 „Das mittlere Königreich Lothringen wurde 870 zwischen dem Ostfrankenreich und Westfrankenreich aufgeteilt.“ – Wikipedia: Franken (Volk)
Grenz-Zeitleiste
- 1794 – 1806Heiliges Römisches ReichHeiliges Römisches Reich
Von 1794 bis 1806 gehörte Ruppertsweiler zum Heiligen Römischen Reich.
8Beleg anzeigen
- 8 „Mit seiner Kaiserkrönung am 2. Februar 962 in Rom knüpfte Otto I., wie 162 Jahre zuvor Karl der Große, an die Idee des erneuerten Römerreiches an.“ – Wikipedia: Heiliges Römisches Reich
- 8 „Das Heilige Römische Reich erlosch am 6. August 1806 mit der Niederlegung der Reichskrone durch Kaiser Franz II.“ – Wikipedia: Heiliges Römisches Reich
- 1794EreignisEreignis
Der linksrheinische Teil der Grafschaft Hanau-Lichtenberg fiel an Frankreich.
9Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 9 „Im Zuge der Französischen Revolution fiel dann der linksrheinische Teil der Grafschaft Hanau-Lichtenberg – und damit auch das Amt Lemberg und Ruppertsweiler – 1794 an Frankreich.“ – Wikipedia: Ruppertsweiler
- 1807 – 1817keine Angabe
Für diese Zeit liegen uns keine gesicherten Angaben zur Herrschaft vor.
- 1818 – 1870Pfalz-BaiernPfalz-Baiern
Von 1818 bis 1870 gehörte Ruppertsweiler zu Pfalz-Baiern.
Quelle: GOV - 1818EreignisEreignis
Der Ort gehörte dem Landkommissariat Pirmasens an.
10Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 10 „Von 1818 bis 1862 gehörte der Ort dem Landkommissariat Pirmasens an; aus diesem ging das Bezirksamt Pirmasens hervor.“ – Wikipedia: Ruppertsweiler
- 1871 – 1945Deutsches ReichDeutsches Reich
Von 1871 bis 1945 gehörte Ruppertsweiler zum Deutschen Reich.
Quelle: GOV - 1945EreignisEreignis
Nach der Kapitulation des Deutschen Reichs im Mai 1945 übernahmen die Siegermächte die Regierungsgewalt und teilten Deutschland in Besatzungszonen. Ruppertsweiler lag in der Französischen Besatzungszone.
11Beleg anzeigen
- 11 „Nach der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Streitkräfte am 8. Mai 1945 und der Verhaftung der Geschäftsführenden Reichsregierung am 23. Mai hatten die Siegermächte am 5. Juni mit der Berliner Deklaration und der Feststellung der Besatzungszonen sowie der Einsetzung eines alliierten Kontrollrates offiziell die Regierungsgewalt in Deutschland übernommen.“ – Wikipedia: Potsdamer Konferenz
- 11 „Der Gründung der Bundesrepublik als demokratischer westdeutscher Teilstaat mit Westbindung am 23. Mai 1949 folgte die Gründung der sozialistischen Deutschen Demokratischen Republik (DDR) am 7. Oktober 1949 als ostdeutscher Teilstaat unter sowjetischer Hegemonie.“ – Wikipedia: Deutschland
- 1946 – 1949Französische BesatzungszoneFranzösische Besatzungszone
Von 1946 bis 1949 gehörte Ruppertsweiler zur Französischen Besatzungszone.
Quelle: GOV - 1949 – heuteBundesrepublik DeutschlandBundesrepublik Deutschland
Seit 1949 gehört Ruppertsweiler zur Bundesrepublik Deutschland.
Quelle: GOV - 1949EreignisEreignis
Aus den westlichen Besatzungszonen entstand am 23. Mai 1949 die Bundesrepublik Deutschland. Aus der sowjetischen Zone entstand am 7. Oktober 1949 die DDR.
12Beleg anzeigen
- 12 „Der Gründung der Bundesrepublik als demokratischer westdeutscher Teilstaat mit Westbindung am 23. Mai 1949 folgte die Gründung der sozialistischen Deutschen Demokratischen Republik (DDR) am 7. Oktober 1949 als ostdeutscher Teilstaat unter sowjetischer Hegemonie.“ – Wikipedia: Deutschland
- 12 „Die DDR ging aus der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) hervor, die infolge der Besetzung und Teilung Deutschlands nach 1945 zustande gekommen war.“ – Wikipedia: Deutsche Demokratische Republik
- 1972EreignisEreignis
Ruppertsweiler wurde der neugeschaffenen Verbandsgemeinde Pirmasens-Land zugeordnet.
13Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 13 „Im Zuge der ersten rheinland-pfälzischen Verwaltungsreform wurde die Gemeinde 1972 der neugeschaffenen Verbandsgemeinde Pirmasens-Land zugeordnet.“ – Wikipedia: Ruppertsweiler
Findbuch · Verweise
Weiter forschen
Originale Akten, Karten und Zeitungen zu Ruppertsweiler liegen in deutschen Archiven. Diese Suchen führen direkt dorthin.
- Deutsche Digitale Bibliothek: Ruppertsweiler (öffnet in neuem Tab)
- Archivportal-D: Ruppertsweiler (öffnet in neuem Tab)
- Deutsches Zeitungsportal: Ruppertsweiler (öffnet in neuem Tab)
Archivalien in der Deutschen Digitalen Bibliothek
22 Objekte zu „Ruppertsweiler“ laut DDB, die ersten 5:
- Revierförsterwohnung in Ruppertsweiler (öffnet in neuem Tab) · Akten · Bayerisches Hauptstaatsarchiv
- Leich, Wilhelm. Revierförster in Ruppertsweiler (öffnet in neuem Tab) · Akten · Bayerisches Hauptstaatsarchiv
- Zehent in Ruppertsweiler (öffnet in neuem Tab) · Akten · Staatsarchiv Nürnberg
- Matz, Jakob, aus Ruppertsweiler in der Rheinpfalz (öffnet in neuem Tab) · Akten · Bayerisches Hauptstaatsarchiv
- Vogel, Christian, aus Ruppertsweiler, in Pantin bei Paris (öffnet in neuem Tab) · Akten · Bayerisches Hauptstaatsarchiv
Quellen dieser Akte (17 Quellen aus 5 Einrichtungen)
Aktenvermerk
Quellen dieser Akte
17 Quellen aus 5 Einrichtungen
Für Ruppertsweiler ausgewertet: 17 Quellen · Ersterwähnung in diesen Quellen nicht belegt.
Bibliotheken
- Erwähnungen in historischen Zeitungen: 1.149 Treffer bis 1950, älteste 1793 in „Schwäbischer Merkur : mit Schwäbischer Kronik und Handelszeitung : Süddeutsche Zeitung“ (1793, Deutsches Zeitungsportal (Deutsche Digitale Bibliothek), CC0)„Volltextsuche im Zeitungsportal nach dem Ortsnamen (deutschsprachige Zeitungen); gleichnamige Orte und Texterkennungsfehler sind möglich.“
- „Schwäbischer Merkur : mit Schwäbischer Kronik und Handelszeitung : Süddeutsche Zeitung“, 1793-11-10 (Württembergische Landesbibliothek) (1793, Deutsches Zeitungsportal (Deutsche Digitale Bibliothek), CC0)
Normdaten
- Wikidata Q378262: Ruppertsweiler (CC0)
- GND 4508351-4: Ruppertsweiler (Gemeinsame Normdatei (DNB), CC0)
Ortsverzeichnisse
- GOV, Geschichtliches Orts-Verzeichnis: Ruppertsweiler (CC BY-SA 4.0)
Lexika
- Wikipedia: Ruppertsweiler und 11 weitere Artikel (CC BY-SA 4.0)
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Daten: GOV – Geschichtliches Orts-Verzeichnis (CC BY-SA 4.0), Wikidata (CC0), Wikipedia-Artikel: de.wikipedia.org/wiki/Ruppertsweiler (CC BY-SA 4.0).
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