Škofja Loka
Auf einen Blick
Dein Ort liegt am Zusammenfluss von Selzacher und Pöllander Zaier und wurde von den Freisinger Bischöfen planmäßig zum Verwaltungsmittelpunkt ausgebaut.
Die große Zahl
Škofja Loka gehörte zu 5 verschiedenen Herrschaften.
Belegt mit 12 Quellen aus Bibliotheken, Normdaten und Ortsverzeichnissen
Zeitreise
Wärst du 1810 hier geboren, wärst du Untertan von Krain gewesen.
- Dein Ururgroßvater (geb. 1850): Untertan von Krain
- Dein Urgroßvater (1890): Untertan von Cisleithanien
- Dein Großvater (1930): Untertan von Krain
Mit dem Ort eines Freundes vergleichen
Ortsakte · Nr. GA-0015922
Auch bekannt alsSkofja Loka, SI-122, Bischoflack, Bischofslack, Шкофья-Лока
Heute: Gemeinde Škofja Loka, Slowenien
Die Kurzfassung
Dein Ort ist Škofja Loka (Gemeinde Škofja Loka). Dort leben rund 11.797 Menschen (Stand 2023). Dein Ort liegt am Zusammenfluss von Selzacher und Pöllander Zaier und wurde von den Freisinger Bischöfen planmäßig zum Verwaltungsmittelpunkt ausgebaut. Dein Ort zeigt noch heute den Freisinger Mohr im Wappen und gehörte zum Hochstift Freising. Dein Ort erlebte 1515 ein verheerendes Erdbeben, das die Stadt fast völlig verwüstete.
Lage
Lage: Gemeinde Škofja Loka, Slowenien · 46,166° N, 14,306° O · Karte bei OpenStreetMap (öffnet in neuem Tab)
Vor der ersten Erwähnung – ungefähr
- ungefährOrtsname (germanisch)belegtDer Ortsname ist germanischen Ursprungs. Der Name Škofja Loka setzt sich zusammen aus slowenisch škof (Bischof) und Loka (Au) und entspricht dem deutschen Bischoflack.
1Beleg anzeigen
- 1 „Der Ortsname Škofja Loka erinnert an die deutsche Gründung dieses Ortes und heißt deutsch Bischoflack, wobei Bischof althochdeutsch biscof, slowenisch škof und Au slowenisch Loka bedeutet“ – Wikipedia: Škofja Loka
Grenz-Zeitleiste
- 0 – 1511KrainKrain
Bis 1511 gehörte Škofja Loka zu Krain.
Quelle: GOV - 1511 – 1807SlowenienSlowenien
Von 1511 bis 1807 gehörte Škofja Loka zu Slowenien.
Quelle: GOV - 1512 – 1806Heiliges Römisches Reich deutscher NationHeiliges Römisches Reich deutscher Nation
Von 1512 bis 1806 gehörte Škofja Loka zum Heiligen Römischen Reich deutscher Nation.
Quelle: GOV - 1515EreignisEreignis
Ein Erdbeben verwüstete die Stadt fast völlig, Bischof Philipp ließ sie rasch wieder aufbauen.
2Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 2 „Von den zahlreichen Rückschlägen durch Brände, Pest, Kriegseinwirkungen und andere Katastrophen erwies sich das Erdbeben von 1515 als besonders schwerwiegend, da es die Stadt fast völlig verwüstete; Bischof Philipp ließ sie allerdings rasch wieder aufbauen“ – Wikipedia: Škofja Loka
- 1803EreignisEreignis
Die Freisinger Bischofsherrschaft endete und die Stadt fiel an Österreich.
3Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 3 „Die Freisinger Bischofsherrschaft bestand bis 1803, dann fiel die Stadt an Österreich“ – Wikipedia: Škofja Loka
- 1807 – 1866KrainKrain
Von 1807 bis 1866 gehörte Škofja Loka zu Krain.
Quelle: GOV - 1867 – 1918CisleithanienCisleithanien
Von 1867 bis 1918 gehörte Škofja Loka zu Cisleithanien.
Quelle: GOV - 1919 – 1947KrainKrain
Von 1919 bis 1947 gehörte Škofja Loka zu Krain.
Quelle: GOV - 1941EreignisEreignis
Im Zweiten Weltkrieg besetzten italienische Truppen die Stadt am 13. April.
4Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 4 „Škofja Loka wurde am 13. April 1941 von italienischen Truppen besetzt“ – Wikipedia: Škofja Loka
- 1947 – 1991JugoslawienJugoslawien
Von 1947 bis 1991 gehörte Škofja Loka zu Jugoslawien.
Quelle: GOV - 1992 – heuteSlowenienSlowenien
Seit 1992 gehört Škofja Loka zu Slowenien.
Quelle: GOV
Findbuch · Verweise
Weiter forschen
Originale Akten, Karten und Zeitungen zu Škofja Loka liegen in deutschen Archiven. Diese Suchen führen direkt dorthin.
- Deutsche Digitale Bibliothek: Škofja Loka (öffnet in neuem Tab)
- Archivportal-D: Škofja Loka (öffnet in neuem Tab)
- Deutsches Zeitungsportal: Škofja Loka (öffnet in neuem Tab)
Archivalien in der Deutschen Digitalen Bibliothek
15 Objekte zu „Škofja Loka“ laut DDB, die ersten 5:
- Pasijoni v Evropi - Bogata Dediščina za Prihodnost : zbornik : medarodni znanstveni simpozij, 17.-20. marec 2011, Muzejsko Društvo Skofja Loka 2011 (öffnet in neuem Tab) · Konferenzschrift · Deutsche Nationalbibliothek
- Katalog / Sonderausstellung Volkskunst im Slowenischen Alpenland (Oberkrain) aus den Museen in Kranj (Gorenjski Museum), Škofja Loka (Loški Museum), Radovljika (Imkermuseum), Kamnik und Ljubljana (Slo (öffnet in neuem Tab) · Konferenzschrift · Deutsche Nationalbibliothek
- Erteilung des Erbscheins nach dem am 17.01.1946 in Skofja-Loka (Jugoslawien) verstorbenen Unteroffizier und Kaufmann Emil Ludwig Danz aus Herzberg (öffnet in neuem Tab) · Akten · Landesarchiv Sachsen-Anhalt
- Pfalzgraf Heinrich, Administrator der Stifte Worms und Freising, beauftragt Antonius Freiherrn vom Thurn und zum Kreutz auf dessen Ansuchen damit, Feste, Stadt und Herrschaft Lack (=Bischoflack/Skofja (öffnet in neuem Tab) · Urkunden · Bayerisches Hauptstaatsarchiv
- Philipp, Administrator zu Freising, ernennt seinen Kanzler Dr. Ironimus Flor u. seinen Pfleger Warmund von Fraunberg zu seinen Bevollmächtigten bei den Verhandlungen wegen der Grenzen der in der Schar (öffnet in neuem Tab) · Urkunden · Bayerisches Hauptstaatsarchiv
Ortsname
Der Name Škofja Loka setzt sich zusammen aus slowenisch škof (Bischof) und Loka (Au) und entspricht dem deutschen Bischoflack.
5Beleg anzeigen
- 5 „Der Ortsname Škofja Loka erinnert an die deutsche Gründung dieses Ortes und heißt deutsch Bischoflack, wobei Bischof althochdeutsch biscof, slowenisch škof und Au slowenisch Loka bedeutet“ – Wikipedia: Škofja Loka
Siedlung
- HochmittelalterGesichert
deutsche Kolonisten aus Bayern und Tirol
6Beleg anzeigen
- 6 „Die Bischöfe entfalteten in den "folgenden Jahrhunderten eine beachtliche Siedlungsbewegung" und riefen zum Aufbau der Stadt und zur Urbarmachung des dünnbesiedelten Umlandes vorwiegend deutsche Kolonisten ins Land, besonders für das Tal der Selzacher Zaier (slowenisch Selščica)“ – Wikipedia: Škofja Loka
Volk ist nicht gleich Gene ist nicht gleich Sprache.
Ersterwähnung
Der Ort wird erstmals im Jahr 973 erwähnt.
7Beleg anzeigen
- 7 „Dem Fürstbischof von Freising, damals Abraham von Freising, wurde das Gebiet am 30. Juni 973 von Kaiser Otto II. geschenkt. In der Schenkungsurkunde erfolgte die erste urkundliche Erwähnung.“ – Wikipedia: Škofja Loka
Das nächste runde Jubiläum: 2073 (1.100 Jahre).
Historische Ansichten
(Bildseite öffnet in neuem Tab)
Bischofslack, Oberkrain: Perspektivische Ansicht der Stadt, Schloss Altenlack, Schloss Lack und Umgebung (im Hintergrund die Crainburg) (aus: Ortsansichten aus Deutschland, Österreich, Italien und der Schweiz) · Museum of Architecture at Berlin Institute of Technology · gemeinfrei
Quellen dieser Akte (12 Quellen aus 8 Einrichtungen)
Aktenvermerk
Quellen dieser Akte
12 Quellen aus 8 Einrichtungen
Für Škofja Loka ausgewertet: 12 Quellen · 1 historische Ansicht · Ersterwähnung (973) belegt in Wikipedia: Škofja Loka.
Bibliotheken
- 5552. Bischoflack und Idria / Geripp: Fldw. W. Zosel ; Terrain: Feldw. L Cwiklinski (1914) (1914, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)„Katalog der Deutschen Nationalbibliothek, Schlagwort „Škofja Loka“: 3 Katalogeinträge bis 1960; bei gleichnamigen Orten können Titel einem anderen Ort gelten.“
- Erstes Wunschkonzert für das Kriegswinterhilfswerk 1941-1942 / Wehrmannschaftsstandarte Laak. Der Führer der Wehrmannschaftssstandarte Krainburg, Kuscher, SA-Obersturmbannführer (1942) (1942, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- NSDAP Ortsgruppe Laak a.d. Zaier veranstaltet im Rahmen des Kriegswinterhilfswerkes 1942 am Samstag, 31 Jänner um 19h im Kinosaal ein Konzert = NSDAP Ortsgruppe Laak a.d. Zaier priredi v okvirju vojne (1942) (1942, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- Erwähnungen in historischen Zeitungen: 4 Treffer bis 1950, älteste 1929 in „Hamburger Fremdenblatt, Abendausgabe“ (1929, Deutsches Zeitungsportal (Deutsche Digitale Bibliothek), CC0)„Volltextsuche im Zeitungsportal nach dem Ortsnamen (deutschsprachige Zeitungen); gleichnamige Orte und Texterkennungsfehler sind möglich.“
- „Hamburger Fremdenblatt, Abendausgabe“, 1929-02-27 (Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky) (1929, Deutsches Zeitungsportal (Deutsche Digitale Bibliothek), CC0)
- Škofja Loka (1891) (1891, National and University Library of Slovenia, gemeinfrei)
- Škofja Loka (1894) (1894, National and University Library of Slovenia, gemeinfrei)
Normdaten
- Wikidata Q15922: Škofja Loka (CC0)
- GND 4351580-0: Škofja Loka (Gemeinsame Normdatei (DNB), CC0)„Namensvarianten: Občina Škofja Loka, Laak an der Zaier, Gemeinde Škofja Loka, Bischoflack · Gründung/Errichtung laut GND: 29.11.1945“
Ortsverzeichnisse
- GOV, Geschichtliches Orts-Verzeichnis: Škofja Loka (CC BY-SA 4.0)
Lexika
- Wikipedia: Škofja Loka (CC BY-SA 4.0)
Historische Ansichten
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Daten: GOV – Geschichtliches Orts-Verzeichnis (CC BY-SA 4.0), Wikidata (CC0), Wikipedia-Artikel: de.wikipedia.org/wiki/Škofja_Loka (CC BY-SA 4.0).
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