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GrenzArchiv
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Sörup

Auf einen Blick

Lange vor der ersten Erwähnung lebten hier wahrscheinlich Angeln, später Dänen.

Die große Zahl

Seit 1460 gehörte Sörup zu 5 verschiedenen Herrschaften.

Belegt mit 19 Quellen aus Archiven, Bibliotheken, Normdaten und Ortsverzeichnissen

Zeitreise

Wärst du 1810 hier geboren, wärst du Däne gewesen.

  • Dein Ururgroßvater (geb. 1850): Däne
  • Dein Urgroßvater (1890): Deutscher
  • Dein Großvater (1930): Deutscher
Mit dem Ort eines Freundes vergleichen

Ortsakte · Nr. GA-0638417

Auch bekannt alsMooswatt, Flatzby, Winderatt, Sörupmühle, Schwensby, Hollehitt, Sörupholz, Hardesby

Heute: Kreis Schleswig-Flensburg, Deutschland

Die Kurzfassung

Dein Ort ist Sörup (Kreis Schleswig-Flensburg). Lange vor der ersten Erwähnung lebten hier wahrscheinlich Angeln, später Dänen. Dort leben rund 4.092 Menschen (Stand 2025). Dein Ort Sörup liegt traditionell im Zentrum der Landschaft Angeln. Die imposante Kirche belegt, dass der Ort wesentlich älter ist als seine erste Erwähnung. 1881 wurde Sörup durch den Eisenbahnbau zu einem zentralen Bahnknoten in Angeln.

Lage

Lage: Kreis Schleswig-Flensburg, Deutschland · 54,717° N, 9,667° O · Karte bei OpenStreetMap (öffnet in neuem Tab)

Vor der ersten Erwähnung – ungefähr

  1. ca. 4200 – 2800 v. Chr.Trichterbecherkultur (Jungsteinzeit)VermutungVon etwa 4200 bis 2800 v. Chr. gehörte der Norden vermutlich zur Trichterbecherkultur der Jungsteinzeit.
    1Beleg anzeigen
    • 1 „Die Trichterbecherkultur oder Trichterrandbecherkultur (Abkürzung: TBK, TRB; englisch Funnelbeaker culture oder Funnelneckbeaker culture, Abkürzung FBC) ist eine archäologische Kultur der Jungsteinzeit (etwa 4200–2800 v. Chr.).“ – Wikipedia: Trichterbecherkultur
  2. ca. 1800 – 530 v. Chr.Nordischer Kreis (Bronzezeit)VermutungVon 1800 bis 530 v. Chr. gehörte der Norden vermutlich zum Nordischen Kreis der Bronzezeit, dessen Fundplätze bis Norddeutschland reichen.
    2Beleg anzeigen
    • 2 „Die Nordische Bronzezeit (1800 v. Chr. – 530 v. Chr.), auch „Nordischer Kreis“, ist nach Oscar Montelius (1843–1921) eine Epoche der Bronzezeit im südlichen Skandinavien, deren Fundplätze von Dänemark und Norddeutschland bis Estland reichen.“ – Wikipedia: Nordische Bronzezeit
  3. ca. 200 – 500AngelnungefährBis zur Völkerwanderung siedelten im Norden wahrscheinlich Angeln; zwischen dem 3. und dem 5. Jahrhundert wanderten sie nach Britannien aus.
    3Beleg anzeigen
    • 3 „Bis zur Völkerwanderung war das nördliche Schleswig-Holstein noch von den Angeln besiedelt.“ – Wikipedia: Schleswig-Holstein
    • 3 „In der Zeit der Völkerwanderungen verließen zahlreiche der zu den Germanen zählenden Volksgruppen das Land, so wanderten zwischen dem 3. und dem 5. Jahrhundert die Angeln aus dem gleichnamigen Gebiet nördlich der Schlei nach Britannien aus, wo sie sich mit anderen Völkern zu den Angelsachsen vereinigten und namensgebend für das spätere England wurden.“ – Wikipedia: Schleswig-Holstein
  4. ab ca. 500Dänen und JütenungefährDanach drangen wahrscheinlich dänische und jütische Siedler ein; um 770 entstand Haithabu mit dem Danewerk gegen die Sachsen.
    4Beleg anzeigen
    • 4 „Nach der Auswanderungswelle der Angeln drangen dänische und jütische Siedler nordöstlich ins Land vor.“ – Wikipedia: Schleswig-Holstein
    • 4 „Sie gründeten um 770 mit Haithabu einen der bedeutendsten Handelsplätze des frühen Mittelalters und errichteten mit dem Danewerk einen Schutzwall gegen die Sachsen.“ – Wikipedia: Schleswig-Holstein
  5. ungefährOrtsname (germanisch)belegtDer Ortsname ist germanischen Ursprungs. Der Name stammt vom altdänischen -thorp beziehungsweise mittelniederdeutschen -dorp und bedeutet Dorf am See.
    5Beleg anzeigen
    • 5 „Sörup wurde erstmals 1338 als Sodorp, also als Dorf am See zu adän. -thorp, mnd. -dorp, erwähnt (Dipl. dan. 2, 12), es bezeichnet somit die Lage am Südensee.“ – Wikipedia: Sörup

Grenz-Zeitleiste

  1. 1338 – 1459

    Für diese Zeit liegen uns keine gesicherten Angaben zur Herrschaft vor.

  2. 1338
    Ereignis

    Sörup wird 1338 erstmals erwähnt.

    6Beleg (Wikipedia) anzeigen
    • 6 „Sörup wurde erstmals 1338 als Sodorp, also als Dorf am See zu adän. -thorp, mnd. -dorp, erwähnt (Dipl. dan.“ – Wikipedia: Sörup
  3. 1460 – 1864
    Dänemark

    Von 1460 bis 1864 gehörte Sörup zu Dänemark.

    7Beleg anzeigen
    • 7 „Im Vertrag von Ripen (Ribe) 1460 – der Wahlkapitulation Christians I. – stand unter anderem, dass se bliwen tosamende up ewig ungedelt („dass sie auf ewig ungeteilt zusammen bleiben“).“ – Wikipedia: Herzogtum Schleswig
    • 7 „Schleswig war vor 1864 zusammen mit dem Herzogtum Holstein Teil des multi-ethnischen dänischen Gesamtstaates.“ – Wikipedia: Herzogtum Schleswig
  4. 1460
    Ereignis

    Der Vertrag von Ripen legte 1460 fest, dass Schleswig und Holstein ewig ungeteilt zusammenbleiben. Bis 1864 gehörten beide Herzogtümer zum dänischen Gesamtstaat.

    8Beleg anzeigen
    • 8 „Im Vertrag von Ripen (Ribe) 1460 – der Wahlkapitulation Christians I. – stand unter anderem, dass se bliwen tosamende up ewig ungedelt („dass sie auf ewig ungeteilt zusammen bleiben“).“ – Wikipedia: Herzogtum Schleswig
    • 8 „Schleswig war vor 1864 zusammen mit dem Herzogtum Holstein Teil des multi-ethnischen dänischen Gesamtstaates.“ – Wikipedia: Herzogtum Schleswig
  5. 1865 – 1866

    Für diese Zeit liegen uns keine gesicherten Angaben zur Herrschaft vor.

  6. 1866
    Ereignis

    Preußen annektierte Sörup nach dem Deutsch-Dänischen Krieg.

    9Beleg (Wikipedia) anzeigen
    • 9 „Nach dem Deutsch-Dänischen Krieg 1864 kam der Ort 1866 zu Preußen.“ – Wikipedia: Sörup
  7. 1867 – 1870
    Preußen

    Von 1867 bis 1870 gehörte Sörup zu Preußen.

    Quelle: GOV
  8. 1871 – 1945
    Deutsches Reich

    Von 1871 bis 1945 gehörte Sörup zum Deutschen Reich.

    Quelle: GOV
  9. 1889
    Ereignis

    Das Kirchspiel Sörup bildete einen eigenen Amtsbezirk.

    10Beleg (Wikipedia) anzeigen
    • 10 „In der Kaiserzeit war das große Kirchspiel Sörup, das ab 1889 auch einen eigenen Amtsbezirk bildete, in elf Landgemeinden und den Gutsbezirk Südensee aufgeteilt.“ – Wikipedia: Sörup
  10. 1920
    Ereignis

    Am 10. Februar und 14. März 1920 stimmten die Menschen in Schleswig in zwei Zonen über ihre Staatszugehörigkeit ab. Im Juni 1920 unterzeichnete die Reichsregierung unter Protest den Vertrag zur Abgabe Nordschleswigs an Dänemark.

    11Beleg anzeigen
    • 11 „fand am 10. Februar und 14. März 1920 in Folge des Versailler Vertrags nacheinander in zwei Abstimmungszonen statt.“ – Wikipedia: Volksabstimmung in Schleswig 1920
    • 11 „Ein völkerrechtlicher Vertrag zwischen Deutschland, Dänemark und der Entente zur Abgabe Nordschleswigs wurde der Reichsregierung am 1. Juni vorgelegt, und von dieser schließlich am 15. Juni 1920 unter Protest unterzeichnet.“ – Wikipedia: Volksabstimmung in Schleswig 1920
  11. 1945
    Ereignis

    Nach der Kapitulation des Deutschen Reichs im Mai 1945 übernahmen die Siegermächte die Regierungsgewalt und teilten Deutschland in Besatzungszonen. Sörup lag in der Britischen Besatzungszone.

    12Beleg anzeigen
    • 12 „Nach der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Streitkräfte am 8. Mai 1945 und der Verhaftung der Geschäftsführenden Reichsregierung am 23. Mai hatten die Siegermächte am 5. Juni mit der Berliner Deklaration und der Feststellung der Besatzungszonen sowie der Einsetzung eines alliierten Kontrollrates offiziell die Regierungsgewalt in Deutschland übernommen.“ – Wikipedia: Potsdamer Konferenz
    • 12 „Der Gründung der Bundesrepublik als demokratischer westdeutscher Teilstaat mit Westbindung am 23. Mai 1949 folgte die Gründung der sozialistischen Deutschen Demokratischen Republik (DDR) am 7. Oktober 1949 als ostdeutscher Teilstaat unter sowjetischer Hegemonie.“ – Wikipedia: Deutschland
  12. 1946 – 1949
    Britische Besatzungszone

    Von 1946 bis 1949 gehörte Sörup zur Britischen Besatzungszone.

    Quelle: GOV
  13. 1949 – heute
    Bundesrepublik Deutschland

    Seit 1949 gehört Sörup zur Bundesrepublik Deutschland.

    Quelle: GOV
  14. 1949
    Ereignis

    Aus den westlichen Besatzungszonen entstand am 23. Mai 1949 die Bundesrepublik Deutschland. Aus der sowjetischen Zone entstand am 7. Oktober 1949 die DDR.

    13Beleg anzeigen
    • 13 „Der Gründung der Bundesrepublik als demokratischer westdeutscher Teilstaat mit Westbindung am 23. Mai 1949 folgte die Gründung der sozialistischen Deutschen Demokratischen Republik (DDR) am 7. Oktober 1949 als ostdeutscher Teilstaat unter sowjetischer Hegemonie.“ – Wikipedia: Deutschland
    • 13 „Die DDR ging aus der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) hervor, die infolge der Besetzung und Teilung Deutschlands nach 1945 zustande gekommen war.“ – Wikipedia: Deutsche Demokratische Republik
  15. 1966
    Ereignis

    Möllmark schloss sich der Gemeinde Löstrup an.

    14Beleg (Wikipedia) anzeigen
    • 14 „1966 schloss sich Möllmark der Gemeinde Löstrup an, vier Jahre später vereinigten sich alle Gemeinden des Kirchspiels und Amtsbezirks Sörup zur amtsfreien Gemeinde Sörup.“ – Wikipedia: Sörup
  16. 2008
    Ereignis

    Sörup trat dem Amt Satrup bei, das sich in Amt Mittelangeln umbenannte.

    15Beleg (Wikipedia) anzeigen
    • 15 „Anfang 2008 schloss sich die Gemeinde dem Amt Satrup an, das sich daraufhin in Amt Mittelangeln umbenannte.“ – Wikipedia: Sörup

Findbuch · Verweise

Weiter forschen

Originale Akten, Karten und Zeitungen zu Sörup liegen in deutschen Archiven. Diese Suchen führen direkt dorthin.

Archivalien in der Deutschen Digitalen Bibliothek

637 Objekte zu „Sörup“ laut DDB, die ersten 5:

Ortsname

GesichertSprachschicht: germanisch

Der Name stammt vom altdänischen -thorp beziehungsweise mittelniederdeutschen -dorp und bedeutet Dorf am See.

16Beleg anzeigen
  • 16 „Sörup wurde erstmals 1338 als Sodorp, also als Dorf am See zu adän. -thorp, mnd. -dorp, erwähnt (Dipl. dan. 2, 12), es bezeichnet somit die Lage am Südensee.“ – Wikipedia: Sörup

Ersterwähnung

Der Ort wird erstmals im Jahr 1338 erwähnt.

17Beleg anzeigen
  • 17 „Sörup wurde erstmals 1338 als Sodorp, also als Dorf am See zu adän. -thorp, mnd. -dorp, erwähnt (Dipl. dan.“ – Wikipedia: Sörup

Das nächste runde Jubiläum: 2038 (700 Jahre).

Quellen dieser Akte (19 Quellen aus 7 Einrichtungen)

Aktenvermerk

Quellen dieser Akte

19 Quellen aus 7 Einrichtungen

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Für Sörup ausgewertet: 19 Quellen · 3 Archivfunde · Ersterwähnung (1338) belegt in Wikipedia: Sörup.

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Daten: GOV – Geschichtliches Orts-Verzeichnis (CC BY-SA 4.0), Wikidata (CC0), Wikipedia-Artikel: de.wikipedia.org/wiki/Sörup (CC BY-SA 4.0).

Diese Akte wurde automatisch erstellt und mechanisch auf Jahreszahlen und Formulierungen geprüft. Ein Mensch hat sie noch nicht gelesen. Fehler melden wir gern: Kontakt. So entsteht eine Akte: Methodik.

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Vorschau des Kartenblatts von Sörup: oben der Stadtplan, unten Ortsname, Koordinaten und die Herrschaften des Ortes
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Der Stadtplan von Sörup mit Gebäuden, Straßen und Gewässern aus echten OpenStreetMap-Daten. Darunter stehen Ortsname, Koordinaten und die Herrschaften aus der Ortsakte. Nichts davon ist KI-gezeichnet.

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