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GrenzArchiv
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Solz

Auf einen Blick

Lange vor der ersten Erwähnung lebten hier wahrscheinlich Thüringer, später Franken.

Die große Zahl

Seit 1159 gehörte Solz zu 7 verschiedenen Herrschaften.

Belegt mit 27 Quellen aus Archiven, Bibliotheken, Normdaten und Ortsverzeichnissen

Mehr als 68 % der Orte in unserer Sammlung hatten weniger Herrschaften.

Zeitreise

Wärst du 1810 hier geboren: (nicht belegt).

  • Dein Ururgroßvater (geb. 1850): (nicht belegt)
  • Dein Urgroßvater (1890): Deutscher
  • Dein Großvater (1930): Deutscher
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Ortsakte · Nr. GA-2299469

Auch bekannt alsSolz (Rippershausen)

Heute: Rippershausen, Deutschland

Die Kurzfassung

Dein Ort ist Solz (Rippershausen). Lange vor der ersten Erwähnung lebten hier wahrscheinlich Thüringer, später Franken. Dort leben rund 322 Menschen (Stand 1946). Dein Ort Solz wurde bereits 1159/60 erstmals urkundlich erwähnt. Solz gehörte lange zur Grafschaft Henneberg-Schleusingen und kam erst 1680 zum Herzogtum Sachsen-Meiningen.

Lage

Lage: Rippershausen, Deutschland · 50,62° N, 10,334° O · Karte bei OpenStreetMap (öffnet in neuem Tab)

Vor der ersten Erwähnung – ungefähr

  1. ca. 5500 – 4900 v. Chr.Bandkeramik-Kultur (Jungsteinzeit)VermutungUm 5500 v. Chr. erreichte die Bandkeramik vermutlich auch diese Gegend; ihre jüngste Phase reichte bis etwa 4900 v. Chr.
    1Beleg anzeigen
  2. ca. 1300 – 800 v. Chr.Urnenfelderkultur (Bronzezeit)VermutungVon etwa 1300 bis 800 v. Chr. gehörte die Gegend vermutlich zum Einflussbereich der Urnenfelderkultur.
    2Beleg anzeigen
    • 2 „Sie bestand etwa von 1300 bis 800 v. Chr. (in der Urnenfelderzeit).“ – Wikipedia: Urnenfelderkultur
    • 2 „Die Grenzen zwischen ihrem Verbreitungsgebiet im engeren Sinne und Regionen, die lediglich unter mehr oder weniger starkem Einfluss der Urnenfelderkultur standen, sind dabei nicht immer deutlich zu ziehen, zumal sie sich im Verlauf der Spätbronzezeit mehrfach verschieben.“ – Wikipedia: Urnenfelderkultur
  3. ca. 800 – 450 v. Chr.Hallstattkultur (ältere Eisenzeit)VermutungVon etwa 800 bis 450 v. Chr. gehörte die Gegend vermutlich zur Hallstattkultur, der älteren Eisenzeit.
    3Beleg anzeigen
    • 3 „Als Hallstattzeit, Ältere Eisenzeit oder Hallstattkultur wird die ältere vorrömische Eisenzeit in weiten Teilen Europas ab etwa 800 v. Chr. bezeichnet.“ – Wikipedia: Hallstattkultur
    • 3 „Die Grenze zur nachfolgenden Latènezeit wird mit 450 v. Chr. angegeben, wobei sich der Übergang fließend über mehrere Jahrzehnte erstreckte.“ – Wikipedia: Hallstattkultur
  4. ca. 100 v. Chr. – 300Hermunduren (Elbgermanen)VermutungUm die Zeitenwende lebten in Thüringen vermutlich Hermunduren, ein elbgermanischer Stamm, der am Oberlauf der Elbe siedelte.
    4Beleg anzeigen
    • 4 „Die Hermunduren waren ein germanischer Volksstamm, der zur Gruppe der Elbgermanen (Herminonen) zählt und am Oberlauf der Elbe siedelte.“ – Wikipedia: Hermunduren
    • 4 „In Thüringen wurden archäologische Funde elbgermanischer Provenienz, wie die von Fibeln, eisernen Waffen, Terrinen, Schalenurnen und rädchenverzierten Keramikteilen bislang zumeist als hermundurisch gedeutet.“ – Wikipedia: Hermunduren
  5. ca. 400 – 531ThüringerungefährVon etwa 400 bis um 531 lag die Gegend wahrscheinlich im Thüringerreich, das die Franken dann eroberten.
    5Beleg anzeigen
    • 5 „Die Thüringer werden erstmals als Toringi um 400 im Werk Mulomedicina („Maultier-Heilkunde“) des spätantiken Autors Flavius Vegetius Renatus erwähnt, der die Kriegstauglichkeit ihrer Pferde rühmt.“ – Wikipedia: Thüringer
    • 5 „Darüber hinaus war die Auffassung verbreitet, die Sachsen hätten ihr Gebiet nach der Eroberung des Thüringerreiches (um 531) durch die Franken bis zur Unstrut ausgedehnt.“ – Wikipedia: Sachsen (Volk)
  6. ca. 531 – 870Franken (Fränkisches Reich)ungefährUm 531 eroberten die Franken das Thüringerreich; danach gehörte der Raum wahrscheinlich zu ihrem Reich.
    6Beleg anzeigen
    • 6 „Darüber hinaus war die Auffassung verbreitet, die Sachsen hätten ihr Gebiet nach der Eroberung des Thüringerreiches (um 531) durch die Franken bis zur Unstrut ausgedehnt.“ – Wikipedia: Sachsen (Volk)
    • 6 „Das mittlere Königreich Lothringen wurde 870 zwischen dem Ostfrankenreich und Westfrankenreich aufgeteilt.“ – Wikipedia: Franken (Volk)

Grenz-Zeitleiste

  1. 1159 – 1485
    Landgrafschaft Thüringen

    Von 1159 bis 1485 gehörte Solz zur Landgrafschaft Thüringen.

    7Beleg anzeigen
    • 7 „Eine unverdächtige Königsurkunde Lothars III. vom 29. März 1131 betitelt Ludwig als lantgravius de Thuringia.“ – Wikipedia: Landgrafschaft Thüringen
    • 7 „Der Macht und Besitzzuwachs der Wettiner durch die Verleihung der Kurwürde mit dem Herzogtum Sachsen 1423 führte schließlich zur Leipziger Teilung 1485, mit der die Landgrafschaft Thüringen letztlich zerschlagen wurde.“ – Wikipedia: Landgrafschaft Thüringen
  2. 1485 – 1806
    Heiliges Römisches Reich

    Von 1485 bis 1806 gehörte Solz zum Heiligen Römischen Reich.

    8Beleg anzeigen
    • 8 „Mit seiner Kaiserkrönung am 2. Februar 962 in Rom knüpfte Otto I., wie 162 Jahre zuvor Karl der Große, an die Idee des erneuerten Römerreiches an.“ – Wikipedia: Heiliges Römisches Reich
    • 8 „Das Heilige Römische Reich erlosch am 6. August 1806 mit der Niederlegung der Reichskrone durch Kaiser Franz II.“ – Wikipedia: Heiliges Römisches Reich
  3. 1660
    Ereignis

    Die Grafschaft Henneberg wurde unter den sächsischen Fürstenhäusern aufgeteilt.

    9Beleg (Wikipedia) anzeigen
    • 9 „Der Ort gehörte bis zur Aufteilung der Grafschaft Henneberg unter den sächsischen Fürstenhäusern im Jahr 1660 gerichtlich zur Zent Wasungen und wurde dann dem Amt Maßfeld angegliedert, wodurch der Ort ab 1680 zum Herzogtum Sachsen-Meiningen kam.“ – Wikipedia: Solz (Rippershausen)
  4. 1680
    Ereignis

    Solz kam zum Herzogtum Sachsen-Meiningen.

    10Beleg (Wikipedia) anzeigen
    • 10 „Der Ort gehörte bis zur Aufteilung der Grafschaft Henneberg unter den sächsischen Fürstenhäusern im Jahr 1660 gerichtlich zur Zent Wasungen und wurde dann dem Amt Maßfeld angegliedert, wodurch der Ort ab 1680 zum Herzogtum Sachsen-Meiningen kam.“ – Wikipedia: Solz (Rippershausen)
  5. 1807 – 1867

    Für diese Zeit liegen uns keine gesicherten Angaben zur Herrschaft vor.

  6. 1825
    Ereignis

    Solz gehörte zum neu gegliederten Amt Meiningen.

    11Beleg (Wikipedia) anzeigen
    • 11 „Von 1825 bis zu dessen Auflösung im Jahr 1829 gehörte der Ort zum neu gegliederten Amt Meiningen.“ – Wikipedia: Solz (Rippershausen)
  7. 1868 – 1870
    Sachsen-Meiningen

    Von 1868 bis 1870 gehörte Solz zu Sachsen-Meiningen.

    Quelle: GOV
  8. 1871 – 1945
    Deutsches Reich

    Von 1871 bis 1945 gehörte Solz zum Deutschen Reich.

    Quelle: GOV
  9. 1920
    Ereignis

    Solz kam zum neu gegründeten Land Thüringen.

    12Beleg (Wikipedia) anzeigen
    • 12 „1920 kam der Ort zum neu gegründeten Land Thüringen.“ – Wikipedia: Solz (Rippershausen)
  10. 1945 – 1949
    Sowjetische Besatzungszone

    Von 1945 bis 1949 gehörte Solz zur Sowjetischen Besatzungszone.

    Quelle: GOV
  11. 1945
    Ereignis

    Nach der Kapitulation des Deutschen Reichs im Mai 1945 übernahmen die Siegermächte die Regierungsgewalt und teilten Deutschland in Besatzungszonen. Solz lag in der Sowjetischen Besatzungszone.

    13Beleg anzeigen
    • 13 „Nach der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Streitkräfte am 8. Mai 1945 und der Verhaftung der Geschäftsführenden Reichsregierung am 23. Mai hatten die Siegermächte am 5. Juni mit der Berliner Deklaration und der Feststellung der Besatzungszonen sowie der Einsetzung eines alliierten Kontrollrates offiziell die Regierungsgewalt in Deutschland übernommen.“ – Wikipedia: Potsdamer Konferenz
    • 13 „Der Gründung der Bundesrepublik als demokratischer westdeutscher Teilstaat mit Westbindung am 23. Mai 1949 folgte die Gründung der sozialistischen Deutschen Demokratischen Republik (DDR) am 7. Oktober 1949 als ostdeutscher Teilstaat unter sowjetischer Hegemonie.“ – Wikipedia: Deutschland
  12. 1949 – 1990
    DDR

    Von 1949 bis 1990 gehörte Solz zu DDR.

    Quelle: GOV
  13. 1949
    Ereignis

    Aus den westlichen Besatzungszonen entstand am 23. Mai 1949 die Bundesrepublik Deutschland. Aus der sowjetischen Zone entstand am 7. Oktober 1949 die DDR.

    14Beleg anzeigen
    • 14 „Der Gründung der Bundesrepublik als demokratischer westdeutscher Teilstaat mit Westbindung am 23. Mai 1949 folgte die Gründung der sozialistischen Deutschen Demokratischen Republik (DDR) am 7. Oktober 1949 als ostdeutscher Teilstaat unter sowjetischer Hegemonie.“ – Wikipedia: Deutschland
    • 14 „Die DDR ging aus der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) hervor, die infolge der Besetzung und Teilung Deutschlands nach 1945 zustande gekommen war.“ – Wikipedia: Deutsche Demokratische Republik
  14. 1990 – heute
    Bundesrepublik Deutschland

    Seit 1990 gehört Solz zur Bundesrepublik Deutschland.

    Quelle: GOV

Findbuch · Verweise

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Originale Akten, Karten und Zeitungen zu Solz liegen in deutschen Archiven. Diese Suchen führen direkt dorthin.

Archivalien in der Deutschen Digitalen Bibliothek

780 Objekte zu „Solz“ laut DDB, die ersten 5:

Ersterwähnung

Der Ort wird erstmals im Jahr 1159 erwähnt.

15Beleg anzeigen
  • 15 „Von 1159/60 fand die urkundliche Ersterwähnung des Dorfes statt.“ – Wikipedia: Solz (Rippershausen)

Das nächste runde Jubiläum: 2059 (900 Jahre).

Historische Ansichten

Quellen dieser Akte (27 Quellen aus 8 Einrichtungen)

Aktenvermerk

Quellen dieser Akte

27 Quellen aus 8 Einrichtungen

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Für Solz ausgewertet: 27 Quellen · 3 Archivfunde · 1 historische Ansicht · Ersterwähnung (1159) belegt in Wikipedia: Solz (Rippershausen).

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Daten: GOV – Geschichtliches Orts-Verzeichnis (CC BY-SA 4.0), Wikidata (CC0), Wikipedia-Artikel: de.wikipedia.org/wiki/Solz_(Rippershausen) (CC BY-SA 4.0).

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